Seitenanfang

DE   EN   IT   FR   ES   CZ   | SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +| Österreichische Gebärdensprache
Stadt Linz - Kultur
Stadt Linz - Startseite
 » 2015 »  » Rückblick » Linz als Friedensstadt » Friedensstadt Linz » Kulturpositionen / Kulturpolitik »  » Startseite

Rückblick 2015

25 Jahre Menschenrechtsbrunnen Linz: WINTERBAZAR – Ein Fest für Menschenrechte

Am Internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2015, feierte die Friedensstadt Linz das 25jährige Bestehen des Linzer Menschenrechtsbrunnens unter dem Titel „WINTERBAZAR – Ein Fest für Menschenrechte“. Friedensstadt Linz, Amnesty International Linz, SOS-Menschenrechte, Land der Menschen OÖ, Arcobaleno Verein Begegnung, Pax Christi OÖ und die Friedensinitiative der Stadt Linz informierten zum Thema Menschenrechte, luden zu Mitmach-Aktionen wie dem Menschenrechts-Quiz und Briefmarathon ein und botten selbstgebackene Kekse und kreative Kleinigkeiten zum Verkauf an. Bürgermeister Klaus Luger hielt eine Ansprache, die Festrede wurde vom Präsidenten von Amnesty International Österreich, Anton Lorenz, gehalten, das Unterhaltungsprogramm wurde gestaltet von United Voices – Chor der Musikschule Linz, depotchor und Original Linzer Worte - Lesebühne. Für SchülerInnen wurden kostenlose Workshops zum Thema Menschenrechte angeboten.

Vortrag Egbert Jahn
“Die Ukraine in der Zerreißprobe. Fehler, Schwächen und Gestaltungsmöglichkeiten der EU-Politik.”

Der seit 2014 die Ukraine und Europa erschütternde Interventions- und Bürgerkrieg droht sich innerhalb der Ukraine auszuweiten. Die Gefahr eines großen Ost-West-Krieges ist zwar gering, aber eine tiefgreifende politische Konfrontation zwischen Russland und dem Westen mit schweren Folgen für die Wirtschaft in vielen Ländern und für eine gemeinsame Politik im Nahen Osten und anderen Teilen der Welt ist wahrscheinlich geworden. Ein militärischer Rückzug Russlands aus der Ostukraine ist nur denkbar im Rahmen einer vertieften gesamteuropäischen Integrationspolitik.

Egbert Jahn_Die Ukraine in der Zerreißprobe (PDF, 142kB)(neues Fenster) 
 

Vortrag Andreas Zumach & Marianne Gronemeyer
“Der globale Kampf um knappe Ressourcen”

Der Verteilungskampf um Ressourcen führt zu bewaffneten Konflikten und Radikalisie-rungstendenzen (Stichwort: Islamismus). Zudem verschärft die fortgesetzte Nutzung der fossilen Energie die globale Erwärmung.

Zumach-Gronemeyer-Der gloable Kampf um knappe Ressourcen (PDF, 482kB)(neues Fenster) 
 

Vortrag und Diskussion Daoud Nassar
“Wir weigern uns Feinde zu sein”

Wie können Hoffnungslosigkeit, Frust und schmerz über angetanes Unrecht und Angst vor weiteren Schikanen in eine positive Energie umgewandelt werden? Wie können Menschen gewaltfrei bleiben und sich nicht mitreißen lassen, Feinde zu werden? Daoud Nassar betreibt seit 15 Jahren das Begegnungszentrum „Tent of Nations“ auf dem Grundbesitz seiner Familie, welches laufend dem Boykott und der Zerstörung durch israelische Militärinterventionen ausgesetzt ist, denn dieses Friedens- und Begegnungszentrum befindet sich in dem von Israel kontrolliertem, palästinensischem „C-Gebiet“ im Westjordanland.

Daoud Nassar-Wir weigern uns Feinde zu sein (PDF, 2,1MB)(neues Fenster) 
 

“Es gärt! 2015” – ZeitzeugInnenprojekt an Linzer Schulen

Alljährlich bietet die Friedensstadt Linz in Kooperation mit dem Verein Land der Menschen OÖ den Linzer SchülerInnen die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus im Rahmen des Projekts „Es gärt!“. Speziell für Berufsschulen, Hauptschulen, Neue Mittelschulen und Polytechnische Schulen konzipiert, werden SchülerInnen im Rahmen einer ca. zweistündigen Veranstaltung zur gemeinsamen Diskussionen über Alltagsrassismen hingeführt. Zwei DiskussionspartnerInnen schaffen den jungen Menschen über die Geschichte der Künstlerin und Schriftstellerin Ceija Stojka, österreichische Roma und KZ-Überlebende, inhaltliche Zugänge zu dieser Thematik, wobei auch der Bogen zur aktuellen Situation von Roma und Sinti in Österreich und zum aufkeimenden Antiziganismus in Europa gespannt werden soll:

Nuna Stojka, Schwiegertochter von Ceija Stojka. Sie liest aus den Büchern von Ceija Stojka und erzählt von der persönlichen Leiderfahrung als Opfer des Naziregimes und der Zeit danach.
Andreas Peham, Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW), spannt den Bogen zwischen Nationalsozialismus damals und Alltagsfaschismus heute.

Rückblick  | 20152014

KONTAKT

Kultur und Bildung
Abteilung Linz Kultur Projekte
Pfarrgasse 7
4041  Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 1955
E-Mail: friedensstadt@linz.at
Web: http://www.linz.at/kultur/friedensstadtlinz.asp

weitere Informationen: