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Stadt Linz - Kultur
Stadt Linz - Startseite

2001 - 2014

Am Beginn des 21. Jahrhunderts genießen Industrie, Kultur und Natur gleichermaßen einen hohen Stellenwert in Linz. Kulturinitiativen wie der Neubau des Kunstmuseums Lentos und des Musiktheaters an der Blumau, die Erweiterung bestehender Kultureinrichtungen wie Ars Electronica Center und Schlossmuseum sowie die Neukonzeption eines Wissensturms für Volkshochschule und Stadtbibliothek unterstreichen die zunehmende Bedeutung von Linz als Kulturstadt.

Im Jahr 2009 fungierte Linz als Europäische Kulturhauptstadt.

  • Spiegelung von Linz
    2014, Jänner 16
    Neuer Linz-Film
    Unter dem Titel "Linz in a mirror" läuft auf youtube ein aktuelles Video über die Lebensstadt Linz. Im Mittelpunkt stehen Impressionen über das Wirtschafts- und Kulturleben in Linz, aber auch Architektur, Freizeit und Lebensqualität werden in dem fünfminütigen Film widergespiegelt.

    https://www.youtube.com/watch?v=iJK6kf9hReE

  • Design Center
    2014, Jänner
    20 Jahre Design Center
    2014 feiert das Design Center Linz seinen 20. Geburtstag. Dort, wo sich einst die Franck-Fabrik befand, entstand am Europaplatz in nur 2 ½ Jahren Bauzeit ein neues Veranstaltungszentrum. Dabei bestand die Vision darin, eine Location zu erschaffen, die heute wie damals zeitlos-modern ist. Der Architekt Prof. Thomas Herzog plante die Architektur so, dass sie wirkt und auch heute noch begeistert.

     

  • Bürgermeister Klaus Luger
    2013, November 7
    Bürgermeisterwahl
    Nach über 25 Jahren geht die Amtszeit von Bürgermeister Franz Dobusch zu Ende. In seiner Ära erfuhr die Stadt einen positiven Imagewandel von der reinen Industriestadt zur Stadt der Wirtschaft und Kultur. Zum neuen Bürgermeister wählt der Gemeinderat den bisherigen ersten Vizebürgermeister Klaus Luger.
  • Hauptplatz
    2013, Ende August
    Autofreier Hauptplatz
    Ab Ende August werden Hauptplatz, Rathausgasse, Klosterstraße und Theatergasse an Samstagen ab 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztägig zur autofreien Zone erklärt. Das Projekt gilt vorerst für 1 Jahr. Vom Fahrverbot ausgenommen sind Taxis, Einsatzfahrzeuge und Personen die zum Hotel Wolfinger oder zur Apotheke möchten.
  • Stadtgarten
    2013, Ende Juli
    Garten für alle in Alt-Urfahr
    Im Stadtteil Alt-Urfahr soll an der Oberen Donaustraße/Schiffgasse mit dem Donaugarten Alt Urfahr ein Garten für alle entstehen.  Dieser soll nach dem Umgestaltung zum Donaugarten Alt-Urfahr für alle zugänglich sein.
    Der von den Stadtgärten Linz ausgearbeitete Plan sieht vor, die Gartenstruktur passend zum Stadtteil zu erhalten. So soll ein Wegenetz den Garten erschließen und zahlreiche Bänke zum Verweilen einladen. Zwei bestehende große Kirschbäume sollen um kleinkronige Obstbäume, Obststräucher, Bauerngartenstauden und Kräuter ergänzt werden.
  • Radweg
    2013, Juli
    Ausbau des Radwegenetzes
    Als wichtige strategische Maßnahme zur nachhaltigen Sicherstellung der Mobilität der Linzerinnen und Linzer widmet die Stadt Linz auch den RadfahrerInnen viel Aufmerksamkeit. Von 80 Kilometer Radwegen im Jahr 1988 wurde das Radwegenetz auf 145,5 Kilometer im Jahr 2012 ausgebaut. Das entspricht einem Zuwachs von 82 Prozent und damit beinahe einer Verdoppelung.
  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Überflutete Obere Donaulände
    2013, Anfang Juni
    Hochwasser
    Heftige Regenfälle führen in weiten Teilen des Landes zu schweren Überflutungen. Die Hochwasser-Katastrophe übertrifft jene des Jahres 2002 bei weitem. Damals erreichte die Donau in Linz einen Pegelstand von 8,20 Metern, diesmal liegt der Höchststand bei 9,30 Metern. Während Alt-Urfahr-West durch den 2007 fertig gestellten Hochwasser-Schutzdamm die Katastrophe relativ glimpflich übersteht, sind das Jahrmarktgelände und die Gebäude an der Verlängerten Kirchengasse schwer getroffen, ebenso müssen AnrainerInnen der Oberen Donaulände evakuiert werden.
    Im Süden von Linz  wird der Traundamm im Bereich der Traunausiedlung mit hunderten Tonnen Schotter gesichert. Zahlreiche Straßensperren, darunter auch die Eisen-bahnbrücke, sind nötig. Am 6. Juni entspannt sich die Hochwassersituation in Linz. Durch die unermüdlichen Aufräumarbeiten der Einsatzkräfte sind die meisten Straßen im Stadtgebiet wieder befahrbar.

    Hochwasser 2013 (neues Fenster)

    Hochwasser 2013 - Aufräumarbeiten  (neues Fenster) 

     

  • 2013, Juni
    Neubebauung des LILO-Areals
    Im August 2011 begann die Neugestaltung des rund 13.400 Quadratmeter großen ehemaligen Bahnhofsgeländes der LILO zwischen Böhmerwaldstraße und Weingartshofstraße. Der vom Bauherren Real Treuhand „LINZ.punkt“ genannte erste Bauabschnitt wurde nach Plänen des Linzer Architekturbüros Kaufmann und Partner realisiert.  
    Beim Hauserhof entstand an der Böhmerwaldstraße ein 70 Meter hohes, 19-geschoßiges Hochhaus mit 68 Eigentumswohnungen (63 bis 233 Quadratmeter) und im Anschluss Richtung Coulinstraße ein fünfgeschoßiger Riegelbau mit 5.000 Quadratmetern Bürofläche. Diese Gebäude wurden Mitte 2013 fertig. An der Weingartshofstraße wurden im März 2013 drei sechsgeschoßige Punkthäuser mit je 14 Wohnungen vollendet. 
    Der zweite Teil des Gesamtprojekts stammt von den Linzer Architekturbüros Stögmüller und Kneidinger. Sie haben eine Wohnbebauung und ein Bürohochhaus entworfen. Der Büroturm mit 20 Geschoßen und 10.000 Quadatmetern Nutzfläche – ein Projekt der Bau & Boden Immobilien GmbH - soll  bis  Ende 2015 an der Kreuzung Coulinstraße/Weingartshofstraße entstehen. Richtung Tegetthoffstraße werden zwei sechsgeschoßige Wohngebäude mit 28 Eigentumswohnungen (69 bis 110 Quadratmeter)  die Bebauung  an der Weingartshofstraße fortsetzen. An der Böhmerwaldstraße wird die Wohnungsgesellschaft Lebensräume im Anschluss an die bestehende Wohnbebauung ein achtgeschoßiges Wohnhaus mit 24 Mietwohnungen (61 bis 112 Quadratmeter) errichten. Der Baubeginn des Projekts  „City Spot Linz“ ist für Anfang 2014 geplant.
  • Baustelle Anton-Bruckner-Privatuniversität
    2012, November 21
    Gleichenfeier am Bau der neuen Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz
    Im Mai 2011 haben die Bauarbeiten für das neue Gebäude an der Hagenstraße begonnen, die bis zum Herbst 2014 abgeschlossen sein sollen. Es erhält die Form eines überdimensionierten Musikinstrumentes und soll Raum für 850 Studierende und 600 BesucherInnen bieten.
  • Science Park
    2012, Oktober 23
    Science Park der JKU erweitert
    Die Anfang 2010 begonnene dritte Etappe des Science Parks der Johannes-Kepler-Universität wird eröffnet. In den kommenden Jahren wird die Errichtung eines weiteren Gebäudes angestrebt. Der erste Teil des Science Parks wurde 2011 mit einem internationalen Architekturpreis ausgezeichnet.
  • Grünmarkt
    2012, August 10
    Grünmarkt Urfahr - Eröffnung
    Der seit 1980 bestehende Grünmarkt Urfahr wurde seit 2011 in zwei Etappen neu gestaltet. Parallel zur Mühlkreisbahnstraße entstand eine neue Markthalle, die sechs Geschäftslokale beherbergt. Richtung Osten wurde ein zirka 2.500 Quadratmeter großer Park angelegt, der mit zahlreichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen einlädt. Der Grünmarkt mit dem anschließenden Park bringt unter anderen den BewohnerInnen des Seniorenzentrums Franz Hillinger und der betreubaren Wohnungen an der Rudolfstraße eine Steigerung der Lebensqualität. Das Projekt wurde mit Gesamtkosten von 3,6 Millionen Euro verwirklicht.
  • Lilo
    2012, Mai 1
    Linzer Lokalbahn feiert ihr 100-Jahr-Jubiläum
    Im Jahr 1912 nahm die Lokalbahn auf der Strecke Linz-Eferding-Waizenkirchen ihren Betrieb auf. Der seit 1908 bestehende eigenständige Streckenteil  Neumarkt-Waizenkirchen-Peuerbach wurde 1998 der Linzer Lokalbahn angegliedert. Seit November 2005 ist die Lilo in den neuen Linzer Hauptbahnhof eingebunden, der alte Lokalbahnhof an der Coulinstraße wurde nach 93 Jahren aufgelassen. Die Linzer Lokalbahn AG ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht. Ihre Anteile befinden sich zu 54,1 Prozent im Besitz der Stadt Linz, 35,3 Prozent hält die Firma Stern & Hafferl, die übrigen Anteile sind Eigentum von acht Gemeinden entlang der Lilo-Strecke, ein Prozent des Unternehmens ist in Streubesitz.
  • Feierlicher Baubeginn Neugestaltung Volksgarten
    2012, April 19
    Baubeginn Neugestaltung Volksgarten
    Der Volksgarten, mit 182 Jahren eine der ältesten und mit 32.000 Quadratmetern die größte innerstädtische Parkanlage, wird als Tor zum Musiktheater städtebaulich aufgewertet. Die Neugestaltung, geplant vom Landschaftsarchitekten Dipl.-Ing. Mag. Otmar Stöckl, soll diesem Umstand Rechnung tragen.
    Wo früher die Milchtrinkhalle situiert war, stellt ein großzügig dimensionierter Platz die Verbindung von Musiktheater und Park her. Der Brunnen „Freude am Schönen“ wird renoviert und rückt durch eine leicht veränderte Wegeführung mehr in den Blickpunkt. Alle Denkmäler bleiben erhalten. Einige von ihnen werden an anderer Stelle zu finden sein. Entlang der Kärntnerstraße erfolgt eine Umwandlung befestigter Flächen in Grünflächen. Der Kinderspielplatz wird um eine Ballspielfläche, einen Aufenthaltsbereich mit Bodenmodellierung und um einen großen Wasserspielplatz erweitert.  Im Bereich der Bushaltestelle Stelzhamerstraße wird ein neu errichtetes öffentliches WC integriert. Ein neues, großzügiges Wegenetz erschließt den Park, dessen alter Baumbestand zur Gänze erhalten bleibt.
    2013 soll der neu gestaltete Park gemeinsam mit dem neuen Musiktheater der Bevölkerung zur Verfügung stehen.
  • Ursulinenhof
    2012, März
    Zusammenschluss zweier Kultureinrichtungen
    Das Landeskulturzentrum Ursulinenhof und das OK (Offenes Kulturhaus Oberösterreich) werden zum OÖ Kulturquartier.
    Die feierliche Eröffnung mit Tag der offenen Tür findet am 17. und 18. März statt.
    Das neue Kulturzentrum wird seinen Besuchern in Zukunft vermehrt gemeinsame Projekte bieten.
  • Spatenstich Gruene Mitte
    2012, Februar 14
    Spatenstich für den neuen Stadtteil „Grüne Mitte Linz“
    Auf dem Areal des ehemaligen Frachtenbahnhofs werden 780 Wohnungen in Niedrigst-Energie-Bauweise errichtet. Zur Sicherung der sozialen Grundversorgung sind neben Kinderbetreuungseinrichtungen auch die Errichtung von betreubaren Wohnungen vorgesehen. Als besondere Innovation sind so genannte „Hängende Gärten“ geplant, durch die auch in den Obergeschoßen und auf den Dächern zahlreiche Grünflächen entstehen.
  • Straßenbahn
    2011, August 13
    Straßenbahnlinie 3
    Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 vom Hauptbahnhof zum Harter Plateau in Leonding wird offiziell eröffnet. Damit führt die Straßenbahn erstmals über die Stadtgrenze von Linz hinaus.
  • 2011, Mai 4
    Spatenstich Anton-Bruckner-Privatuniversität
    Mit dem Spatenstich beginnen die Bauarbeiten für die neue Anton-Bruckner-Privatuniversität an der Hagenstraße. Bis 2014 soll das neue Gebäude auf dem Grundstück des ehemaligen Schlosses Hagen fertggestellt sein. Nach den Plänen des Linzer "Architekturbüro 1" entstehen auf 8600 Quadratmetern Nutzfläche 100 Unterrichts- und Vortragsräume, Säle für Schauspiel, zeitgenössischen Tanz und elementare Musikpädagogik sowie ein Konzertsaal, ein Orgel- und Kammermusiksaal. Das ehemalige Bruckner-Konservatorium ist seit 2004 Privatuniversität und eine von fünf österreichischen Hochschulen für Musik, Schauspiel und zeitgenössischen Tanz.
  • Seniorenzentrum Pichling
    2010, April 27
    Eröffnung Seniorenzentrum Pichling
    Die Neuerrichtung moderner Seniorenzentren ist ein Schwerpunkt der 1990 gestarteten Sozialoffensive der Stadt Linz. In acht Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet wohnen mittlerweile 1 300 ältere Menschen. Nun wird das neunte städtische Seniorenzentrum in Pichling eröffnet. 11,6 Millionen Euro hat die Stadt in diesen dreigeschoßigen Bau investiert. Insgesamt stehen 64 Pflegezimmer zur Verfügung. Im August 2010 werden auch die 25 betreubaren Wohnungen fertiggestellt sein.
  • Skaterhalle im Sportpark Lissfeld
    2010,  April 16
    Eröffnung Sportpark Lissfeld
    Der seit Anfang Dezember 2009 mit all seinen Einrichtungen wieder für die Allgemeinheit zugängliche Sportpark Lissfeld wird offiziell eröffnet.
    Der rund 56 000 Quadratmeter große im Einzugsgebiet der Stadtteile Bindermichl und Spallerhof gelegene Linzer Sportpark wurde in den letzten zwei Jahren zu einem modernen Sportzentrum mit zwei multifunktionalen Sporthallen, einer Sauna und einem großzügigen Restaurant mit Terrasse sowie einer zweigeschoßigen Tiefgarage umgebaut. Außerdem wurde eine Trendsporthalle errichtet, in der auf rund 1 000 Quadratmetern Skateboarder, Inline-Skater und Biker ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen können.
  • Linz09 Logo
    2009, Dezember 31
    Mit einem großartigen Fest am Hauptplatz geht das Kulturhauptstadtjahr zu Ende. 220 Projekte mit rund 7 700 Veranstaltungen brachte Linz09 – Kulturhauptstadt Europas über das ganze Jahr verteilt auf die Linzer Bühnen. 2,8 Mio. Personen waren dabei, als rund 5 000 Künstlerinnen und Künstler aus 66 Nationen ihr Bestes gaben. Das Kulturhauptstadtjahr 2009 setzte nicht nur wegweisende Impulse für das Kulturleben, sondern brachte auch einen Ausbau der kulturellen Infrastruktur. Das neue Ars Electronica Center, der Südtrakt des Schlossmuseums und das Atelierhaus Salzamt werden Linz über das Jahr 2009 hinaus als Kulturstadt prägen.
  • Posthof
    2009, September
    25 Jahre Posthof – Zeitkultur am Hafen
    Der an der Linzer Industriezeile gelegene Posthof wurde um 1750 zur Unterbringung der Poststallmeisterei errichtet. 1849 gelangte er in den Besitz der Stadt Linz und wurde zunächst als Armen- und Siechenhaus, später zu Wohnzwecken verwendet. Obwohl seiner ursprünglichen Funktion längst entkleidet, blieb die Bezeichnung "Posthof" erhalten. Seit der Eröffnung des revitalisierten Gebäudes als Zeitkulturhaus im September 1984 hat sich der Name „Posthof“ zu einem Markenzeichen für zeitgenössische Kunst und Kultur entwickelt. Aufgrund des großen Erfolges entschloss man sich zu einem Zubau, dem Posthof II, der 1990 eröffnet wurde. Die Bilanz der letzten 25 Jahre: 5 300 Veranstaltungen mit 1,65 Millionen BesucherInnen.
  • Atelierhaus Salzamt
    2009, Juli 10
    Eröffnung Atelierhaus Salzamt
    Die Stadt Linz hat für den Ankauf sowie die Renovierung und Adaptierung des Internationalen Atelierhaus Salzamt einen Betrag von etwa € 4,0 Mio. investiert. Vier internationalen StipendiatInnen wird jeweils eine kleine Wohneinheit und ein eigenes Atelier für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten zur Verfügung gestellt. Ein fünftes Atelier wird an das Land Oberösterreich vermietet. Vier weitere Ateliers ohne Wohneinheit werden an oberösterreichische KünstlerInnen vergeben. Um den künstlerischen Austausch zu dokumentieren und einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, werden die Arbeiten der KünstlerInnen in einem laufenden Ausstellungsbetrieb im Salzamt präsentiert.
  • Schloss Luftaufnahme
    2009, 3. Juli
    Eröffnung des Südflügels des Schlossmuseums
    Im Jahr 1800 wurde der Südtrakt des Linzer Schlosses durch einen Großbrand völlig zerstört. Das Kulturhauptstadtjahr gab nun den Impuls zu einer Neuverbauung der Südseite des Schlosses und Erweiterung des Museums. Mit dem Spatenstich am 13. Juli 2007 starteten die Arbeiten für die Errichtung der Glaskonstruktion nach den Plänen der Grazer Architekten M. Emmerer und H. J. Luser. Der Neubau, .it dem eine zusätzliche Ausstellungsfläche von etwa 3500 Quadratmetern geschaffen wurde, wird planmäßig im Kulturhauptstadtjahr eröffnet.
  • Tabakfabrik
    2009, Juni 4

    Gemeinderat beschließt den Kauf der Tabakfabrik
    Der Gemeinderat der Stadt Linz beschließt den Kauf der denkmalgeschützten Linzer Tabakfabrik und die Gründung einer Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft für die künftige Nutzung der Fabrik. Die Stadt Linz erwirbt das 38 148 Quadratmeter große Fabriksareal und den Gebäudebestand zum Preis von 20,4 Millionen Euro von Japan Tobacco International/Austria Tabak. Die Übergabe der Liegenschaft erfolgt spätestens am 30. Mai 2010. 

    Gemeinderat beschließt die Restitution des Klimt-Gemäldes
    In seiner heutigen Sitzung beschließt der Linzer Gemeinderat einstimmig die Rückgabe des Klimt-Gemäldes „Damenbildnis“. Bürgermeister Franz Dobusch und Kulturreferent Dr. Erich Watzl hatten dem Gremium die Restitution des Bildes an die RechtsnachfolgerInnen nach Aranka Munk aufgrund der Ergebnisse der Provenienzforschung empfohlen.

    Die Israelitische Kultusgemeinde bedankt sich bei der Stadt Linz für die vorbildliche und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Besonders positiv hervorgehoben wird, dass sich die Stadt Linz für eine genaue und ordentliche Aufarbeitung des Sachverhaltes eingesetzt hat.

  • Brand des Landeskulturzentrums Ursulinenhof
    2009, Juni 3
    Brand des Landeskulturzentrums Ursulinenhof
    Das Feuer war im Südtrakt des Landeskulturzentrums ausgebrochen. Es wurde mit vereinten Kräften von der Berufsfeuerwehr Linz und den Freiwillige Feuerwehren bekämpft. Die Arbeiten wurden durch den starken Wind zusätzlich erschwert. Durch den Brand wurde das Dachgeschoß des Südtrakts großteils zerstört, der dadurch entstandene Schaden ist beträchtlich.
  • Die neue Pöstlingbergbahn
    2009, Mai 29
    Neue Pöstlingbergbahn
    Zum 111. Geburtstag der Pöstlingbergbahn nimmt die beliebte Touristenattraktion nach einer Bauzeit von nur 14 Monaten wieder ihren Betrieb auf. Drei Fahrzeuge aus dem Fahrzeugbestand der Jahre 1950 bis 1959 wurden saniert, aber ansonst im Aufbau unverändert belassen. Um den gesetzlichen Auflagen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu entsprechen, wurden zusätzlich drei Neufahrzeuge in Niederflurbauweise angekauft. Im Bereich der ursprünglichen Tal- und Bergstation blieb die Streckenführung unverändert. Die Bergbahn bleibt somit die steilste Adhäsionsbahn mit max. 11,6 % Steigung der Welt. Neu ist die Verlängerung zum Hauptplatz
  • Modell des Musiktheaters
    2009, April 15
    Spatenstich Musiktheater
    Mit dem Spatenstich beginnen die Bauarbeiten am Zukunftsprojekt des Landestheaters Linz. Die Arbeiten an dem Baugrubenaushub sowie der Baugrubensicherung sollen bis Ende des Sommers abgeschlossen sein, danach folgt der Rohbau. Die Fertigstellung des neuen Musiktheaters ist für 2012 geplant.
  • 2009, März
    Britischer Architekturpreis für Ars Electronica Center
    Mit einem Spezialpreis für Kulturhauptstadt-Architektur wurde von der britischen Gesellschaft für Raum- und Stadtplanung „Civic Trust“ das Ars Electronica Center ausgezeichnet. Die auf nationale Projekte fokussierte Gesellschaft verleiht den Spezialpreis seit 2006 für herausragende Bauten in Kulturhauptstädten.
  • 2009, Jänner 22
    Gratis Mittagstisch in Linzer Kindergärten
    Der Linzer Gemeinderat beschließt einstimmig die Einführung eines kostenlosen Mittagstisches für alle Linzer Kinder, die einen städtischen Kindergarten besuchen. Neben der Essenspauschale wurde zugleich auch der monatlich eingehobene Veranstaltungsbeitrag abgeschafft. Bereits ab 1. März wird dieser Gemeinderatsbeschluss umgesetzt. Die Eltern ersparen sich durch diese neue Regelung monatliche Kosten von rund 53,30 Euro.
    Die Gesamtkosten für diesen kostenlosen Mittagstisch in städtischen Kindergärten betragen rund 1,5 Millionen Euro. Für die privaten Einrichtungen werden zusätzliche 950 000 Euro bereitgestellt.
  • Kurt Budschedl
    2009, Jänner 18
    Vizebürgermeister a. D. Kurt Budschedl verstorben
    Am Sonntag, 18. Jänner, ist Vizebürgermeister a. D. Kurt Budschedl im 67. Lebensjahr verstorben.
    Kurt Budeschedl gehörte von 1973 bis 1997 dem Linzer Gemeinderat an. Von 1985 bis 1988 war er Stadtrat, von 1988 bis 1991 Vizebürgermeister der Stadt Linz. Zu seinen Geschäftsbereichen gehörten das Gesundheitswesen, Angelegenheiten der Berufsfeuerwehr und der Betriebsfeuerwehren sowie der örtlichen Feuerpolizei und die Belange der Stadtentwässerung und des Hafens.
    Für seine Verdienste erhielt er am 7. Juni 1999 das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Linz verliehen.
  • Das neue Ars Electronica Center
    2008, 31. Dezember bis 2009, 2. Jänner
    Linz ist Kulturhauptstadt
    Mit einem dreitägigen Eröffnungsfest startet Linz ins Kulturhauptstadtjahr 2009.
    Als Krönung der Eröffnungsgala im Brucknerhaus erklärt Bundespräsident Dr. Heinz Fischer das Kulturhauptstadtjahr für eröffnet.
    Um Mitternacht wird das neue Jahr und die Kulturhauptstadt mit der „Raketensinfonie“ von Tom Ryser und Orlando Gough begrüßt. Am Neujahrstag spielt sich das Bruckner Orchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies einmal mehr in die Herzen der Zuschauer. Stürmischen Applaus gibt es für die österreichische Erstaufführung der „Symphonie Nr. 7 Toltekische“ von Philip Glass.
    Im Lentos Kunstmuseum Linz beginnt am Neujahrsabend die Ausstellung „Best of Austria“, die rund 100 interessante Kunstwerke aus mehr als 30 Museen und Sammlungen präsentiert.
    Der Eröffnungsreigen wird am 2. Jänner mit der feierlichen Eröffnung des neuen Ars Electronica Centers fortgesetzt. Mit einem „Fest für alle“ feiert das neue Ars Electronica Center drei Tage lang bei freiem Eintritt seine Modernisierung.
    Am Abend folgt ein weiteres Highlight. „Das Buch der Unruhe“ mit Klaus Maria Brandauer wird in der neu eröffneten Hafenhalle09 uraufgeführt. Der Komponist, Film- und Theaterregisseur Michel van der Aa setzte das Meisterwerk von Fernando Pessoa in Zusammenarbeit mit Klaus Maria Brandauer und dem Linzer Bruckner Orchester unter der Leitung von Dennis Russel Davies um und schuf damit ein neuartiges Musiktheater.
    Eröffnung Kulturhauptstadtjahr (WMV, 20 MB)
  • 2008, 13. Dezember
    Fitnessoase Parkbad eröffnet
    Auf einer Fläche von 2 500 steht allen Saunafreunden eine neue Saunawelt offen. Die Fitnessoase Parkbad präsentiert sich nach dem Umbau groß, hell und modern. Eine Besonderheit im Liegebereich der neuen Saunawelt ist der Ausblick auf die Donau und den Pöstlingberg.
  • Denkmal für KZ-Opfer am Stadtfriedhof St. Martin
    2008, 16. Dezember
    Einweihung KZ-Opfer-Gedenkstätte am Stadtfriedhof St. Martin
    Im Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Konzentrationslager gestaltete die Stadt Linz eine Grabstätte des zweiteiligen Grabfeldes am Friedhof St. Martin neu. Die Grabstätte wurde mit elf liegenden Gedenktafeln ausgestattet. Auf zehn Tafeln wurden die Namen aller 403 namentlich bekannten KZ-Opfer aufgelistet, die am Stadtfriedhof St. Martin beerdigt sind. Die elfte soll künftig an die 996 hier begrabenen, unbekannten KZ-Opfer erinnern. Darüber hinaus wurde auf der Grabstätte ein Gedenkstein mit der Aufschrift „Den Opfern nationalsozialistischer Konzentrationslager“ errichtet. 
  • Skulptur
    2008, 11. Dezember
    Gsöllpointner-Skulptur im Donaupark
    Aufgrund einer baulichen Erweiterung der Oberbank an der Unteren Donaulände wurde nach einer Vereinbarung zwischen Stadt Linz und Oberbank die Metallplastik von Prof. Helmuth Gsöllpointner heute in den Donaupark versetzt. Dort wird sie künftig als Leihgabe an die Stadt Linz den Skulpturenpark forum metall bereichern.
  • Aktienkeller
    2008, 30. Mai - 13. Juli
    Tiefenrausch
    Nach dem "Schaurausch" 2007 wird die vom Offenen Kulturhaus und Linz 09 initiierte Ausstellungstrilogie mit dem "Tiefenrausch" fortgesetzt, der die unterirdischen Welten von Linz erkundet. Dieses Ausstellungsprojekt, das sich über die ganze Stadt verteilt, ist eine Mixtur aus Kunstprojekten und Museumsobjekten, aus ungewöhnlichen Schauplätzen, Alltagsgeschichten und aus kulturwissenschaftlichen Erkundungen. 2009 wird als dritter Teil der Ausstellungsreihe der "Höhenrausch" folgen.

    Schaurausch und Tiefenrausch (WMV, 20 MB)

  • Terminal Tower
    2008, 26. Mai
    Terminal Tower eröffnet
    Der knapp 100 Meter hohe Terminal-Tower wird offiziell eröffnet. Das Gebäude mit 24 Geschossen beherbergt die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) sowie die Finanzämter Linz und Urfahr. Die Kosten für die Errichtung des, von Architekt Wilhelm Holzbauer entworfenen, Büroturmes betragen etwa 50 Millionen Euro.
  • Landwirtschaftsminister Josef Pröll überreicht Planungsstadtrat Klaus Luger den ersten Preis beim Österreichischen Gründach-Städtewettbewerb
    2008, 20. Juni
    Linz ist schönste Gründachstadt Österreichs
    Der Verband für Dachwerksbegrünung veranstaltete den 1. Österreichischen Gründach-Städtewettbewerb. Den ersten Preis vergab eine Expertenjury an die Stadt Linz „aufgrund der Vielzahl an außergewöhnlichen Gründach-Umsetzungen“.
    Seit dem Jahr 1989 wurden in Linz 400 Projekte mit Dachbegrünungen gefördert. In Linz gibt es bereits über 700 Bebauungspläne mit rechtsverbindlichen Gründachvorschreibungen. Ein Musterbeispiel für eine erfolgreiche Dachbegrünung ist der Landschaftspark Bindermichl-Spallerhof, der am 30. Juni 2007 eröffnet wurde. Das über der Mühlkreisautobahn entstandene Parkareal ist mit 8,3 Hektar die derzeit größte Dachbegrünung in Linz. Es wurden 755 Bäume und 7 500 Sträucher und Stauden gepflanzt. Weitere herausragende Linzer Grün-Dachprojekte sind das Flachdach der Firma Schachermayer mit 14 000 Quadratmetern und das Flachdach der Linztextil mit rund 4 000 Quadratmetern. Das größte private Gründach ist ein 600 Quadratmeter großer Dachgarten mit Biotop und Bäumen im siebten Stock einer Wohnanlage.
  • Neu gestalteter Herbert-Bayer-Platz
    2008, Juni
    Neue Platzgestaltungen
    Neun bekannte Linzer Plätze sowie die Promenade und das Kleinmünchner Ortszentrum werden in diesem Jahr neu gestaltet. Insgesamt investiert die Stadt Linz rund 20 Millionen Euro für alle Platzgestaltungsmaßnahmen.
    Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten am OK Platz beim Offenen Kulturhaus, beim Herbert-Bayer-Platz, der in einer neuartigen Zusammenarbeit von BürgerInnen und ArchitektInnen realisiert wurde und die Modernisierung des Stadtmuseums Nordico mit einer neuen Vorplatzgestaltung. Ebenso werden bis Spätherbst 2008 die Arbeiten am Urfahraner Jahrmarktgelände sowie die Straßenbahnremise an der Sonnensteinstraße abgeschlossen sein.
    Vor Beginn des Kulturhauptstadt-Jahres 2009 wird die Promenade zu einem Boulevard mit durchgehender Parkanlage umgestaltet. Völlig neu werden sich in einem Jahr auch das gesamte Umfeld des Neuen Doms und der Platz zwischen Hauptbahnhof und Terminal Tower präsentieren. Vor allem die Neugestaltung des Bahnhofparks wird neue Akzente setzen.
  • Das renovierte Nordico - Museum der Stadt Linz
    2008, 17. Mai
    Nordico-Wiedereröffnung
    Mit der Ausstellung „Tür an Tür“ mit Werken zeitgenössischer KünstlerInnen feiert das Nordico nach sechs Monaten Umbauphase seine Wiedereröffnung. Rund 850 000 Euro investierte die Stadt Linz in den Umbau und die Renovierung des städtischen Museums an der Ecke Dametzstraße/Bethlehemstraße.  Der Vorplatz wurde nach Entwürfen des Architekturbüros August Kürmayr um rund 300 000 Euro neu gestaltet. Der ehemalige Clubraum wird sich künftig als Tagescafé mit eigenem Eingang präsentieren.
  • Salzamt Obere Donaulände
    2008, 29. April
    Salzstadl - Baubeginn
    1563 wurde neben dem Salzstadel, der sich am Standort der heutigen Donaugarage befand, ein Salzamtsgebäude errichtet. Der Handel mit Salz war gerade zum Staatsmonopol geworden, und sämtliche Handelsaktivitäten wurden von einem kaiserlichen Salzhändler kontrolliert.
    Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit mehrmals baulich verändert. Eine letzte entscheidende Bauphase in der ersten Hälfte der 18. Jahrhunderts führte zu dem heutigen barocken Erscheinungsbild.
    Das bisher dem Verfall preisgegebene Gebäude wurde nun von der Stadt Linz gekauft und wird nach einer Planung des Architekturbüros Morawetz in ein Atelierhaus umgebaut. Rund zwei Millionen Euro investiert die Stadt Linz in die Revitalisierung. Acht bis zehn Ateliers und drei bis vier Wohnungen kommen in das Obergeschoß des Gebäudes. Das Erdgeschoß des neuen "Salzstadls" wird künftig als Ausstellungsraum und Gasthaus dienen.
    Die Generalsanierung soll Mitte 2009 abgeschlossen sein.
  • Pyrotechnisches Klang- und Lichterlebnis auf dem Hauptplatz
    2008, 17. und 18. April
    75 Jahre Feuerwehr der Stadt Linz
    Mit einem Festakt im Palais Kaufmännischer Verein  und einem pyrotechnischen Klang- und Lichterlebnis auf dem Hauptplatz feiert die Linzer Berufsfeuerwehr ihr 75-jähriges Bestehen.
    Die Anfänge des organisierten Feuerlöschwesens gehen in Linz auf eine Initiative des späteren Bürgermeisters Vinzenz Fink zurück, der im Jahr 1851 versuchte, eine Berufsfeuerwehr zu gründen, damit jedoch am Widerstand der Bevölkerung scheiterte. 15 Jahre später wurde unter Mithilfe des Linzer Turnvereins eine freiwillige Feuerwehr ins Leben gerufen, die für das Lösch- und Rettungswesen zuständig war. Erst 1932 kam es unter Bürgermeister Josef Gruber zur Gründung einer Berufsfeuerwehr. Mit August Trimbacher wurde im März 1933 ein erfahrener Brandmeister eingestellt, dem es in kürzester Zeit gelang, eine vollwertige Berufsfeuerwehr mit 25 Mann und drei Löschfahrzeugen aufzustellen. Das Oberkommando lag jedoch weiterhin bei der freiwilligen Feuerwehr. Erst 1938 änderte sich dieses Subordinationsverhältnis, und  nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Leiter der Berufsfeuerwehr gleichzeitig Bezirksfeuerwehr-kommandant. Heute präsentiert sich die Linzer Berufsfeuerwehr als toporganisierter, schlagkräftiger und moderner Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

    "Linzer Berufsfeuerwehr" (WMV, 20 MB(neues Fenster)

  • Seniorenzentrum Franz Hillinger
    2008, 27. Februar
    Eröffnung Seniorenzentrum Franz Hillinger
    Das neuerrichtete Seniorenzentrum Franz Hillinger wird feierlich eröffnet. Ab März bietet das derzeit modernste Linzer Seniorenzentrum 132 pflegebedürftigen Personen eine neue Heimat. Das fünfgeschoßige Gebäude wurde nach Plänen des Linzer Architekten Herbert Karrer durch die städtische GWG in nur zweijähriger Bauzeit (Spatenstich: 20. Jänner 2006) um rund 15,5 Millionen Euro realisiert.
  • Linz AG - Herz
    2008, Jänner
    Linz AG - 150 Jahre Lebensqualität
    Die Geschichte der LINZ AG und deren Vorgängerunternehmen begann vor 150 Jahren mit der Gasversorgung für die Stadtbeleuchtung. Am 17. März 1858 tauchten 335 Gaskandelaber Straßen und Plätze in Linz zum ersten Mal in warmes Licht. Nur wenige Jahre später, 1875, wurde mit dem Bau der Kanalisation begonnen. 1880 feierte man die Eröffnung der Pferdeeisenbahn. Seit 1882 gibt es die Müllabfuhr, 1891 war Baubeginn im Wasserwerk Scharlinz, 1894 wurde die Donaulände als Umschlagplatz eines kleinen Hafens in Betrieb genommen. 1897 ging mit der „Kraft- und Lichtzentrale“ das erste Kraftwerk in Betrieb, noch im gleichen Jahr fuhr die erste elektrische Straßenbahn durch Linz. Damit war der Einstieg in die öffentliche Stromversorgung vollzogen.
    Im Lauf der Zeit entwickelte sich die Versorgung mit Infrastruktur von privaten Initiativen hin zu Dienstleistungen in öffentlicher Hand.  Die Ausgliederung der kommunalen Dienstleistungen aus der Stadtverwaltung erfolgte mit der Gründung der SBL im Jahr 1969. Im Oktober 2000 entstand durch den Zusammenschluss von SBL und ESG die heutige LINZ AG.
  • AEC-Zubau
    2007, Dezember
    Linzer Baudynamik
    Als weithin sichtbares Zeichen für die enorme Bautätigkeit auf Linzer Stadtgebiet sind die 80 Baukräne zu werten, die derzeit im Einsatz sind. Alleine bei den Top-Projekten, die derzeit in Linz gebaut werden, ergibt sich eine Investitionssumme von 1,6 Milliarden Euro.

    Zu den Investments in die wirtschaftliche Infrastruktur zählen das Projekt „Linz 2010“ der voestalpine, der Ausbau des Fernheizkraftwerks der LINZ AG sowie der Bau eines Forschungszentrums von Borealis.

    Mit dem Bau des Seniorenzentrums Franz Hillinger und dem Neubau von Kindergarten und Hort Korefschule investiert die Stadt Linz in die soziale Infrastruktur.

    Durch umfangreiche Investitionen in Kultur und Wissenschaft bereitet sich die Landeshauptstadt auf das Jahr 2009 vor. Die Erweiterung des Ars Electronica Centers, der neue Südflügel des Schlossmuseums, die erste Etappe der Landesbibliothek und des Science Parks sowie die Erweiterung des Schulzentrums der solarCity Pichling bilden die wesentlichen Eckpfeiler des Investitionsprogramms. Während des Jahres 2008 werden Wohnprojekte mit einem Gesamtvolumen von 1 740 Wohneinheiten in Bau sein.

    Die Modernisierung des Parkbades und der Bau des neuen Sportparks Pichling zeigen den Willen der Stadt Linz, die Freizeit- und Sportmöglichkeiten in Linz weiter auszubauen.

  • Innenansicht der neuen Eishalle
    2007, November
    Zweite Eishalle für Linz
    In nur sieben Monaten entstand auf dem Parkbadareal an der Unteren Donaulände eine neue Eishalle samt Tiefgarage für 180 Autos. Der inklusive Garage 11,6 Millionen teure Neubau dient den Hobbysportlern. Die benachbarte 22 Jahre alte Eishalle mit 3 800 Zuschauerplätzen steht nun vor allem Leistungs- und Profisportlern zur Verfügung.

     

  • Die Linzer Kammerspiele um 1960
    2007, 28. September
    50 Jahre Kammerspiele
    Zum 50-Jahr-Jubiläum wird der sorgfältig restaurierte Zuschauerraum der Kammerspiele symbolisch wiedereröffnet.
    Das Linzer Landestheater hatte schon kurz nach seiner Eröffnung im Jahre 1803 mit Raumproblemen zu kämpfen. Räumlichkeiten für Dekorationen, Requisiten und Garderoben fehlten gänzlich. Auch der Zuschauerraum galt für die aufstrebende Stadt als zu klein. Ein erster Umbau des Bühnenhauses konnte 1940 noch realisiert werden, die Neugestaltung des Zuschauerraumes sowie der Neubau eines Schauspielhauses fielen jedoch dem Weltkrieg zum Opfer. Ein provisorischer Kammerspiel-Betrieb wurde daher in den Redoutensälen eingerichtet. Mitte der 50er Jahre wurde der Architekt Clemens Holzmeister mit der Planung eines vollkommen neuen Theaterkomplexes beauftragt, und zwar unter Einbeziehung des Schlossberges. Die Verwirklichung dieses Projektes scheiterte nicht nur an den erregten Gemütern, sondern wohl vor allem am Geldmangel. Das führte zu dem Entschluss, das alte Landestheater umzubauen und ein neues Kammerspielhaus zu errichten. Clemens Holzmeister wurde mit der Planung beauftragt. Mit dem Schauspiel "Paulus unter den Juden" von Franz Werfel konnte am 28. September 1957 das neue Kammerspielhaus feierlich eröffnet werden.
  • Wissensturm
    2007, 14. September
    Eröffnung Wissensturm
    Am 15. Februar 2005 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, 8 Monate später war bereits die Dachgleiche erreicht. Termingerecht beziehen nun Volkshochschule Linz und Stadtbibliothek ihr neues Domizil, den Wissensturm, im Bahnhofsviertel.
    Nicht nur architektonisch setzt der 63 Meter hohe Turm ein Zeichen für die Zukunftsorientierung der Bildungsstadt Linz. Als inhaltliche Innovation gilt vor allem die Vernetzung der Kurs- und Medienangebote beider Bildungseinrichtungen.
    Mit dem neu gegründeten Selbst-Lernzentrum und der Medienwerkstatt wird den BesucherInnen die Möglichkeit geboten, individuellen Lerninteressen nachzugehen bzw. öffentlich wirksame Aktivitäten zu setzen.

    Wissensturm (WMV, 20 MB)

  • Landschaftspark Bindermichl-Spallerhof
    2007, 30. Juni
    Landschaftspark Bindermichl - Spallerhof 
    Genau ein Jahr nach dem Beginn der Bauarbeiten wird der Landschaftspark über dem A7-Tunnel mit einem Fest eröffnet. Der Park verbindet auf einer Fläche von acht Hektar die beiden Stadtteile Bindermichl und Spallerhof, die vor dem Bau der Untertunnelung durch die Mühlkreisautobahn getrennt waren. Für Kinder sind Spielgeräte, ein Wasserspielplatz und eine Sandlandschaft vorgesehen. Jugendliche sollen sich im Skaterpark, im Funcourt, im Klettergarten sowie im Soccer- und auf dem Beachvolleyballplatz austoben. Im nördlichen Bereich ist mit Bänken und einer wellenförmigen Liegewiese Erholung angesagt.
  • Bruckner Orchester
    2007, 30. Juni
    40 Jahre Bruckner Orchester
    Rund 10 000 BesucherInnen feierten mit einem "Klassik Open Air" auf dem Linzer Hauptplatz den "Namenstag" des Bruckner Orchesters Linz. Das Bruckner Orchester, seit mehr als 200 Jahren das Orchester des Linzer Landestheaters, erhielt vor genau 40 Jahren, also 1967, den Namen Anton Bruckners. Seitdem ist das Bruckner Orchester Linz gleichermaßen Theater- und Sinfonieorchester.

    "40 Jahre Brucknerorchester Linz" (WMV 20 MB(neues Fenster)

  • terminal tower
    2007, 26. Juni
    Gleichenfeier "terminal tower"
    Nach 15-monatiger Bauzeit wird die Dachgleiche des terminal towers gefeiert. Das 24-geschoßige Gebäude ist mit 98,5 Metern Höhe das zweithöchste Linzer Bauwerk nach dem Mariendom (134,8 Meter). Mit der Fertigstellung des nach den Plänen von Architekt Wilhelm Holzbauer errichteten Bürokomplexes wird im März 2008 gerechnet.
  • Hochwasserschutzdamm Alt-Urfahr-West
    2007, 21. Juni
    Eröffnung Hochwasserschutzdamm
    Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wird die Hochwasserschutzanlage für Alt-Urfahr-West eröffnet. Sie besteht aus einem 960 Meter langen mobilen Damm mit einem betonierten Mauersockel, auf den 2,4 Meter hohe Metallelemente aufgesetzt werden können. Damit ist garantiert, dass die BewohnerInnen von Alt-Urfahr-West vor Hochwässern mit einem Pegelstand von bis zu 9,90 Metern Höhe geschützt sind.
  • Schaurausch
    2007, 11. Mai - 2. Juni
    Schaurausch

    Der Einstieg ins Vorprogramm der Linz 2009 Kulturhauptstadt ist gemacht! "Schaurausch" ist eine Ausstellung des OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und dem Linzer City Ring. Die Linzer Innenstadt verwandelt sich dabei von 11. Mai - 2. Juni 2007 in eine lebendige Kunstmeile. Über 30 nationale und internationale KünstlerInnen gestalten 50 Schaufenster als Kunstobjekte. Mit ihren Ideen und Werken in Vitrinen, Passagen und an Fassaden schaffen sie Erlebnisräume, die zum "Schaurausch" verführen.
  • Spatenstich Science Park
    2007, 11. Mai
    Mit dem Spatenstich beginnen die Bauarbeiten für die Errichtung des Science Parks der Johannes Kepler Universität. In das Gebäude mit einer Brutto-Geschoßfläche von 19 000 Quadratmetern werden im ersten Quartal 2009 die Mechatronik-Institute einziehen.
  • LASK-Feier am Hauptplatz
    2007, 11. Mai
    Nach sechs Jahren in der Zweitklassigkeit konnte der Lask mit Kapitän Ivica Vastic den Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga fixieren.
  • 2007, 15. April
    Jubiläum Römerbergtunnel
    Vor nunmehr 40 Jahren, am 15. April 1967, wurde der Römerbergtunnel für den Verkehr freigegeben.
  • Spatenstichfeier AEC-Zubau
    2007, 1. März
    Spatenstich für Erweiterung des Ars Electronica Center
    Mit der Spatenstichfeier fällt der offizielle Startschuss für den Erweiterungsbau beim Ars Electronica Center. Bis zum Kulturhauptstadtjahr 2009 wird das Ars Electronica Center um 4 000 Quadratmeter erweitert. Wegen der umfangreichen Bauarbeiten übersiedelt das Museum der Zukunft inzwischen ins Zentrum von Linz.
  • 2007, 9. bis 11. Februar
    Tennis-Highlight in Linz
    Von 9. bis 11. Februar 2007 ging in der Linzer Intersport Arena das Daviscup-Erstrunden-Duell Österreich gegen Argentinien über die Bühne. Obwohl der Cup keinen Sieg für Österreich brachte, waren die Besucher vom internationalen Sportflair in Linz begeistert. Erstmals seit 1968, als Österreich gegen das Team aus Südafrika mit 0:5 unterlag, war Linz wieder Schauplatz eines Daviscup-Länderkampfes.
  • Orchideen
    2007, Jänner/Februar
    Schmetterlings- und Orchideenausstellung
    Im Tropenhaus des Botanischen Gartens wird die Schmetterlings- und Orchideenausstellung präsentiert. Dieses farbenprächtige Schauspiel zieht Jahr für Jahr unzählige Besucher an.
  • 2007, Jänner
    Milder Winter
    Im wärmsten Winter, seit es Wetteraufzeichnungen gibt, konnte die Stadt Linz mehr als 50 Prozent Materialeinsparung im Winterdienst verzeichnen. Im Vergleich zum schneereichen Winter 2005/2006, der erhebliche Mehrkosten verursachte, sank in diesem Winter der finanzielle Materialaufwand um rund 200 000 Euro. Pro Saison wird durchschnittlich mit etwa sechs Metern Schnee gerechnet und im Winter 05/06 gab es sogar 13 Meter. Diesen Winter schneite es allerdings nur 0,75 Meter. Aus diesem Grund wurden im Vergleich zum Vorjahr bei Splitt 753 Tonnen, bei Streusalz 1 633 Tonnen und bei Diesel 14 831 Liter weniger verbraucht, was auch eine wesentliche Entlastung der Umwelt darstellt.
  • Seniorenzentrum Hillinger
    2006, 30. November
    Neues Seniorenzentrum Hillinger erreicht Dachgleiche
    Mit dem Spatenstich am 20. Jänner 2006 erfolgte der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten am neuen Seniorenzentrum Franz Hillinger. Ziemlich genau acht Monate später ist nun die Dachgleiche erreicht. Mit dem neuen Seniorenzentrum wird das stationäre Pflegeangebot in Urfahr wesentlich aufgewertet. 132 Pflegeplätze, die allesamt den höchsten Standards entsprechen, werden hier ab 2008 zur Verfügung stehen.
  • Grottenbahn
    2006, 6. August
    100 Jahre Grottenbahn
    Am 6. August 1906 wurde auf dem Pöstlingberg das Zwergenreich der Grottenbahn in einem der maximilianischen Befestigungstürme eröffnet. 1936 erfolgte die erste große Renovierung, bei der das Untergeschoß von dem Maler Ludwig Haase neu gestaltet wurde. 1945 wurde die Grottenbahn durch eine Fliegerbombe zerstört. Bereits 1948 konnte das Erdgeschoß mit dem Drachenzug wiedereröffnet werden. 1950 war auch der Märchenkeller wieder zugänglich.
    Zum Geburtstag wird der Bildhauer Konrad Feichtinger neue Zwergerl entwerfen, die die bestehenden 105 Zwerge "unterstützen" werden.

    "100 Jahre Grottenbahn"

  • 2006, 8. Mai
    Grundsteinlegung Energie AG
    Die Konzernzentrale der Energie AG wurde von dem Züricher Architektenteam Weber & Hofer entworfen. Der Bau des rund 70 Meter hohen und 19 Stockwerke umfassenden Hochhauses an der Kärntnerstraße wird rund 40 Millionen Euro kosten.
  • Linz ist die naturfreundlichste Gemeinde Österreichs
    2006, 5. Mai
    Naturfreundlichste Gemeinde
    Die Stadt Linz ist die "Naturfreundlichste Gemeinde Österreichs". Mehr als 100 Gemeinden aus allen Bundesländern nahmen an dem vom österreichischen Naturschutzbund ausgeschriebenen Wettbewerb "Natur vor der Haustür" teil. Die Stadt Linz konnte vor allem mit ihren Aktivitäten im Bereich der Stadtbauernförderung, beim Artenschutz und mit herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Bachrenaturierung punkten.

    "Parkanlagen"

  • Musiktheater
    2006, April
    Musiktheater
    Die Entscheidung über den Bau des Linzer Musiktheaters ist gefallen.
    Von den drei Entwürfen, die in die Endauswahl gekommen waren, kürte die Jury das "Theater am Park", ein Projekt des Londoner Architekten Terry Pawson. Neben der architektonischen und städtebaulichen Qualität war auch die Umsetzbarkeit ein entscheidendes Kriterium. Das Siegerprojekt kommt laut Kostenschätzungen inklusive Tiefgarage und neuer Verkehrslösung für die Blumau auf rund 143 Millionen Euro. Ein Eröffnungstermin wurde nicht festgelegt, sicher ist aber, dass das Theater im Kulturhauptstadtjahr 2009 noch nicht fertig sein wird.
  • AEC-Zubau, Modell
    2006, 23. März
    AEC-Erweiterung
    Die Entscheidung für die bauliche Erweiterung des AEC ist gefallen. Das Museum der Zukunft soll bis zum Kulturhauptstadtjahr 2009 adäquate Ausstellungsflächen erhalten und zum Ars Electronica Future Park ausgebaut werden. Aus 38 Einreichungen beim EU-weiten Architektenwettbewerb wurde das Projekt von Treusch architecture, Wien, ausgewählt, das laut Jury die Erfordernisse am besten erfüllt.

    Leitgedanke bei dieser Planung ist die Ausbildung des Erweiterungsbaus als skulpturales Gebäude. Das Besondere daran: Es ist begehbar und damit erlebbar. Die kristalline Form der Stahl-/Glaskonstruktion bildet in seiner Umgebung ein homogenes Ensemble und setzt gleichzeitig ein starkes architektonisches Zeichen in der Stadt. Der Baubeginn ist für Ende 2006, die Fertigstellung im dritten Quartal 2008 vorgesehen.

  • Dr. Rupert Hartl
    2006, 6. März
    Landeshauptmann-Stellvertreter Rupert Hartl verstorben
    Dr. Rupert Hartl, ehemaliger Landeshauptmann-Stellvertreter und Ehrenringträger der Stadt Linz, ist am Montag, 6. März 2006, im Alter von 84 Jahren verstorben.
    Rupert Hartl wurde am 2. April 1921 in Reichenau im Mühlviertel geboren. Er besuchte das Gymnasium im Kollegium Petrinum in Linz und absolvierte die letzte Klasse im Linzer Staatsgymnasium an der Spittelwiese. Nach Kriegseinsatz und Kriegsgefangennahme studierte er Jus in Graz und Innsbruck und wurde im Februar 1948 zum Doktor juris promoviert. Zunächst schlug er die Richterlaufbahn ein und stieg bis zum Senatspräsidenten am Oberlandesgericht Linz auf.

    Über sein Engagement als Gewerkschafter kam Hartl in die Politik. 1967 wurde er zum Ersten Präsidenten des oberösterreichischen Landtages gewählt. In dieser Funktion war Hartl maßgeblich an der Reform der oberösterreichischen Landesverfassung beteiligt. Zwei Jahre später wechselte er in die Landesregierung, wo er das Sozial- und Gesundheitsreferat übernahm. In seiner Ära als Soziallandesrat wurden mit der Fertigstellung des OÖ. Krankenanstaltenplans, des OÖ. Landesaltenplans und des OÖ. Sozialhilfegesetzes für ganz Österreich richtungsweisende sozial- und gesundheitspolitische Akzente gesetzt.

    Von 1974 bis 1982 war Dr. Hartl Landeshauptmann-Stellvertreter und verantwortlich für das Gemeinderessort. Der langjährige Landesparteiobmann der SPÖ ging 1982 in Pension.
  • Winterlicher Hauptplatz
    2006, 5. März
    Jahrhundertwinter
    Meteorologisch hat ja bereits der Frühling begonnen. Doch dieses Wochenende schneite es wieder Rekordmengen. In der Linzer Innenstadt fielen allein in der Nacht zum Sonntag 25 Zentimeter Schnee, so viel wie seit Jahren nicht mehr. Zahlreiche Besitzer von Häusern, deren Dächer bereits im Jänner und Februar durch die großen Schneemengen stark belastet worden waren, bangen jetzt erneut.

    Auch das Dach der Intersport-Arena neben dem Linzer Stadion mußte wieder freigeschaufelt werden. In der heurigen Saison wurde auf der Mühlkreis-, West- und Linzer Autobahn schon doppelt soviel Salz gestreut wie in den Jahren davor. Mehr als 3000 Tonnen rieselten heuer im Einsatzbereich der Straßenmeisterei Ansfelden auf den Asphalt. 15 Streuwägen waren allein von Samstag 22 Uhr bis Sonntag 15 Uhr permanent im Einsatz. Eine deutliche Erwärmung ist laut Meteorologen frühestens Mitte März zu erwarten.

  • Arenaplatz
    2006, Ende Jänner
    Arenaplatz - Neugestaltung
    Die 4000 Quadratmeter große Fläche im Bereich Ursulinenhof/Offenes Kulturhaus soll einem mehrgeschoßigen Baukörper weichen. Der Platz wird nach einem Entwurf des Architekten Peter Riepl um ein Drittel verkleinert und mit gefärbten Platten belegt.

    Im Ursulinenhof selbst wird das Foyer erweitert, mit Durchblick auf den Platz. In dem neuen Gebäude sollen Büros und mindestens zwei Restaurants untergebracht werden. Außerdem ist ein zusätzliches "Moviemento"-Kino mit 160 Sitzplätzen und einer Direktverbindung zum O.K. vorgesehen. Die Fertigstellung ist für September 2007 geplant.
  • 2006, 1. Jänner
    Seniorenzentren
    Bereits im Mai 2005 hat der Gemeinderat der Stadt Linz die Verselbständigung der städtischen Seniorenzentren in der Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung beschlossen. Mit 1. Jänner 2006 wird die Ausgliederung nun wirksam, wobei die Pflegeeinrichtungen zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt Linz bleiben.
  • 2005, 28. November
    Spatenstich für Hochwasserschutzdamm
    Mit dem Spatenstich beginnen offiziell die Bauarbeiten für den mobilen Hochwasserschutzdamm in Alt-Urfahr West. Der mobile Damm wird von der Nibelungenbrücke ausgehend stromaufwärts gebaut. Als Fundament wird zunächst eine etwa 80 Zentimeter hohe Mauer errichtet. Darauf können im Ernstfall bis zu 4000 mobile Elemente aufgesetzt werden, die eine wasserdichte Wand bilden. Der mobile Damm wird bereits im Mai nächsten Jahres zur Verfügung stehen. Um auch vom Hinterland einströmendes Wasser und durchsickerndes Grundwasser abpumpen zu können, werden zusätzlich vier leistungsstarke Pumpstationen gebaut, die ab 2007 einsatzbereit sein werden.
  • Alter Lokalbahnhof
    2005, 18. November
    LILO Einbindung in den Linzer Hauptbahnhof
    Ab sofort steuern die Züge der Linzer Lokalbahn den Hauptbahnhof als Endhaltestelle an. Damit ist der Ausbau des Hauptbahnhofes zur Nahverkehrsdrehscheibe abgeschlossen.
    Der alte Lokalbahnhof wird bis Mitte 2006 abgetragen und die derzeit noch bestehende Strecke rückgebaut.
  • 2005, 9. November
    Gleichenfeier für den Wissensturm
    Der 63 Meter hohe Wissensturm, an dem seit Februar 2005 gearbeitet wird, hat die Dachgleiche erreicht. Das markante Bauwerk gegenüber dem Hauptbahnhof wird ab September 2007 die Zentrale der Stadtbibliotheken und die Volkshochschule unter einem Dach vereinen.

    www.wissensturm.at/  (neues Fenster)

  • Bindermichl-Tunnel
    2005, November
    Eröffnung Tunnel Bindermichl
    Bereits drei Wochen früher als geplant wird die Baustelle auf der A7 fertiggestellt. Dann sollen die Arbeiten an der Einhausung am Bindermichl und Niedernhart abgeschlossen sein und der Verkehr kann ungehindert durch die Röhren fließen. Die Baukosten von knapp 150 Millionen Euro wurden von ASFINAG 77,73 Prozent, Land Oberösterreich 12,77 Prozent und Stadt Linz 9,5 Prozent getragen. Die Baustelle Bindermichl gehörte zu den komplexesten Baustellen Europas. Rund 100.000 Fahrzeuge befahren diese Autobahn täglich. Im Frühling 2006 beginnt die Oberflächengestaltung des Tunnels Bindermichl, bis 2007 sollen die Arbeiten am Naherholungspark abgeschlossen sein.
  • Dr. Erwin Wenzl
    2005, 17. Oktober
    Dr. Erwin Wenzl verstorben
    In der Nacht zum 17. Oktober 2005 ist der Ehrenringträger der Stadt Linz, Alt-Landeshauptmann Dr. Erwin Wenzl im 85. Lebensjahr verstorben. Seine politische Karriere begann Erwin Wenzl 1952 als ÖVP-Landesparteisekretär. Drei Jahre später wurde er Mitglied der oö. Landesregierung und folgte 1971 Heinrich Gleißner als Landeshauptmann nach. Dieses Amt legte Dr. Erwin Wenzl 1977 zurück und wechselte in die OKA-Generaldirektion. Nachdem er dem Energieunternehmen 13 Jahre vorgestanden war, trat er 1989 in den Ruhestand.
  • Fachhochschule
    2005, Oktober
    Neue Fachhochschule in Betrieb
    Mit Beginn des Wintersemesters 2005/2006 startet für 650 Studierende der Studienbetrieb im neuen Fachhochschulgebäude an der Garnisonstraße.
    Für die in Linz angebotenen Studiengänge Sozialarbeit, Sozialmanagement, Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf, Verwaltungsmanagement und Medizintechnik stehen auf insgesamt 5200 Quadratmetern Nutzfläche moderne Hörsäle, Seminarräume, zeitgemäße Labors und eine Bibliothek zur Verfügung.
    Die Fachhochschule Linz befindet sich in optimaler Lage nahe dem Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Linz, dem neuen Unfallkrankenhaus und dem Mutter-Kind-Zentrum der gespag und eignet sich daher auch in besonderer Weise für den weiteren Ausbau des Kompetenzfeldes "Gesundheit und Soziales".
  • 2005, 28. September
    Ausgezeichnete Linzer Verwaltung
    Die städtische Dienststelle Informationstechnologie wird beim 7. Speyerer Qualitätswettbewerb für ihr in der Kategorie "Qualität in der Verwaltung" eingereichtes Projekt ausgezeichnet. Die städtische Bewerbung hatte den integrierten Einsatz von New Public Management-Instrumenten im Bereich der magistratsinternen IT-Serviceleistungen zum Inhalt. Die Stadt Linz kann mit dieser Auszeichnung an den Erfolg von 1996 anknüpfen, bei dem der Magistrat bereits einen Preis für seine Verwaltungsmodernisierung erhalten hatte.

    "Preisverleihung" (WMV, 20 MB)

  • solarCity
    solarCity - Bebauung abgeschlossen
    In der solarCity werden 43 Reihenhäuser der WSG an die BewohnerInnen übergeben. Damit ist die Wohnbebauung der solarCity mit insgesamt 1 300 Wohneinheiten abgeschlossen.
  • Simon Wiesenthal
    2005, 20. September
    Simon Wiesenthal gestorben
    Simon Wiesenthal ist im Alter von 96 Jahren in Wien gestorben. Das wissenschaftliche Wirken und die verdienstvolle Tätigkeit Wiesenthals bei der Aufarbeitung der historischen Ereignisse rund um den Holocaust nahmen in Linz ihren Anfang. Simon Wiesenthal wurde dafür vielfach ausgezeichnet. Am 29. Mai 1995 erhielt er den Ehrenring der Stadt Linz.
  • 2005, 3. September
    Klangwolke 2005 - Teilung am Fluss
    Die visualisierte Linzer Klangwolke 2005 steht ganz im Zeichen der Jubiläen.
    60 Jahre Zweite Republik, 50 Jahre Staatsvertrag und 10 Jahre EU-Mitgliedschaft. Unter dem Titel "Teilung am Fluss" präsentiert die Künstlergruppe lewine torrèn unter der Leitung des Regisseurs und Choreographen Hubert Lepka eine "history fiction": Was wäre gewesen, wenn kein Staatsvertrag geschlossen worden und es zur Teilung Österreichs und damit auch zu einem geteilten Linz gekommen wäre?
    "Teilung am Fluss" schildert einerseits das Schicksal zweier Menschen, die durch Fluss und Politik getrennt sind, andererseits wird im Form eines Nachrichtensenders berichtet und kommentiert. Live-Bilder, vorproduzierte Szenen und historisches Bildmaterial werden gekonnt miteinander verwoben. Die Musik dazu liefert Peter Valentin, dem unter anderen Kennmelodien aus Rundfunk und Fernsehen, Hymnen und Hits Ausgangspunkt und Anregung für seine Komposition boten.
  • Straßenbahnlinie 2
    2005, 2. September
    Straßenbahnanschluss für solarCity
    Drei Monate früher als geplant wird die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 bis in die solarCity eröffnet.
    Die 2,3 Kilometer lange Trasse führt von der bisherigen Endhaltestelle Hillerstraße entlang der Traundorfer Straße über den Mona-Lisa-Tunnel bis zu den Gleisen der Westbahn. Hier wird die Linie 2 fahrplanmäßig und örtlich an den Bahnhof Ebelsberg angeschlossen.
  • Hotspots
    2005, 1. September
    Hotspots
    Am 1. September 2005 wird das derzeit 16 Standorte umfassende Netz städtischer Hotspots für den drahtlosen Internet-Zugang in Betrieb genommen. Bis Jahresende 2005 wächst das Linzer Hotspotnetz auf 37 Standorte, bis 2008 ist ein Ausbau auf 120 Standorte geplant.

    "Hotspots" (WMV 20 MB)

  • W. Putschögl (links), Martin Heller
    2005, 15. Juli
    Intendanten für die Kulturhauptstadt 2009
    Im Rahmen einer Pressekonferenz werden die beiden Intendanten für das kulturelle Großprojekt "Linz - Europäische Kulturhauptstadt" vorgestellt. Ab September 2005 werden der Schweizer Martin Heller die künstlerische und der Linzer Walter Putschögl die kaufmännische Leitung der Linz 2009 - Kulturhauptstadt Europas Organisations GmbH übernehmen.
  • Wohnanlage Lenaupark
    2005, 28. April
    Eröffnung Lenauparkcity
    Mit der Eröffnung des Geschäfts- und Dienstleistungszentrums Lenauparkcity ist das 2001 gestartete Stadtentwicklungsprojekt Lenaupark abgeschlossen. Nach den Plänen der Architekturbüros Kneidinger und Stögmüller wurde das frühere Areal des voestalpine Stahlhandels zwischen Lastenstraße, Rilkestraße, Raimund- und Hamerlingstraße zu einem attraktiven neuen "Stadtteil im Stadtteil" umgestaltet. Er besteht aus den beiden Bürohochhäusern City Tower 1 und 2, dem im Rahmen der städtischen Sozialoffensive errichteten Seniorenzentrum Sonnenhof-Lenaupark sowie geförderten Miet- und Mietkaufwohnungen.
  • 2005, 31. März
    Fernheizkraftwerk Linz-Mitte
    Die LINZ AG errichtete eine neue Gas- und Dampfturbinen-Anlage mit Fernwärmespeicher und zwei Fernwärme-Spitzenlastkessel im Gesamtwert von 82 Millionen Euro. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur nationalen Klimastrategie Österreichs geleistet. Einerseits durch höchste Brennstoffausnutzung von 89 Prozent im Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren und andererseits durch CO2-Reduktionen im Hausbrand, der durch Umstellung auf Fernwärmeheizungen vermieden wird. Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Fernwärme deckt sich auch mit den energiewirtschaftlichen und umweltpolitischen Zielen der europäischen Union.Die neue Anlage ersetzt die alten Öl- und Kohleanlagen und reduziert damit nachhaltig den Schadstoff-Ausstoß.
  • 2005, 18. März
    Sonnenhof Neubau
    Mit der Spatenstichfeier startet offiziell der Zu - und Umbau des Seniorenwohnheimes Sonnenhof am Freinberg.
    Nachdem bereits im Juni 2003 etwa die Hälfte der BewohnerInnen des Pflegeheimes in das neue Seniorenzentrum Sonnenhof-Lenaupark übersiedelt worden waren, konnten nun Teile des alten Gebäudekomplexes entkernt beziehungsweise vollständig abgerissen werden. Im Zuge der Neugestaltung werden vier Wohnbereiche mit jeweils 32 Plätzen und eigenen Pflegestützpunkten geschaffen. Die Übersiedlung der BewohnerInnen ist für Februar 2007 geplant.
  • Spatenstich Wissensturm
    2005, 15. Februar
    Spatenstich für den Bau des Wissensturms
    Nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates der Stadt Linz am 3. Juni 2004 wird bis Herbst 2007 zwischen Kärntnerstraße und Weingartshofstraße auf 16 Ebenen ein attraktives Zentrum für Wissensvermittlung und Freizeitgestaltung entstehen.
    Durch die Konzentration der organisatorisch bereits zu einer Einheit fusionierten Volkshochschule und Stadtbibliothek an einem Standort können die Stärken der beiden Einrichtungen optimal genützt und neue Angebote geschaffen werden.
    Der Wissensturm wird Selbstlernzentren für lebensbegleitendes Lernen bieten und ein Zentrum für Lesen, Literatur und Mediennutzung sein.
    Das architektonische Grundkonzept stammt von den Linzer Architekten Dipl.-Ing. Franz Kneidinger und Dipl.-Ing. Heinz Stögmüller. Der Neubau wird höchsten technologischen Standards entsprechen und neue Maßstäbe für die Benützbarkeit durch Menschen mit besonderen Bedürfnissen setzen.
    Mit dem Wissensturm realisiert die Stadt Linz ein weiteres im Kulturentwicklungsplan 2000 genanntes Projekt und setzt damit ein starkes Signal für Bildung, lebensbegleitendes Lernen und Kultur.

    www.wissensturm.at/  (neues Fenster)

  • Hauptbahnhof
    2004, 3. Dezember
    Eröffnung Hauptbahnhof
    Nach zweijähriger Bauzeit wird der mit einem Gesamtinvestitionsaufwand von 45 Millionen Euro errichtete Neubau des Linzer Hauptbahnhofes eröffnet.
  • 2004, 13. September
    Linz bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt 2009.
    Nachdem bereits am 1. Juli 2004 im Linzer Gemeinderat ein entsprechender Beschluss gefasst worden war, übergibt nun eine Delegation - angeführt von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Vizebürgermeister und Kulturreferent Dr. Erich Watzl - die Bewerbungsunterlagen an Kulturstaatssekretär Franz Morak. Die endgültige Entscheidung des Europäischen Rates über den Zuschlag wird für Mai 2005 erwartet.
  • Straßenbahnunterfahrung
    2004, 31. August
    Eröffnung der Straßenbahnunterfahrung für die Linien 1,2 und 3.
    Die Straßenbahnlinien 1, 2 und 3 werden nun über den Linzer Hauptbahnhof geführt.
    Bereits 1976 wurde mit den ersten Planungen für eine direkte Anbindung des Linzer Hauptbahnhofes an sämtliche Straßenbahnlinien begonnen. Schon damals erschien die unterirdische Führung der Straßenbahn am zweckmäßigsten, wobei die Trassenführung mehrmals geändert wurde. Zu Beginn der Planung lagen die Ein- bzw. Ausfahrtsrampen beim Schillerpark bzw. nach der Unionkreuzung, später wurde eine Trasse quer durch den Volksgarten oder unter dem Gebäudegeviert Unionstraße/Pillweinstraße/ Brucknerstraße/Wiener Straße angedacht. Realisiert wurde letzlich die Einfahrt beim Volksgarten und die Ausfahrt nach der Herz-Jesu-Kirche.
    Nachdem im März 2001 die Bauarbeiten zur Verlegung der Linie 3 am Bahnhofvorplatz abgeschlossen worden waren, erfolgte im Juni der Spatenstich für die Straßenbahnunterfahrung Hauptbahnhof. Im Februar des folgenden Jahres wurde der Tunnelanstich im Bereich der Haltestelle Herz-Jesu-Kirche vorgenommen, wobei Frau Erna Stockinger, Gattin des LINZ AG-Generaldirektors, als Patin fungierte. Im Dezember 2003 war bereits der gesamte Tunnelrohbau fertiggestellt. Vier Monate früher als ursprünglich geplant, wird nun die Straßenbahnunterfahrung in Betrieb genommen.
  • 2004, 15. Juli
    Der Linzer Stadtsenat beschließt eine Strukturreform für den Magistrat, die bis Ende des Jahres umgesetzt werden soll. Anstelle der bisher 33 Dienststellen und zwei Unternehmungen wird es ab Jänner 2005 nur mehr 27 Dienststellen und drei Unternehmungen des Magistrates geben. Mit dieser Strukturreform sollen unter anderen konsequente Wirkungsorientierung, verbesserte Kundenorientierung und Transparenz sowie mehr Wirtschaftlichkeit durch die Nutzung von Synergiepotenzialen auf personeller und inhaltlicher Ebene erreicht werden.
  • Eröffnungsfest solarCity
    2004, 25. Juni
    Eröffnung des Infrastrukturzentrums in der solarCity.

    www.linz.at/solarCity
  • 2004, 9. Juni
    Spatenstich zur zweiten Ausbaustufe der Straßenbahnlinie 2. Mit der Verlängerung der Linie 2 von der Hillerstraße über Ebelsberg nach Pichling wird der neue Stadtteil solarCity an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.
  • 2004, 18. Mai
    Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Kulturreferent Dr. Erich Watzl präsentieren die Ergebnisse des wissenschaftlichen Forschungsprojektes "Entnazifizierung im regionalen Vergleich".

    "Entnazifizierung"
    "Entnazifizierung im regionalen Vergleich"
  • 2004, 17. Mai
    Präsentation der Ergebnisse des Projektes "Unsere Zukunft: Linz 21".
    Der Linzer Gemeinderat hat im Oktober 2001 das Projekt "Unsere Zukunft: Linz 21" in Auftrag gegeben. Ein Expertenteam sollte für die Stadt Linz mögliche Entwicklungen aufzeigen, um daraus entsprechende Zukunftsstrategien entwickeln zu können. Die Ergebnisse des Projektes liegen nun in einem ausführlichen Abschlussbericht vor.

    Zum Bericht "Unsere Zukunft: Linz 21"
  • Dr. Karl Grünner
    2003, 22. Oktober
    Der ehemalige Landeshauptmann-Stellvertreter Hofrat Dr. Karl Grünner ist im 71. Lebensjahr verstorben.
    Dr. Karl Grünner wurde am 30. Dezember 1932 in Linz geboren. Nach der Matura und dem Besuch der Bundeslehrer-Bildungsanstalt war Grünner als Volks- und Hauptschullehrer in den Bezirken Linz-Stadt und Linz-Land tätig. Neben seinem Beruf absolvierte er das Studium der Psychologie an der Universität Wien, das er 1966 mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss.

    Die politische Laufbahn Karl Grünners begann im Jahr 1954 als Junglehrervertreter im Sozialistischen Lehrerverein. 1973 erfolgte die Wahl in den oberösterreichischen Landtag, wo er von 1979 bis 1982 als Landesrat für die Bereiche Naturschutz, Gesundheitswesen und Preisüberwachung verantwortlich zeichnete. Von Oktober 1982 bis Oktober 1993 übte er die Funktion des Landeshauptmann-Stellvertreters von Oberösterreich aus.

    Während dieser Zeit erwarb sich Dr. Karl Grünner als Gemeindereferent besondere Verdienste um das Wohl der oberösterreichischen Gemeinden. Die Förderung des sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Lebens in Linz war ihm ein besonderes Anliegen.
    Für sein Engagement und seine politischen Verdienste erhielt Dr. Grünner zahlreiche Auszeichnungen, unter anderen den Ehrenring der Stadt Linz und das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich.

  • Stadtpark
    2003, 22. August
    Der Stadtpark zwischen Huemer-, Museum-, Noßberger- und Körnerstraße - die zweitgrößte innerstädtische Parkanlage - wird offiziell eröffnet.

    Grünes Linz

  • Spatenstich A7
    2003, 20. August
    Spatenstich für das Großprojekt "A7 - Einhausung Bindermichl".
    Die A7 wird im Bereich Bindermichl täglich von mehr als 90.000 Kraftfahrzeugen befahren. Eine Absenkung und Überdeckung der Stadtautobahn zwischen Sportanlage Lißfeld und Hanuschstraße, eine Lärmschutzwand im Bereich Hummelhofknoten sowie die Einhausung im Bereich Wagner-Jauregg-Krankenhaus sollen Anhilfe von der Lärmbelastung schaffen.
    Die Finanzierung des voraussichtlich 100 Millionen Euro teuren Projekts übernimmt zu rund drei Viertel die bundeseigene Autobahn- und StraßenfinanzierungsAG (ASFINAG). Die restlichen Kosten werden zu gleichen Teilen vom Land Oberösterreich und der Stadt Linz getragen.
  • Seniorenzentrum Lenaupark
    2003, 4. Juli
    Eröffnung des Seniorenzentrums Sonnenhof-Lenaupark
    Mit dieser modernen Betreuungseinrichtung für ältere LinzerInnen ist die mehrjährige Bauoffensive der Stadt Linz in diesem Bereich vorerst abgeschlossen. Der Bedarf im stationären Pflegebereich kann nun nahezu gedeckt werden.
    Die Stadt Linz hat für dieses Projekt rund 20 Millionen Euro aufgewendet.
    Errichtet wurde das Seniorenzentrum von der Baureform Wohnstätte, für die Planung zeichneten die Architekten Stögmüller und Kneidinger verantwortlich. Der Sonnenhof-Lenaupark wird von der Vinzenzgemeinschaft Heilige Familie geführt und betrieben.
  • Kunstmuseum Lentos
    2003, 18. Mai

    Eröffnung des Kunstmuseums Lentos.

    Mit einem feierlichen Festakt und der Eröffnungsausstellung unter dem Titel "Avantgarde und Tradition" wird das Kunsthaus an der Linzer Donaulände der Öffentlichkeit übergeben. Das von dem Schweizer Architekturbüro Weber + Hofer entworfene dreigeschossige, 130 Meter lange Gebäude wurde in nur 29 Monaten Bauzeit fertiggestellt.

    Musste die Neue Galerie, die seit 1979 im Linzer Wohn- und Geschäftshaus Lentia 2000 untergebracht war, bisher mit 3 600 Quadratmetern das Auslangen finden, so stehen jetzt insgesamt 8 000 Quadratmeter für eine moderne und zeitgemäße Präsentation der Sammlungen zur Verfügung.

    Das gesamte Obergeschoß wird den Ausstellungen vorbehalten sein. Eine durchgehende Glasdecke als Dach läßt den Bau zum Tageslichtmuseum werden. Die Außenhaut des Hauses ist eine spiegelbedampfte Glashülle, hinter der zahlreiche Leuchten installiert sind. Sie bringen die Fassade am Abend in unterschiedlichen Farbtönen zum Strahlen.

    Die Kosten für das Kunstmuseum belaufen sich auf rund 33 Millionen Euro, davon steuerte das Land Oberösterreich 7,27 Millionen bei, die Sponsoren rund drei Millionen.

  • Intersport Arena Linz
    2003, 7. März
    Die neue Mehrzweck- bzw. Sporthalle wird offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die "Intersport Arena Linz" bietet durch die optimale internationale Hallengröße nicht nur für Leichtathletikveranstaltungen sondern auch für kulturelle Events ideale Voraussetzungen.
  • 2003, 3. Februar
    Nach dem Meldewesen werden nun auch Pass- und Fundwesen vom Bund in das Aufgabengebiet des Magistrates übertragen.
  • Seniorenzentrum Keferfeld/Oed
    2003, 17. Jänner
    Das Seniorenzentrum Keferfeld/Oed an der Meggauerstraße wird nach zweieinhalbjähriger Bauzeit eröffnet.
    Bauträger des 10,6 Millionen Euro-Projektes ist die Wohnungsanlagen GmbH (WAG), Betreiber die Stadt Linz. Das vom Linzer Architekturbüro Team M geplante Seniorenzentrum bietet 90 älteren Menschen Platz.
  • 2003, 1. Jänner
    Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom 19. September 2002 werden die beiden Museen "Neue Galerie der Stadt Linz" und "Nordico - Museum der Stadt Linz" zu einem gemeinsamen Unternehmen zusammengeführt. Die beiden Einrichtungen firmieren künftig unter der Bezeichnung "Museen der Stadt Linz".
  • 2002, 28. November
    Spatenstich für das Großprojekt "Medicent" an der Unteren Donaulände.
    Das vom Innsbrucker Architekturbüro Heinz-Mathoi-Strehli geplante markante Gebäude wird ab Ende 2003 auf drei Ebenen Arztpraxen, Büros und das mit 4600 Quadratmetern größte Linzer Fitnesscenter mit Hallenbad und Schwimmbad beherbergen.
  • Parkanlage Bauernberg
    2002, Ende Oktober
    Der Park am Linzer Bauernberg wurde in die Liste der wichtigsten denkmalgeschützten Gärten und Parkanlagen Österreichs aufgenommen.
    Das Gebiet umfasst den öffentlichen Park und das zum Eigentum der oö. Landwirtschaftskammer zählende Gelände der ehemaligen Hatschekvilla. Der Bauernberg ist als typischer Jugendstilpark einzigartig in Österreich.

    Bis etwa 1900 diente das Areal als Sandabbaustätte und wurde teilweise landwirtschaftlich genutzt. Um die Jahrhundertwende begann der "Verein zur Verschönerung der Stadt Linz und ihrer Umgebung" mit dem Ausbau der Grünanlage, um ein neues Ausflugsziel für die Linzer Bürger zu schaffen.

    Nachdem die Gründe in den Besitz der Stadt gekommen waren, wurde 1911 der erste österreichische Wettbewerb für die Gestaltung eines öffentlichen Freiraumes ausgeschrieben. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung des Besitzers der angrenzenden Villenanlage, Ludwig Hatschek, entstand binnen sieben Jahren eine wunderschöne Parkanlage.
    Im Zweiten Weltkrieg teilweise schwer zerstört, begann man in den 50er Jahren unter der Leitung des Stadtgartenamtes mit einer größeren Umgestaltung, die das Bild des Parks noch heute prägt.

  • 2002, Mitte August
    Anhaltende heftige Regenfälle führen zu einer Hochwasser-Katastrophe, vergleichbar mit jener des Jahres 1954.

    Im Juli 1954 erreichte der Pegel der Donau in Linz 9,62 Meter. Die Donauufer waren damals wenig gesichert. Vor allem in der Heilhamer Au und in Pichling fielen zahlreiche Häuser dem Hochwasser zum Opfer. Tausende Linzer wurden obdachlos und mussten in Notquartieren untergebracht werden.

    Die Ereignisse des Jahres 1954 waren Anlass für die Errichtung von großzügigen Hochwasserschutzdämmen an beiden Donauufern. Die Stadt hat sich damit relativ gut vor der Donau geschützt.

    2002 erreicht die Donau in Linz einen Pegelstand von 8,20 Metern. Besonders kritisch ist die Hochwassersituation beim Autobahnknoten A7 und im Bereich von Plesching und Alt-Urfahr. Auf der A7 mussten nach einem Dammbruch an der Krems 54 Menschen aus ihren von den Wassermassen eingeschlossenen Fahrzeugen geborgen werden.

    Am Pleschinger Entlastungsgerinne wird fieberhaft an der Abdichtung mit Sandsäcken gearbeitet, um den bereits stark durchweichten Böschungsfuß abzusichern und den drohenden Dammbruch zu verhindern.

    In Alt-Urfahr-West sind hauptsächlich die AnrainerInnen der Ottensheimer Straße betroffen. Sie werden von der Feuerwehr über Zillen mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgt.

    "Hochwasser 1954/2002" (WMV, 20 MB)

  • AKh Bau D
    2002, 5. Juli
    Die vierte und letzte Bauetappe im Rahmen der umfangreichen Modernisierung des Linzer AKh, der Neubau D, wird eröffnet.

    Er beherbergt 142 Betten der Abteilungen Lungenheilkunde, Neurologie und Pathologie. Weiters sind hier die Ambulanzen der Pneumologie und Neurologie sowie die medizinische Direktion, die Verwaltungs- und Pflegedirektion untergebracht. Am Dach des Gebäudes befindet sich der neue Hubschrauberlandeplatz.

    Die Arbeiten zur Errichtung des Neubaus D begannen im September 1998, die Gleichenfeier erfolgte am 3. November 1999.

    Mit der Eröffnungsfeier und dem geplanten Abriss der Bauten Ia, II, XVIII, der Pathologie und des Heizhauses ist der Um- und Neubau des Allgemeinen öffentlichen Krankenhauses der Stadt Linz abgeschlossen.

    Modernisierung AKh (WMV, 20 MB)

  • 2002, 28. Juni
    Das Schul- und Hortzentrum der solarCity Pichling hat die Dachgleiche erreicht. Im Anschluss an die Dachgleichenfeier erfolgt der Spatenstich für das Ortszentrum der solarCity.
  • 2002, 26. Juni
    Konstituierung des Zukunftsrates "Linz 21"
    "Linz 21" ist der Titel eines Projektes, das die künftige Entwicklung von Linz zum Gegenstand hat. VertreterInnen des Gemeinderates sollen gemeinsam mit Experten mögliche Entwicklungen aufzeigen und bearbeiten. Unterstützt wird der Zukunftsrat durch das AEC, das eine Grundlagenstudie zu globalen, regionalen und lokalen Trends erstellt und auch themenbezogene Daten liefert. Bereits beschlossene Konzepte und Programme wie z.B. der Kulturentwicklungsplan, das örtliche Entwicklungskonzept, das Sozialprogramm und das Verkehrsleitbild sollen mit in die Arbeit einfließen.
  • 2002, 1. Juni
    In der Stadtpfarrkirche wird die neue, mit zehn Metern Höhe und 1554 Pfeifen drittgrößte mechanische Kirchenorgel in Linz eingeweiht. Die alte Orgel, auf der bereits Anton Bruckner gespielt hatte, war nicht mehr sanierbar. Lediglich 500 Pfeifen konnten für die neue Orgel, die dem historischen Original nachgebaut wurde, wiederverwendet werden.
  • 2002, 3. Mai
    Mit dem Spatenstich für den City Tower 2 startet eine weitere Etappe des Stadtentwicklungsprojektes Lenaupark.
  • 2002, 14. April
    1. OMV Linz-Marathon

    "Linz-Marathon"

  • TECHCENTER Linz
     2002, 2. April
    Eröffnung des TECHCENTER Linz-Winterhafen.
    Das vom Linzer Architekten Dipl.-Ing. Gerd Gessner geplante Bauwerk wurde unter der Leitung des Baumanagements der LINZ AG in rund zweijähriger Bauzeit realisiert. Nutzer des von Stadt, Land und Bund gemeinsam errichteten Gebäudekomplexes sind vor allem Firmen aus der Informationstechnologiebranche und wirtschaftsfördernde Institutionen.

    www.techcenter.at/  (neues Fenster)

  • Cityrunner
    2002, 2. April
    Die neue Straßenbahnlinie 2 wird in Betrieb genommen.
    Die Linie 2 verläuft von der Universität bis zur Kreuzung Wiener Straße/Simonystraße parallel zur bestehenden Linie 1 und führt dann weiter durch das Zentrum von Ebelsberg bis zur vorläufigen Endstation "Hillerstraße".
    Auf dieser Strecke kommen die ersten drei der insgesamt 21 bestellten Niederflurstraßenbahnen des Typs "Cityrunner" zum Einsatz.
  • 2002, 1. März
    Mit März 2002 tritt das novellierte Meldegesetz in Kraft, und damit wechselt das gesamte Meldewesen von der Polizei in den Aufgabenbereich des Magistrates.
  • Spatenstich Hauptbahnhof
    2002, 26. Februar
    Spatenstich zur Neugestaltung des Hauptbahnhofes.
  • Tunnelanstich Wiener Straße
    2002, 25. Februar
    Tunnelanstich für die Straßenbahnunterführung im Bereich der Station "Herz-Jesu-Kirche".
  • Spatenstich Unfallkrankenhaus
    2002, 15. Februar
    Spatenstich zum Neubau des Unfallkrankenhauses an der Garnisonstraße.
  • Seniorenwohnhaus St. Anna
    2002, Februar
    Das Seniorenwohnhaus St. Anna der Caritas ist bezugsfertig. Neben 80 Langzeitpflegeplätzen bietet das Pflegezentrum am Froschberg auch sechs Plätze für Kurzzeitbetreuung an.
    Das neue Seniorenzentrum wurde von der Stadt Linz mit 1,3 Millionen Euro gefördert.
  • Bürgerservice Center Neues Rathaus
    2002, 2. Jänner
    Eröffnung Bürgerservice Center
    Das Bürgerservice Center der Stadt Linz nimmt im Neuen Rathaus seinen Betrieb auf. In diesem neuen Kundenzentrum werden zahlreiche Leistungen der Stadt zusammengefasst angeboten. Neben Beratung und Information können mehr als 20 Services in Anspruch genommen werden.
  • 2001, 18. Oktober
    Der Gemeinderat beschließt die Umstellung der Stadtverwaltung auf e-Government. Kernpunkt des mehrjährigen Projekts ist die Schaffung des "elektronischen Aktes". Alle Verwaltungsfälle sollen künftig die zuständigen Stellen im Magistrat rein elektronisch durchlaufen.
  • 2001, 6. Juli
    Spatenstich für den Bau der solarCity Pichling. Zwischen Weikerlsee und Alt-Pichling entsteht ein neuer Stadtteil mit 1500 Wohnungen und vollständiger Infrastruktur. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz erfolgt durch die Verlängerung der Straßenbahn von Ebelsberg nach Pichling.
  • 2001, Juni
    Spatenstich zur Straßenbahnunterführung, die im Rahmen des Projektes Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof errichtet wird.
  • Sammelband Nationalsozialismus in Linz
    2001, 29. Mai
    Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Stadtrat Mag. Dr. Reinhard Dyk präsentieren der Öffentlichkeit die Ergebnisse des wissenschaftlichen Projektes "Nationalsozialismus in Linz".

    "Nationalsozialismus in Linz" (WMV, 20 MB)

  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Botanischer Garten
    2001, 11. Mai
    Eröffnung des neu gestalteten Botanischen Gartens.

    "Botanischer Garten"

  • Altes Rathaus
    2001, 5. April
    Abschlussfest nach Beendigung der Revitalisierung des Rathausgevierts.
    16 Häuser zwischen Hauptplatz und Pfarrplatz wurden seit dem Frühjahr 1994 einer umfassenden Renovierung unterzogen, wobei die schützenswerte historische Substanz des Alten Rathauses mit den zeitgemäßen Anforderungen eines Verwaltungsgebäudes in Einklang gebracht wurden.

    "Rathaus-Revitalisierung" (WMV, 20 MB)

  • 2001, April
    Spatenstich für das neue Landesdienstleistungszentrum, das gemeinsam mit einem neuen Busterminal für die Nahverkehrsdrehscheibe am Bahnhofsvorplatz errichtet wird.

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