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Julius-Raab-Heim
STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 09.12.2008

Seit zehn Jahren wieder ein Neubau eines StudentInnenheimes vor Fertigstellung

Steigende StudentInnenzahlen machen weitere Neubauten nötig

Für die 14 450 StudentInnen der vier Linzer Universitäten stehen insgesamt 3 100 Wohnplätze in 15 Heimen zur Verfügung. Zwischen 1988 und 2000 sind 1 000 neue Heimplätze in Linz geschaffen worden. Dafür gab die Stadt Linz im selben Zeitraum insgesamt 2,4 Millionen Euro für die Förderung von neuen Studentenheimen, Umbauten oder Sanierungen aus. Die letzten zehn Jahre waren vor allem durch Modernisierungen bestehender Studentenheime gekennzeichnet. Ab Mitte 2009 werden erstmals seit zehn Jahren neue Heimplätze im 16. Linzer Studentenheim an der Garnisonstraße zur Verfügung stehen. 

Mit früheren Neubauten an der Prunerstraße, am Froschberg und an der Pulvermühlstraße in Urfahr sowie zuletzt mit dem Neubau bei der Fachhochschule an der Garnisonstraße ist die Tendenz erkennbar, auch Wohnplätze anzubieten, die vom Universitätsviertel Auhof weiter entfernt sind, analysiert Stadtrat Klaus Luger. 

Die seit Herbst in Linz mit einem Plus von fünf Prozent wieder spürbar steigenden StudentInnenzahlen legen den Schluss nahe, dass in Zukunft weitere Studentenheime benötigt werden. „In den nächsten Jahren soll das Wissenschaftsministerium den einen oder anderen Neubau in Linz bewilligen“, schlägt Planungsstadtrat Klaus Luger vor.

3 100 Heimplätze in Linz

Viele auswärtige StudentInnen bevorzugen vor allem zu Studienbeginn einen Heimplatz in Linz. Die Rechtsträger der Studentenheime, die Stadt Linz und das Land Oberösterreich haben vor allem in den 1990-er Jahren für einen raschen Ausbau des Linzer Heimplatzangebotes gesorgt. So entstanden alleine in den Jahren 1988 bis 2000 etwa 1 000 neue Heimplätze. Bis Mitte 2009 werden weiter 135 Heimplätze fertig.

Mit Neubauten an der Prunerstraße, am Froschberg und an der Pulvermühlstraße in Urfahr sowie zuletzt mit dem Neubau an der Garnisonstraße ist die Tendenz erkennbar, auch Heimplätze anzubieten, die vom Universitätsviertel Auhof weiter entfernt sind.

Heim   Plätze
Julius Raab 1 100
WIST Haus 390
Dietrich Bonhoeffer 175
KHG-Heim 133
Petrinum 46
Kepler Heim 470
Heim Kaisergase 42
Koref-Haus 70
Gründbergheim

30

Akademikerhilfe 200
Salesianum 96
Europahaus 99
Dr.-Karl-Grünner-Haus 204
Guter Hite 32
Notburga Haus 40
Gesamtplätze 3 127

StudentInnenzahlen und Heimplätze im Österreichvergleich

Städte StudentInnen Heimplätze Verhältnis
Wien 105 060 11 500 1:9,1
Graz 31 380 3 710 1:8,5
Linz 14 450 3 100 1:4,6
Salzburg 10 710 2 230 1:4,8
Innsbruck 16 900 3 330 1:5,1

Äußerst begehrt sind die Heimplätze in den beiden großen Universitätsstädten Wien und Graz, wo rund neun StudentInnen auf einen Heimplatz kommen. Etwa gleichauf liegen die Städte Linz, Innsbruck und Salzburg, wobei Linz die Nase leicht vorne hat.

StudentInnenzahlen 2007 / 2008 - heuer Zuwachs um fünf Prozent

In Linz gibt es insgesamt 14 450 StudentInnen, die an den Linzer Universitäten und an den Privatuniversitäten studieren. 52 Prozent sind Männer und 47,8 Prozent Frauen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 13 710 StudentInnen entspricht dies einem Plus von rund 5 Prozent.

Universität StudentInnen  Männer Frauen
Kepler Universität 12 174 6 578 5 596
Kunstuniversität 985 385 600
Bruckner Privatuniversitt 829 389 440
Katholisch-Theologische Privatuniversität 464 187 277
Gesamt 14 452 7 539  6 913

2,3 Millionen Euro der Stadt Linz seit 1988

Das große städtische Engagement für Neubau und Modernisierung von Studenten-, Schüler- und Lehrlingsheimen wird durch Zuschüsse von insgesamt 2,366 Millionen Euro in den vergangenen zwanzig Jahren illustriert.

Neubau WIST-StudentInnenheim Garnisonstraße bis Mitte 2009

Nach dem letzten Neubau des Studentenheims an der Pulvermühlstraße in Urfahr im Jahr 1999 ist derzeit ein neues Studentenheim an der Garnisonstraße bis Mitte 2009 in Bau. Im Südosten des Baugeländes an der Garnisonstraße wird seit 2007 ein Studentenheim der WIST mit 135 Heimplätzen und elf Wohnungen mit Tiefgarage nach den Plänen des Büros Rosensteiner errichtet.

Neu- oder Umbauten der Linzer Studentenheime

Nach zahlreichen Neubauten in den 1990-er Jahren, hat ab dem Ende der 1990er Jahre die Modernisierungswelle in den Linzer Studentenheimen begonnen. Beispiele dafür sind die Sanierung des KHG-Heimes, des Europahauses an der Ziegeleistraße oder des Dr.-Karl-Grünner-Heimes. Aktuelle Sanierungen betreffen das Studentenhaus Petrinum und das Studentenheim Julius Raab.

Evangelisches Studentenheim Dietrich Bonhoeffer 1995

Im Sommer 1995 nahm das evangelische Studentenheim Dietrich Bonhoeffer im Auhof seinen Betrieb auf. 175 Studierende können in diesem Heim aufgenommen werden.

Studentenheim Auhoffeld 1996

Das Oberösterreichische Studentenwerk stockte bis Herbst 1996 die Kapazitäten des Julius-Raab-Heimes auf und errichtete am Auhoffeld einen Bau für zusätzliche 270 Heimplätze. Die Stadt Linz leistete einen Baukostenzuschuss von 470 000 Euro.

Neubau des WIST-Heimes an der Prunerstraße 1997

Die Wirtschaftshilfe der Studenten Oberösterreichs (WIST) errichtete 1997 an der Prunerstraße eines der wenigen innerstädtischen Heime, das 70 StudentInnen Platz bietet.

Generalsanierung des Heims der Katholischen Hochschulgemeinde 1998 - 1999

Das KHG-Heim wurde 1969 als erstes Studentenheim der Kepler Universität mit 135 Plätzen errichtet. In den Sommerferien der Jahre 1998 und 1999 erfolgte eine Generalsanierung mit Kosten von 2,3 Millionen Euro. Die Stadt Linz hat 200 000 Euro beigesteuert.

Neubau Studentenheim Pulvermühlstraße 1999

Anfang September 1999 wurde das Studentenheim Pulvermühlstraße des Vereines Akademikerhilfe fertig gestellt. Der schräg gegenüber dem Biesenfeld gelegene Neubau mit 52 Tiefgaragenplätzen und 14 oberirdischen Parkplätzen wurde von der Stadt Linz mit 437 000 Euro gefördert. 200 ganzjährig zur Verfügung stehenden Einbettzimmer sind vorhanden.

Wohnheim Ziegeleistraße erhielt neue Zimmerausstattung 2001 - 2004

Entscheidend verbessert hat der OÖ. Heimbauverein die Wohnqualität in seinem Wohnheim Ziegeleistraße 78a. Weiters erfolgte die Renovierung einer Reihe von Kleinwohnungen. Zu den 1,6 Millionen Euro Baukosten steuerte die Stadt Linz 175 000 Euro bei.

Sanierung Dr.-Karl-Grünner-Studentenheim 2003 - 2005

Das 1975 errichtete Studentenheim an der Kaisergasse wurde in zweijähriger Bauzeit bis Ende 2005 generalsaniert und nach Dr. Karl Grünner benannt. Die Gesamtkosten dieser Generalsanierung betrugen rund 5,8 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgte durch Wohnbauförderungsmittel und Förderungen von Stadt, Land und Bund sowie durch Eigenmittel.

Generalsanierung Studentenhaus Petrinum 2007 – 2010

Das ehemalige Internatsgebäude des Petrinum wird seit 2003 als Studentenheim von der Katholischen Hochschulgemeinde verwaltet. Durch die Generalsanierung nach Plänen des Büros Nobl bis zum Jahr 2010 wird Platz für 90 Studierende geschaffen. Die Gesamtkosten betragen 1,755 Millionen Euro. Die Stadt Linz wird insgesamt 90.000 Euro an Subvention zahlen.

Sanierung des Julius-Raab-Studentenheimes bis Jänner 2009

Für die seit Juni 2007 laufende Generalsanierung des fast 30 Jahre alten Haupthauses des Julius-Raab-Studentenheimes leistet die Stadt Linz einen Beitrag von 250.000 Euro. Der in vier Abschnitte gegliederte, langgestreckte Gebäudekomplex wird mit Kosten von mehr als zwölf Millionen Euro bis Jänner 2009 etappenweise modernisiert.

(nformationsunterlage zur Pressekonferenz mit Planungsreferent Stadtrat Klaus Luger zum Thema „Linzer Studentenheime“)

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