Spannende Stadtteilprojekte für Schulkinder im Franckviertel
Hauptziel dieses Projektes ist die Stärkung der Kinder in ihrem Selbstwert und ihrer sozialen Kompetenz. Am Ende der Projekttage soll der Zusammenhalt unter den SchülerInnen gefestigt und das Klassenklima verbessert sein. Zusätzlich öffnen sich den SchülerInnen neue Möglichkeiten und neue Lernerfahrungen im Spiel und in der Natur. Besonders der öffentliche Raum ihres Wohn- und Lebensumfeldes, die Gehsteige, Straßen, Parks und öffentlichen Gebäude werden bei diesem Kinderprojekt eingebunden und als Raum der Bildung genutzt.
Schon in den vergangenen drei Jahren wurde dieses Erlebnisprojekt mit etwa 150 SchülerInnen der Dorfhalleschule durchgeführt. Die Auswirkungen dieser Erlebnistage waren für alle Seiten mehr als erfreulich. Die Kinder hatten außerordentlichen Spaß beim Lernen. Sie konnten sich in ungewohnten Aufgaben erproben und dabei ihre besonderen Begabungen erkennen. Die Projekttage führten zu einer wesentlich stärkeren Klassenbindung. Zusätzlich entdeckten sie ihren Wohnraum neu – die Natur in ihrem Wohnumfeld, wie auch neue Spielplätze und Möglichkeiten. Für die Stadtteilarbeit “Leben im Franckviertel” wurde nicht nur momentan der Kontakt mit den Kindern intensiviert, viele sind auch lange nach Abschluss der Projekttage regelmäßig ins Stadtteilbüro gekommen um sich Spielutensilien auszuleihen oder einfach nur den Kontakt aufrecht zu halten. Auch viele Mütter, Väter und Großeltern kamen in Kontakt mit dem Projekt und nahmen spontan an Spielen mit den Kindern teil. Es entwickelte schließlich sich eine tolle Stadtteilgemeinschaft von Kindern, Eltern und LehrerInnen.
“Es freut mich sehr, dass diese Projekttage des Stadtteilbüros Franckviertel bei den SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen so tollen Anklang finden. Es unterstreicht einmal mehr wie wichtig es ist in diesem Stadtteil ein eigenes Büro zu betreiben, das auf die Menschen zugeht und Initiativen für den Stadtteil in Gang setzt. Besonderen Dank gilt dabei vor allem den engagierten und kreativen SozialarbeiterInnen des Stadtteilbüros”, meint Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer.
Die Projekttage 2008 erfolgen noch wöchentlich bis Mitte Juni. Gespielt und gelernt wird dabei unter anderem am Bauernberg, dem Freispielgelände Ebelsberg, im Freinbergpark und natürlich im Franckviertel. Unterstützt werden die Kinder von drei ErlebnispädagogInnen des Stadtteilbüros. Als finanzieller Unterstützer für dieses Projekt konnte der Lions Club Linz Nibelungen gewonnen werden. Er beteiligt sich an der Reise am Regenbogen mit einer Geldspende von 1.500 Euro.
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