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Presseaussendung vom 31.03.2008

Youmi

Integrativer Jugendpreis der Stadt Linz 2008

Rundum erneuert präsentiert sich 2008 der Preis für integrative Jugendarbeit. Er wird von der Stadt Linz seit 1994 alljährlich um den 9. November im Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 verliehen.

Im 15. Jahr seines Bestehens war es nach Meinung der Jury an der Zeit, den Preis zu modernisieren und damit zu attraktivieren. Dementsprechend sind die Einreichkriterien überarbeitet worden. Gleichzeitig wurde basierend auf dem neuen Namen „YOUMI“ ein ansprechender grafischer Auftritt erarbeitet. 

YOUMI steht für…

…YOU + ME sowie YOUTH + MIGRATION, was den integrativen Gedanken zum Ausdruck bringen soll. Das Peace-Zeichen anstelle des „O“ symbolisiert darüber hinaus die  friedliche Auseinandersetzung mit dem Thema integrative Jugendarbeit.

Einfach mitmachen

Mitmachen beim Integrativen Jugendpreis wird ab sofort einfacher. Dafür sorgen die präzisierten beziehungsweise modifizierten Einreichkriterien. Ein eigens entwickelter Fragenkatalog und ein einheitliches Einreichformular erleichtern nicht nur die Teilnahme, sondern auch die Arbeit der Jury. Denn darin sind alle Mitmach-Voraussetzungen und Bewertungskriterien enthalten.

Der Preis 2008

Im April startet das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Linz die Ausschreibung für den YOUMI 2008. Der mit insgesamt 1500 Euro dotierte Preis würdigt vorbildliche Linzer Aktivitäten im Bereich der integrativen Jugendarbeit.

Diese umfassen Projekte, die sich mit der Integration von Jugendlichen im Alter von 13 bis 22 Jahren beschäftigen: Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit Themen wie Extremismus und/oder Gewalt – beispielsweise durch Aktionen, die sich misstrauisch gegenüberstehende Bevölkerungsgruppen miteinander dialogfähig machen.

Beteiligen können sich Einzelpersonen, Jugendgruppen und -verbände, Vereine, Schulen, Wohnsiedlungen, städtische und staatliche Einrichtungen.

Einsendeschluss ist am 15. September 2008.

Alles ist möglich

Eingereicht werden können die unterschiedlichsten Aktivitäten. Hier nur ein paar Beispiele: gemeinsam erarbeitete Ausstellungen, Veranstaltungen, Theaterstücke, Konzerte, Arbeitsintegrationsprojekte, Workshops,…

Allerdings müssen sie bereits umgesetzt sein. Bei der Beurteilung stehen nämlich der Prozess und die Auseinandersetzung im Vordergrund. Daher kann es auch sein, dass ganz oder teilweise gescheiterte Versuche gewürdigt werden. Voraussetzung ist, dass die Gründe für das Scheitern differenziert dargestellt sind.

Beurteilt werden die Projekte von einer fünfköpfigen Jury unter Vorsitz von Gemeinderätin Regina Fechter-Richtinger. Gewertet wird Engagement, das über den beruflichen Arbeitsauftrag hinausgeht. Ebenso zählt die Art und Weise, wie unterschiedliche Migrations- beziehungsweise Kulturgrenzen  überwunden werden und wie die Kommunikation zwischen Jugendlichen  über soziale, ideologische und ethnische Gegensätze hinweg gefördert wird.

Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer zur Bedeutung des Integrativen Jugendpreises: „Schon von Jugend an sollte man friedliches und gemeinschaftliches Zusammenleben erfahren können. Um dieses Ziel auch außerhalb der Familie zu erreichen und weiter zu stärken, hat die Stadt Linz diesen Preis ins Leben gerufen. Er soll Anreiz sein, sich aktiv mit der vielschichtigen Thematik rund um Jugendintegration, Extremismus und Gewalt auseinanderzusetzen.“

Weitere Gesprächspartnerin:
Gemeinderätin Regina Fechter-Richtinger, Jury-Vorsitzende YOUMI

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer zum Integrativen Jugendpreis „YOUMI“ 2008)

Für Medienanfragen:
Jutta Steiner-Kronberger  Tel.: +43 732 7070 1353

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