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Presseaussendung vom 22.02.2010

Linzer Straßenbauprogramm 2010

5 Millionen Euro für neue Rad- und Gehwege, neue Straßen und Straßensanierungen
Schwerpunkt auf Erschließung neuer Wohnanlagen

Für den Bau von Geh- und Radwegen sowie von neuen Straßen und diverse Sanierungen von Straßen stehen in Linz in diesem Jahr fünf Millionen Euro zur Verfügung. Ein Großteil davon ist für die Aufschließung von Wohnungsneubauten und für den Ausbau von Stadtstraßen zur Verbesserung des Verkehrsflusses geplant. Daneben nehmen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit einen wesentlichen Raum ein.

„Als Verkehrsreferent steht für mich die Sicherheit der schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen im Vordergrund. Das sind in erster Linie Kinder, FußgängerInnen aller Alterstufen und RadfahrerInnen. Dort liegt auch der Schwerpunkt des vorliegenden Programms. An zweiter Stelle stehen sinnvolle Straßenbauten im Mittelpunkt, die neben wichtigen Projekten wie dem Westring mithelfen sollen, Mobilität zu erhalten und Stillstand zu vermeiden“, hält Vizebürgermeister Klaus Luger fest.

Allein für den Bau von Straßen im Zuge von Wohnungsneubauten oder revitalisierten Gebäuden investiert die Stadt Linz im heurigen Jahr fast zwei Millionen Euro. So werden die Verkehrswege rund um die Wohnverbauung am Areal der ehemaligen Frauenklinik, in der Europastraße in Oed oder am Forellenweg in der Solar City Pichling neu errichtet.

Um der steigenden Zahl der RadfahrerInnen in der Landeshauptstadt zu entsprechen, wird auch der Ausbau des Linzer Radwegenetzes samt Lückenschlüssen mit Gesamtkosten von voraussichtlich 320 000 Euro weiter fortgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung um sieben Prozent gegenüber den Vorjahren.

Zwei Millionen Euro für Straßenausbau

Allein für den Bau von Straßen im Zuge von neu errichteten oder revitalisierten Gebäuden investiert die Stadt Linz im heurigen Jahr fast zwei Millionen Euro. Beispiele dafür sind der Aus- beziehungsweise Neubau von Straßen im Bereich Hirschgasse / Kapuzinerstraße, entlang von Europastraße und Kokoschkastraße, der Ausbau der Dauphinestraße, der Theresia-Brandl-Weg, die weitere Teilsanierung der Traundorfer Straße sowie der Endausbau des Forellenwegs in Pichling. Beträchtliche Summen werden auch für die Neugestaltung wichtiger Linzer Stadtstraßen und von Plätzen, wie zum Beispiel an der Rilkestraße, bei der Bahnhofsvorfahrt, am Vorplatz der Berufsschule 3 an der Makartstraße und am Vorplatz des HOSI-Zentrums an der Fabrikstraße aufgewendet.

Bei den geplanten Straßenbaumaßnahmen 2010 kommt auch Sanierungsmaßnahmen, die auf Grund von Fahrbahnabnützungen notwendig geworden sind und der Verbesserung der Verkehrssicherheit große Bedeutung zu.

Radwegenetz wächst auf 140 Kilometer: Steigerung auf 320 000 Euro

Um den Ansprüchen der RadfahrerInnen in der Landeshauptstadt gerecht zu werden, wird der Ausbau des Linzer Radwegenetzes samt Lückenschlüssen weiter fortgesetzt. Das Radwegenetz wird damit heuer voraussichtlich die Marke von insgesamt 140 Kilometern erreichen. Gegenüber den früheren Jahren steigt das Budget für Radwege um 7 Prozent auf 320 000 Euro.

Auch die Errichtung von Gehsteigen im Zuge der Straßenbaumaßnahmen und der Realisierung von Hochbauten, die Straßenraumgestaltung (z. B. mit Verkehrsgrün) und die Umsetzung einer Stadtteiluntersuchung im Bereich Fabrikstraße finden im Straßenbauprogramm der Stadt Linz für 2010 ihren Niederschlag.

Beitrag zur Konjunkturbelebung

Die Straßenausbauten werden im Auftrag von Tiefbau Linz großteils von heimischen Bauunternehmen durchgeführt und tragen so auch zur Belebung des Arbeitsmarkts und zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung bei. Insgesamt werden 15 Straßenabschnitte neu- bzw. ausgebaut, vier Radwege errichtet, zehn Straßen instand gesetzt, drei Plätze neu gestaltet bzw. adaptiert und bei zwei Straßenbauvorhaben wird speziell die Verkehrssicherheit verbessert.

Sonderbauvorhaben

Für den Bereich „Sonderbauvorhaben“ sind 1 090 Millionen Euro vorgesehen. Darunter fallen die Straßenausbauten beim Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik und die Generalsanierung des Straßenzuges Am Bindermichl. Dazu gehör auch die Restfinanzierung für die Neugestaltung des Urfahraner Marktgeländes.

Generalsanierung am Bindermichl

Die Generalsanierung des Straßenzuges Am Bindermichl ab der Kreuzung Muldenstraße über die Hatschekstraße und weiter fast bis zur Hanuschstraße wurde auf Grund des dortigen schlechten Fahrbahnzustands notwendig. Bei der Sanierung wird die „abgenutzte“ Asphaltschicht entfernt und der Straßenbelag komplett erneuert. Es handelt sich dabei um die erste Etappe eines umfangreichen Bauvorhabens. Im Rahmen einer weiteren Bauetappe soll in den kommenden Jahren auch die weiterführende Hanuschstraße bis zur Unionstraße saniert werden.

Straßenausbau zur Erschließung von Wohnanlagen

Durch die intensive Wohnbautätigkeit in Linz liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des diesjährigen Straßenbauprogramms auf der Errichtung von Verkehrsflächen für Wohnungsneubauten. Die drei größten „Brocken“ dabei sind Ausbaumaßnahmen im Bereich Hirschgasse / Kapuzinerstraße, der Straßenausbau Europastraße/Kokoschkastraße sowie der Theresia-Brandl-Weg in der Traunau-Linse.

Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik

Beim Projekt „Wohnen beim Donaupark“ von GWG und LAWOG werden unter anderem die Gruberstraße, die Ludlgasse und die Lederergasse ausgebaut. 163 Wohnungen der GWG und der LAWOG auf dem Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik sind bereits übergeben. Für heuer ist die Fertigstellung von weiteren 145 Wohneinheiten (59 GWG, 86 LAWOG) geplant. Insgesamt umfasst das Projekt bis zur Finalisierung im Herbst 2011 416 Wohneinheiten und den bereits im September 2009 eröffneten städtischen Kindergarten Holzstraße.

Kapuzinerstraße / Hirschgasse im Zentrum

Die Firma Bauwerk Objekterrichtung realisiert im Rahmen des Projekts „Kapuzinerstraße / Römerpark“ nach Plänen der R2 Architektur ZT GmbH insgesamt 25 Wohneinheiten in fünfgeschossiger Bebauung, die im Sommer 2010 fertig gestellt werden sollen. 

Europastraße / Kokoschkastraße in Oed

Weitere Investitionen erfordert die Aufschließung der WAG-Bebauung im Bereich Europastraße / Kokoschkastraße.

Dort errichtet die WAG seit 2009 auf einem Areal zwischen Europastraße und Kokoschkastraße im Linzer Stadtteil Oed auf der Basis eines Entwurfs von Dipl.-Ing. Bernhard Rosensteiner 130 Wohneinheiten und 12 Reihenhäuser. Die Fertigstellung der ersten 25 Wohnungen ist für Ende 2010 geplant. Heuer ist dort der Baubeginn für weitere 30 Mietwohnungen und 12 Reihenhäuser vorgesehen.

Theresia-Brandl-Weg an der Traunau-Linse

Am Theresia-Brandl-Weg im Linzer Süden sind Straßenneubauten vorgesehen. In diesem Bereich werden weitere 28 Wohneinheiten im Rahmen der „Neuen Heimat“ auf der Traunau-Linse für den Verkehr erschlossen. Insgesamt entstehen im Zuge dieses Bauvorhabens bis 2011 149 Wohnungen und Reihenhäuser nach Plänen von Architekt Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Martin Treberspurg.

Verlängerung Thanhoferstraße in der Neuen Heimat

Als Verlängerung der Thanhoferstraße im Stadtteil Neue Heimat ist in Form einer Stichstraße mit Wendemöglichkeit eine Zufahrtsstraße zu einer Wohnanlage in der Standardbreite von sechs Metern geplant.

Die Genossenschaft für Stadterneuerung und Assanierung (GSA) errichtet dort auf einem Grundstück mit 8.260 Quadratmetern 30 Mietkaufwohnungen sowie zwölf Reihenhäuser. Die gesamte Wohnanlage soll bis zum Herbst dieses Jahres fertig gestellt sein.

Ausbau der Dauphinestraße in der Neuen Heimat

Die Dauphinestraße wird begleitend zu Wohnbauten der GWG im Bereich zwischen der Laskahofstraße und dem Reintalerweg ausgebaut. Das Areal des ehemaligen Tiefbau-Depots im Bereich Laskahofstraße / Dauphinestraße wurde 2006 von der Stadt Linz angekauft. Hier entstehen seit dem Frühjahr 2009 92 Wohnungen und ein Kindergarten. Der Kindergarten Dauphinestraße mit vier Gruppen soll im Sommer 2010 in Betrieb gehen. Die Übergabe der Wohnungen ist für Herbst 2010 vorgesehen.

Ausbauten in Urfahr

Die Linzer Straße in Urfahr soll zwischen der Höllmühlbachstraße und dem Gattermeyerweg zur Verkehrserschließung von Wohnbauten der VLW ausgebaut werden. Vorgesehen sind eine Erweiterung der Fahrbahn von vier auf sechs Meter sowie ein Gehsteig auf der Westseite. Ebenfalls zur Aufschließung einer neuen Wohnanlage der TK Immobilien GmbH ist mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 Metern die Weiterführung des Stockenhuberwegs in östlicher Richtung im Stadtteil Plesching geplant.

Sonstige Straßenbauten

Aufschließungen in Pichling

Im Stadtteil Pichling erfordert das durch Zuzugstendenzen und durch den Bau von Wohnhäusern schon seit den 90-er Jahren ständig gestiegene Verkehrsaufkommen den schrittweisen Ausbau der Traundorfer Straße. Hier soll heuer der Teilabschnitt zwischen Klettfischerweg und Zeisigweg von ursprünglich vier auf sechs Meter Fahrbahnbreite erweitert werden. Weiters ist ein Gehsteig an der Südseite geplant.

Ebenfalls in Pichling wird mit der Neufelderstraße eine rund 4 Meter breite Verbindungsstraße zwischen den Neubauten der Solarcity und einem Teil von Pichling angehoben und mit Banketten versehen. Dieses Straßenstück ist Teil der ehemals „dörflichen“ Straßenstruktur das Stadtteils Pichling und liegt bis zur Sanierung unter dem Niveau der umgebenden Felder, so dass bisher nur eine mangelhafte Entwässerung gewährleistet ist.

Am Forellenweg erfolgt nach einem Grunderwerb seitens der Stadt nun der Endausbau auf eine Fahrbahnbreite von sechs Metern. Auch dieser Bereich war in den vergangenen Jahren durch eine rege Wohnbautätigkeit und steigende Einwohnerzahlen geprägt.

Ausbau der Sommerstraße in Kleinmünchen

Nach der Wohnumfeldsanierung einiger GWG-Häuser zwischen Himmelbergerstraße und der Dauphinestraße wird auch der dortige Straßenraum saniert.

Straßen- und Platzgestaltungen

Straßengestaltung Rilkestraße

An der Rilkestraße befindet sich im Nahbereich zur Überplattung durch den dortigen Neubau des Seniorenzentrums eine rund 140 Meter lange Zone entlang einer Nebenfahrbahn, die ansprechender gestaltet werden soll. Vor einigen Jahren musste der kranke Baumbestand in diesem Bereich aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Derzeit präsentiert sich diese Zone teils als Schotter- und teils als Asphaltfläche, die für Parkplätze genützt wird. Diese Zone soll nun nach Entwürfen durch die Stadtplanung Linz neu gestaltet werden. Unter anderem sind die Schaffung von Grüninseln und die Pflanzung von Bäumen vorgesehen.

Platzgestaltungen

Im Mai 2009 wurde das neue Vereinszentrum der Homosexuellen Initiative Linz (HOSI) an der Ecke Kaisergasse / Fabrikstraße eröffnet. Nun soll auch der Vorplatzbereich des HOSI-Zentrums neu gestaltet werden. So soll auf der Basis eines Entwurfs der Stadtplanung Linz durch die Umwandlung von Längs- in Senkrechtparkplätze die Gehsteigfläche und damit der Freiraum für FußgängerInnen erhöht werden. Weiter sollen zusätzliche Bäume gepflanzt und der Platz gepflastert werden, um diesem Areal eine größere Attraktivität zu verleihen. Der Platz soll durch diese gestalterischen Maßnahmen auch als architektonisches Pendant zum gegenüber liegenden Kommunikationszentrum der Oberbank besser zur Geltung kommen. Auch an die Einrichtung von Schanigärten ist gedacht, um zusätzliche kommunikative Bereiche zu schaffen.

Makartstraße, Vorplatzgestaltung Berufsschule

Die Berufsschule Linz 03 an der Makartstraße erhält bis zum Dezember 2010 einen Anbau im Bereich der ehemaligen Postgarage. Für die Vorplatz- und Oberflächengestaltung soll auf der Basis der bestehenden Gesamtplanung durch das Architekturbüro Bauböck ab 8. April ein Ideenwettbewerb abgehalten werden.

Für das örtliche Stadtbild erwartet man sich dadurch Verbesserungen. Speziell für den dort befindlichen Transformator und eine Müllsammelstelle sollen optisch bessere Lösungen gefunden werden (ev. Einhausungen etc.). 

Adaptierungsmaßnahmen Bahnhofsvorplatz

In Abstimmung mit den ÖBB sowie der Real Treuhand als Liegenschaftsverwalter der Bahnhofsgarage und unter Berücksichtigung der technisch und planerisch möglichen Gegebenheiten sollen weitere Verbesserungen bei der Verkehrsführung im Bahnhofvorplatzbereich erreicht werden Die Stadtplanung Linz ist derzeit mit der Ausarbeitung entsprechender Vorschläge befasst.

Im Speziellen wird überlegt, an Stelle von Senkrecht- und Schrägparkplätzen nur mehr Längsparkplätze anzulegen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und auch die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Für den Bereich des früheren Umkehrplatzes soll eine klarere Verkehrslösung gefunden werden. Auch die Markierungen in diesem Bereich sollen noch besser gekennzeichnet werden bzw. besser zur Geltung kommen. So sind beispielsweise im Bereich der ehemaligen „Kiss and Ride“-Parkplätze noch Grobmarkierungen vorhanden, die zum Beispiel mittels Feinbelags korrigiert werden könnten. 

Beseitigung von Gefahrenstellen

Speziell zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sind im Straßenbauprogramm 2010 insgesamt 100.000 Euro vorgesehen. Infolge des Baus der 416 Wohneinheiten auf dem Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik und durch die Einrichtung eines Kindergartens erfordert die gestiegene Fußgängerfrequenz im Bereich Holzstraße / Lederergasse zusätzlich zu den bereits vorhandenen Schutzwegen die Errichtung einer Verkehrssignalanlage. „Ein wesentlicher Schwerpunkt des Verkehrsressorts liegt in der Erhöhung der Sicherheit. Kindern gilt mein besonderes Augenmerk“, begründet Verkehrsreferent Vizebürgermeister Luger den Bau der Ampel in direkter Nähe zum städtischen Kindergarten.

Ebenfalls der Verkehrssicherheit dient die Befestigung einer Stichstraße (Sackgasse) und eines Umkehrplatzes für PKW in einem Wohngebiet in Margarethen. Hier hatten sich in der Holzgasse durch die dortige Gelände- und Untergrundbeschaffenheit in der Vergangenheit immer wieder Schlaglöcher gebildet.  

Ausbau der Radwege

Um der steigenden Zahl der RadfahrerInnen in der Landeshauptstadt zu entsprechen, wird auch der Ausbau des Linzer Radwegenetzes samt Lückenschlüssen mit Gesamtkosten von voraussichtlich 320 000 Euro weiter fortgesetzt.

So wird die Lederergasse auf rund 150 Metern Länge zwischen dem Pfarrplatz und dem Herbert-Bayer-Platz, so wie zuletzt auch die Herrenstraße, auf ein einheitliches Niveau gebracht, damit im Querschnitt verbreitert  und neu asphaltiert. Dadurch ist es möglich, das Radfahren gegen die in West-Ost-Richtung führende Einbahn zu ermöglichen.

Am Traunauweg im Linzer Süden wird durch den Rückbau der bestehenden Fahrbahn zwischen der Saporoshjestraße und der Wiener Straße ein rund 80 Meter langer kombinierter Rad- und Gehweg errichtet.

Weiters wird entlang der B 125 Freistädter Straße, der Autobahnabfahrt von der A 7, auf einem unbenannten Straßenstück zwischen der Prunbauerstraße auf Höhe PRO-Kaufhaus und der Kreuzung mit der Freistädter Straße ein rund 350 Meter langer kombinierter Rad- und Gehweg angelegt.

Ein Radweglückenschluss erfolgt an der Dauphinestraße im Bereich zwischen der Laskahofstraße und der Siemensstraße auf rund 400 Meter Länge. Damit ist die Dauphinestraße beidseits auf Radwegen befahrbar.

Weiters sollte rote Signalbeschichtungen bei Radwegführungen gegen die Einbahn und bei gefährlichen Kreuzungen für Sicherheit sorgen.

Straßeninstandsetzungen

Für Straßeninstandsetzungen sind im Straßenbauprogramm 2010 insgesamt 1,1 Millionen Euro veranschlagt. Stadtstraßen haben im Schnitt und nach den Erfahrungswerten eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren, wobei diese natürlich auch von der jeweiligen Frequenz und Witterung abhängig ist.

Insgesamt zehn größere Straßenabschnitte werden heuer saniert bzw. neu asphaltiert.

Zum Teil sind diese Sanierungen mit Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses und natürlich auch der Verkehrssicherheit verbunden. Ein Beispiel dafür ist die Fahrbahnsanierung und -verbreiterung entlang der Häuser Leonfeldner Straße Nr. 66b und 92b. Dort wird die Fahrbahn um einen Meter auf zirka 4,60 Meter verbreitert, damit eine Verbesserung der Feuerwehrzufahrt erreicht wird. Die bestehenden Parkmöglichkeiten bleiben erhalten.

Kooperation mit Leitungsträgern

Weiters werden die Fahrbahnsanierungen durch Tiefbau Linz im Einvernehmen mit den Energieversorgern zeitlich so abgestimmt, dass „Mehrfachaufgrabungen“ und dadurch bedingte Verkehrsstaus vermieden werden.

Beispiele dafür sind die umfangreichen Fahrbahnsanierungen an der Hörzingerstraße, an der Prechtlerstraße und an der Schererstraße im Stadtteil Kleinmünchen. Bei der Sanierung der Hörzingerstraße im Bereich zwischen der Landwiedstraße und dem Haus Nr. 30 (einschließlich der Stichstraßen zu den Häusern Nr. 38 bzw. Nr. 58) werden gleichzeitig Fernwärmeleitungen verlegt.

Bei der Instandsetzung der Prechtlerstraße im Bereich zwischen Willingerstraße und Brunnenfeldstraße wird ebenfalls eine Kooperation mit der LINZ AG realisiert, die dort Wasserrohre neu verlegt. Auch bei der Fahrbahn- und Gehsteigsanierung an der Schererstraße zwischen Wegscheider Straße und Gföllnerstraße arbeitet die Stadt mit der LINZ AG / Wasser zusammen.

Landesstraßen

Leonfeldner Straße

Ebenfalls enthalten ist noch schlägt im Straßenbauprogramm 2010 die Restfinanzierung für die bereits erfolgte Einrichtung einer Linksabbiegespur auf der Leonfeldner Straße in die Millsteigerstraße nahe dem ehemaligen Gasthaus „Auf der Wies“ zu Buche. Mit dieser Maßnahme, die eine Fahrbahnverbreiterung erforderte, wurde der Verkehrsfluss aus Richtung Haselgraben und die Staugefahr stadteinwärts wesentlich verbessert.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz „Straßenbauprogramm der Stadt Linz 2010“ mit Verkehrsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger)

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