Schnellste Autobahnbaustelle Österreichs wird am 26. November 2005 eröffnet.
ERÖFFNUNGSFEST AM 26. November 2005
Die Bauarbeiten laufen seit Sommer 2003. Die Oströhre des Tunnels Bindermichl wurde im Dezember 2004 für den Verkehr freigegeben, die Gesamtverkehrsfreigabe wird am 26. November 2005, um 10 Uhr im Rahmen eines Festaktes mit Vizekanzler Hubert Gorbach, Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl, Landeshauptmann-Stellvertreter DI Erich Haider, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und ASFINAG-Vorstand Dipl.-Ing. Franz Lückler erfolgen.
Samstag, 26. November 2005 - 10 bis 14 Uhr
Festakt Eröffnung A 7 Einhausung Bindermichl
Teile der Autobahn werden als Parkfläche genutzt - die Verkehrsführung erfolgt laut beiliegender Skizze - zusätzlich steht ab 8 Uhr ein Shuttle-Zubringerdienst vom Landesdienstleistungszentrum zur Verfügung.
Sonntag, 27. November 2005
Freigabe der Einhausung
Freigabe der Einhausung - die innerstädtische Verbindung Unionstraße - Wiener Straße und umgekehrt ist durch die Einhausung möglich. Der Tunnel Bindermichl bleibt gesperrt.
Montag, 28. November 2005 - 5 Uhr
Freigabe der Tunnel Bindermichl für den Verkehr.
GESAMTKOSTEN 150 MILLIONEN EURO
Das Projekt der "Einhausung und Absenkung der A 7 im Bereich Bindermichl" beinhaltet folgende Einzelmaßnahmen:
Weiters werden folgende städtebauliche Maßnahmen realisiert:
Die Gesamtkosten inklusive notwendiger Grundeinlösen, Planung, Bau, Projektmanagement und Indexsteigerungen betragen ca. 150 Millionen Euro.
Zahlen und Fakten
Gesamte Betonkubatur: 200.000 m³
Gesamte Stahltonagen: 20.000 to
Gesamte Erdbewegungen: 800.000 m³
Lärmschutzmaßnahmen (offene Strecke): 12.000 m²
Lärmschutzmaßnahmen (im Tunnel): 25.000 m²
MODERNSTE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN IM TUNNELBEREICH
Die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen im Tunnel Bindermichl und der Einhausung Niedernhart entsprechen dem modernsten Stand der Technik. Sicherheit im Tunnel hat oberste Priorität.
Aufbauend auf eine im internationalen Vergleich sehr kurze Fluchtweglänge von nur rund 150 m wurde ein Rettungskonzept entwickelt und durch eine rechnergestützte Selbstrettungssimulation überprüft.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird im Tunnel Bindermichl, erstmals in Österreich neben einer Vielzahl von sicherheitstechnischen Anlagen auch eine sogenannte Verkehrsbeeinflussungsanlage installiert, welche der Anpassung von dynamischen Verkehrszeichen an die aktuelle Straßensituation und somit der Lenkung der Verkehrsströme dient und die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig über Verkehrsbehinderungen wie Unfälle, Staus etc., informiert. Bereits im Vorfeld auf der A 1 Westautobahn werden dafür Verkehrsinformationstafeln aktiviert, welche die Verkehrsteilnehmer großräumig umleiten.
Die Tunnelanlage Bindermichl/Niedernhart wird durch die Tunnelüberwachungszentrale (ÜZ-Wels) der ABM Wels rund um die Uhr überwacht. Dabei steht neben einer nach modernstem Standard konzipierten elektronischen Notfall- und Störungsmeldeanlage auch eine lückenlose Videoüberwachung der gesamten Tunnelstrecken und der Portalbereiche zur Verfügung. Über Fernwirkung kann von der ÜZ-Wels auch die gesamte Tunnelsteuerung bedient werden. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden selbstleuchtende Bordsteinreflektoren aus LED installiert. Die durchgehende ca. 5 m hohe helle Beschichtung sowie die ebenfalls helle Beleuchtung lässt den Tunnel freundlich erscheinen und erhöht die Verkehrssicherheit.
Der Tunnelfunk gewährleistet einen sicheren Funkverkehr im Tunnel und nach außen bzw. zur Tunnelwarte für die Einsatzkräfte und den Erhaltungsbetrieb. Zusätzlich werden über diese Kabel die Frequenzen der Verkehrssender abgestrahlt, auf die der Tunnelwart allenfalls einsprechen kann.
Außerdem werden im Tunnelbereich laufend Messungen der Trübsicht, der Stickstoff-und CO2-Belastung sowie der Längsluftströmung durchgeführt.
Pressekonferenz
Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
Bürgermeister Dr. Franz Dobusch
ASFINAG-Vorstand Dipl.-Ing. Franz Lückler
Weitere Gesprächsteilnehmer:
Ing. Gerhard Mysliwietz, Projektleiter A 7 Bindermichl;
Alois Lüftinger, Autobahnmeister Ansfelden.
Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at
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