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Gebäudesanierung
STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 24.08.2010

Schulmodernisierungsarbeiten in der Zielgeraden

In frisch aufpolierten Schulräumlichkeiten wird für zahlreiche Linzer SchülerInnen das neue Schuljahr beginnen. Die Ferienzeit wird vom städtischen Gebäudemanagement für zahlreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten in den Linzer Pflichtschulen mit einem Auftragsvolumen von rund 2,3 Millionen Euro (exklusive Umsatzsteuer) genutzt. Schwerpunkte sind bauliche Verbesserungen, wie Schalldämmungsmaßnahmen, die Erneuerung haustechnischer Anlagen und neue Möblierungen. Die höchsten Ausgaben erfordert mit rund 700 000 Euro die Fortsetzung der Fassadenmodernisierung der Korefschule. 410 000 Euro sind für Adaptierungsarbeiten in der Hauptschule Ebelsberg vorgesehen. Zirka 300 000 Euro werden in der Robinsonschule und 200 000 Euro in der Sporthauptschule investiert. Auch zahlreiche kleinere Verbesserungsmaßnahmen, wie das Ausmalen von zirka 60 Klassenzimmern, erfolgten in den Sommermonaten. Mit dem Projekt Neue Mittelschule Stelzhamerschule wurde im August 2010 auch ein großes Umbauvorhaben gestartet, dessen Ziel ein Schulgebäude mit Neubaustandard ist.

Insgesamt werden im Jahr 2010 seitens der Stadt und der städtischen Immobiliengesellschaft für die Linzer Pflichtschulen rund 15,6 Millionen Euro aufgewendet

Erneuerung der Schuleinrichtungen

Mit Gesamtkosten von 163 500 Euro wurden an 15 Linzer Pflichtschulen Einrichtungsgegenstände erneuert. So erhielten Klassenzimmer teilweise neue Möblierungen, wie Sesseln, Tische, Kästen und Bänke.

Zu den kostenintensivsten Maßnahmen zählte mit 42 000 Euro die Einrichtung der Schulküche in der Sporthauptschule in Kleinmünchen. Mit Kosten von 32 000 Euro wurde in der Schärfschule (VS 23) die Direktion und das Konferenzzimmer neu ausgestattet. 19 000 Euro investierte die Stadt für die Ausstattung der Bücherei, Möbel für die Schulaula und für zwei Lehrmittelzimmer in der Karlhofschule (VS 37).

Schallschutzmaßnahmen

Zur Senkung der Lärmbelastung in den Unterrichts- und Aufenthaltsräumen tragen bauliche Verbesserungen wesentlich bei. So wurde im heurigen Sommer eine Reihe von Schallschutzmaßnahmen verwirklicht. Mit Kosten von insgesamt 128 000 Euro wurden an der Zeppelinschule (HS 10), Auhofschule (HS 24), der Dr.-Ernst-Koref-Schule (VS 30/HS 22), der Mozartschule (VS 4), der Hauptschule Ebelsberg (HS 23) und in der Robinsonschule (VS 49) schalldämmende Elemente eingebaut.

Die größten Modernisierungsvorhaben im Überblick

Schule  Kosten (exkl. USt) 
Dr.-Ernst-Koref-Schule  700 000 Euro
Ebelsbergschule  410 000 Euro
Robinsonschule  300 000 Euro
Sporthauptschule  200 000 Euro
Karlhofschule  185 000 Euro
Harbachschule  100 000 Euro
Mozartschule  94 000 Euro
Volksschule Dornach  68 000 Euro
Dr.-Adolf-Schärf-Schule  65 000 Euro
Zeppelinschule  60 000 Euro
Bertha von Suttner-Schule  60 000 Euro
Margarethenschule  50 000 Euro
Summe  2,3 Mio. Euro

Bei der Korefschule (VS 30 und HS 22) wird bis Schulbeginn die im Herbst 2009 gestartete Erneuerung von Dächern, Fenstern und Fassaden vollendet. Der Volksschulteil ist bereits fertig. Die Fassade mit Vollwärmeschutz und das neue Dach werden Ende August fertig. Von den mit zwei Millionen Euro budgetierten Gesamtkosten entfallen rund 700 000 Euro auf Arbeiten in den Sommermonaten.

In der Hauptschule Ebelsberg (HS 23) wird an der Neugestaltung des Verbindungsganges zwischen Schule und Turnsaal und der Garderoben gearbeitet Der Verbindungsgang erhielt eine neue Fensterfront und eine neue Wärmedämmung. Auch die dort untergebrachten WC-Anlagen werden erneuert. Die Garderoben im Untergeschoß werden unter anderem durch die Raumtrennung mit Glaswänden neu gestaltet. Der Investitionsrahmen beträgt 410 000 Euro.

Im Zuge der Erweiterung der Robinsonschule (VS 49) um einen Hortzubau für fünf Gruppen erfolgt bis zum Beginn des Schuljahres 2010/2011 eine Generalsanierung der Schule. Sie kostet insgesamt rund 2,1 Millionen Euro. Unter anderem erhielt das rund 35 Jahre alte Gebäude eine neue Wärmedämmung und Haustechnik. Die neun Klassenzimmer wurden mit neuen Böden und einer neuen Beleuchtung ausgestattet, ausgemalt und teilweise neu möbliert. Auch die Gänge wurden neu gestaltet und mit einer Lärmdämmung versehen. Im Erdgeschoß entstand ein gemeinsamer Aufenthaltsbereich für Schule und Hort. Der Turnsaal wurde adaptiert. Zum Renovierungsprogramm zählt weiters der Einbau von Brandschutzportalen, einer Notbeleuchtung und von Brandmeldeeinrichtungen. Alleine in den Sommermonaten werden über 300 000 Euro investiert.

In der Sporthauptschule wurden rund 200 000 Euro für eine neue Lehrküche und einen Speissaal aufgewendet.

Die Karlhofschule (VS 37) erhielt um 185 000 Euro brandschutztechnische Einrichtungen.

In der Harbachschule (HS 12) dienen rund 100 000 Euro für die Erneuerung von zwei WC-Gruppen und von Heizkörpern in den Turnsaal-Nebenräumen.

94 000 Euro erfordert die Fortsetzung der in den Sommerferien 2009 gestarteten Modernisierung der Mozartschule (VS 4). Drei Klassenzimmer werden komplett renoviert und die Turnsaalentlüftung verbessert.

In der Volksschule Dornach (VS 40) werden für 68 000 Euro zwei WC-Anlagen erneuert und Klassenzimmer ausgemalt.

Schwerpunkte der mit 65 000 Euro kalkulierten Arbeiten in der Dr.-Adolf-Schärf-Schule (VS 23) sind die Adaptierung der Direktionsräume und des Konferenzzimmers sowie Renovierungsarbeiten in Gängen, Garderoben und Stiegenhäusern.

In der Zeppelinschule (VS 17) wurden um rund 60 000 Euro vier Klassenräume komplett renoviert.

In der Bertha-von-Suttner-Schule (VS 2) werden in vier Klassenräumen Bodenbeläge und Malerei erneuert. An Stelle von Glasbausteinen wurden in Turnsaalwände Fenster eingebaut, die eine bessere Wärmedämmung bieten. Der Investitionsrahmen beträgt zirka 60 000 Euro.

Die Margarethenschule (VS 39) erhält um 50 000 Euro eine neue Fassadenfärbelung.

Stelzhamerschule wird wie neu

Der Umbau der Neuen Mittelschule und der Volksschule Stelzhamerschule begann im August 2010 mit Abbrucharbeiten. Der offizielle Spatenstich findet am 20. September 2010 statt. Die Fertigstellung ist für Sommer 2012 terminisiert.

Das Schulgebäude der Neuen Mittelschule an der Ecke Figulystraße/Tegetthoffstraße stammt aus den 1970er-Jahren. Es ist funktionell und auch hinsichtlich der Wärmedämmung nicht mehr zeitgemäß. Für die Neugestaltung veranstaltete die Stadt Linz einen EU-weiten Architekturwettbewerb, an dem 26 Büros teilnahmen. Das Siegerprojekt stammt vom Wiener Architekturbüro DI Clemens Kirsch. Vom ehemaligen Hauptschulgebäude werden nur die tragenden Wände weiterverwendet. Auf drei Ebenen werden rund 4 170 Quadratmeter Nutzfläche entstehen, Zum Raumkonzept zählen unter anderem zwölf Klassenräume, sechs Gruppenräume, zwei Computerräume, je ein Raum für den Physikunterricht sowie für technisches und textiles Werken, zwei Turnhallen und Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung. Der Investitionsrahmen von 13,3 Millionen Euro inklusive Einrichtung (exklusive Umsatzsteuer) enthält auch die Generalsanierung der benachbarten Volksschule. Während der Bauarbeiten werden die SchülerInnen der beiden Schulen in Ausweichquartieren unterrichtet.

Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bildungsreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger und Hochbaureferent Stadtrat Johann Mayr über Schulmodernisierungsarbeiten in den Sommerferien 2010

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