Ihre Berufsbezeichnung nach drei Jahren Ausbildung lautet:
Nach Absolvierung der Ausbildung können Sie z.B. in folgenden Bereichen tätig sein:
Daraus ergeben sich folgende Karrierechancen:
Die Hauptaufgaben von Biomedizinischen AnalytikerInnen liegen in der eigenverantwortlichen und selbständigen Ausführung aller Laboratoriumsmethoden und vieler Methoden der Funktionsdiagnostik nach ärztlicher Anordnung im humanmedizinischen Bereich zur medizinischen Vorsorge, Diagnostik und Therapiekontrolle der Patienten. Das Tätigkeitsfeld umfasst aber auch den Bereich der Veterinärmedizin, der Industrie und Forschung sowie Lehrtätigkeit. Ein direkter Kontakt mit Patienten ist nur in manchen Einsatzbereichen gegeben.
Die Mehrzahl der medizinischen Routinelabors arbeitet auf einem hohen Stand der Technik und automatisierten Analytik, um die große Menge des täglichen Untersuchungsmaterials sicher und genau zu bewältigen. Der Fortschritt in der Medizin und die technologischen Entwicklungen haben die Möglichkeiten der Laboratoriumsdiagnostik in den letzten Jahren enorm erweitert. Daher setzt die Tätigkeit der Biomedizinischen AnalytikerInnen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Präzision, technischem Verständnis und die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung voraus.
Biomedizinische AnalytikerInnen beherrschen die technischen und mathematischen Anforderungen der modernen Apparate, um die bestehende Mechanisierung und Automatisation bewältigen zu können. Dazu zählen auch Kenntnisse der EDV und natürlich Fremdsprachen (in erster Linie Englisch). Ferner müssen Biomedizinische AnalytikerInnen das Gebiet der Medizin soweit überblicken, dass sie Auskunft erteilen können, welche der gängigen Untersuchungsmethoden bzw. welches Untersuchungsmaterial bei bestimmten Fragestellungen herangezogen werden kann.
Der Analysenprozess umfasst Präanalytik und Probengewinnung, Durchführung der Analyse einschließlich Auswahl der Methoden und Geräte, sowie Auswertung, Beurteilung und Dokumentation der Ergebnisse. Schwerpunkte sind technische Validierung, Qualitätssicherung in allen Bereichen, Dokumentation, Evaluierung neuer Techniken und Geräte sowie alle Organisationsaufgaben (apparativ, materialbezogen, personalbezogen). Sämtliche Tätigkeiten werden unter Beachtung der ethischen Normen erfüllt.
Eine weitere Aufgabe ist die Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten an MitarbeiterInnen und StudentInnen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Der eigenverantwortliche Tätigkeitbereich der Biomedizinischen AnalytikerInnen umfasst insbesondere folgende Gebiete: Hämatologie einschließlich Hämostaseologie, Immunhämatologie und Transfusionsmedizin, klinische Chemie, Endokrinologie, Immunologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie einschließlich Gentechnik, Histologie, Zytologie, Nuklearmedizin, Reproduktionsmedizin, Zellkultur und Funktionsdiagnostik.
Im klinisch-chemischen Labor führen Biomedizinische AnalytikerInnen Untersuchungen von Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen (z.B. Blut oder Harn) hinsichtlich Qualität und Quantität bestimmter Bestandteile (z.B. Zucker, Elektrolyte, Enzyme, Fette) durch. Gerade in diesem Bereich der Laboratoriumsmedizin garantieren Technik, EDV und Automation mehr Effizienz, Sicherheit und Qualität der Laborbefunde, auch bei ständig steigender Probeanzahl.
In der Hämatologie (Lehre vom Blut) ist die automatisierte quantitative Erfassung von Blutzellen, die qualitative Beurteilung des gefärbten Blutausstriches im Mikroskop, sowie die Bestimmung von Blutgerinnungsparametern die Hauptaufgabe der Biomedizinischen AnalytikerInnen.
Im Bereich der Immunologie und Molekularbiologie werden mit Hilfe modernster Techniken und Apparate u.a. Antigene und Antikörper nachgewiesen, aber auch Bestimmungen auf DNA/RNA-Ebene durchgeführt.
In der Histologie (Gewebelehre) werden nach bestimmten Vorbehandlungen von Organteilen sehr dünne Schnitte hergestellt und mit Hilfe verschiedener Färbemethoden für mikroskopische Untersuchungen präpariert. Mittels immunhistochemischen Nachweismethoden kann man Gewebe anhand ihrer spezifischen Eigenschaften identifizieren. Die rasch fortschreitende Entwicklung dieser Methode ermöglicht präzise Diagnosen und Therapien von Erkrankungen. Die nötige Standardisierung dieser empfindlichen Methode wird durch Automatisation unterstützt.
Unter Zytologie versteht man die Lehre von den Zellen, sie dient der Früherkennung und Diagnostik von Tumorerkrankungen anhand von mikroskopischen Präparaten.
In der Mikrobiologie (Lehre von den Kleinstlebewesen) werden Methoden der Färbung, Züchtung und Differenzierung von krankheitserregenden Mikroorganismen sowie Austestungen wirksamer Antibiotika durchgeführt.
Das Aufgabengebiet in der Immunhämatologie umfasst die grundlegenden Techniken der Blutgruppenuntersuchung, sowie Verträglichkeitsproben von Blut- und Organtransplantaten.
Die Funktionsdiagnostik wiederum beschäftigt sich mit Untersuchungen auf dem Gebiet der Elektro-Neuro- sowie der Kardio-Pulmonalen-Funktionsdiagnostik (EEG, EKG, Spiroergometrie).
Tel: +43 (0)732/7806-3112
Fax: +43 (0)732/7806-74-3112
E-Mail: waltraud.schober@akh.linz.at
Ihre Berufsbezeichnung nach drei Jahren Ausbildung lautet:
Nach Absolvierung der Ausbildung können Sie z.B. in folgenden Bereichen tätig sein:
Daraus ergeben sich folgende Karrierechancen:
Die Hauptaufgaben von Biomedizinischen AnalytikerInnen liegen in der eigenverantwortlichen und selbständigen Ausführung aller Laboratoriumsmethoden und vieler Methoden der Funktionsdiagnostik nach ärztlicher Anordnung im humanmedizinischen Bereich zur medizinischen Vorsorge, Diagnostik und Therapiekontrolle der Patienten. Das Tätigkeitsfeld umfasst aber auch den Bereich der Veterinärmedizin, der Industrie und Forschung sowie Lehrtätigkeit. Ein direkter Kontakt mit Patienten ist nur in manchen Einsatzbereichen gegeben.
Die Mehrzahl der medizinischen Routinelabors arbeitet auf einem hohen Stand der Technik und automatisierten Analytik, um die große Menge des täglichen Untersuchungsmaterials sicher und genau zu bewältigen. Der Fortschritt in der Medizin und die technologischen Entwicklungen haben die Möglichkeiten der Laboratoriumsdiagnostik in den letzten Jahren enorm erweitert. Daher setzt die Tätigkeit der Biomedizinischen AnalytikerInnen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Präzision, technischem Verständnis und die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung voraus.
Biomedizinische AnalytikerInnen beherrschen die technischen und mathematischen Anforderungen der modernen Apparate, um die bestehende Mechanisierung und Automatisation bewältigen zu können. Dazu zählen auch Kenntnisse der EDV und natürlich Fremdsprachen (in erster Linie Englisch). Ferner müssen Biomedizinische AnalytikerInnen das Gebiet der Medizin soweit überblicken, dass sie Auskunft erteilen können, welche der gängigen Untersuchungsmethoden bzw. welches Untersuchungsmaterial bei bestimmten Fragestellungen herangezogen werden kann.
Der Analysenprozess umfasst Präanalytik und Probengewinnung, Durchführung der Analyse einschließlich Auswahl der Methoden und Geräte, sowie Auswertung, Beurteilung und Dokumentation der Ergebnisse. Schwerpunkte sind technische Validierung, Qualitätssicherung in allen Bereichen, Dokumentation, Evaluierung neuer Techniken und Geräte sowie alle Organisationsaufgaben (apparativ, materialbezogen, personalbezogen). Sämtliche Tätigkeiten werden unter Beachtung der ethischen Normen erfüllt.
Eine weitere Aufgabe ist die Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten an MitarbeiterInnen und StudentInnen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Der eigenverantwortliche Tätigkeitbereich der Biomedizinischen AnalytikerInnen umfasst insbesondere folgende Gebiete: Hämatologie einschließlich Hämostaseologie, Immunhämatologie und Transfusionsmedizin, klinische Chemie, Endokrinologie, Immunologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie einschließlich Gentechnik, Histologie, Zytologie, Nuklearmedizin, Reproduktionsmedizin, Zellkultur und Funktionsdiagnostik.
Im klinisch-chemischen Labor führen Biomedizinische AnalytikerInnen Untersuchungen von Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen (z.B. Blut oder Harn) hinsichtlich Qualität und Quantität bestimmter Bestandteile (z.B. Zucker, Elektrolyte, Enzyme, Fette) durch. Gerade in diesem Bereich der Laboratoriumsmedizin garantieren Technik, EDV und Automation mehr Effizienz, Sicherheit und Qualität der Laborbefunde, auch bei ständig steigender Probeanzahl.
In der Hämatologie (Lehre vom Blut) ist die automatisierte quantitative Erfassung von Blutzellen, die qualitative Beurteilung des gefärbten Blutausstriches im Mikroskop, sowie die Bestimmung von Blutgerinnungsparametern die Hauptaufgabe der Biomedizinischen AnalytikerInnen.
Im Bereich der Immunologie und Molekularbiologie werden mit Hilfe modernster Techniken und Apparate u.a. Antigene und Antikörper nachgewiesen, aber auch Bestimmungen auf DNA/RNA-Ebene durchgeführt.
In der Histologie (Gewebelehre) werden nach bestimmten Vorbehandlungen von Organteilen sehr dünne Schnitte hergestellt und mit Hilfe verschiedener Färbemethoden für mikroskopische Untersuchungen präpariert. Mittels immunhistochemischen Nachweismethoden kann man Gewebe anhand ihrer spezifischen Eigenschaften identifizieren. Die rasch fortschreitende Entwicklung dieser Methode ermöglicht präzise Diagnosen und Therapien von Erkrankungen. Die nötige Standardisierung dieser empfindlichen Methode wird durch Automatisation unterstützt.
Unter Zytologie versteht man die Lehre von den Zellen, sie dient der Früherkennung und Diagnostik von Tumorerkrankungen anhand von mikroskopischen Präparaten.
In der Mikrobiologie (Lehre von den Kleinstlebewesen) werden Methoden der Färbung, Züchtung und Differenzierung von krankheitserregenden Mikroorganismen sowie Austestungen wirksamer Antibiotika durchgeführt.
Das Aufgabengebiet in der Immunhämatologie umfasst die grundlegenden Techniken der Blutgruppenuntersuchung, sowie Verträglichkeitsproben von Blut- und Organtransplantaten.
Die Funktionsdiagnostik wiederum beschäftigt sich mit Untersuchungen auf dem Gebiet der Elektro-Neuro- sowie der Kardio-Pulmonalen-Funktionsdiagnostik (EEG, EKG, Spiroergometrie).
Tel: +43 (0)732/7806-3112
Fax: +43 (0)732/7806-74-3112
E-Mail: waltraud.schober@akh.linz.at