Außerdem erwartet die Bevölkerung, dass Feuerwehrmänner/-frauen über eine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit und Fitness verfügen, um den außerordentlich schweren Aufgaben im Rahmen ihres Einsatzdienstes als HelferInnen gerecht werden zu können.
Zu 1. Zum Eignungstest zugelassen werden BewerberInnen, welche im Kalenderjahr in dem der Eignungstest durchgeführt wird, höchstens das 25. Lebensjahr vollenden.
Zu 2. Der ordentlicher Wohnsitz der BewerberInnen muss zum Zeitpunkt des Dienstantritts nachweislich im Großraum Linz (d.h. ein Kreis um Linz mit dem Radius, der der Luftlinie Linz - Steyr entspricht) liegen. Im Hinblick auf die Verfügbarkeit bei Großschadensereignissen und KHD-Einsätzen werden jedoch Bewerber mit Wohnsitz im Stadtgebiet Linz bevorzugt aufgenommen.Gesundheitliche Nichteignungsgründe sind unter anderem:
Das Ergebnis der Gesamtprüfung wird dann als positiv (bestanden) bewertet, wenn der/die BewerberIn in allen drei Teilen (theoretisch, körperlich und Schwimmtest) den jeweils errechneten Mittelwert (Summe Punkte durch Teilnehmerzahl) erreicht hat. Die Bewertung erfolgt in Form eines Punktesystems, welches vom Feuerwehrkommandanten und dem Ausbildungsoffizier auf Grund eigener Erfahrungsberichte bzw. Berichte anderer Berufsfeuerwehren festgelegt wird.
Beim körperlichen Eignungstest sind auch die vorgegebenen Mindestwerte der einzelnen Übungen (insbesondere Drehleitersteigen) zu erreichen. Die Aufgaben bzw. Übungen und die Bewertung sind für alle BewerberInnen gleich.
Die Durchführung des Eignungstestes erfolgt an zwei Tagen: 1. Tag - theoretischer Eignungstest (Nachmittag), 2. Tag - körperlicher Eignungstest und Schwimmtest. Zwischen den zwei Testtagen wird ein zeitlicher Abstand von ca. 2 Wochen gewählt.
Erst nach positiver (bestandener) Absolvierung des theoretischen Eignungstests werden die BewerberInnen zum körperlichen Eignungstest und Schwimmtest am 2. Tag eingeladen.
Die theoretischen und körperlichen Eignungstests werden am Gelände der Berufsfeuerwehr Linz durchgeführt, der Schwimmtest in einem Linzer Schwimmbad.
Nach erfolgreichem Abschluss der Grundausbildung, die in 60 Ausbildungstagen (5-Tage-Woche) im 8-stündigen Tagdienst durchgeführt wird, beginnt der Einsatzdienst auf einer Feuerwache.
Die Dienstleistung erfolgt im 24-stündigen Wechseldienst; die Ablöse der jeweils im Dienst befindlichen Gruppe (A oder B) erfolgt vor 7:25 Uhr (Dienstantritt). Neben dem gesetzlichen Urlaubsanspruch werden pro Jahr noch 45,5 Dienstfreischichten (Zeitausgleich für Mehrdienstleistung im Wechseldienst) gewährt.
Der Dienst auf den Feuerwachen setzt sich aus Einsatz-, Ausbildungs- und Arbeitsdienst, körperlicher Ertüchtigung und Bereitschaftsdienst zusammen. Von den Feuerwehrleuten werden Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzwille erwartet. Außerdem sollen sie sich in die Wachegemeinschaft einfügen. Gutes Einordnungsvermögen ist wesentliche Berufsvoraussetzung.
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