Über 1.700 Wohnungen sind „auf Schiene“
Weiters starten aber noch die Bebauungen des ehemaligen Tiefbau-Depots in der Neuen Heimat, der Garnisonstraße sowie des ehemaligen Hubschrauberlandeplatzes des UKh an der Grillparzerstraße. Diese Projekte verfügen über ein Volumen von weiteren 250 Wohneinheiten, womit heuer zusammen mit zahlreichen kleineren Wohnprojekten rund 1.760 Wohneinheiten „auf Schiene“ sind.
| Projekt | Bauträger | Anzahl Wohneinheiten |
|---|---|---|
| Donaupark - Landesfrauenklinik |
GWG - LAWOG |
415 |
| Semmelweisstraße |
Baureform, VLW |
244 |
| Winterhafen |
AREV |
205 |
| Traunau "Linse" |
Neue Heimat |
149 |
| Garnisonstraße |
Familie |
137 |
| Grillparzerstraße |
GWG - GWB |
116 |
| Bäckerfeld |
GWG - LAWOG |
112 |
| Karl-Steiger-Straße |
VLW |
104 |
| Suttnerstraße/Pichling |
WSG |
66 |
| Schubertstraße |
Wohnungsfreunde |
31 |
| Laskahofstraße |
GWG |
30 |
| Ebelsberg XIV/Sennweg |
WAG |
29 |
| Hirschgasse - Kapuzinerstraße |
GWB |
27 |
| Bauernfeindstraße |
WSG |
21 |
| Waldeggstraße |
GWG |
20 |
| Feilstraße |
WAG |
15 |
| Hoheneckerstraße |
WAG |
12 |
| Auerspergstraße |
Wohnungsfreunde - GWB |
11 |
| Kremsmünsterer Straße |
RoomBuus |
10 |
| Gründberghof |
Bauwerk |
7 |
| Summe |
1.761 |
Aus dem von GWG und LAWOG veranstalteten EU-weiten Architekturwettbewerb ging die ARGE Architekten DI Reinhard Drexel und DI Gerhard Zweier aus Hohenems als Sieger hervor. Das rund 35.000 Quadratmeter große Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik soll insgesamt 415 Wohnungen beherbergen. Abgegrenzt wird das Areal durch ein siebengeschoßiges Gebäude entlang der Gruberstraße, ein sechsgeschoßiges Gebäude entlang der Ludlgasse und einen fünfgeschoßigen Baukörper entlang der Holzstraße, während in der Mitte Punkthäuser entstehen sollen. 440 Stellplätze in einer Tiefgarage und rund 160 Abstellplätze sollen im Freien zur Verfügung stehen. Bis spätestens Ende April 2007 sollen die Abbrucharbeiten abgeschlossen werden. Dann übernehmen GWG und LAWOG gemeinsam die Baustelle und werden mit dem Bau der Anlage mit Gesamtkosten von 50 Millionen Euro beginnen.
Bereits integriert in die geplante Wohnanlage ist ein fünfgruppiger Kindergarten, der ebenfalls von der GWG errichtet werden soll. Im Jahr 2009 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Zentrum - Winterhafen: AREV
Das gesamte Projekt soll voraussichtlich bis 2012 fertig gestellt sein und insgesamt 35 Millionen Euro kosten. Neben den 205 Wohnungen sollen auch rund 5.700 Quadratmeter Büro- und Geschäftsflächen zur Verfügung stehen.
Nach Plänen von Architekt Univ.-Prof. DI Dr. Treberspurg startet heuer das Projekt „Linse“ in den Traunauen im Süden von Linz. Insgesamt 149 Wohneinheiten sollen in überwiegend zweigeschoßiger Bauweise entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst acht Reihenhäuser und 22 Wohnungen und ist mit Kosten von 4,7 Millionen Euro veranschlagt.
Ebelsberg / Auwiesen: Traunausiedlung „Linse“: Neue Heimat
116 Wohnungen und Geschäfte sowie Büros sollen auf dem früheren Areal des Hubschrauber-Landeplatzes des Unfallkrankenhauses entstehen. Nach der positiven Beurteilung im Gestaltungsbeirat Ende November 2006, der die Reduzierung um jeweils ein Geschoß vorgeschlagen hatte, soll der Bau der von den Architekturbüros Prof. Wolfgang Kaufmann und den X-Architekten entworfenen vier Wohnhäuser heuer beginnen.
Gemeinsam von den Wohnungsgesellschaften Neue Heimat und GWG wurde im November 2005 ein Wettbewerb durchgeführt. Sieger wurde die ARGE Seidel:Architekten / Thoma Architekten / Kummer-Lubk-Partner aus Zeuleroda in Deutschland. Das zwischen Freistädter Straße und Biesenfeldbad gelegene Areal soll auf einer Gesamtfläche von 16.300 Quadratmetern mit insgesamt 112 Wohneinheiten bebaut werden.
Urfahr - Bäckerfeld: GWG / Neue Heimat
Davon errichtet die GWG 10 Reihenhäuser und 45 Wohnungen, die Neue Heimat wird 57 Wohnungen errichten, wobei sich die Wohnungsgrößen zwischen 76 und 100 Quadratmetern bewegen werden. Die Reihenhäuser werden durchgehend eine Wohnnutzfläche von 116 Quadratmetern aufweisen.
An der Ecke Semmelweisstraße / Garnisonstraße errichtet die Wohnungsgesellschaft Familie auf dem Areal des ehemaligen Milchhofs der Firma Schärdinger in einer ersten Bauetappe 72 von 137 Wohnungen in vier- bis sechsgeschoßiger Bauweise. Im Erdgeschoß der Wohnanlage sind Geschäftszonen geplant. Baubeginn ist im Frühjahr 2007, eine Fertigstellung ist für 2008 geplant. Architekt ist Mag. Bernhard Rosensteiner.
Auf dem Areal des ehemaligen Tiefbau-Depots mit einer Grundfläche von 7.800 Quadratmetern wird die GWG im Bereich Laskahofstraße / Dauphinestraße eine Wohnanlage mit Tiefgarage sowie einen Kindergarten errichten. Die Begutachtung im Gestaltungsbeirat macht eine Verschwenkung einzelner Gebäudeteile für die optimierte Ausrichtung der Anlage erforderlich. Mit dem Bau der von den Architekten Klaus Leitner aus Linz und Hans Walter Michl aus Wien geplanten Wohnanlage mit 30 Wohneinheiten soll noch heuer begonnen werden.
Neue Heimat - Laskahofstraße: GWG
Im Dezember 2006 wurde mit dem Bau einer siebengeschoßigen Wohnungsanlage an der Auerspergstraße in der Innenstadt begonnen. Hier errichten die Wohnungsfreunde elf Eigentumswohnungen. Architekt der Wohnanlage ist Mag. Reinhard Stummer. Fertig gestellt sein sollen die Wohnungen mit Baukosten von 2,3 Millionen Euro bis April 2008.
Bauträger RoomBuus plant den Bau eines Wohnhauses vis-à-vis des Volkshauses Ebelsberg an der Kremsmünsterer Straße. 10 Wohnungen mit Flächen zwischen 62 und 110 Quadratmetern sowie 12 Tiefgaragenstellplätze wird das Projekt, das Mitte 2007 begonnen werden soll, beinhalten.
Ebelsberg – Kremsmünsterer Straße: RoomBuus
An der Hoheneckerstraße errichtet heuer die Wohnungsgesellschaft WAG zwölf frei finanzierte Mietwohnungen. Das von der Linzer Architektengemeinschaft Böhm-Frohnwieser entworfene Wohnhaus in Holzbauweise soll im März 2008 vollendet sein. Es kostet 1,5 Millionen Euro.
Am Sennweg werden von der WAG seit dem Vorjahr 29 Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen mit Größen zwischen 62 und 87 Quadratmetern errichtet. Die meisten Wohnungen werden mit einer Loggia oder Balkon ausgeführt. Die Wohnanlage wird in Niedrigenergiestandard realisiert. Geplanter Fertigstellungstermin des von Architekt Werthgarner geplanten Projektes ist Herbst 2007.
An der Waldeggstraße 102 werden von der GWG 20 Mietwohnungen errich-tet. Geplanter Baubeginn ist im Frühjahr 2007, die Fertigstellung soll bis Ende 2008 erfolgen. Die Planung erfolgte durch die X-Architekten Linz-Wien.
Am Fuße des Froschbergs / Waldeggstraße: GWG
Die WAG errichtet an der Feilstraße/Ramsauerstraße 15 Wohnungen in einem dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus. Im Erdgeschoß sollen nach den Plänen der X-Architekten Geschäftslokale und ein Gastronomiebetrieb untergebracht werden. Der Baubeginn ist für November 2007 geplant. Fertig wird das Gebäude bis Mai 2009.
Noch im Frühsommer 2007 soll auf dem ehemaligen Areal der Spatenbrot-werke mit der Errichtung einer 244 Wohnungen umfassenden Wohnanlage an der Semmelweisstraße begonnen werden. Bauträger sind die Vereinigten Linzer Wohnungsgenossenschaften (VLW) und die Baureform Wohnstätte.
Die VLW errichtet 125, die Baureform 119 geförderte Mietwohnungen. Gebaut wird in 4 Etappen. Die erste Bauetappe umfasst 44 Wohnungen der VLW und 22 Wohnungen der Baureform. Die Gesamtfertigstellung soll bis Ende 2010 / Anfang 2011 erfolgen. Die Planung erfolgte durch Architekt DI Franz Kneidinger.
Auf den ehemaligen Reisetbauer-Gründen in Kleinmünchen nahe dem Ein-kaufszentrum Dauphinestraße wird die VLW nach den Plänen des Architek-turbüros Team M eine Wohnanlage mit 104 Wohnungen in drei Etappen bauen. Ab dem Frühjahr 2007 sollen in der ersten Etappe 33 betreubare Wohnungen mit einer Größe von rund 50 Quadratmetern entstehen. Die Fertigstellung erfolgt bis Oktober 2008.
Im Frühjahr 2008 wird mit dem Bau von 32 Mietwohnungen begonnen, ein Jahr später folgt die dritte Etappe mit 39 Mietwohnungen.
Auf einem Grundstück an der Schubertstraße zwischen Goethestraße und Schillerstraße werden 31 Eigentums- und Mietkaufwohnungen in zwei Bau-körpern - einer entlang der Schubertstraße und einer im Innenhof - mit gemeinsamer Tiefgarage errichtet. Baubeginn ist im Sommer 2007, die Fertig-stellung erfolgt bis Ende 2008. Die Planung stammt von Mag. Arch. Reinhard Stummer.
Die WSG errichtet an der Bauernfeindstraße in Urfahr/Obersteg nach den Plänen des Architekturbüros Zellinger insgesamt 21 Mietkaufwohnungen. Der Baubeginn für die Wohnungen in drei Gebäuden mit jeweils drei Geschoßen ist für Ende 2007 vorgesehen. Die Fertigstellung wird voraussichtlich bis Mitte 2009 erfolgen.
Im Bereich Suttnerstraße/Forellenweg in Pichling errichtet die WSG westlich der solarCity insgesamt 66 Wohneinheiten, davon 33 Mietkaufwohnungen und 33 Reihenhäuser. Für die 33 Wohnungen ist der Baubeginn bereits er-folgt, der Bau der Reihenhäuser erfolgt ab Mitte 2007, die Gesamtfertigstellung voraussichtlich bis 2009. Die Wohnanlage wurde von Arch. Mag. Herbert Karrer geplant.
An der Ecke Kapuzinerstraße / Hirschgasse sind 27 Eigentumswohnungen der Firma Bau & Boden geplant. Die Projektentwickler der Firma Bau und Boden möchten im Frühjahr 2007 mit der Realisierung beginnen. Aus heutiger Sicht ist ein Mix aus geförderten und frei finanzierten Wohnungen geplant. Das Wohnbauprojekt mit einer Investitionssumme von rund 6 Millionen Euro auf dem derzeit als Parkplatz genutzten Areal wird das Stadtbild wesentlich verbessern. Der Entwurf stammt vom Linzer Architekturbüro R².
Zentrum - Hirschgasse: Bau&Boden
Am ehemaligen Areal des "Gasthauses Gründberghof" entsteht seit Anfang dieses Jahres ein viergeschossiges Eigentumswohnhaus mit 7 Wohnungen. Die Fertigstellung soll bis zum Frühjahr 2008 erfolgen. Errichter ist die Firma Bau und Boden, die Planung erfolgte durch das Architekturbüro Dworschak.
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Planungsreferent Stadtrat Klaus Luger zum Thema „Wohnbauvorhaben in Linz 2007“)
Für Medienanfragen:
Christian Reiter Tel.: +43 732 7070 1373
Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at
Immer gut informiert mit den aktuellen Newslettern und den RSS-Newsfeeds der Stadt Linz.
Teilen Sie unsere Seiten und Informationen mit anderen Usern in Sozialen Netzwerken und Bookmark-Diensten.