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Übung im Notfallsimulatorzentrum
AKH
Presseaussendung vom 23.02.2010

Betriebsfeuerwehr Chemiepark Linz übte im AKh-Notfallsimulatorzentrum

Zu einem regelmäßigen Wissensaustausch kommt es zwischen der Betriebsfeuerwehr Chemiepark Linz und dem AKh Linz, wenn es um die Notfallausbildung geht. Heute übten Mitarbeiter der Chemie-Betriebsfeuerwehr und Arbeitsmediziner vom worklab Chemiepark im Notfallsimulatorzentrum des AKh Linz.

Die Betriebsfeuerwehr des Chemiepark Linz besteht aus 74 Mitarbeitern und ist im abwehrenden Brandschutz für 250 Gebäude und gefahrengeneigte Anlagen und auch für den Rettungsdienst zuständig. Darum sind auch rund 30 der 74 Mitarbeiter als Notfallsanitäter ausgebildet.

Zum AKh Linz besteht seit Jahren ein sehr enger Kontakt. Regelmäßig wird die Betriebsfeuerwehr zu den vom AKh Linz organisierten Notfallausbildungen eingeladen, die Notfallmediziner des AKh Linz wiederum haben schon im Chemiepark die Handhabung von Löschgeräten und vor allem Patientenbergungen geübt.

Heute hatten erstmals 8 Ärzte und Notfallsanitäter der Chemie-Betriebsfeuerwehr und der Arbeitsmedizin worklab Chemiepark Linz die Gelegenheit, im neuen Notfallsimulatorzentrum des AKh Linz unter Anleitung von Trainern der AKh-Anästhesie mit den Simulatoren iStan und BabySIM ein Simulatortraining durchzuführen. Thema der Übungen (verletzter Radfahrer und Baby mit Atemproblemen) war das Training von Teamwork und Kommunikation im Notfall.

iStan: atmet selbständig, es ist eine Beatmung direkt via Luftröhre möglich, mit dem Stethoskop können verschiedene Atem-, Herz- und Darmgeräusche abgehört werden, iStan reagiert selbständig auf die Gabe verschiedenster Medikamente, kann defibrilliert werden, lässt sich Blutdruck via Manschette messen, es können Thoraxdrains (zur Entlastung von Lunge und Brustkorb) gelegt werden, Vitalparameter wie Sauerstoffsättigung, Blutdruck, zentralvenöser Druck, pulmonalarterieller Druck, EKG, Hirndruck und Kohlendioxid in der Ausatemluft werden über einen simulierten Monitor angezeigt.
BabySIM: atmet, schreit, kann die Atmung verändern und husten, bewegt die Augen, hat Körpertemperatur, kann aus Augen, Ohren und Mund Flüssigkeit absondern, hat Puls, Blutdruck und Herzgeräusche, lässt sich leicht oder schwer intubieren

 

Für Medienanfragen:
Mag. Astrid Petritz  Tel.: +43 732 7806 1339


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