„Mit dem Gesundheitspreis der Stadt Linz werden Anreize geschaffen, weitere zukunftsorientierte Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsarbeit zu setzen. Diese Auszeichnungen fördern auch die Motivation der im Gesundheitsbereich arbeitenden Menschen und sind ein Ansporn für die Zukunft“, beschreibt die Linzer Gesundheitsreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal die Leitgedanken der Preisverleihung.
Bei den „Gesundheitsberufen“ werden drei Projekte mit dem Gesundheitspreis gewürdigt. Auf dem ersten Platz rangiert das Projekt „Qualitätsmanagement – Akutschmerztherapie – schmerzfreie Chirurgie“ der Abteilungen Chirurgie II und Anästhesie und Intensivmedizin des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Linz.
Bei diesem Projekt stehen Konzepte zur postoperativen Schmerztherapie im Vordergrund. Mit dem zweiten Preis wird die Gesundheitstrainerin Friederike Hintersteininger für ihr Rücken-Schulter-Nacken-Entspannungsprogramm „Aktive und passive Entspannung am Arbeitsplatz“ ausgezeichnet. Der dritte Preis geht an das Projekt „Schatten und Licht“ der Landesnervenklinik Wagner Jauregg. Dabei steht eine ambulante und stationäre Versorgung von Frauen in der Schwangerschaft und nach der Geburt mit ihren Kindern, wenn sie an einer psychischen oder an einer postnatalen Störung (Depression, Psychose etc.) leiden, im Mittelpunkt.
In der Kategorie „Freie Initiativen, Betriebe, Vereine“ werden drei erste Preise sowie ein Sonderpreis an folgende Projekte vergeben.
„Starke Mädchen – mein Körper gehört mir selbst“ des Vereins für therapeutisch orientierte Projekt- und Freizeitgestaltung – Top4JV der Landesnervenklinik- Jugendpsychiatrie. Dabei steht die Betreuung junger Frauen, die unter Gewalt- und Missbrauchserfahrungen leiden, im Vordergrund.
„Kim Kilo, der gesunden Ernährung auf der Spur – Gesundes Gewicht für unsere Kinder“, ein Projekt der OÖ-Gebietskrankenkasse, Abteilung Gesundheitsförderung und Vorsorgemedizin. Es wurde speziell für übergewichtige Volksschulkinder und deren Eltern konzipiert.
„Peer drive Clean“ – Peer Education gegen Alkohol und Drogen am Steuer des Instituts Suchtprävention / pro mente OÖ. Damit soll der Problematik Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zielorientiert begegnet werden.
Einen Sonderpreis erhält Frisör Regine an der Harrachstraße für ihr Projekt „Gesundheitsberuf Frisör“. Dieses hat eine Vielzahl von Maßnahmen, die Krankenstände vermeiden helfen, zum Inhalt.
In der Kategorie „Schulen, Bildungseinrichtungen“ wird das Projekt „Take a seat – auf Haltung kommt es an“ prämiert. Damit werden besondere Bemühungen der Adalbert Stifter Praxishauptschule um das Bewusstsein für gesunde Haltung und richtiges Sitzen gewürdigt.
Insgesamt wurden für den Gesundheitspreis 2009 27 Projekte eingereicht. Zur Teilnahme eingeladen waren im Linzer Gesundheitswesen Tätige, weiters Initiativen und Gruppen, die sich mit Fragen der Gesundheit beschäftigen sowie Schulen, Selbsthilfegruppen, Interessenvertretungen, Betriebe und Vereine.
Die Gesundheitspreise der Stadt Linz werden im Jahr 2010 bereits zum zwölften Mal vergeben.
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