Außerordentlich hohe Qualität des Stahls und textile Reste bestätigt
Prof. Ing. Dr. Hubert Preßlinger, voestalpine, stellte mehrere Stufen des Verfahrens fest, die zu der großen Elastizität des Schwertes führten. Es besteht im Kern aus Stahlblättern und einer Ummantelung aus Stahl mit sehr niedrigem Gehalt an Mangan und Phosphor. Das genaue Resultat mit Tabellen, Schliffbildern und Rückstreuelektronenbildern wird zusammen mit dem archäologischen Bericht in einer der kommenden Ausgaben der „Berg- und Hüttenmännischen Monatsblätter" veröffentlicht.
Dr.in Karina Grömer vom Naturhistorischen Museum in Wien - eine Spezialistin für Textilien - erkannte ferner unter dem Mikroskop mehrere Lagen schräg geführter Gewebe aus Leinen und Flachsfasern. In Übereinstimmung mit dem Linzer Stadtarchäologen Univ.-Prof. Dr. Erwin M. Ruprechtsberger wird bestätigt, dass dies der erste Schwertfund aus dem Hochmittelalter ist, der derartige textile Reste aufweist.
Derzeit laufen noch Untersuchungen an der Montanuniversität Leoben an der konservierenden Masse, die das Schwert an Griff und Parierstange umhüllt hatte. Auch hier sind spannende Ergebnisse des chemischen Vorgangs zu erwarten.
Als letzter Schritt wird ein Paläographe und Schriftforscher noch die in den Stahl eingravierte Inschrift - eine gleiche ist bislang nirgendwo aufgetaucht - und deren Buchstabenform analysieren. Eine Zusammenfassung sämtlicher Expertisen erscheint in einer Monographie in der Schriftenreihe „Linzer Archäologische Forschungen".
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Erste Expertiesen des Schwertfundes aus dem Hochmittelalter bestätigen die außerordentlich hohe Qualität des Stahls und das Vorkommen textiler Reste. |
Druckdatei 15 x 6 cm mit 300 dpi (636 kB) |
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In Übereinstimmung mit dem Linzer Stadtarchäologen Univ.-Prof. Dr.Erwin M. Ruprechtsberger (im Bild rechs) wird bestätigt, dass dies der erste Schwertfund ist, der derartige textile Reste aufweist. |
Druckdatei 12 x 15 cm mit 300 dpi (1,4 MB) |

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