Neben den Kultureinrichtungen von Stadt Linz und dem Land OÖ gibt es eine Vielzahl von kulturellen Gruppen und Initiativen, die nicht in öffentliche Institutionen eingegliedert sind. Diese Freie Szene ist, im Vergleich mit anderen Städten und Bundesländern, in Linz ausgesprochen vielfältig und stark vertreten. Die Freie Szene umfasst alternative Kultureinrichtungen ebenso wie kleine, selbstständig arbeitende künstlerische Teams.
Kulturarbeit und Kunstproduktion zu fördern, die auf Eigeninitiative, Kreativität und Qualität basieren: Hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zu schaffen, ist eine der wesentlichen Zielsetzungen der Stadt Linz. Weiteres Ziel ist, neue Synergien und Möglichkeiten aufzeigen. Hierzu sollen künstlerische Netzwerke, aber auch Werkstätten oder künstlerische Labors und die Einbindung der Kulturschaffenden der Freien Szene in den Entwicklungs- und Gestaltungsprozess der Stadt Linz beitragen.
http://www.stadtwerkstatt.at/
Mit dem Leitsatz „Anstiftung zur Initiative” ist die Stadtwerkstatt am Urfahrer Donauufer seit Ende der 1970er Jahre zum Dreh- und Angelpunkt der freien Szene geworden. Im Lauf ihres Bestehens hat sich die Stadtwerkstatt immer wieder mit großen und eindrucksvollen Performances, Installationen und Aktionen an der Gestaltung des öffentlichen Stadtraumes beteiligt, wobei das Publikum oft Teil der Inszenierung war. In den letzten Jahren hat sich das Handlungsfeld zunehmend in den elektronischen und medialen Raum verlagert. Mit dem assoziierten Radio FRO und dem gemeinnützigen Internet-Server servus.at hat die Stadtwerkstatt auch mediale Freiräume erschlossen.
http://www.fro.at/
Auf der Frequenz von 105,0 MHz (LIWEST-Kabel 95,6 MHz, Live-Stream http://www.fro.at/) des freien Linzer Lokalradios Radio FRO gestalten mehr als 400 Programmmachende regelmäßig über 100 verschiedene Sendungen in 14 Sprachen: „HörerInnen werden SenderInnen”, so lautet die Philosophie der freien Radios: Im Studio in der Linzer Stadtwerkstatt machen SeniorInnen Seniorenradio, MigrantInnen senden in ihren Muttersprachen, Kultur und Sozialinitiativen berichten über ihre Aktivitäten und greifen brisante Themen auf. Über die Audio-Austauschdatenbank cba.fro.at werden national und international mit freien Radios Beiträge und Sendungen ausgetauscht.
http://www.servus.at/
Kultur braucht Rückgrat, neudeutsch auch „Backbone” genannt. Gemeint ist damit die Anbindung an die Hauptverkehrsadern der internationalen elektronischen Netzwerke. servus.at heißt Oberösterreichs Kultur-Auffahrtsrampe auf den Datenhighway. Der Server ermöglicht vielen Initiativen in Linz und Oberösterreich, das Internet als Präsentations- und Arbeitsfeld zu nutzen. Zudem profiliert sich servus.at auch als Schnittstelle internationaler Kooperationen im Feld digitaler Kunst- und Kulturproduktionen.
http://www.fiftitu.at/
Der überregionale parteiunabhängig konzipierte Verein FIFTITU% – Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst & Kultur in OÖ – wurde 1998 von Frauen aus der freien Kulturszene OÖ gegründet. Die von FIFTITU% und Linzer Kulturaktivistinnen und Künstlerinnen erkämpfte Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur versteht sich als Service- und Informationsstelle für kulturschaffende Frauen. Im Rahmen ihrer kulturpolitischen Arbeit und ihrer Projekte tritt die Vernetzungsstelle für Parität der Geschlechter in Kunst, Kultur und Gesellschaft ein. FIFTITU% steht für ein schlichtes Faktum: 52% der Weltbevölkerung sind Frauen.
http://www.junQ.at/
junQ.at ist eine unabhängige Medien- und Kulturplattform aus Linz und bietet Raum für jungen Journalismus. Sie engagieren sich für freie Kultur und fördern eine kritische Öffentlichkeit. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Ausgabe des junQ.at Online-Magazins mit frischen Beiträgen und saftigen Kommentaren.
www.servus.at/maiz
MAIZ ist eine Organisation von und für Migrantinnen. Nach dem Prinzip der Selbstorganisation arbeitet MAIZ seit 1994 unter anderem auch mit Migrantinnen in der Sexarbeit, mit Betroffenen von Frauenhandel und jugendlichen Migrantinnen. MAIZ entstand aus der Notwendigkeit von Veränderungen hinsichtlich der Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich und im Sinne einer Stärkung von politischer und kultureller Partizipation. Betroffenheit und Protagonismus sind die wichtigsten Arbeitsprinzipien. MAIZ erforscht und verändert Theorie und Praxis und entwickelt dabei vielfältige neue Formen und Methoden.
http://www.kupf.at/
Die Kulturplattform Oberösterreich wurde 1984 als Dachverband, Interessensvertretung und Netzwerk von Kulturinitiativen in Oberösterreich gegründet. Die Kulturplattform Oberösterreich tritt im Namen ihrer Mitglieder an, die Grundlagen und Rahmenbedingungen freier Kulturarbeit tragfähiger, sicherer und fruchtbarer zu gestalten. Dafür arbeitet die KUPF einerseits nach innen und sorgt für Vernetzung, Unterstützung, Beratung, Weiterbildung, wie auch für die gewerkschaftliche Vertretung ihrer Mitglieder. Nach außen vertritt die KUPF ihre Mitglieder weit über Oberösterreich hinaus gegenüber Politik und Verwaltung, zudem stellt sie mediale und gesellschaftliche Öffentlichkeit für freie Kulturarbeit her und bemüht sich um europaweite Vernetzungen mit ähnlich arbeitenden Zusammenschlüssen.
http://www.timesup.org/
Time’s Up ist ein international agierendes KünstlerInnenkonnektiv im Grenzbereich zwischen Kunst, Wissenschaft, Technologie und Unterhaltung. Als vordergründiges Ziel gilt die Erstellung experimenteller Raumsituationen, welche die aktive Nutzung durch die BesucherInnen verlangen. Ausgangspunkt dabei ist das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Kontrolle und Biomechanik. Abseits dieser Tätigkeiten bemüht sich Time`s Up um die Schaffung bzw. Erhaltung offener Strukturen und gestaltet neben Workshops verschiedene Veranstaltungsreihen in den Bereichen Medien und Wissenschaft.
http://www.qujochoe.org/
qujOchÖ unternimmt den Versuch, mittels inventiver künstlerischer Methoden in den Feldern und an den Schnittstellen von Kunst, Politik/Gesellschaft und Wissenschaft zu intervenieren. Ausgehend von einem Generalthema werden über einen längeren Zeitraum mannigfaltige Methoden – Diskussionen, Beobachtungen, Erhebungen, Erfahrungen, Wahrnehmungen, Veranstaltungen – angewandt, um in diesen Feldern bzw. an diesen Schnittstellen rhizomatische Plateaus zu konstruieren.
http://www.kunstraum.at/
Seit seiner Gründung 1998 ist der KunstRaum Goethestraße ein Ort für Produktion und Präsentation zeitgenössischer Kunstformen. Als besonderer Ort der Kunst agiert er mit gesellschaftspolitischem Anspruch und interdisziplinärem Charakter an den Schnittstellen zeitgenössische Kunst, Kulturtheorie und Soziales im regionalen und internationalen Feld. Zudem ist er als Einrichtung der pro mente OÖ, der Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit, eine Stätte kreativen Arbeitens im psychosozialen Kontext und Ausstellungsraum für KünstlerInnen mit psychischen Beeinträchtigungen.
Beim DIKD, dem Demokratischen ArbeiterInnen- und Kulturverein der Türkei und Tükei-Kurdistan, geht es um die Durchsetzung von eigentlich längst überfälligen Rechten von MigrantInnen wie zum Beispiel dem Wahlrecht. DIKD steht auch für die Organisation von Kulturaustausch zwischen Türkei und Österreich. DIKD geht mit dem Medium Radio sehr unvoreingenommen um und gestaltet wöchentliche Sendungen auf Radio FRO.
http://www.transpublic.at/
transpublic – Raum für erweiterten Kunst- und Theorieaustausch wurde im Herbst 2000 als selbstorganisierter Prozessraum gegründet. Das offene Atelier bildet seither im Stadtzentrum von Linz einen Knotenpunkt der künstlerischen Praxis, einen Ort für interdisziplinäre Austauschformen, in dem gesellschafts-relevante Fragen und Methoden im Kontext von Kunst_Öffentlichkeit_Produktion und Architektur verhandelt und bearbeitet werden. Ein zentraler Gedanke dabei ist, unterschiedlichste Handlungssphären der Produktion, Kommunikation und Diskussion miteinander zu verknüpfen und so einen dynamischen Umschlagplatz einzurichten, welcher einer interessierten Öffentlichkeit und KünstlerInnen erweiterte Möglichkeitsformen der Beteiligung bietet. transpublic versteht sich in diesem Sinne als Raum für regionale wie überregionale Vernetzung, als performatives Modul, das Strategien und Parallelmodelle zu den gängigen Mechanismen und Bedingungen des Kunstbetriebes erprobt.
http://www.friwe.at/
Die Friedenswerkstatt Linz ist eine antimilitaristische Initiative, die für eine solidarische Gesellschaft eintritt. Zahlreiche Aktitäten ihrer Friedensarbeit sind mit kulturellen Veranstaltungen und Projekten verknüpft.
http://www.fabrikanten.at/
Seit 1989 ersinnen und realisieren die KünstlerInnen und GestalterInnen Die Fabrikanten ihre grenzüberschreitenden Projekte als Kommunikationsabenteurer im Alltag, im Internet oder im Rahmen von Kulturfestivals. Dabei verwandelt sich das Publikum in MitspielerInnen, die sich auf stets überraschende Gratwanderungen zwischen Kunst und Leben begeben. Vielleicht können Die Fabrikanten auch als Indikator dafür gewertet werden, nämlich, was in unserer Gesellschaft möglich ist, welche Freiräume noch offen sind und ob diese Form von Innovation in unserem gesellschaftlich-wirtschaftlichen Gefüge einen Nährboden findet.
http://www.kv-willy.at/
Der Kulturverein Willy ortet in der Kultur die Aufgabe, Form und Inhalt von Widerstand zu sein. Dieses Motto gipfelt in dem alle zwei Jahre stattfindenden Festival des politischen Liedes im Europacamp am Attersee.
Die Kulturarbeit-Schwerpunkte der Initiative Biosphäre 3 sind einerseits Diskursverantaltungen und andererseits Konzerte, die vorwiegend in der KAPU Linz veranstaltet werden.
http://www.cclinz.org/
Das CCL – °choreographiccentrelinz ist ein Ort tänzerischen Schaffens und Kommunizierens. Das CCL ermöglicht choreographische Projekte in einem offenen, professionellen Umfeld. Es unterstützt und fördert die junge österreichische Tanzszene, schafft internationale Kontakte und öffnet dem Publikum den Zugang zu choreographischen Ansätzen und Arbeitsprozessen. Besonders junge ChoreographInnen und TänzerInnen können durch kompetente fachliche Betreuung, vom Führungsteam ebenso wie durch „Artists in Residence“, gefördert werden. Das CCL ist ein Beitrag zur wachsenden Lebendigkeit des österreichischen Tanzes. Es weckt durch Offenheit und Kooperationsbereitschaft auch außerhalb Österreichs Interesse.
http://www.kapu.or.at/
Der Kulturverein KAPU, genannt die KAPU, gilt seit seiner Gründung 1985 als musikkultureller und sozialer Knotenpunkt. Beginnend mit Punk und Hardcore wurde die KAPU mit ihren Veranstaltungen im Laufe der Jahre zur überregionalen Hochburg der alternativen Jugendkulturen (wie z.B. HipHop, Dancehall, Punk und Post-Rock) und stellt in weiterer Folge einen wichtigen Austauschplatz für die lokale Musik und Kulturszene dar.
http://www.freundinnenderkunst.at/
Die freundinnen der kunst, zur Zeit bestehend aus vier Frauen, arbeiten seit 1999 gemeinsam zu unterschiedlichen Themen. Die verschiedenen Erfahrungsbereiche und spezifischen Fähigkeiten der Akteurinnen in der Gruppe zu verknüpfen war und ist dabei wesentlich und interessant. „it.“ ist ein übergeordneter Begriff für bisherige Projekte der freundinnen der kunst. Über einen längeren Zeitraum entstanden Arbeiten zu einem gewählten Thema. Die freundinnen der kunst definieren sich nun durch eine Station/Atelier in Linz neu. Spontanes Reagieren auf gesellschaftliche Zumutungen wird dadurch möglich.
www.servus.at/circus-sobini
Mobiler Mitmach-Circus von KünstlerInnen und PädagogInnen. Die bunt gemischten CircusartistInnen von Sobini spielen Außergewöhnliches: Jonglage, Akrobatik, Einrad, Diabolo, Clownerie... verpackt in einem ClowneskenCircusTheaterKunst-Stück. Pädagogische und künstlerische Fähigkeiten werden in Kinder-Feriencamps, Aktionstheater, Mitmachzirkus u.v.m. umgesetzt. Von den Sobinis gestaltete Feste sind immer alles, außergewöhnlich. Zielgruppe sind große und kleine NachwuchsartistInnen mit Phantasie, Spontanität und Ideen.
http://www.donauschule.at/
Die Donauschule Linz bemüht sich seit 1965 um die Schaffung von Freiräumen für künstlerisches Schaffen. Zwei Jahren diente dafür die ehemalige kaiserliche Salzkammer, genannt Salzstadl. Dieses vormals leer stehende und heruntergekommene denkmalgeschützte Haus am Linzer Donauufer war inzwischen Schauplatz internationaler Ausstellungen und Konzerte, Atelierraum für KünstlerInnen aus Amerika, Russland, Tschechien, Serbien und Österreich. Für die im Zeichen des Humanismus gegründete Donauschule Linz steht das Haus als Symbol für den offenen Geist, der ideologische und geographische Grenzen in der Kunst überwindet. Das Haus wurde nun von der Stadt Linz erworben und wird in ein Aterlierhaus umgebaut. Die Donauschule hat ihren Sitz in der Galerie Hofkabinett.
Der Verein Ketani existiert seit 1998 und unterstützt in Österreich lebende Roma und Sinti in ihrem Leben. Ketani ist Kompetenzzentrum im Wissen über die Problematiken von Roma und Sinti in unserer Gesellschaft und arbeitet aktiv am Abbau von Diskriminierungen gegenüber Roma und Sinti. Politisch wie konfessionell ist der Verein unabhängig. Ein Schwerpunkt der Vereinstätigkeit sind auch kulturelle Projekte und Verantaltungen wie beispielsweise die Ausstellungen "Wege nach Ravensbrück" und "200 Jahre Sinti Geschichte".
http://www.theaternyx.at/
theaternyx ist eine zeitgenössische, freie Theater-Plattform. Theater wird in Richtung offenerer Aufführungsstrukturen gedacht. theaternyx bespielt unterschiedlichste Orte site-spezifisch und unterlauft Sehgewohnheiten. Die Bandbreite reicht von der Arbeit an Theaterstücken bis zur Eigenkreation ohne Stückvorlage. In der Entwicklung postdramatischer Performancestrukturen kooperiert theaternyx mit KünstlerInnen aus den Bereichen bildende Kunst, Tanz und Film. Workshops und Spielprojekte ergänzen die Arbeit theaterpädagogisch und richten sich an jugendliche und erwachsene Laien sowie an professionelle KünstlerInnen.
http://www.frauenzentrum.at/
Kultur von und mit Frauen erkämpft sich Freiräume, die für Männer schon lange selbstverständlich sind. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich das autonome FRAUEN zentrum Linz zum Ziel, Frauen in allen Lebensbereichen zu fördern, zu unterstützen und zu begleiten. Das autonome FRAUEN zentrum wurde im Jänner 1980 von einer Gruppe politisch und sozial aktiver Frauen gegründet und ist Mitglied in der International Alliance of Women. Im März 2004 präsentierte das aFz die Publikation "Linzer Stadtführerin - frauengeschichtliche Stadtrundgänge".
www.servus.at/dns
Das Ziel von DNS ist die Bereicherung und Konfrontation des Umfeldes mit elektronischen Medien aller (vorwiegend aber neuester) Art, sei es die Musik oder auch experimentelles Unterfangen.
http://www.arcobaleno.info/
Mit dem Arcobaleno führt der Verein einen Ort der Begegnung verschiedener Kulturen, wo Menschen sich kennen lernen können, um voneinander und miteinander zu lernen.
www.servus.at/medea
Der Kulturverein MEDEA aus Linz steht für initiative Medienarbeit und Integration in neue Felder der Kunst. MEDEA führt Projekte im Bereich der aktiven Kulturarbeit durch. Die Arbeit ist sehr experimentell, aber trotzdem so konkret, dass sie nicht nur Labor-Charakter hat, sondern auch konkrete Wirkung in der Praxis zeigt. Ein wichtiger Schwerpunkt der Kulturarbeit von MEDEA ist aktive Medienarbeit von MigrantInnen und ÖsterreicherInnen. Das Team ist bunt gemischt: Jugendliche und Erwachsene, MigrantInnen und ÖsterreicherInnen, professionelle KünstlerInnen und NeueinsteigerInnen. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründe findet eine gegenseitige Bereicherung statt.
Der Name KumPan – Kultur im Süden von Linz – wandelt sich aus Kulturforum Panholzerweg ab und soll sinngemäß auch den sozialintegrativen Charakter verdeutlichen. Der Veranstaltungsbogen reicht von Konzerten (Pop-, Jazz-, Folkmusik) über Theater, Kabaretts, Ausstellungen, Lesungen bis hin zu Eigenproduktionen. Als Veranstaltungsort dient vor allem das eigene Kulturlokal in Ebelsberg.
http://www.social-impact.at/
Das Kunstlabel Social Impact – ein Vetreter der New Genre Public Art – beschäftigt sich primär mit gesellschaftlichen Reibungsflächen und den dahinter verborgenen soziopolitischen Konflikten. Die Arbeiten von Social Impact verknüpfen Aktionsforschung und Kunst. Es werden exemplarische Strategien zur Schaffung breiter Öffentlichkeiten erarbeitet und modellhafte Prozesse, die zur Problemlösung beitragen. Die jüngsten Projekte thematisieren die räumlichen, sozialen und ökonomischen Handlungsrahmen von Randgruppen.
http://www.eipcp.net/
Das europäische Institut für progressive Kulturpolitik versucht, die Vernetzung der AkteurInnen im kulturellen Feld zu stärken, sich an deren transversalen Kooperationen zu beteiligen und die prozesshafte Entwicklung der Diskurse über Kunst und kulturpolitische Instrumente voranzutreiben. Die Handlungsfelder des Instituts erstrecken sich von der Herstellung neuer Öffentlichkeiten gegen den konservativen hegemonialen Diskurs kultureller Identität und Repräsentation über die nachhaltige Einbettung von kulturpolitischen Inhalten in demokratiepolitische Diskussionen bis zur kritischen Reflexion und Weiterentwicklung modellhafter Kunstpraxen.
http://www.linzer-fruehling.at/
Der Linzer Frühling ist eine Literaturinitiative zur Förderung und Unterstützung der regionalen Literaturszene. Und das schon seit über 16 Jahren. Jeden ersten Donnerstag im Monat findet ein AutorInnen-Abend statt. Zusätzlich gibt es zwei offene Lesewerkstätten pro Jahr, eine im Frühjahr, eine im Herbst; darunter wird eine „Probebühne“ für jene verstanden, die ihre Texte zum ersten Mal in einem offenen Rahmen ausprobieren wollen. Auch zwei Musik-Termine heben sich von dem üblichen Programm ab: Linz Musik, kleinere Musikprojekte aus der lokalen Linzer Szene und authentische Volksmusik.
Umut ist ein Ableger der Föderation ATIGF - einem internationalen Verband türkischer Kulturzentren in Europa - mit Sitz in Linz und bietet Hilfestellung bei der Lösung von Problemen von Menschen, die aus der Türkei nach Linz eingewandert sind. Kooperiert wird mit dem AusländerInnenintegrationsbeirat ebenso wie mit dem Forum Interkultur und Radio FRO. Themen des Diskurses sind Menschenrechte, MigrantInnenrechte und Rassismus. Veranstaltungen dazu führt Umut im eigenen Vereinslokal in Linz durch.
http://www.jump.at/
Der Verein hat seinen Ursprung in Linz. Alle Arbeiten werden ausschließlich von Jugendlichen erledigt. Drei Jump-Projekte wurden seit März 2006 etabliert: das Jugendzentrum Jump am Linzer Südbahnhof, der Jump Podcast, sowie das Linzer Jugendmagazin Jump. Im Herbst 2006 soll die erste Sendung des Jump Videocasts online gehen. Ab 2007 ist der Aufbau einer Informations- und Serviceplattform geplant. Motivation des Vereines ist es, Jugendlichen mehr Raum in der Gesellschaft zu schaffen, Möglichkeiten zu schaffen, interessante Themen zu bearbeiten und den Umgang mit verschiedenen Medien näher zu bringen.
www.servus.at/kuba
Kuba Jugendkultur ist eine Jugendkultureinrichtung des Vereines Jugend und Freizeit. Neben herkömmlichen Jugendzentrumsangeboten gibt es regelmäßig Konzerte, dj lines, Kino-Themenabende und Jugendradio auf Radio FRO.
Tel: +43 732/7070
Fax: +43 732 7070 1955
E-Mail: lk@mag.linz.at