Seitenanfang

SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +|
Akh Linz - Leistungsangebot
AKh Linz - Startseite Stadt Linz - Startseite

Historisches

1973    

Als Teilgebiet der Internen Medizinischen Abteilung unter Leitung von Prof. Dr. Walter Herbinger wird ein „Isotopenlabor“ in den Kellerräumen des Bau IV errichtet. Den Aufbau und die Einrichtung des Isotopenlabors gestaltete Frau Dr. Elisabeth Dienstl, die ihre nuklearmedizinische Ausbildung in Marburg an der Lahn absolvierte.

Die damalige technische Ausrüstung bestand in einem Uptake-Messplatz, einem Scanner, einer Gammakamera und einem Gammacounter.

Das medizinische Leistungsspektrum im InVivo-Bereich umfasste die Schilddrüsendiagnostik, Lungen-, Leber-, Milz-, Nieren- und Knochenszintigraphie.
1978 wurde der diagnostische Bereich durch die Myocardszintigraphie erweitert.

Therapeutische Optionen waren ambulante Therapien benigner Schilddrüsenerkrankungen und Therapien bei schmerzhaften Knochenmetastasen. Stationäre Therapien bösartiger Schilddrüsenerkankungen wurden mit dem Schließen der Therapiestation beendet.

Im Laborbereich wurden Radioimmunoassays (RIA) zur Bestimmung der Schilddrüsen- und Geschlechtshormone, Hepatitis und Allergie durchgeführt. Um 1984 konnte die diagnostische Palette durch die Anschaffung eines Betacounters und dadurch mit der Bestimmung des Immunsuppressivums Cyclosporin A  erweitert werden.

1981

Es erfolgte die Ausgliederung aus der Medizinischen Abteilung und Errichtung des Instituts für Nuklearmedizin unter der Leitung von Prim. Dr. Elisabeth Dienstl.

Mit der Übersiedlung aus den Kellerräumen des Altbaus IV in das Erdgeschoss des Bau 3 im  August 1987 wurden die Untersuchungsbedingungen und auch die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert.

Frau Prim. Dr. Dienstl organisierte 1988 die Deutsch-Österreichische Strahlenschutztagung in Linz.

1989

Mit der Anschaffung eines Knochendensitometers erfolgte eine Erweiterung des diagnostischen und therapeutischen Angebots im Bereich der Osteoporose.

1993

Im Jänner 1993 übernimmt Frau Prim. Dr. Wilhelmine Maschek die Leitung des Instituts für Nuklearmedizin.
Als Präsidentin der Österr. Gesellschaft für Nuklearmedizin organisiert sie den 5. OGN Kongress 2003 in Linz.
1994 übersiedelt das Institut in den Neubau C Erdgeschoss.
Die damalige technische Ausrüstung umfasste zwei SPECT Kameras, eine Ganzkörperkamera, eine Schilddrüsenkamera, ein Knochendensitometer, ein Gammacounter, ein Betacounter, LIA- und Elisa Diagnostik.

1997

Die Doppelkopfkamera wurde zu einer Koinzidenzkamera umgerüstet und dadurch bestand im Oktober 1997 erstmals in Oberösterreich die Möglichkeit zur Diagnostik mit Positronen (18Fluor).

1999

Unser Institut wurde in Institut für Nuklearmedizin und Endokrinologie umbenannt.

2001

Im Dezember 2001 erfolgte die Zertifizierung nach ISO 9001:2000  (Lindorfer Josef) als österreichweit erstes nuklearmedizinisches Institut für den gesamten Tätigkeitsbereich.

2005

Das Angebot im therapeutischen Bereich wurde durch den Einsatz von Zevalin bei Patienten mit speziellen Hodgkin Lymphomen erweitert. Am 24.4.2005 wurde die erste Therapie in Oberösterreich durchgeführt.

2008

Eine Kooperation PET/CT AKH und Krankenhaus der Elisabethinen wurde gegründet.
Die ersten Unterschungen mit den neuen PET-Tracern führten im Leistungsspektrum der Diagnostik insbesonders im onkologischen Bereich zu einer dramatischen Verbesserung. Standort des errichteten Zentrums ist Bau C im Untergeschoss.

2010

Im Mai 2010 übernimmt Prof. Dr. Mag. Michael Gabriel die Leitung des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie.

Die technische Ausrüstung im InVivo-Bereich umfasst derzeit eine Schilddüsenkamera, eine Einkopfkamera, eine Doppelkopfkamera (SPECT), eine Dreikopfkamera (SPECT), ein Knochendensitometer, ein PET-CT, ein Fahrradergometer und drei Ultraschallgeräte.

Die Ausstattung im Labor wurde über die Jahre hinweg immer wieder auf den neuesten Stand gebracht und viele händische Analysenverfahren wurden durch modernere, teilweise automatisierte Methoden ersetzt, wodurch nicht nur die Befundqualität gesteigert, sondern auch die Befunderstellungszeit wesentlich verkürzt wurde.
Derzeit sind neben händischen RIA- und ELISA-Methoden die großen Analysengeräte Advia Centaur, Dimension Xpand, Immulite 2000 und ImmunoCAP 250 im Einsatz.

Fotogalerie

  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Erster Computer im AKh
    1973 wird der erste Computer im AKh Linz im Altbau 4 aufgestellt.
  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Wartebereich im Altbau 4
    Der sehr bescheidene Wartebereich im Altbau 4.
  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Eine fahrbare Kamera für die Myocardzsintigraphie.
    Im Altbau 3 bekommen wir eine fahrbare Kamera für die Myocardszinitraphie.
  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Das alte Labor im Altbau 3
    Frau Primaria Elisabeth Dienstl mit Mitarbeiter im Labor des Altbau 3: "... eine sehr beengte, aber kommunikationsfördernde räumliche Situation" - eine gute Umschreibung für die damaligen Verhältnisse.
  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Prim. Maschek im Bus zur Weihnachtsfeier
    Frau Primaria Wilhelmine Maschek lenkt nicht nur unser Institut zwischen 1993 und 2010, sondern auch den Bus zur Weihnachtsfeier.
  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Heißer Raum
    Im "Heißen Raum" (seit 1994 im Bau C) werden die Aktivitäten für die Patienten vorbereitet.
  • 2002 Dreikopfkamera
    2002 wird eine Dreikopfkamera angekauft, die uns eine Verkürzung der Untersuchungszeiten und neue Aufnahmemodalitäten ermöglicht.
  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): PET/CT
    2008 eröffnen wir in Kooperation mit dem Zentralen Radiologischen Institut und dem Krankenhaus der Elisabethinen das PET/CT-Zentrum am AKh Linz.
  • Labor Advia Centaur
    Im Labor wurde der Zeit entsprechend die Routinediagnostik automatisiert, Spezialparameter werden teilweise mit manuellen Testverfahren analysiert.
    Die Analysenpalette wird stets erweitert und aktualisiert.

KONTAKT

AKh Linz, Institut für Nuklearmedizin & Endokrinologie
Krankenhausstraße 9
4021  Linz

Tel: +43 (0)732/7806-6166
Fax: +43 (0)732/7806-6165
E-Mail: ine@akh.linz.at

weitere Informationen: