Die „Geschlechtersensible Kleinkindpädagogik“ unterstützt Mädchen und Buben, nach ihren Talenten und Interessen zu leben und zu agieren, ohne durch die Zuschreibung einer Geschlechtsrolle eingeengt zu werden. Dies eröffnet den Kindern neue Perspektiven und erhöht ihre Zukunftschancen. Das Pilotprojekt „Geschlechtssensible Kleinkinderpädagogik“ startete im September 2005 und endete im Juli 2008. Es wurde auf Initiative des Frauenausschusses des Linzer Gemeinderates und des Frauenbüros der Stadt Linz ins Leben gerufen. Begleitend zur Projektumsetzung gab es einen Arbeitskreis, in dem sowohl VertreterInnen aus Politik und Verwaltung als auch Pädagoginnen vertreten waren.
Bei „Geschlechtssensibler Kleinkindpädagogik“ handelt es sich nicht um das Verweiblichen von Buben und das Vermännlichen von Mädchen, sondern um faire und gleiche Ausgangsbedingungen für beide Geschlechter. Denn Kinder werden von klein auf – oft unbewusst – nach tradierten Geschlechterrollen erzogen.
Pressekonferenz-Unterlage zum Start des Pilotprojektes
Pressekonferenz-Unterlage zur Evaluation
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