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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 05.05.2008

Linzer Arbeitsmarkt weiterhin mit sensationeller Entwicklung!

Arbeitsplatzmotor für Oberösterreich.

Ende April 2008 wurden die guten Ergebnisse am Linzer Arbeitsmarkt weiterhin fortgeschrieben: 

16,4 Prozent Rückgang bei der Anzahl an Arbeitslosen in Linz gegenüber dem Vorjahresmonat. Somit sind um 682 Personen weniger arbeitslos als noch vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote mit Ende März (April-Wert erst ab Mitte Mai verfügbar) beträgt 3,2 Prozent und ist für den Frühling ein Spitzenergebnis. Im Vorjahr betrug die Arbeitslosenquote Ende März 3,8 Prozent.

Die Stellenandrangziffer (= Arbeitslose je gemeldeter offener Stelle) ist 1,3. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt 11,7 Prozent.

„In Anbetracht der bereits sehr guten Arbeitsmarktergebnisse im Vorjahr ist die derzeitige Linzer Arbeitsmarktentwicklung sensationell. Die Stadt Linz wird auch in Zukunft im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles daran setzen, dass diese positive Arbeitsmarktsituation fortgesetzt werden kann“, so Finanzreferent Stadtrat Johann Mayr.

Struktur Arbeitslose

Von der Arbeitslosigkeit betroffen sind in der Arbeitsmarktregion Linz Ende April 2008 insgesamt 3.467 Personen, unter ihnen 1.615 Frauen und 1.852 Männer. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat bei den Frauen beträgt 15,1 Prozent, bei den Männern 17,6 Prozent.

Bei den arbeitslosen Jugendlichen bis 24 Jahren gibt es einen Rückgang von 11,7 Prozent (88 Jugendliche).

In der Altersgruppe 50 Jahre und älter beträgt der Rückgang 10,9 Prozent (75 Personen).

Vormerkdauer

Die durchschnittliche Verweildauer von Personen in der Arbeitslosigkeit beträgt in der Arbeitsmarktregion Linz Ende April 67 Tage (minus 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat).

Bei den Jugendlichen bis 24 Jahren liegt die durchschnittliche Verweildauer bei 45 Tagen; in der Altersgruppe 50 bis 60 Jahre ist die Verweildauer rund 82 Tage.

Linz – Arbeitsmarktmotor in Oberösterreich

Mit 682 Arbeitslosen weniger als im Vorjahresmonat kann die Arbeitsmarktregion Linz oberösterreichweit den höchsten Rückgang verzeichnen. 42 Prozent des Rückgangs der Arbeitslosenzahlen entfallen auf Linz.

Der Rückgang an arbeitslosen Personen in Oberösterreich insgesamt beträgt 8,0 Prozent und ist damit um die Hälfte geringer als in Linz. Ohne Berücksichtigung von Linz läge der Rückgang bei nur 5,9 Prozent.

Oberösterreichweit ohne Linz beträgt die Stellenandrangziffer 2 und liegt damit doch deutlich über jener von Linz (1,3).

Finanzreferent Stadtrat Johann Mayr sieht Linz als den zentralen Arbeitsplatzmotor von Oberösterreich. „Ohne Linz sehen die Arbeitsmarktdaten für den Rest von Oberösterreich erheblich schlechter aus. Dies ist der Erfolg des gut funktionierenden Netzwerks Linz“, so Stadtrat Mayr.

Vergleich Landeshauptstädte

Mit dieser sensationellen Entwicklung überflügelt Linz wie in den Vormonaten auch die anderen Landeshauptstädte bei weitem. Die mit Linz aufgrund der strukturellen Gegebenheiten am ehesten vergleichbare Stadt Graz hat einen Rückgang bei den Arbeitslosen von 9,2 Prozent.

Auch andere Arbeitsmarktparameter, wie die Stellenandrangziffer (Arbeitslose je gemeldeter offener Stelle) oder die im Vergleich sehr geringe Dauer der Arbeitslosigkeit verdeutlichen die Linzer Spitzenposition:

 Landeshauptstadt

 Rückgang an Arbeitslosen

Anzahl Arbeitslose

 Stellenandrang

Durchschnittl. Dauer der Arbeitslosigkeit in Tagen

 Linz

-16,4 %

3.467

1,3

67

 St. Pölten

-12,5 %

3.171

3,6

103

 Graz

-9,2 %

10.613

7,3

115

 Bregenz

-5,2 %

3.143

6,3

93

 Innsbruck

-4,6 %

5.583

5,0

76

 Salzburg

-3,9 %

4.245

2,7

71

 Klagenfurt

- 3,4 %

3.593

3,3

91

 Eisenstadt

- 1,9 %

936

6,0

100

Quelle: AMS-Server

Zusammenfassend ergibt sich für die Arbeitsmarktregion Linz ein äußerst positives Bild:

Der Rückgang an Arbeitslosen ist sensationell. Vor allem im Hinblick auf die bereits guten Entwicklungen im Vorjahr.

Die Chancen, in Linz einen Arbeitsplatz zu finden, sind in Anbetracht der geringen Stellenandrangziffer hervorragend und fast viermal so hoch wie im Durchschnitt der anderen Landeshauptstädte.

Arbeitslose finden in Linz wesentlich rascher einen neuen Job als die BewohnerInnen anderer Landeshauptstädte.

Finanzreferent Stadtrat Johann Mayr sieht die Spitzenposition des Linzer Arbeitsmarktes „als Erfolg einer positiven kommunalpolitischen Gesamtstrategie“. „Dazu gehören die Linzer Unternehmen, qualifizierte ArbeitnehmerInnen, das Arbeitsmarktservice Linz sowie die kommunale Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur.“

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Finanzreferent Stadtrat Johann Mayr über die sensationelle Linzer Arbeitsmarktentwicklung) 

Für Medienanfragen:
Christian Freimüller  Tel.: +43 732 7070 1362

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