Architekt Sergei Tchoban, geboren 1962 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, studierte von 1980 bis 1986 Architektur an der Kunstakademie Russland in St. Petersburg. Seit 1989 arbeitet er als freier Architekt in Russland. Seit 1992 war er Mitarbeiter bei den nps Architekten BDA Hamburg. Seit 1995 ist er Partner bei den nps tchoban voss Architekten BDA und leitet das Berliner Büro. Im Jahr 2004 gründete er das Büro tchoban & partners in Moskau.
2008 erhielt er das Goldene Diplom Russlands und das Goldene Diplom des St. Petersburger Architektenverbandes für den Wohnkomplex “Haus am Meer”. 2005 bekam er den Deutschen Natursteinpreis und 2001 den Deutschen Innenarchitekturpreis des BDIA.
Derzeit in Bau sind die Verwaltung E-Plus in Düsseldorf, das Hochhaus “Federation Complex” in Moskau sowie das Messe- und Kongresszentrum und das Newskij Rathaus in St. Petersburg.
Die wichtigsten Projekte des Vorjahres waren der Wohnkomplex “Haus am See” am Martinow-Ufer und die Neugestaltung der Fassade und der Eingänge des Bürogebäudes Korpus 25 “Orangerie” in St. Petersburg sowie Geschäftshäuser in Karlsruhe, im Wuppertal und an der Müllerstraße in Berlin. Tchoban sanierte auch die Einzelhandelsbereiche im denkmalgeschützten Titania-Palast in Berlin. 2007 baute sein Büro ein Kaufhaus am Europacenter in Berlin. Es gelang auch ein Umbau eines ehemaligen Umspannwerks zu einer Synagoge und einem Begegnungszentrum in Berlin. 2006 plante Tchoban die Hauptverwaltung von C&A in Düsseldorf und erweiterte das denkmalgeschützte “Berolinahaus” am Alexanderplatz in Berlin.
Der 1966 in Dornbirn geborene Architekt DI Bernhard Marte studierte von 1985 bis 1992 an der Technischen Universität Innsbruck. 1993 gründete er mit seinem Bruder Stefan Marte das gemeinsame Architekturbüro Marte.Marte im Rheintalhaus ihrer Kindheit in Weiler. Seit 2005 ist Bernhard Marte Mitglied des Gestaltungsbeirates in Rankweil. Er ist auch Vorstandsmitglied der Zentralvereinigung der Architekten Vorarlbergs.
Die beiden Brüder bauten Wohnhäuser wie das Haus Frick in Röthis, das Haus Marte in Dafins sowie verschiedene öffentliche Bauten wie die Frödischbrücke in Muntlix oder das Probelokal Batschuns. Für den außergewöhnlichen Gewerbebau der Firma “System Industrie Electronic AG” in Lustenau erhielten sie den Staatspreis für Architektur im Jahr 2004.
Ein im Jahr 2003 gewonnenes EU-weites Wettbewerbsprojekt für ein Schulzentrum in Oberösterreich befindet sich in der Planungsphase und zwei weitere im Jahr 2007 gewonnene Wettbewerbe für eine Volksschule in Wels und eine Tourismusberufsschule in Villach sind ebenfalls in Planung.
Im Jahr 2005 konnten Marte.Marte den Wettbewerb für den Umbau der Hofburg der Präsidentschaftskanzlei in Wien für sich entscheiden. 2007 wurde eine Sonderschule mit Internat in Kramsach, Tirol abgeschlossen. Heuer konnte der Neubau der Pathologie des Landeskrankenhauses Feldkirch fertig gestellt werden.
Kontakt:
Josef Füreder Tel.: +43 732 7070 3180
Für Medienanfragen:
Christian Reiter Tel.: +43 732 7070 1373
| Dateiformat | Bezeichnung | Dateigröße |
|---|---|---|
|
|
Architekt DI Sergei Tchoban, Stadtrat Klaus Luger, Architekt DI Bernhard Marte und Bürgermeister Franz Dobusch (v.l.n.r.) |
Druckdatei 15 x 10 cm mit 300 dpi (238 kB) |

Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Die Veröffentlichung der Bilder ist für Medien honorarfrei, jedoch nur mit Fotonachweis. Falls nicht anders angegeben ist anzuführen: "Foto: Stadt Linz". Bei gewerblicher Nutzung bitten wir um Kontaktaufnahme.
Tel: +43 732 7070 1370
Fax: +43 732 7070 54 1370
E-Mail: baerbel.wagner@mag.linz.at
Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at
Immer gut informiert mit den aktuellen Newslettern und den RSS-Newsfeeds der Stadt Linz.