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| ______________________________________ Die aktuelle Ausgangslage für den KEP Legitimationsdruck und Integration Die Rahmenbedingungen Die kulturell-künstlerische Topographie von Linz |
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Ökonomische Rahmenbedingungen verschärfen den Legitimationsdruck auf Kunst und Kultur |
Legitimationsdruck und Integration Seit den 90er Jahren verstärken sich zwei Tendenzen, die die Voraussetzungen für kommunale Kulturpolitik, Kultureinrichtungen und für die "freie Szene" wiederum veränderten. Einerseits stieg infolge der verschärften ökonomischen Rahmenbedingungen der Legitimationsdruck vor allem auf die Kunst. Das allgemeine "Klima" wurde schärfer, der Kampf der Kunstschaffenden und Veranstalter um den Einsatz öffentlicher Mittel schwieriger. Gleichzeitig ist die Bereitschaft, private Mittel in diesen Bereich zu investieren, in Österreich aufgrund spezifischer historischer Vor-aussetzungen traditionell gering. |
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| Kultur und Dienstleistung | Andererseits wurden im Zuge der Ausweitung des "tertiären Sektors", insbesondere der Dienstleistungen, Kultur und auch Kunst immer stärker in den direkten Kreislauf der Ökonomie eingebunden. Freizeitgestaltung, Kulturtourismus, Eventkultur, Werbung, Design usw. sind mehr denn je Bestandteile von übergeordneten wirtschaftlichen und touristischen Marketingstrategien | ||
| Beide Tendenzen entwickeln eine Eigendynamik in Richtung Reduktion der kulturellen Vielfalt und der künstlerischen Risikobereitschaft, wenn sie allein dem freien Spiel des Marktes überlassen werden. Es ist Aufgabe der Kulturpolitik, ein ideelles und finanzielles Gegengewicht zu schaffen. | |||
Die Rahmenbedingungen Der allgemeine Strukturwandel, in dem sich Europa derzeit befindet, weist durchaus widersprüchliche Merkmale auf (Globalisierung - Regionalisierung, Produktivitätssteigerung - hohe Arbeitslosenzahlen, Ausweitung der Dienstleistungen - geringere Mittel für Kunst, Technologie-Euphorie - Esoterik-Boom usw.). Generell bewegt sich dieser Wandel in Richtung einer Kommunikations- und Mediengesellschaft, die die traditionellen Symbole und Identifikationsfelder der klassischen Industriegesellschaft allmählich durch neue ersetzt. |
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| Linz als Spiegelbild des Wandels | Linz hat in den letzten Jahren das reine Industrie- und Provinz-Image wohl endgültig hinter sich gelassen. Die Entwicklung der Stadt selbst ist wirtschaftlich und kulturell vielmehr ein Spiegelbild des Wandels geworden, ja hat ihn teilweise aktiv mitgeprägt. Die Stadt und auch das Land Oberösterreich befinden sich wirtschaftlich im Vergleich zu anderen Städten und Bundesländern in einer guten Situation, die kulturellen Aktivitäten und das künstlerische Potential sind überdurchschnittlich groß. | ||
| Allerdings zeichnen sich für die nächsten Jahre verschärfte Auseinandersetzungen auf mehreren Ebenen ab, insbesondere auch zwischen verschiedenen Investitionsbereichen der öffentlichen Hand wie Kultur/Kunst, Sport, Verkehr, Soziales usw. Selbstverständlich können Kunst und Kultur nicht aus der gesamtgesellschaftlichen Verantwortlichkeit ausgeklammert werden. Es wird aber notwendig sein, über den Weg der qualitätsvollen Vermittlung (und nicht über den des gegenseitigen "Ausspielens") ein breiteres Verständnis für die nachhaltige gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur mehr als bisher zu fördern. | |||
Qualität der Hardware in Linz |
Die kulturell-künstlerische Topographie von Linz Die ideellen Entfaltungsmöglichkeiten für das hohe künstlerische und kulturelle Kreativpotential in Linz hängen wesentlich von der materiellen Infrastruktur ab. Die Qualität der "Hardware" der in der Stadt situierten öffentlichen Institutionen wird in den nächsten Jahren durch die voraussichtlichen Neubauten Musiktheater, Donaumuseum und Bildungszentrum Bahnhofsareal (Volkshochschule, Bücherei) internationales Niveau erreichen. |
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Dann
steht mit den Einrichtungen
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| Dazu kommt noch das Landesstudio OÖ. des ORF (Prix Ars Electronica, Mitveranstalter des Festivals Ars Electronica und der Klangwolke, Veranstalter von Konzerten und anderen kulturellen Initiativen). | |||
Neben
den öffentlichen Institutionen gibt es eine Reihe von freien
Produktionsgruppen und Initiativen, die bereits über eine gewisse "Hardware"
verfügen, wie etwa
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| Entwicklung der Software |
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