Zwischen Donaulände und Hessenplatz wird die Dametzstraße für 2009 fit gemacht
Zwischen Dametzstraße und Marienstraße wird ein Büro- und Geschäftshaus entstehen, das an der Marienstraße über acht Wohnungen verfügen wird. Der Gebäudekomplex an der Harrachstraße, bestehend aus den Häusern Harrachstraße 16, 18 und 20 sowie das Hofgebäude sollen teils neu gebaut und teils renoviert werden. In der Sitzung des Gestaltungsbeirates am 24. November wird das Gesamtprojekt beurteilt werden, um einen behutsamen Eingriff in das Stadtbild gewährleisten zu können. Im Februar 2009 sollen die Bauarbeiten für die Aufstockung des Kaindl-Hauses erfolgen. Im vergangenen August haben die Bauarbeiten für ein Bürohaus an der Ecke Mozartstraße / Dametzstraße begonnen, das im Herbst 2009 fertig werden soll.
Nach der Erteilung der Baubewilligung soll Mitte Dezember 2008 die Ausschreibung abgeschlossen sein. Damit könnten laut Aussagen der Projektbetreiber die Bauarbeiten im Februar 2009 beginnen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2010 geplant. Die Kosten für das Projekt betragen 4,5 Millionen Euro.
Im ersten Bauabschnitt wird der zum denkmalgeschützten Eckhaus angrenzende Gebäudeteil neben der Fa. Kaindl abgerissen. In der Baulücke wird ein fünfgeschoßiges Gebäude mit zurückgesetztem Dachgeschoß entstehen. Das Erdgeschoß und die zwei bestehenden Obergeschoße des Gebäudes der Firma Kaindl bleiben erhalten und werden in der zweiten Bauetappe um vier Geschoße aufgestockt.
Entwurf für Kaindl-Projekt
Die Aufstockung der Letzbor Bau-Engineering GmbH nach den Plänen von Architekt Joainig ergibt 1 300 Quadratmeter Nutzfläche für 16 Wohnungen, die in den obersten drei Geschoßen situiert sind. An der Dametzstraße sind große verglaste Loggien vorgesehen und im Innenhof Balkone.
Im Erdgeschoß ist eine Geschäftspassage mit 1 300 Quadratmetern geplant. Für Büroflächen sind insgesamt 650 Quadratmeter vorgesehen.
Nach der positiven Beurteilung durch die Planungsvisite liegt seit Mitte Oktober 2008 eine Baubewilligung für das Projekt Dametzstraße 12 vor.
Der Neubau mit einer Geschäfts- und Verkaufsfläche im Erdgeschoß mit insgesamt über 800 Quadratmetern und Büroflächen im Gesamtausmaß von rund 500 Quadratmetern in den vier darüber liegenden Geschoßen soll das eingeschoßige Geschäftsgebäude ersetzen.
Maisgeier-Projekt Dametzstraße
Geplant vom Linzer Architekturbüro Kneidinger, soll das neue Gebäude in der Erdgeschoßzone mit dem Altbau an der Marienstraße verbunden werden. 32 Stellplätze sollen in einer Tiefgarage Platz finden, die über die Marienstraße erschlossen wird.
Der ursprüngliche Entwurf, der zuvor durch den Beirat für Stadtgestaltung begutachtet wurde, hat noch die Gestaltung der Fassade als Lochfassade vorgesehen. Das Gremium des Beirates hat jedoch darauf gedrängt, an Stelle der vorgelegten Variante des Erstentwurfs den Neubau mit einer Fassadengestaltung aus Naturstein auszuführen. Damit soll vor allem auf die gegenüberliegende Fassade des Nordico Rücksicht genommen werden. Die beabsichtigte Platzwirkung zwischen den beiden Gebäuden soll damit besser zur Geltung kommen.
In der Marienstraße 13 wird ein Wohnhaus mit acht Wohnungen auf vier Geschoßen sowie einem ausgebauten Dachgeschoß erweitert. Dafür wurde bereits im März letzen Jahres eine Baubewilligung erteilt.
In den drei Obergeschoßen werden insgesamt sechs Wohnungen komplett renoviert.
Wohnhaus Marienstraße 13
Der bis zur Übersiedlung in das Landesdienstleistungszentrum von der Wohnbauförderung des Landes Oberösterreich und in Folge von der Energie AG genutzte Gebäudekomplex an der Harrachstraße soll wieder weitgehend für innerstädtischen Wohnraum zur Verfügung stehen.
Am 24. November 2008 stellt das Architekturbüro Kaufmann dem Beirat für Stadtgestaltung Um- und Neubauten an der Harrachstraße 16, 18 und 20 sowie im Hofgebäude vor.
Der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger wiederholt die Entwicklungsziele der Stadt: „Wir legen Wert darauf, dass schützenswerte historische Architektur erhalten bleibt. Weiters befürworte ich einen Schwerpunkt auf den Einbau von Wohnungen. Da es sich um eine innerstädtisch sensible Zone handelt, muss der Bewerber das Einverständnis mit dem Bundesdenkmalamt herstellen. Die Harrachstraße verdient es ganz besonders, behutsam behandelt zu werden“, sagt Luger.
Die Begutachtung durch die Planungsvisite der Stadtplanung Linz hat am 30. Juli 2008 grünes Licht für den Abbruch des bestehenden Pfarrheims zwischen der historischen Karmelitenkirche und dem Geschäftszentrum Atrium gegeben.
Im Erdgeschoß des viergeschoßigen Neubaus sind Geschäfte geplant, in den oberen Geschoßen Büros. Im Hof ist ab dem ersten Obergeschoß eine Wohnnutzung mit 10 Zimmern und fünf Wohnungen vorgesehen. Der Verbindungsbau zur Karmelitenkirche soll als Leseraum und für eine Kapelle genutzt werden. In der Tiefgarage sind acht Parkplätze vorhanden.
Baubeginn für das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 1 800 Quadratmetern war im August des heurigen Jahres. Im Herbst 2009 soll das viergeschoßige Haus mit ausgebautem Dachgeschoß fertig werden.
Geplant sind drei Büros auf drei Etagen sowie sieben Mietwohnungen. Im Erdgeschoß ist ein Geschäftslokal mit 240 Quadratmetern vorgesehen. Die Tiefgarage umfasst insgesamt 22 Parkplätze.
Mit der seit Mitte Oktober laufenden Übersiedlung des Ars Electronica Centers in das erweiterte Gebäude in Urfahr ist die zwischenzeitliche Nutzung des ehemaligen Cosmos-Gebäudes am Graben 15 beendet. Das Team des Ars Electronica Centers hat das Gebäude seit 1. Mai 2007 genutzt.
Bekannt ist hauptsächlich die Kulturmeile an der Donau mit dem Kunstmuseum Lentos, dem Brucknerhaus und dem Schloßmuseum sowie mit dem Salzamt, der Kunstuniversität und dem StifterHaus.
Eine zweite kulturelle Achse entwickelt sich entlang der Dametzstraße, die vor allem von der Singakademie (Sängerbund Frohsinn), über das City-Kino und das Offene Kulturhaus bis zum Moviemento und dem Landeskulturzentrum Ursulinenhof reicht.
Von 29. November bis 21. Dezember wird der OK-Platz zum Eislaufplatz. Veranstalter ist ein Privatradio, das täglich von 11 bis 20 Uhr den rund 300 Quadratmeter großen Eislaufplatz betreiben wird und diesem innerstädtischen Platz etwas winterlichen Flair verleihen will.
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Planungsreferent Stadtrat Klaus Luger zum Thema „Städtebauliche Entwicklungen an der Dametzstraße“)
Für Medienanfragen:
Christian Reiter Tel.: +43 732 7070 1373
Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at
Immer gut informiert mit den aktuellen Newslettern und den RSS-Newsfeeds der Stadt Linz.