Das sind Abstriche (sog. "Krebsabstrich") die im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung vom Gynäkologen abgenommen, ausgestrichen und fixiert eingesandt werden.
Es handelt sich dabei um eine äußerst wirksame Methode, Dysplasien Carcinomvorstufen an der Portio (Gebärmuttermund) rechtzeitig zu diagnostizieren. Mit Hilfe der Gynäkologischen Cytologie gelang es, die Sterblichkeit durch das Zervix-Carcinom (Gebärmutterhalskrebs) drastisch zu senken. Es handelt sich dabei um die erfolgreichste und kostengünstigste Vorsorgeuntersuchung.
Alle Körperflüssigkeiten, Punktionen von den verschiedensten Körperregionen und diverse Abstriche, werden im Cytologischen Labor technisch zu einem Präparat verarbeitet, gefärbt und mikroskopisch auf maligne (bösartige) Veränderungen, Entzündungen, Infektionen,… untersucht.
Die Cytologie ermöglicht eine Diagnosestellung an Materialien, die durch nicht invasive und für den PatientenIn wenig belastende Methoden gewonnen werden. Invasive Eingriffe können dadurch optimal geplant oder sogar verhindert werden. Weiters sind Nachkontrollen bei malignen Erkrankungen z.B. mit der Harnzytologie ohne Belastung für den Patienten möglich.
Pro Jahr werden im cytologischen Labor des AKh Linz über 25.000 "Krebsabstriche" und ca. 2.500 extragenitale Präparate verarbeitet und befundet.
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