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Wem dienen Übungen?

Übungen der Feuerwehr werden durchgeführt um die Schlagkraft der Einsatzkräfte zu erhöhen. Im Rahmen einer Übung lernen die Feuerwehrmänner die Örtlichkeiten und Besonderheiten der Objekte kennen. Die teilnehmenden Zivilpersonen lernen die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr im Anlassfall.

Im Jahr 2010 wurden von der Berufsfeuerwehr Linz wiederum zahlreiche Übungen außerhalb des Wachegeländes durchgeführt.

  • 15.09.10   Gefahrgutlager Linz AG
  • 05.10.10   voestalpine
  • 06.10.10   Linz AG
  • 22.10.10   Chemiepark Linz
  • 12.11.10   Herbstübung Süd - Christ Lacke
  • 23.10.10   Herbstübung Nord - Kirchenwirt
  • 18.09.10   Waldbrandübung Gemeinde Kronsdorf
  • 03.02.10   Landes Frauen- und Kinder Klinik (gespag)
  • 22.03.10   Harry´s Home Hotel
  • 24.03.10   Wissensturm
  • 13.04.10   Hubschrauberübung mit Österreichischem Bundesheer und Bundesministerium für Inneres
  • 14.04.10   Hubschrauberübung mit Österreichischem Bundesheer und Bundesministerium für Inneres
  • 27.05.10   Volksschule 40
  • 15.06.10   Post - Domgasse
  • 03.07.10   Felbermayr
  • 06.07.10   Wagner Jauregg Krankenhaus (gespag)
  • 23.09.10   Oberösterreichische Gebietskrankenkasse
  • 05.10.10   Menschenrettung Donau
  • 11.10.10   Guter Hirte Heim - Caritas
  • 14.10.10   Haribo
  • 25.10.10   Arcotel Nike
  • 05.11.10   Volksschule Flötzerweg
  • 09.12.10   EU-Übung Modex 2011 - Deutschland Weeze
  • 25.11.10   Kindergarten Peuerbachstraße

EU-Einsatzübung in Weeze

Vier Teams aus Österreich, England, Polen und Finnland nahmen an diesem Durchgang der EU-Einsatzübung teil. Im deutschen Weeze (Grenze zu den Niederlanden) fand vom 9. bis zum 13. Dezember 2010 eine internationale Katastrophenschutzübung statt, an der in diesem Durchgang neben einer aus 22 Mann bestehenden Feuerwehreinheit aus Oberösterreich – gestellt durch den . Landes-Feuerwehrverband mit Mitarbeitern des LFV, Mitgliedern freiwilliger Wehren sowie der Berufsfeuerwehr Linz – auch Rettungsteams aus Polen, Finnland und England teilgenommen haben. Ziel war es, sowohl die praktische und auch internationale Zusammenarbeit der Teams zu erproben, aber auch die notwendige Führungsarbeit mit all ihren Begleiterscheinungen (samt Angriff auf das Basislager der Retter) zu beüben.

Selbstständigkeit unter Beobachtung

Unter Beobachtung (für die abschließende Beurteilung) galt es für die Teams, einen kompletten Katastrophenschutzeinsatz auf internationaler Ebene durchzuspielen, beginnend von den simulierten Einreiseformalitäten bis hin zur völlig autarken Versorgung der Einheit im eigens zu errichtenden Basis-Zeltlager. Wie auch im Realeinsatzfall stand die völlige Unabhängigkeit des Teams hierbei absolut im Vordergrund, beginnend von der gerätetechnischen bis hin zur versorgungsseitigen Lage. Aufgrund der Anreise auf Achse konnten vor allem die Oberösterreicher in dieser Hinsicht punkten und auch den anderen Rettungskräften helfend zur Hand gehen.

Aufgaben rund um die Uhr

Schon kurze Zeit nach der Ankunft der Helfer im Zielgebiet sowie nach Abschluss der Arbeiten wurde das Feuerwehrteam am Freitagnachmittag zu den ersten Einsätzen gerufen, welche sich trotz der relativ kurzen Übungsdauer in einer breiten Vielfalt darstellten und rund um die Uhr (auch die Nacht hindurch) ausgetragen wurden.
Die Schadensbilder in Kürze:

  • Gefahrguteinsatz in einem chemischen Betrieb
  • Personenrettung aus eingestürzten Wohngebäuden und die damit verbundenen bzw. notwendigen Arbeiten (Abstützen)
  • Personenrettung in einem eingestürzten Haus mittels Durchstemmen einer Kellerwand des Nachbargebäudes, Helfer werden im Zuge der Arbeiten aufgrund eines angenommenen Nachbebens im Haus eingeschlossen und müssen von den noch im Freien befi ndlichen Feuerwehrleuten auf anderem Weg gerettet werden, Personenrettungseinsatz nach dem Absturz eines Reisebusses in den Nachtstunden
  • Erkunden eines Erdbebengebietes und Klassifizierung der Schäden bzw. Beurteilung der Lagen über sinnvolle Personenrettungen Beurteilung der eigenen Sicherheit
    Wesentliche Augenmerke wurden auch auf die Situation der Basis sowie die Vorausplanung der Teams auf eventuelle Notfälle gelegt. Das anfangs noch harmlose Heimsuchen der Helfer seitens der hungrigen und durstigen Bevölkerung wurde ebenso eingespielt, um das Verhalten der in der Basis verbleibenden Kräfte zu testen. Es endete in einer Steigerung des Aggressionsverhaltens, was bis zu einer (fiktiven) Schießerei zwischen entflohenen Sträflingen und der Polizei führte.
    Am Montagmorgen, 13. Dezember 2010, wird sich der Feuerwehrkonvoi schließlich wieder in Richtung Linz bewegen und die rund 850 km lange Wegstrecke in voraussichtlich 14 Stunden hinter sich bringen. Mit im Gepäck hat das Team nicht nur viele neue Erfahrungen, sondern auch ein sehr gutes Beurteilungszeugnis der

Beobachter

Warum Oberösterreich?
Warum eine Feuerwehreinheit aus Oberösterreich die Alpenrepublik bei dieser EU-Einsatzübung vertreten hat, lässt sich leicht erklären: Der Oö. Landes-Feuerwehrverband hat über das Innenministerium bei der EU eine Sonderheit für Rettungs- und Bergearbeiten (auch unter erschwerten ABC-Bedingungen) angemeldet, welche nunmehr wieder zum Zuge gekommen ist, um für den internationalen Realeinsatz entsprechend vorbereitet zu sein.

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Berufsfeuerwehr  Linz
Hauptfeuerwache
Wiener Straße 154
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Tel: +43 732 3342 0
Fax: +43 732 3342 228
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