Dauerkrieg ohne Hoffnung? Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Eine Veranstaltungsreihe der Friedensinitiative der Stadt Linz und der Volkshochschule im Wissensturm, moderiert von Reiner Steinweg.
Mittwoch, 25.11.2009, 19 Uhr
Schatten der Vergangenheit
Nazi-Deutschland, Holocaust und der Nah-Ost-Konflikt
Univ.-Prof. Dr. Gert Krell, Frankfurt/M.
Mittwoch, 20.1.2010, 19 Uhr
Wo steht Israel, wo stehen die Palästinenser heute?
Wie könnte es im Nahost-Konfl ikt zu einem tragfähigen Frieden kommen?
Ein innerjüdisch-israelisch-europäischer Dialog mit Michael Ingber, Wien, und Dr. Theodor Much, Baden
Montag, 26.4.2010, 19 Uhr
Wege zum Frieden
Die israelisch-palästinensische Genfer Initiative
Erwartungen und Widerstände-Deutschland, Holocaust und
Dr. Reiner Bernstein, München
Am Anfang stand ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss: 1986 hat sich die oberösterreichische Landeshauptstadt zur „Friedensstadt Linz“ deklariert. Das Ziel: kommunale Verantwortung für friedensfördernde Maßnahmen festzuschreiben beziehungsweise zu unterstützen.
„Der Gemeinderat der Stadt Linz erkennt die moralische und politische Verpflichtung, die Friedenssehnsucht und das Friedensengagement der Menschen dieser Stadt aufzugreifen und verstärkt zu einem Grundprinzip künftigen kommunalpolitischen Handelns zu machen.“ (aus der Beschlussfassung des Gemeinderats am 23. Oktober 1986)
Zahlreiche Initiativen, Gruppierungen und städtische Organe setzen sich seit mehr als 20 Jahren in der „Friedensstadt Linz“ aktiv für regionale und überregionale Friedenspolitik ein. Die „Friedensinitiative der Stadt Linz“, bestehend aus Mitgliedern Linzer Organisationen und Institutionen, sowie Einzelpersonen, berät seit Herbst 1998 die Stadt Linz und den Bürgermeister der Stadt Linz. Ihr Ziel ist, in Abstimmung mit Linz Kultur, Friedensentwicklung in der Stadt und durch die Stadt durch Veranstaltungen und Aktivitäten zu verschiedenen Problemkreisen voranzutreiben. Vier Symposien mit internationaler Beteiligung wurden bisher von der „Friedensinitiative der Stadt Linz“, zwei davon in enger Kooperation mit der Volkshochschule, abgehalten.
Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist der „Friedensinitiative der Stadt Linz“ und dem Bürgermeister der Stadt Linz ein großes Anliegen. Seit 2000 findet jedes Jahr die Veranstaltungsreihe „Es gärt“ zu Nationalsozialismus und Rechtsextremismus statt.
2006 konnte die Friedensinitiative Bürgermeister Dobusch dafür gewinnen, sich den „Mayors for Peace“ anzuschließen. Die weltweite Vereinigung setzt sich insbesondere für nukleare Abrüstung und gegen Atombombenversuche ein.
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