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Frühlingsblumen
KOMMUNALES
Presseaussendung vom 24.03.2010

Umfangreiches Frühjahrsprogramm

Linz zählt mit seinen 113 Park- und Grünanlagen mit einer Fläche von mehr als 453 Hektar sowie rund 555 Hektar Wald zu einer der grünsten Städte Österreichs. Rund 190 MitarbeiterInnen der Stadtgärten sind das ganze Jahr über unermüdlich im Einsatz, diese Fläche, die mehr als die Hälfte des gesamten Stadtgebietes ausmacht, professionell zu betreuen. Gerade im Frühjahr gilt es ein überaus großes Arbeitspensum zu erledigen.

Frühjahrsputz

In den Park- und Grünanlagen muss nach der Schneeschmelze aufgeräumt werden. Splitt und Laub werden entfernt, Maulwurfshügel eingeebnet. Bänke und Tische werden gereinigt und wenn nötig, schadhafte Bretter ausgetauscht.

Frühlingsblumenmeer

Rund 115 000 Frühlingsblumen werden die Landeshauptstadt in ein Blütenmeer verwandeln.

Gepflanzt werden:

  • 73 400 Stiefmütterchen und Hornveilchen (in Blau-, Gelb-, Rot-, Weiß- und Orangetönen), darunter viele Sorten mit Auge.
  • 15 000 Gartengänseblümchen (weiß, rosa, rot)
  • 12 900 Vergissmeinnicht
  • 3 500 Primeln (gelb, orange, rosa, rot, blau)
  • 1 800 Goldlack (gelb, rot orange)

Zusätzlich werden noch rund 16 000 Tulpen und Narzissen blühen, deren Zwiebel bereits im Herbst in die Beete eingelegt wurden. Besonders erwähnenswert sind lilienblütige, gefranste Exemplare oder Papageientulpen. Diese Sonderformen sorgen zum Beispiel in der Harrachstraße, im Donaupark, im Volksgarten und im Museumspark für Abwechslung. Ebenfalls bereits im Herbst gepflanzt wurden tausende Krokusse, Schneeglöckchen und Blausterne.

Der Beginn der Frühjahrspflanzungen erfolgt traditionellerweise auf dem Hauptplatz. Die auch heuer wieder neu zusammengestellten Blumenarrangements werden an über 50 Standorten vom Pöstlingberg bis Ebelsberg zu bewundern sein.

Baumbeschilderung

Fortgesetzt wird auch im heurigen Jahr die Baumbeschilderungsaktion.

Die Artenvielfalt der Bäume in den Linzer Parks ist außergewöhnlich groß. Damit auch botanische Laien die schönsten und interessantesten Exemplare beim richtigen Namen nennen können, erhalten die Bäume Namensschilder. Auf rund zwanzig Zentimeter großen elliptischen Metallschildern ist sowohl die lateinische als auch die deutsche Bezeichnung des Baumes eingraviert.

Parkprojekte:

Neugestaltung Johann-Konrad-Vogel-Park

Im Innenhof zwischen Park Inn Hotel am Hessenplatz und dem Kaufmännischen Vereinshaus soll eine Parkanlage entstehen. Neben einer neuen Wegeverbindung ist die Pflanzung von Magnolien und Staudenbeeten geplant. Die Kosten dafür betragen 140 000 Euro.

Bepflanzung Spinnereipark

Bereits im Vorjahr wurde im Spinnereipark ein Wegenetz und eine Ballspielwiese für die Jugend angelegt. Überdies wurden Bänke zum Verweilen und Abfallkörbe aufgestellt. Im heurigen Jahr steht die Bepflanzung des beliebten Parks, der ein naturnahes Erscheinungsbild besitzt, im Vordergrund. Da sich im Spinnereipark ein schöner Robinienbestand befindet – diese Baumart kommt aus Nordamerika – wird der Baumbestand mit weiteren Baumsorten aus Nordamerika ergänzt. Die Bäume stammen alle aus der städtischen Baumschule.

Gepflanzt werden demnächst 25 Bäume der Sorten Silberahorn, Amerikanische Kastanie, Christusdorn, Geweihbaum, Schwarznuss, Amberbaum, Roteiche und Amerikanische Linde. Im Herbst werden weitere amerikanische Nadelbäume und Sträucher den Pflanzenbestand des Spinnereiparks bereichern.

Durch diese Bepflanzung erhält der Spinnereipark eine eigene Charakteristik. Wie in den anderen städtischen Parkanlagen, die alle individuell gestaltet sind und besondere Merkmale zeigen, ist auch hier die „Handschrift“ der Stadtgärten Linz klar zu erkennen.

Wie bereits erwähnt, stammen die verwendeten Bäume aus der eigenen Baumschule der Stadtgärten. Die Gehölze sind somit bereits bestens an das Linzer Klima angepasst. Überdies spart man sich lange Transportwege und die Gefahr von eingeschleppten Schädlingen ist gänzlich ausgeschlossen.

Umgestaltung Haidgatternpark

Diese Anlage im Süden von Linz soll ein attraktiveres Erscheinungsbild erhalten. Dies soll unter anderem mit neuen Parkbänken erreicht werden. Darüber hinaus muss eine Mauer beim Spielplatz saniert werden.

Donaupark

Der Weg zu beziehungsweise der Platz vor den Garagen der Stadtgärten im Donaupark soll heuer asphaltiert werden. Dafür stehen 20 000 Euro zur Verfügung.

Freinberg

Um den Freinberg als wertvolle Parkanlage und beliebtes Naherholungsgebiet weiter zu erhalten beziehungsweise weiterzuentwickeln, wurde im Jahr 2008 ein Parkpflegewerk erstellt. Mit den darin enthaltenen Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten wurde im Vorjahr begonnen. Heuer steht die Sanierung der weitläufigen Stiegenanlagen an erster Stelle. Für diese Maßnahme sind 50 000 Euro budgetiert. Weiters sind Geländer zu erneuern und ein Austausch der Abfallbehälter geplant.

Neue Behälter sollen auch in verschiedenen Parkanlagen wie in der Wildbergstraße und im Bereich Kleinmünchen montiert werden. Im Schulertal soll ein neuer Zaun die alte Begrenzung ersetzen.

Im Bereich Stockhofstraße steht eine Sanierung der Grünflächen auf dem Arbeitsprogramm der StadtgärtnerInnen.

Sanierung Kieswege

Jahr für Jahr wird eine Teilsanierung des ausgedehnten Wegenetzes in den städtischen Parkanlagen vorgenommen. Der Schwerpunkt dieser Maßnahme, für die 10 000 Euro bereitstehen, liegt heuer im Hummelhofwald. Teilabschnitte sollen auch im WAG-Park, Ziegeleipark, Panuliwiese und im Arboretum saniert werden.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Grünreferentin Stadträtin Susanne Wegscheider über die Frühjahrsaktivitäten 2010 der StadtgärtnerInnen)

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