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DI Rainer Doppelmair ist seit Februar 2007 der neue Radfahrbeauftragteder Stadt Linz.
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Presseaussendung vom 06.02.2007

Neuer Radfahrbeauftragter – neue Aufgaben

Seit Anfang Februar hat die Stadt Linz mit DI Rainer Doppelmair einen neuen Radfahrbeauftragten. Der 31-jährige gebürtige Linzer hat an der technischen Universität Wien Raumplanung und Raumordnung studiert. Seine ersten Erfahrungen für sein neues Aufgabengebiet sammelte er während des Studiums als Honorarkraft in der Stadtplanung Linz.

Mit der einstimmigen Entscheidung im Linzer Stadtsenat ist auch die Entscheidung für ein erweitertes Aufgabengebiet des neuen Radfahrbeauftragten gefallen.

DI Rainer Doppelmair wird im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit der Planung der Radinfrastruktur in Linz beschäftigt sein. Dazu zählen die Projektierung von neuen Radverkehrsanlagen, Lückenschlüsse im Radwegnetz, die Einrichtung von Mehrzweckstreifen, das Radfahren gegen die Einbahn und das Öffnen von Busspuren.

Evaluierung des Radverkehrkonzeptes

Ebenfalls zu den planerischen Aufgaben zählen die Koordination bei der Erstellung, Fortschreibung und Evaluierung des Linzer Radverkehrskonzeptes. Dabei sollen die „Fahrradfreundlichkeit“ der Stadt sowie der Informationsstand und das Bewusstsein unter RadfahrerInnen und Nicht-RadfahrerInnen erhoben werden.

Positive und negative Entwicklungen, mögliche Defizite und der aktuelle Stand der Umsetzung des Konzeptes sollen Ergebnis der umfangreichen Untersuchungen sein. Außerdem werden generelle Empfehlungen für die Adaptierung und zielgerichtete Fortführung eines künftigen Radverkehrskonzeptes erarbeitet.

Im Detail wird eine Bewertung der derzeitigen Infrastruktur vorgenommen. Eine Zustandsanalyse, die Beurteilung der vorhandenen Qualitäten, eine Mängelliste und Lösungsvorschläge sind ein Teil der geplanten Überprüfung vom Departement für Raum, Landschaft und Infrastruktur an der Universität für Bodenkultur in Wien. Die Ergebnisse der Evaluierung werden Anfang 2008 vorliegen.

Kooperationen sind gefragt

Ebenfalls zum erweiterten Aufgabenbereich von DI Doppelmair zählt die selbständige Sachverständigentätigkeit in straßenpolizeilichen Verfahren. Aber auch die Zusammenarbeit mit Radfahrorganisationen und –initiativen soll künftig den Weg für Kooperationen in vielen Bereichen ermöglichen. Die gemeinsame Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen und die Qualitätssicherung und Kontrolle sind Teil der künftigen Arbeit des Radfahrbeauftragten.

Nicht zuletzt soll DI Doppelmair das Thema Radfahren in der Stadt verstärkt im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern.

Radfahren gegen die Einbahn

Zu den Aufgaben in der nächsten Zeit stehen für den Radfahrbeauftragten vier Projekte zum Thema „Radfahren gegen die Einbahn“ auf dem Programm. In der Bethlehemstraße im Abschnitt zwischen Elisabethstraße und Harrachstraße soll ein Mehrzweckstreifen das Radfahren erleichtern. Als weitere Projekte für 2007 sind die Beethovenstraße zwischen Weingartshofstraße und Stockhofstraße, die Südtirolerstraße zwischen Bürgerstraße und Blumauerstraße und die Tegetthoffstraße zwischen Weingartshofstraße und Stockhofstraße in Planung.

Neue Radwege

Auch mit dem Thema neue Radwege für das Stadtgebiet wird DI Rainer Doppelmair heuer beschäftigt sein. Fix auf dem Programm steht die Fertigstellung der Geh- und Radwegverbindung am Weikerl-Schwaigau-Damm. Dabei wird zwischen Weikerlseestraße und Mitterwasserweg das Rad- und Gehwegnetzes im Nahbereich der solarCity erweitert. Wegen der Verlegung von Starkstromleitungen konnte das im Jahr 2005 begonnene Bauvorhaben noch nicht abgeschlossen werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 98.000 Euro.

Der Donauradweg gewinnt durch den Neubau eines Zwei-Richtungsradweges entlang des SV-Urfahr Platzes an Sicherheit. Durch die Trennung von FußgängerInnen und RadfahrerInnen gehören Konfliktsituationen der beiden Gruppen der Vergangenheit an. 55.000 Euro werden dafür investiert. Weitere 50.000 Euro stehen für die bauliche Trennung von Radweg und Fahrbahn in der Hanuschstraße zwischen Wagner-Jauregg-Weg und Reuchlinstraße zur Verfügung.

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Silvia Kremsner  Tel.: +43 732 7070 1372

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