Hexen waren meist Frauen, die in irgendeiner Weise aufgefallen sind und nicht ins Frauenbild ihrer Zeit passten. Sie verfügten entweder über ein besonderes Wissen, waren als Geschäftsfrauen sehr erfolgreich oder kämpften mutig für ihre Rechte. Dieses „Anderssein“ erregte einerseits Neid und war andererseits grundsätzlich verdächtig; "Hexen" waren also unbequeme und unangepasste Frauen und mussten ihren Mut meist mit dem Leben bezahlen.
Das Linzer Frauenbüro suchte Frauen, die auch gegen Widerstände ihre Ziele durchsetzten und dadurch mit überkommenen gesellschaftlichen Vorstellungen in Konflikt geraten waren. Frauen, die aneckten, es schwer hatten, trotzdem selbstbewusst und frauenbewusst ihren Weg gingen und damit erfolgreich waren. Es zeichnete unangepasste, unbequeme Frauen, die trotzdem – oder gerade deshalb – Erfolg hatten, für ihren Mut mit dem „Silbernen Hexenbesen am Goldenem Band“ aus.
Egal, ob Sie erfolgreiche Managerin waren, ob Sie sich in einem männerdominierten Beruf behaupten mussten oder ob sie als kritische Künstlerin einen „steinigen Weg“ beschritten. Nominiert werden konnten Frauen jeder Altersgruppe und jeder Profession, die in Linz leben oder arbeiten. Die Einreichung konnte persönlich oder von anderen Personen eingebracht werden.
Tel: +43 732 7070 1190
Fax: +43 732 7070 1193
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