Seitenanfang

SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +|
Akh Linz - Leistungsangebot
AKh Linz - Startseite Stadt Linz - Startseite

Abteilungsschwerpunkte

  • Die Teilnahme an der von Bundesministerium für Gesundheit und Frauen initiierten Feldstudie „Maßnahmen zur Optimierung des Verbrauchs von Blutkomponenten bei ausgewählten operativen Eingriffen in österreichischen Krankenanstalten“ zeigte, dass das AKh Linz zumindest bei den untersuchten Operationen zu den besten Krankenanstalten Österreichs gehört.
  • In der Anästhesieambulanz hat die Anzahl der betreuten PatientInnen weiter zugenommen. Besonders erfreulich ist die Zunahme der ambulanten PatientInnen in Hinblick auf die künftige Ausweitung des tagesklinischen Bereichs.
  • Im klinischen Bereich wird unter Verwendung einer relativen einfachen Evaluierung versucht, PatientInnen mit sehr hohem perioperativen Risiko bereits im Vorfeld ihrer Operation zu erfassen und einer präoperativen Optimierung zuzuführen. Diese notwendige Vorbehandlung wird häufig schon im niedergelassenen Bereich begonnen.
  • Mit Planung des optimalen Einsatzes von Fremdblut („Blood Less Surgery“) bei geplanten Eingriffen wird ebenfalls in der Anästhesieambulanz begonnen.
  • Das Management des zentralen Operationssaals wird von drei OberärztInnen der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, von denen 2 die Ausbildung zum zertifizierten OP-Manager abgeschlossen haben, besetzt. Ein OP-Statut als Organisationsrichtlinie für die operativen Arbeitsprozesse zur Regelung der Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen und Berufsgruppen wurde im Jahr 2005 erarbeitet und ein Projekt zur Implementierung einer mittelfristigen OP-Planung wurde initiiert. 2 OberärztInnen haben die Ausbildung zum OP-Manager absolviert.
  • Die bereits im Jahre 2001 initiierte strenge Indikationsstellung zur Therapie mit kostspieligen Blutgerinnungspräparaten wurde fortgesetzt und hat zu weiteren Einsparungen geführt.
  • Die ultraschallgezielte Anlegung von Nervenblockaden wurde im Bereich der Unfallchirurgie und Orthopädie sowie in der Schmerzambulanz ausgeweitet.
  • Für therapieresistente RückenschmerzpatientInnen wurden komplexe implantier- und wieder aufladbare Rückenmarksstimulationsgeräte eingeführt.
  • Bei PatientInnen mit schwerem Lungen- und Herzkreislaufversagen wurde auf den Intensivstationen mit der extrakorporalen Membranoxygenierung und der Implantation von Kunstherzen begonnen.
  • Bei Auswertung der ersten 500 Einsätze des intrahospitalen Notfallsteams zeigte sich, dass immerhin bei 86% der PatientInnen mit Kammerflimmern ein Kreislauf wiederhergestellt werden konnte. Von diesen PatientInnen haben immerhin 47% ohne gesundheitliche Beeinträchtigung das Krankenhaus verlassen.
  • In der prähospitalen Notfallmedizin wurden die Einsätze des Vorjahres wieder erreicht. Insgesamt hat allerdings der Schweregrad der Notfälle leicht abgenommen.
  • Zur Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin sind derzeit 20 AssistentInnen beschäftigt. Im letzten Jahr haben immerhin 7 KollegInnen ihre Ausbildung zum Facharzt abgeschlossen.

Organisation und Anmeldung:

Die Schmerzambulanz ist keine Akutambulanz, d.h., es besteht die Notwendigkeit der Terminvereinbarung. Für ambulante PatientInnen geschieht dies persönlich oder nach Anruf in der Schmerzambulanz (DW 2214).

Die Terminvergabe erfolgt einerseits nach Maßgabe freier Ressourcen bzw. nach Dringlichkeit. Alle PatientInnen mit Tumorschmerzen, akutem Herpes Zoster werden innerhalb von 1 bis 2 Tagen ohne Wartezeiten in die Therapie aufgenommen. Bei besonders dringenden Fällen oder bei Spezialfragen kann sich der Hausarzt direkt mit dem Arzt der Schmerzambulanz in Verbindung setzen und so einen kurzfristigeren Behandlungstermin vereinbaren. Die Schmerzambulanz ist von Montag bis Freitag von 07.00 bis 13.00 Uhr für ambulante PatientInnen und von 13.00 bis 15.00 Uhr für stationäre PatientInnen geöffnet.

Postoperative Schmerztherapie - APS (Acute Pain Service):

Besonderes Augenmerk richten wir auch auf die Betreuung postoperativer PatientInnen. Hier gelangen hauptsächlich die Techniken der i.v. PCA (mit Piritramid, Tramadol, Ketoprofen, Morphiumhydrochlorid) zur Anwendung sowie die PCEA (PCA-Pumpen an Epiduralkathetern) und in letzter Zeit zunehmend die PCA-Pumpen an peripheren Kathetern (Femoraliskatheter, proximaler und distaler Ischiadikuskatheter, Scalenuskatheter sowie Kathetern im Bereich des Plexus Cervikals) zur Anwendung.

Die PatientInnen mit Schmerzpumpen oder Nervenkathetern werden täglich vom APS der Schmerzambulanz visitiert, der Therapieerfolg monitiert und bei Bedarf wird die postoperative Schmerztherapie neu angepasst.

Tagesklinik Schmerzambulanz:

Seit Dezember 2004 werden PatientInnen in der Schmerzambulanz auch tagesklinisch betreut. PatientInnen nach schmerztherapeutischen Interventionen, die einer längeren Nachkontrolle bedürfen profitieren von dieser neuen Möglichkeit. Die Tagesklinik ist von Montag bis Freitag 7.00 bis 15.00 geöffnet.

Schmerztherapie für stationäre PatientInnen:

Diese erfolgt für stationäre PatientInnen im Rahmen eines Konsiliarbesuchs bzw. bei postoperativen SchmerzpatientInnen im Rahmen der postoperativen anästhesiologischen Therapie im Aufwachraum.

KONTAKT

AKh Linz, Sekretariat Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Krankenhausstr. 9
4021  Linz

Tel: +43 (0)732/7806-2158
Fax: +43 (0)732/7806-2154
E-Mail: anaesthesie@akh.linz.at

weitere Informationen: