Seitenanfang

DE   EN   IT   FR   ES   CZ   | SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +| Österreichische Gebärdensprache
Stadt Linz - Leben in Linz
Stadt Linz - Startseite
 » Verhütungsmittel im Überblick »  » Liebe, Sexualität, Verhütung » Information » Mädchen » Frauen »  » Startseite

Kondom (Präservativ, Präsa, Gummi, Verhüterli, Pariser)

Samen, Viren und Bakterien werden durch das Kondom aufgefangen.

Vorteile
  • preiswert und leicht erhältlich
  • handlich und bei richtiger Anwendung sehr sicher
  • keine Nebenwirkungen
  • einziges Verhütungsmittel für den Mann
  • einziger Schutz vor Infektionen und Geschlechtskrankheiten (STDs)
Nachteile
  • daran denken müssen
  • Unterbrechung beim Sex
  • Geruch nach Gummi
  • Temperaturempfindlichkeit
     

Pille/Minipille

Pille: Hormone (Östrogen und Gestagen) verhindern den Eisprung, das Eindringen der Samenzellen in die Gebärmutter und die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter.
Minipille: enthält nur Gestagene und hemmt den Eisprung nicht.

Vorteile
  • hohe Sicherheit bei regelmäßiger Einnahme
  • kürzere und schwächere Blutungen mit weniger Schmerzen
  •  regelmäßiger Zyklus
  • manchmal Verbesserung des Hautbilds
  • Absetzen der Pille jederzeit möglich 
Nachteile
  • tägliche Einnahme
  • hormoneller Eingriff
  • Beeinträchtigung der Wirkung bei Durchfall, Erbrechen oder der Einnahme starker Medikamente
  • kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten
  • hochwirksames Medikament mit diversen Nebenwirkungen
     

Hormonpflaster (Verhütungspflaster)

Über einen Zeitraum von drei Wochen muss wöchentlich ein neues Pflaster geklebt werden. Die Wirkungsweise ist ähnlich der Pille 

Vorteile

  • relativ hohe Sicherheit
  • kein Einfluss der Wirksamkeit bei Durchfall, Erbrechen und Medikamenteneinnahme
  • nur einmal in der Woche an Verhütung denken 

Nachteile

  • relativ teuer
  • sichtbare Verhütung
  • Juckreiz durch den Klebstoff
  • Pflaster wirkt oft schmutzig und klebt manchmal nicht richtig
     

Nuvaring (Vaginalring)

Kunststoffring wird wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Die Wirkungsweise ist ähnlich der Pille 

Vorteile

  • relativ hohe Sicherheit
  • kein Einfluss der Wirksamkeit bei Durchfall, Erbrechen und Medikamenteneinnahme
  • nur einmal im Monat an Verhütung denken
Nachteile
  • Nebenwirkungen (Scheidenentzündungen, Ausfluss aus der Scheide)
  • wird gelegentlich beim Sex gespürt
  • relativ teuer
     

Implanon (Hormonimplantat/Verhütungsimplantat)

Kunststoffstäbchen wird unter der Haut des Oberarms angebracht. Durch die Abgabe des Gelbkörperhormons wird die Gebärmutterschleimhaut verändert. 

Vorteile
  • hohe Sicherheit
  • langfristige Verhütung 
Nachteile
  • ähnliche Nebenwirkungen wie bei Pille
  • unterschiedliche Auswirkungen auf die Monatsblutung (häufiger und länger, aber auch seltener oder gar nicht)
     

Dreimonatsspritze (Depotspritze)

Alle drei Monate werden Hormone gespritzt, die den Eisprung verhindern. 

Vorteile

  • hohe Sicherheit
  • langfristige Verhütung 

Nachteile

  • mögliche Unverträglichkeit aufgrund der hohen Hormonmenge
  • Nebenwirkungen wie Schmierblutungen
  • schlechte Verträglichkeit
     

Spirale (IUP = Intra-Uterin-Pessar)

Wird durch den/die Arzt/Ärztin in die Gebärmutter eingesetzt. Muttermundschleim und Gebärmutterschleimhaut werden verändert und dadurch das Einnisten des befruchteten Eis verhindert.

Vorteile

  • Langzeitverhütungsmittel (bis fünf Jahre)
  • Eigener Zyklus bleibt erhalten. 

Nachteile

  • anfangs Schmierblutungen und leichte Krämpfe möglich
  • verstärkte Blutungen, Regelschmerzen, Blutungsstörungen
  • erhöhtes Risiko für Entzündungen und Eileiterschwangerschaften
     

Hormonspirale

wird durch den/die Arzt/Ärztin in die Gebärmutter eingesetzt, das Hormondepot setzt ein Gelbkörperhormon frei, verhindert aber nicht den Eisprung. Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und Einnisten des befruchteten Eis werden verhindert.

Vorteile

  • größere Sicherheit als die herkömmliche Spirale
  • Langzeitverhütungsmittel
  • schwächere und weniger schmerzhafte Periode
  • niedrigere Hormon-Dosierung als bei anderen hormonellen Verhütungsmitteln 

Nachteile

  • Blutungsstörungen
  • Nebenwirkungen wie Schmierblutungen, Verstimmungen, Übelkeit, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen, Brustspannen
     

Diaphragma/Portiokappe

Gummikappe die den Zugang zur Gebärmutter verschließt, Anwendung in Kombination mit Samen tötendem Gel notwendig 

Vorteile

  • Anwendung nur bei Bedarf
  • keine Nebenwirkungen
  • ein Jahr lang verwendbar
  • kein Eingriff ins Körpergeschehen 

Nachteile

  • für spontanen Sex nicht geeignet
  • sorgfältige Pflege erforderlich
  • nur in Verbindung mit Samen abtötender Creme relativ sicher (Creme kann zu Reizungen führen und ist in Österreich nicht mehr erhältlich)
     

Lea contraceptivum

Verhütungskappe aus Silikon mit ähnlicher Wirkung wie Diaphragma und Portiokappe
Vorteile

  • kann 48 Stunden in der Scheide bleiben
  • gilt als sehr sicher 

Nachteile

  • kann verrutschen Übung erforderlich
  • Austausch nach 6-9 Monaten
  • teuer

Chemische Methode

Gels oder Cremen, die einen zähen Schleim vor dem Muttermund bilden
 
Vorteil

  • einfache Anwendung bei Bedarf  

Nachteil

  • 10 min Wartezeit
  •  hohe Hormondosis

Sterilisation

operative Unterbrechung von Ei- bzw. Samenleiter 
 
Vorteil

  • absolut sicher 

Nachteil

  • endgültige Entscheidung, die nur schwer rückgängig gemacht werden kann

Basaltemperatur-Methode/Schleim-Methode/Knaus-Ogino-Methode

natürliche Methoden der Familienplanung, bei welcher durch Temperaturmessung, Beobachtung des Gebärmutterschleims und genaue Aufzeichnung des Zyklus die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage ermittelt werden
 
Vorteil

  • kein Eingriff in den Körper

Nachteil

  • nicht sehr zuverlässig

Nur im Notfall: Die Pille danach


Sie muss spätestens 72 Stunden nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Je früher desto besser.  

Vorteil

  • verhindert mit großer Sicherheit eine ungewollte Schwangerschaft. Die neue Generation wirkt noch sicherer und ist besser verträglich.

Nachteil

  • es können ausgeprägte Blutungsstörungen auftreten, wenn sie mehrmals in kürzeren Abständen eingenommen werden.

Zum Kapitel "Liebe, Sex, Verhütung".

KONTAKT
Lovetour
PGA - Verein f. prophylaktische Gesundheitsarbeit
Museumstraße 31a
4020 Linz

Tel.: +43 732/771200-48
Fax: +43 732/771200-22
E-mail: info@lovetour.at

weitere Informationen: