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Informationen für PatientInnen

Was kann ich tun, damit es erst gar nicht zu einem Schlaganfall kommt?

Bitte lassen Sie sich regelmäßig den Blutdruck messen, achten Sie auf normales Körpergewicht, sowie auf vernünftige Ernährung, lassen Sie das Rauchen und machen Sie regelmäßig Bewegung. Vor allem können auch durch regelmäßige Untersuchungen beim Haus- oder Facharzt Gefäß- Risikofaktoren, Bluthochdruck, Cholesterin- Erhöhung, Zucker- oder Herzkrankheiten rechtzeitig erkannt und behandelt bzw. verhindert werden. Eine routinemäßige neurologische Untersuchung, eventuell unter Einschluss eines Ultraschallbefundes der Hals- Schlagadern ab dem 65. Lebensjahr ist zu empfehlen.

Links: 
Österreichische Gesellschaft für Schlaganfallforschung 
Österreichische Gesellschaft für Neurologie
Schlaganfall Selbsthilfegruppe OÖ

Beratungsstelle für Nikotinsucht:
OÖ Gebietskrankenkasse

Gibt es neue Behandlungsmöglichkeiten der Parkinsonkrankheit?

In den vergangenen Jahren sind neue diagnostische Verfahren und eine Reihe von neuen Medikamenten entwickelt worden, die wesentliche Vorteile in der Behandlung der Parkinsonerkrankung im Vergleich zu früher bringen (Tabletten, Behandlung mit Pflaster). Bei schwerer Krankheit bietet sich auch die Behandlung über moderne elektronisch steuerbare Pumpen (Apomorphin, Duodopa) und die tiefe Hirnstimulation, ein operatives Verfahren zur elektrischen Stimulation bestimmter Hirnregionen an. Außerdem gibt es in der Behandlung der nicht-motorischen Symptome der Erkrankung und der Physiotherapie wesentliche Fortschritte.

Links: 
Österreichische Parkinson-Gesellschaft  (neues Fenster)
Deutsche Parkinson-Gesellschaft  (neues Fenster)
Österreichische Parkinson-Selbsthilfegruppe  (neues Fenster)
Kompetenznetz Parkinson, Internetportal für Patienten/Innen und Angehörige  (neues Fenster)
Institut für Physikalische Medizin, AKh Linz

Meine Mutter/mein Vater/ Meine Gattin/mein Gatte leidet an einer Alzheimerkrankheit. Muss ich damit rechnen, dass ich diese Erkrankung bekomme?

Die Alzheimererkrankung ist in erster Linie eine Erkrankung des fortgeschrittenen Alters. Somit steigt das Risiko an Alzheimer zu erkranken mit zunehmender Lebensdauer. Bei familiärer Häufung der Erkrankung steigt das Risiko der nachfolgenden Generation, an Alzheimer zu erkranken ebenso. Nicht jede Demenz ist eine Alzheimer- Krankheit. Die Diagnose muss durch einen Facharzt für Neurologie od. Psychiatrie in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen und dem Hausarzt sowie PsychologInnen gestellt werden. Durch vernünftige Lebensweise, insbesondere maßvolle Ernährung, Vermeidung von Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum, sowie von Hirnverletzungen und regelmäßiger geistiger und emotionaler Stimulation und körperlicher Betätigung kann das Auftreten der Erkrankung verzögert werden.

Links: 
Österreichische Alzheimer Gesellschaft  (neues Fenster)
Verein M.A.S., Verein Morbus Alzheimer Syndrom  (neues Fenster)
Österreichische Alzheimer- Selbsthilfegruppe  (neues Fenster)

Ich habe erstmalig einen epileptischen Anfall erlitten. Muss ich damit rechnen, dass so etwas wieder passiert?

Etwa 5% der Bevölkerung erleidet einmal im Leben einen epileptischen Anfall, aber nur bei jedem Fünften dieser Gruppe besteht die Möglichkeit weiterer Anfälle. Nach einem erstmaligen epileptischen Anfall ist es daher wichtig, mögliche Ursachen zu erkennen und die Notwendigkeit einer medikamentösen Therapie abzuschätzen. Dazu sind Blutunterschungen, eine MRT des Gehirns sowie die Messung der Gehirnströme erforderlich. Diese Untersuchungen werden im Rahmen eines zwei-bis dreitägigen stationären Aufenthaltes durchgeführt.

Links: 
Epilepsie Dachverband  (neues Fenster)
Epilepsie-Interessensgemeinschaft  (neues Fenster)
Ö. Gesellschaft für Epileptologie  (neues Fenster)
Schwangerschaftsregister  (neues Fenster)
Gemeinnützige Beratungsstellen  (neues Fenster)

Bei mir wurde aufgrund von Kopfschmerzen ein MRT durchgeführt. Dabei wurden weiße Flecken im Gehirn gefunden. Leide ich an Multipler Sklerose?

Multiple Sklerose ist eine klinische Diagnose. Das heißt, es sollten typische Ausfallserscheinungen, wie Gefühlsstörungen, Sehnerventzündungen, Lähmungen oder Schwindel, vorliegen. Bei begründetem Verdacht auf Multiple Sklerose wird in weiterer Folge eine entsprechende Abklärung meist im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts  eingeleitet. Diese beinhaltet ein MRT des Gehirn und evtl. der Halswirbelsäule, eine Nervenwasserpunktion und eine ausführliche Diagnostik, um andere Erkrankungen ausschließen zu können. Erst die Zusammenschau von Klinik und Hilfsbefunden ermöglicht die Diagnose einer Multiplen Sklerose.

Links: 
Österreichische Multiple Sklerose Gesellschaft
Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft
The Multiple Sclerosis International Federation
European Multiple Sclerosis Platform (EMSP)

KONTAKT

AKh Linz, Sekretariat Neurologie und Psychiatrie
Krankenhausstr. 9
4021  Linz

Tel: +43 732 7806 6811
Fax: +43 732 7806 6819
E-Mail: neurologie@akh.linz.at

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