Neu: Auf Monatseinkommen abgestellt
Um auch einkommensschwächeren Hauptwohnsitz-LinzerInnen die Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen, hat die Stadt Linz den Aktivpass ins Leben gerufen. Bisher konnten die damit verbundenen Vergünstigungen von bestimmten Bevölkerungsgruppen in Anspruch genommen werden. Nun soll die Anspruchsberechtigung an das monatliche Einkommen geknüpft sein. Ab Jänner 2007 sollen alle LinzerInnen einen Aktivpass beantragen können, deren Einkommen unter 1000 Euro netto monatlich liegt und den Hauptwohnsitz in Linz haben. Das 13. und 14. Monatsgehalt bleiben unberücksichtigt. Mit dieser sozialen Maßnahme sollen vor allem auch ArbeitnehmerInnen entlastet werden, die unter dieser Grenze verdienen.
Sozial mobil um 10 Euro
Der Aktivpass ermöglichte schon bisher die Benützung der Verkehrsmittel der LINZ AG zu günstigen Tarifen. So kostet die Monatskarte für Aktivpass-InhaberInnen statt regulär 33,10 Euro derzeit 17,70 Euro.
Dieser Tarif soll jetzt noch günstiger werden – mit der Einführung der Aktivpass-Karte um 10 Euro ab Jänner 2007!
Folgende Beispiele sollen die Einsparungen für die AktivpassinhaberInnen verdeutlichen:
Beispiel 1:
Margarethe H., Verkäuferin, monatlicher Nettoverdienst 850 Euro:
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Kosten bisher |
Kosten ab 2007 |
Ersparnis |
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| Monatskarte |
33,10 € |
10 € |
23,10 € |
| Kosten bisher |
Kosten ab 2007 mit Aktivpass |
Ersparnis | |
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2 SeniorInnen- Monatskarten á 17,70 Euro |
17,70 € |
17,70 € |
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2 SeniorInnen- Jahreskarten á 176 € |
352,00 € |
176 € |
56 € |
Im Verhältnis zu den Kosten von zwei regulären Senioren-Jahreskarten beträgt die Ersparnis für das Ehepaar S. 56 Euro.
Beispiel 3:
Robert K., Zivildiener und auch derzeit schon Aktivpass-Inhaber:
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Kosten bisher |
Kosten ab 2007 |
Ersparnis |
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| Monatskarte |
17,70 € |
10 € |
7,70 € |
Bezieht Robert K. die Aktivpass-Karte zwölf Mal, so erspart er sich 92,40 Euro.
Die Aktivpass-Karte ermöglicht die Benutzung aller Verkehrmittel der LINZ AG (ausgenommen Pöstlingbergbahn). Im Unterschied zur regulären Karte ist sie jedoch nicht übertragbar. Um in den Genuss der stark vergünstigten Monatskarte zu kommen, ist der Besitz des Aktivpasses Voraussetzung. Er wird von der Stadt Linz ausgestellt. Dafür ist ein Einkommensnachweis oder eine der bisherigen Nachweismöglichkeiten vorzulegen. Die AntragstellerInnen müssen sich bereit erklären, dass ihre Angaben von der Stadt Linz überprüft werden können. Alle bisherigen Fahrpreis-Angebote der LINZ AG LINIEN, wie zum Beispiel die Seniorenkarte bleiben weiterhin aufrecht.
Die Aktivpass-Karte soll in Zukunft grundsätzlich ein Jahr gelten.
Neu: Das Jobticket – Die günstige Jahreskarte für ArbeitnehmerInnen
Mit einem besonders attraktiven Produkt wollen die LINZ AG LINIEN MitarbeiterInnen von Linzer Unternehmen zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel gewinnen. So soll ab Jänner 2007 das so genannte Jobticket als günstige Jahreskarte angeboten werden. Bei diesem Ticket ist der Hauptwohnsitz Linz nicht von Belang, sondern der Arbeitsplatz muss in Linz liegen.
Zwei Euro je MitarbeiterIn
Die Voraussetzung für den Anspruch auf ein Jobticket ist, dass das jeweilige Unternehmen des/r ArbeitnehmerIn mit den LINZ AG LINIEN eine Jobticket-Kooperationsvereinbarung abschließt. Dabei verpflichtet sich das Unternehmen monatlich zwei Euro je MitarbeiterIn an die LINZ AG LINIEN zu bezahlen. MitarbeiterInnen eines solchen Unternehmens können dadurch eine Jobticket-Jahreskarte zum Preis von sechs Monatskarten erwerben.
Beispiel:
Ein Unternehmen mit 20 MitarbeiterInnen bezahlt 20 x 2 Euro pro Monat an die LINZ AG LINIEN. Das berechtigt den/die MitarbeiterIn zum Bezug des Jobtickets. Damit erspart sich er/sie sich im Vergleich zur Jahreskarte 122,40 Euro.
| Tarifbasis 2006 | Kosten bisher | Kosten mit Jobticket | Ersparnis |
| Jahreskarte |
321 € |
33,10 €* |
122,40 € |
Jobticket – Ein Beitrag zur sanften Mobilität
Mit dem Jobticket will die LINZ AG den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr noch attraktiver gestalten. Die Unternehmen sollen gewonnen werden, einen Solidarbeitrag zu leisten, der die Umwelt entlastet und zur Verringerung von Verkehrproblemen führt.
Generell bringt die Nutzung des neuen Angebotes der LINZ AG LINIEN viele Vorteile mit sich: Mit dem Jobticket können Parkplatzprobleme gelöst und Kosten bei Dienstfahrten reduziert werden. Nicht zu vergessen, dass die MitarbeiterInnen mit Straßenbahn und Bus sicher und pünktlich zum Ziel kommen. Das öffentliche Bekenntnis zu umweltfreundlicher Mobilität wird sicherlich auch zur Imagesteigerung der beteiligten Firmen beitragen.
Stadt Linz und LINZ AG erwarten sich, dass mit dieser Initiative einige Prozent der ArbeitnehmerInnen zum Umstieg auf den Öffentlichen Nahverkehr bewegt werden können.
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz „Günstiger unterwegs mit Aktivpass-Karte und Jobticket“ am Freitag, 26. Mai 2006)
Gesprächspartner:
Landeshauptmann-Stellvertreter DI Erich Haider als Vertreter des OÖVV
Bürgermeister Franz Dobusch, Aufsichtsratsvorsitzender LINZ AG
Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer, Aufsichtsratsvorsitzender LINZ AG LINIEN
DI Walter Rathberger, Vorstand LINZ AG und Geschäftsführer LINZ AG LINIEN
Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at
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