An erster Stelle aller Investoren steht neben der Voestalpine die im Eigentum der Stadt Linz befindliche LINZ AG. Sie tätigt Investitionen von rund über 220 Millionen Euro. Damit werden die beiden Kraftwerke Linz Mitte und das Reststoffheizkraftwerk errichtet, um die Versorgung mit Fernwärme und Strom abzusichern.
Die Voestalpine als größtes Linzer Unternehmen investiert alleine in die Gebäude-Infrastruktur rund 140 Millionen Euro für das Besucher- und Ausstellungszentrum sowie die Verkaufs- und Finanzzentrale. Mitte des Jahres werden hier die Rohbauten fertig gestellt sein, informiert Baustadtrat Luger. Weitere Objekte der Voestalpine, die von der Bauverwaltung begleitet werden, sind das Formzuschnittzentrum der Voestalpine Stahl mit vier Hallen, das in Abschnitten ab Herbst 2008 bis Ende 2009 verwirklicht werden soll. Ab Frühjahr 2009 soll dann das Betriebsgebäude der Mechatronikzone folgen.
An der dritten Stelle stehen jene rund 50 Millionen Euro, die der Borealis-Konzern mit der Errichtung des Forschungszentrums des Gesamtkonzerns in Linz einsetzt.
Diese Investitionen spiegeln sich im Linzer Arbeitsmarkt wider. Denn mit knapp 198.000 Arbeitsplätzen wurde die Zahl der EinwohnerInnen überflügelt. Eine Arbeitslosenrate von 3,2 Prozent entspricht nach den gängigen Kriterien einer Vollbeschäftigung und hebt den Wirtschaftsstandort Linz auch in dieser Hinsicht positiv von anderen Städten ab.
„Die zahlreiche Neubauten und Erweiterungen der Linzer Wirtschaftsbetriebe beweisen, dass die Stadt Linz mit umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Industriestandort anbieten kann, der erfolgreich angenommen wird“, analysiert Stadtrat Klaus Luger.
Denn neben den direkten Investitionen in die Wirtschaft müssen auch die Investitionen in die Verkehrs-Infrastruktur genannt werden. Hier zählt die Generalsanierung der Industriezeile zu den Großbauprojekten des heurigen Straßenbauprogramms. Zudem wird an einer Verbesserung der Anbindung der Hafenstraße an die A7 getüftelt.
Das Arbeitsplatzpotenzial in der Stadt Linz hat in den letzten 20 Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Seit 1985 konnten fast 27.000 Arbeitsplätze in Linz neu geschaffen werden. Waren es 1985 noch 172.000, so gibt es heute 198.660 Arbeitsplätze im Linzer Stadtgebiet. Das bedeutet eine Steigerung des Arbeitsplatzangebotes um 16 Prozent. Im Jahresschnitt erhöht sich das Arbeitsplatzangebot in Linz um etwa 1.000 Stellen.
Im Vergleich zu 1985 ist das Angebot für Frauen besonders deutlich gestiegen. Im Jahr 1985 gab es 70.400 Arbeitsplätze für Frauen, heute sind es bereits 93.370 in Linz. Das bedeutet eine Steigerung um 33 Prozent. „Ohne weibliche Arbeitskräfte würde die Wirtschaft nicht funktionieren“, sagt Luger.
Knapp 9.000 Arbeitsplätze mehr als EinwohnerInnen und De-Facto-Vollbeschäftigung
Linz hat den Strukturwandel aus drei Gründen erfolgreich bewältigt. Zum einen, weil wesentliche Leitbetriebe in der Krisenzeit der frühen 1990er Jahre in ihre Anlagen investierten. Zum zweiten, weil die Stadt Linz selbst durch Investitionen in die Infrastrukturschwerpunkte Soziales, Verkehr und Bildung bessere Rahmenbedingungen geschaffen hat. Zum dritten, weil sich Linz zu einem Bildungszentrum entwickelte, das die benötigten besser qualifizierten Arbeitskräfte zur Verfügung stellen konnte.
Aus dieser Zeit der Stadtentwicklung sind das Design Center, die Betriebsbaugebiete Franzosenhausweg und Südpark, die Autobahnanschlüsse Nebingerknoten und Franzosenhausweg, die Umfahrung Ebelsberg und der Bindermichl-Tunnel, die Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof und die neue U-Bahn sowie die Errichtung der Fachhochschule und der Ausbau der Universitäten besonders zu erwähnen. Ohne die Unterstützung durch Stadtplanung und Bauverwaltung hätte sich die Dynamik der Linzer Wirtschaft nicht so optimal fortsetzen lassen.
Die weitere Wirtschaftsentwicklung wird wesentlich von den Faktoren Lebensqualität und Kreativität abhängen. Um Konflikte zwischen Betriebserweiterungen und Neuansiedlungen mit anderen Interessen möglichst zu vermeiden, kommt der Stadtplanung eine gestaltende und koordinierende Rolle zu.
Neben Investitionen der öffentlichen Hand in die soziale und kulturelle Infrastruktur von Linz planen zahlreiche Betriebe Neubauten oder Erweiterungen zur Stärkung ihres Standortes. Die Stadt Linz unterstützt diese Unternehmen durch möglichst unbürokratische Behördenverfahren im Raumordnungs-, Bau- und Anlagenrecht.
Am 12. November 2007 wurde mit einer Spatenstichfeier der offizielle Auftakt für die Erweiterung des Fernheizkraftwerks Linz-Mitte gesetzt. Bis Herbst 2009 entsteht eine zweite Gas- und Dampfturbinenanlage mit einer elektrischen Leistung von 112 Megawatt und einer Fernwärmeleistung von 86 Megawatt. Sie könnte Strom für bis zu 230.000 Haushalte und Fernwärme für rund 25.000 Haushalte erzeugen. Die Kraftwerkserweiterung kostet rund 94 Millionen Euro. Ein großer Teil des Investitionsvolumens kommt oberösterreichischen Firmen zugute. Mit dem Bau und der Montage der Anlage werden in Spitzenzeiten bis zu 200 Personen beschäftigt sein. Generalunternehmer des Projekts ist die Firma Kraftanlagen München.
Das Heizkraftwerk wäre für die Verwertung von jährlich rund 120.000 Tonnen sortierten, heizwertreichen Reststoffen und dem in der Kläranlage anfallenden Klärschlamm von jährlich etwa 50.000 Tonnen ausgelegt. Mit einer Wärmekopplung von bis zu 40 Megawatt und einer Stromerzeugung von bis zu 18 Megawatt könnten rund 17.000 Haushalte mit Fernwärme und etwa 20.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.
Im Herbst 2007 sind die Pläne für das UVP-Verfahren eingereicht worden. Die mündliche UVP-Verhandlung fand heuer im April statt. Ein Baubeginn ist für Anfang 2009 geplant. Mit der Fertigstellung kann Ende 2011 gerechnet werden. Die Kosten für das Kraftwerk betragen 125 Millionen Euro.
Die Architekten Hoffmann-Janz haben ein Geschäfts- und Parkhaus zwischen Blumauer Straße, Westbahn und ORF-Landesstudio geplant, das im Jänner 2007 vom Beirat für Stadtgestaltung befürwortet wurde und im Februar 2008 auch von der Planungsvisite wegen der neuen Fassade aus Metallgitter positiv beurteilt wurde. Der Baubeginn ist im heurigen Sommer vorgesehen. Die Fertigstellung soll im Sommer 2009 erfolgen.
Zwei Untergeschoße und das Erdgeschoß des westlichen Gebäudeteils werden für das Umspannwerk der LinzStrom genützt. Im Erdgeschoß des Parkhauses an der Blumauer Straße wird ein Nahversorger auf 1.400 Quadratmetern einziehen. Über dem Nahversorger werden fünf Parkebenen mit insgesamt 300 Parkplätzen und je 160 Quadratmeter Mietlagerfläche errichtet.
Die Neugestaltung des Grünmarktes beinhaltet neben dem Abbruch der bestehenden WC-Anlage auch eine Tieferlegung des im Gebäude befindlichen Transformators der LINZ AG.
Die im Besitz der LINZ AG befindliche Donaulager GmbH baut ihre Tiefkühlkapazitäten im Linzer Hafen seit 2007 aus. Auf der Landzunge zwischen dem nördlichen und dem mittleren Hafenbecken errichtet das Unternehmen ein 1.300 Quadratmeter großes Tiefkühllager. Die Fertigstellung soll Ende Mai erfolgen, die Kosten betragen 1,7 Millionen Euro.
Die LinzAG plant statt der abgebrannten Gefahrguthalle einen Hallenkomplex mit separaten Lagermöglichkeiten für Gefahrgut und wassergefährdenden Chemikalien. Der Baubeginn soll im Spätherbst 2008 erfolgen.
Bis Mitte 2009 errichtet die voestalpine in Linz ein BesucherInnen- und Ausstellungszentrum, in dem die Welt des gesamten Konzerns und der Werkstoff Stahl mit seinen vielfältigen Möglichkeiten vorgestellt werden. Baubeginn war im Sommer des Vorjahres, der Rohbau wird Mitte 2008 fertig.
Gemeinsam mit der neuen Verkaufs- und Finanzzentrale wird bis zum Kulturhauptstadtjahr ein insgesamt 36.000 Quadratmeter großes Areal architektonisch neu gestaltet.
Das Linzer Büro Schremmer-Jell setzte sich beim Architekturwettbewerb mit seinen Plänen für das BesucherInnen- und Ausstellungszentrum durch. Die Projektleitung hat das Architekturbüro Lassy übernommen.
Die Verkaufs- und Finanzzentrale für über 400 MitarbeiterInnen errichtet das international angesehene Büro Feichtinger Architects. Die Bauleitung hat VA Siemens übernommen. Die Bauarbeiten laufen parallel mit dem Ausstellungszentrum seit dem Sommer 2007, die Fertigstellung soll Mitte 2009 erfolgen.
Die geschwungene Form der Verkaufs- und Finanzzentrale wird von weitem sichtbar sein und gemeinsam mit dem blauen Turm ein Tor zum Unternehmen bilden. Der winkelförmige Baukörper des BesucherInnen- und Ausstellungszentrums wird mit 35 Metern Höhe die Bürogebäude der Umgebung überragen.
Die baulichen Voraussetzungen für die Ausweitung ihrer Grobblechaktivitäten schafft die voestalpine Anarbeitung GmbH mit der Errichtung eines Formzuschnittzentrums. Der aus vier Hallen und einem viergeschoßigen Büro- und Sozialgebäude mit 1.300 Quadratmeter Nutzfläche bestehende Komplex wird auf der freien Fläche westlich des Gebäudes der Firma Rittal errichtet. Die Hallenfläche beträgt rund 15.000 Quadratmeter, die Kosten betragen rund 16,5 Millionen Euro.
Der Baubeginn war im März 2008. Die Fertigstellung der Hallen erfolgt etappenweise zwischen Herbst 2008 und Ende 2009. Geplant wurde das Gebäude vom Linzer Architekturbüro DI Helga Lassy.
Nach den Plänen des Architektenteams Kneidinger / Stögmüller wurde im Februar 2008 mit dem Bau eines viergeschoßigen Betriebsgebäudes mit L-förmigem Grundriss östlich der Umfahrung Ebelsberg begonnen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2009 geplant. Das Gebäude besteht aus einem Bürotrakt und einem Werkstättentrakt. Die Baukosten betragen etwa 20 Millionen Euro. Sämtliche Nutzflächen sind bereits vergeben. Bauträger ist das Linzer Unternehmen J. Brandstetter Bauträger Beteiligungen GmbH.
Das Stahl-Service-Center plant in der zweiten Ausbaustufe eine Halle mit einer Gesamtlänge von 180 Metern Richtung Donau. Die alten Hallen wurden bereits abgebrochen und machen hinter dem 2006 eröffneten L-förmigen neuen Gebäude der ersten Ausbaustufe ausreichend Platz für die geplante Halle der zweiten Ausbaustufe. Es soll auch eine Unterführung zwischen der bereits bestehenden Halle auf der gegenüber liegenden Straßenseite der Industriezeile und den neuen Hallen entstehen.
Siemens VAI investiert vier Millionen Euro in ein Bürogebäude für 200 MitarbeiterInnen der Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co. Am 5. Februar 2008 erfolgte der Spatenstich, die Fertigstellung des Gebäudes ist für den heurigen Sommer geplant.
In dem modernen Neubau wird ein ganzes Geschäftssegment konzentriert. Es werden außerdem Besprechungs- und Bürozonen für Projektteams und KundenmitarbeiterInnen geschaffen. Das dreigeschoßige Bürogebäude mit einer Nutzfläche von 2.500 Quadratmetern wird in Niedrigenergiebauweise errichtet.
Drei Firmen werden noch heuer im Südpark zu bauen beginnen, zwei Firmen haben sich Grundstücke gesichert. Die TMS Holding GmbH wird ab Juli eine Produktionshalle für die TMS Transport- und Montagesysteme errichten, die ab März 2009 von 50 MitarbeiterInnen genutzt wird.
Die HMH Engineering-Consulting-Trading GmbH beginnt im Juni mit dem Bau einer Halle und eines Bürogebäudes. Der Hallenneubau mit einer Nutzfläche von 2.400 Quadratmetern wird Anfang 2009 fertig, das Bürogebäude (Nutzfläche: 1.200 m²) folgt Mitte nächsten Jahres. Bis Ende 2010 wird die Mitarbeiterzahl von derzeit 100 auf 160 aufgestockt. Die Baukosten betragen rund 7 Millionen Euro.
Die Staufer Textilpflege GmbH beginnt im Herbst 2008 mit dem Bau einer Großwäscherei. Die Firma wird im Sommer 2009 mit 50 MitarbeiterInnen von Pasching nach Linz in den Südpark übersiedeln.
Die key group Holding GmbH wird ein 5.800 Quadratmeter großes Grundstück kaufen, um für die Linzer Firma ekey biometric systems GmbH eine neue Firmenzentrale zu errichten. Die Management Service Linz GmbH der LINZ AG kauft ein 6.500 Quadratmeter großes Grundstück neben der Firma Fischer Brot als Flächenreserve für den Ausbau des Fernheizkraftwerkes Linz-Mitte.
Das unter anderem mit Spezialmaschinen für die Folienverpackung von Paletten erfolgreiche Maschinenbauunternehmen Pamminger beabsichtigt die weitere Intensivierung der Lehrlingsausbildung. Die Errichtung einer eigenen Lehrwerkstätte zählt daher zu den Schwerpunkten der im Herbst 2007 gestarteten Erweiterung des Firmensitzes an der Petzoldstraße.
Neben dem 800 Quadratmeter großen Hallenbau für die Lehrwerkstätte entsteht ein zweigeschoßiges Schulungszentrum für die Lehrlinge. An Stelle einer alten Werkshalle baut das seit 75 Jahren bestehende Unternehmen eine 14 Meter hohe Halle mit einem 50 Tonnen-Kran. Dadurch wird auf 1.800 Quadratmetern auch die Bearbeitung sehr großer Werkstücke möglich. Ein zweigeschoßiger Zubau für das Konstruktionsbüro rundet das 4,8 Millionen Euro kostende Investitionspaket ab. Geplant werden die Gebäude vom Linzer Architekturbüro Atelier Steinleitner. Die Fertigstellung erfolgt bis Mitte 2008.
Die Firma Hainzl an der Industriezeile 56 plant eine Erweiterung des Betriebsgebäudes Richtung Norden. Es soll ein fünfgeschoßiges Bürogebäude entstehen, das oberste Geschoß ist zurückgesetzt.
Für die geplante Erweiterung der Firma Hitzinger im Linzer Stadtteil Neue Heimat wird derzeit die Änderung des Bebauungsplanes bearbeitet. Dabei soll die bestehende Gebäudehöhe um knapp vier Meter auf bis zu 16 Meter angehoben werden können, um Platz für Produktions- und Büroflächen schaffen zu können.
Zu seinem größten Forschungs- und Entwicklungsstandort baut derzeit der im Chemiepark ansässige Kunststoffhersteller Borealis seinen Linzer Standort aus. Rund 50 Millionen Euro werden dafür bis Ende 2009 aufgewendet. Erstes sichtbares Zeichen der Expansion ist das im heurigen Frühjahr in Betrieb gegangene neue Polymer-Labor. Das Labor wird unter anderem für die Entwicklung neuer Kunststoffe dienen.
Als weiteres Großprojekt errichtet der Konzern eine neue Halle für die An-wendungsforschung, die bereits im Rohbau steht. Das Gebäude soll Ende 2008 fertig gestellt werden. Mit einer maximalen Höhe von knapp 28 Metern und fünf Geschoßen wird es mit einer Flachdachkonstruktion ausgeführt werden. In der Halle kann die Erzeugung von Folien und Spritzgussteilen praxisnah erprobt werden.
Durch den Ausbau der Forschungsaktivitäten entstehen bis Ende 2011 voraussichtlich 100 neue Arbeitsplätze für hoch qualifizierte MitarbeiterInnen wie ChemikerInnen, PhysikerInnen, AnwendungstechnikerInnen und VerfahrenstechnikerInnen. Seit 2006 wurden bereits 50 Arbeitsplätze besetzt. 250 MitarbeiterInnen sind derzeit im Forschungszentrum tätig.
Vor genau einem Jahr, im Mai 2007, haben die Bauarbeiten für die erste Etappe des Science Parks begonnen, die das „Mechatronik-Gebäude“ beinhaltet. Dieses von den caramel architekten geplante Gebäude wird im heurigen Sommer im Rohbau und im August 2009 komplett fertig sein. Die Kosten betragen etwa 24 Millionen Euro.
Für Herbst 2009 ist die Übersiedlung des Fachbereichs Mechatronik mit rund 250 Arbeitsplätzen in das neue „Mechatronik-Gebäude“ geplant. Mit einer Nettogeschoßfläche von rund 14.000 Quadratmetern und 200 Tiefgaragenplätzen im Südosten des Campus hat es die Form eines geknickten Körpers.
Am 26. Mai 2008 wird mit dem Bau einer FußgängerInnen- und RadfahrerInnenunterführung begonnen, die den Science Park mit dem Campus verbindet. Eine kurze Umfahrungsstraße wird dann den Verkehr der Altenberger Straße umleiten. Die Unterführung wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 fertig.
Die zweite Bauetappe betrifft den Ausbau der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät mit den Instituten der Mathematik, Informatik und der im Aufbau befindlichen Informationselektronik. Ein Baubeginn ist für Anfang 2009 geplant. Die weiteren Bauetappen sollen 2010 und 2011 beginnen, sodass der gesamte Science Park 2014 fertig werden könnte.
Das Parkhaus für MitarbeiterInnen der voestalpine Stahl an der Zentralstra-ße/Ecke Schmiedestraße soll 795 Parkplätze umfassen. Die oberirdische Großgarage mit einer Gesamtnutzfläche von 21.500 Quadratmetern ist in allen Geschoßen offen und mit einer Absturzsicherung geschützt. Auch das Obergeschoß ist überdacht. Durch die Garage wird ein bestehender Gleisabschnitt überbaut. Die Planung stammt von den x architekten.
Zu den Großbauprojekten, die 2008 im Zuge des Linzer Straßenbauprogramms in Angriff genommen werden, zählt die Generalsanierung der Industriezeile im Bereich der Gleisquerungen zwischen dem Haus Industriezeile Nr. 22/33 und den Firmen Hainzl / Quelle. Die Sanierung wird von August bis November 2008 umgesetzt. Die Kosten betragen rund 800.000 Euro.
Die Kreuzung Industriezeile mit der Nebingerstraße soll neu gestaltet werden. Ein Teil der Nebingerstraße wird ab dem bestehenden Kreisverkehr zur privaten Zufahrt der LINZ AG. Der Abschnitt Richtung Autobahn A7 soll vor-aussichtlich ab Herbst 2008 eine zusätzliche Busspur erhalten, die von der LINZ AG errichtet wird.
Die Stadtplanung Linz hat eine Verkehrsstudie zum Thema Erschließung des Winterhafens in Auftrag gegeben, mit einem Ergebnis ist im heurigen Sommer zu rechnen. Dabei geht es um Anbindungsvarianten an das Winterhafengelände für die neuen Wohnanlagen der AREV und um Verbesserungsvorschläge für die Kreuzungsauffahrten zur A7.
Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Planungsreferent Stadtrat Klaus Luger zum Thema „Linzer Wirtschaftsprojekte“
Für Medienanfragen:
Christian Reiter Tel.: +43 732 7070 1373
Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at
Immer gut informiert mit den aktuellen Newslettern und den RSS-Newsfeeds der Stadt Linz.