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Preise für die besten Apps4Linz verliehen

Erster Preis für LinzApps4Linz Preisverleihung und Vortrag zu "Open Source und Recht"

Die besten Einreichungen zum von der Open Commons Region Linz verliehenen  „Apps4Linz-Preis“  wurden am 22. Mai 2012 prämiert. Erstmals in Österreich war die Schaffung  neuer Internet-Inhalte und Applikationen für Smartphones und Tablet-Computer auf der Grundlage von öffentlichen Verwaltungsdaten gefragt. Die WettbewerbsteilnehmerInnen nutzten die auf der  Plattform www.data.linz.gv.at. gespeicherten 110 Datensätze, unter ihnen Luftbilder in hoher Auflösung, Statistiken, ein digitaler Stadtplan, die Fahrplandaten der LINZ AG LINIEN und der städtische Online-Veranstaltungskalender „Linz Termine“.

Die 39 Einreichungen wurden nach ihrem Nutzen, dem Neuheitswert und der Qualität der Umsetzung bewertet. Der vom Linzer Softwarehaus Fabasoft gestiftete erste Preis in Höhe von 3.000 Euro ging  an Christoph Ellinger, Konrad Swietek und Markus Adelsberger. Ihre App „Linz spricht“ gibt einen komfortablen und schnellen Überblick über die Gemeinderatsprotokolle der vergangenen Jahre. Sie ermöglicht auch die Darstellung von Wörter-Clouds mit den am häufigsten verwendeten Worten. Mit dem zweiten Preis in Höhe von 2.000 Euro (vom Smartphoneanbieter Blackberry zur Verfügung gestellt) wurde „Lingeo - Linzer GEO Datenbank“ von Harald Stapfer ausgezeichnet.  Das praktische Zusatzprogramm zeigt wichtige Einrichtungen von der nächsten Haltestelle bis zur Apotheke inklusive Richtung und Entfernung an. Das Preisgeld der LINZ AG für den dritten Platz in Höhe 1.000 Euro erhielt Sebastian Höbarth für seinen Routenplaner „Lilli“. Er zeigt nicht nur für ausgewählte Haltestellen die aktuellen Abfahrtszeiten von Bussen und Straßenbahnen der LINZ AG LINIEN, sondern stellt auch die Wegstrecke von Tür zu Tür inklusive aller Fußwege auf dem Stadtpan dar. Mit „Öffliner“ von Florian Rath wurde auch in der Kategorie Unternehmen eine App ausgezeichnet, die  umfassende Fahrplaninformationen für das Netz der LINZ AG LINIEN bietet.

Für die Plätze vier bis sechs stellte die Firma Blackberry Tablet-PC und Smartphones zur Verfügung.  Auf Platz vier landete „Linz fährt“ (Entwickler: Paul Wortl, Severin Schürz, Sebastian Achleitner) mit Echtzeitangaben zum Linzer Nahverkehr. Die „ÖH JKU App“ von Svenja Brunstein mit Informationen für Studierende belegte Rang fünf. „Urban Bit Life“ (Entwicklerin: Martina Schönherr), eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Luftgüte,  wurde auf Platz sechs gereiht.

Über den mit 1.000 Euro dotierten Tourismus-Sonderpreis freut sich Martin Aberl, der Entwickler des „Linz Finder“. Die App stellt Informationen über Linz vom nächst gelegenen Hotspot bis zu Veranstaltungsorten zur Verfügung und zeigt ihre Lage und Entfernung an.
Den Sonderpreis für die beste Idee (1.000 Euro) erhielt ein Entwicklerteam an der Domus Academy Mailand) für „Spin City“. Die geplante App soll Rad fahren in Linz erleichtern und zu einem Erlebnis machen. Dafür sollen unter anderem von RadfahrerInnen kontinuierlich eingespeiste Informationen sorgen.

Details zu jeder App sind unter www.data.linz.gv.at/anwendungen  (neues Fenster) zu finden. Der Download via App-Stores ist bis Oktober 2012 kostenlos.

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