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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 31.10.2008

Religion in Linzer Kindergärten

Das Thema Glaube wird auf vielfältige Weise behandelt.

In der Diskussion um die Anbringung von Kreuzen in städtischen Kindergärten, entstand der Eindruck, die Stadt Linz habe Kreuze entfernt. Davon kann keine Rede sein, denn in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen waren noch nie Kreuze angebracht, auch nicht vor Inkrafttreten des ersten Kindergarten- und Horte Landesgesetzes in den 70er Jahren. In all den Jahren, in denen die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen durch die Kindergarten- bzw. Hortinspektorinnen der Dienstaufsichtsbehörde kontrolliert wurden, gab es keine mündlichen, und schon gar keine schriftlichen Beanstandungen zu diesem Thema.

Die verbreitete Meinung, dass die Stadt Linz den christlichen Glauben untergrabe oder sogar verhindere, entspricht  in keinster Weise den Tatsachen. Die Auseinandersetzung mit religiösen Themen, so wie es das Landesgesetz vorsieht, erfolgt sehr wohl in den städtischen Einrichtungen.

Die Feiern des christlich religiösen Jahreskreises wie Martinsfest, Weihnachten oder Ostern prägen auch das Geschehen im Kindergarten. Darüber hinaus werden auf kindgerechte Art und Weise ethische Themen behandelt. Auch andere Religionen sind Thema, besonders wenn in Gruppen unterschiedliche Glaubensrichtungen vertreten sind. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Glauben findet nicht über äußere Zeichen, sondern im Wesentlichen über Inhalte statt.

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