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Plan für die Verbauung am Frachtenbahnhofareal
STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 24.10.2011

Baubewilligung für ersten Abschnitt der „Grünen Mitte“ am Frachtenbahnhofareal

GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Vizebürgermeister Klaus Luger: „Start für neuen Stadtteil mit hoher städtischer Lebensqualität!“

Am 18. Oktober 2011 wurde die Baubewilligung für den ersten Bauabschnittt der „Grünen Mitte”, wie die Bebauung des ehemaligen Frachtenbahnhofareals heißt, erteilt. „Damit steht einem Baubeginn und  dem Start des derzeit größten Wohnbauvorhaben in der Landeshauptstadt nichts mehr im Weg. Die Bauvorbereitung kann beginnen, noch im Dezember dieses Jahres laufen die Bauarbeiten an”, freut sich der GWG-Aufsichtsratsvorsitzende Vizebürgermeister Klaus Luger über diesen wichtigen Schritt zur Realisierung des neuen Stadtteils.

Bei der Bebauung des Frachtenbahnhofsareal spielt die städtische Wohnungsgesellschaft GWG eine führende Rolle. Denn nach dem Baubeginn im heurigen Dezember für den ersten Abschnitt wird die GWG weitere 52 Wohneinheiten im Nordosten des Areals ab Jahresmitte 2012 errichten.

Als herausragendes Prinzip aller Neubauten am Areal des ehemaligen Frachtenbahnhofs werden „Hängende Gärten“ angelegt, die die Wohnqualität besonders heben. Durch diese Planung können zahlreiche Grünflächen und Kleingärten auch in den Obergeschoßen und auf den Dächern verwirklicht werden.

„Mit den ‚Hängenden Gärten’ entstehen Erholungszonen für die BewohnerInnen in der Vertikalen. Diese sorgen gemeinsam mit dem im Zentrum des Frachtenbahnhofs geplanten großen Park und der sozialen Infrastruktur für höchste Lebensqualität. Der Wunsch nach einem eigenen Garten war bisher nur in den nicht für alle leistbaren Reihenhäusern oder im Erdgeschoß von Wohngebäuden möglich”, unterstreicht Klaus Luger die Qualität der Planungen.

Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist Ende 2013 zu rechnen. Die Planung beruht auf einem Entwurf des Architekten Herbert Karrer, der im November 2009 den ersten geladenen Wettbewerb für sich entscheiden konnte. 

Die Wohnanlage verbindet eine klare Ausrichtung zur Lastenstraße mit „verbindlichen“ Elementen wie verglasten Loggien. Sie formt gleichsam das Rückgrat des Stadtteils für die weiteren Gebäude. Zusätzliche architektonische Besonderheiten sind drei gleiche und gut proportionierte Innenhöfe, drei fingerförmige Gebäude zur Siedlungsmitte hin sowie durchgängige Grünanlagen. Die Wohnungsgrößen bewegen sich zwischen 51 und 107 Quadratmetern.

Weiters hat die GWG für einen zweiten Bauabschnitt mit 52 Wohneinheiten im Nordosten des Areals einen weiteren Wettbewerb durchgeführt. Als Siegerprojekt gingen im März 2011 aus zehn Einreichungen die Architekten Ifsits und Ganahl aus Wien hervor. Mit einem Baubeginn für diese Wohnungen im Nordosten des Areals ist ab Mitte 2012 zu rechnen.

Ein spezieller Planungsschwerpunkt liegt auch bei diesem zweiten Bauabschnitt der GWG auf dem Konzept der Hängenden Gärten, durch die jede Wohnung großzügige Grünflächen auch in den Obergeschoßen und auf den Dächern erhalten wird. Viele Bewohnerinnen und Bewohner wünschen sich eine kleine, pflegeleichte Grünfläche direkt vor dem Wohnzimmer.

Insgesamt 720 Wohnungen sowie eine Krabbelstube bzw. ein Kindergarten für rund 140 Kinder sollen im Rahmen des Projekts der „Grünen Mitte” in Niedrigenergiehäusern von sieben Wohnungsgesellschaften in den kommenden Jahren gebaut werden. “Der neue Stadtteil stellt somit das größte Projekt der Stadt Linz seit dem Bau der solarCity in Pichling dar und wird mitten im Herzen von Linz mit Wohnungen, Geschäften, Büros, einem Kindergarten mit Krabbelstube und betreubaren Wohnungen entstehen”, betonte Vizebürgermeister Klaus Luger.

Um attraktives Wohnen im neuen Stadtteil zu garantieren, wird auch ein mehr als 13.000 Quadratmeter großer öffentlicher Park im Zentrum der neuen Wohnanlage angelegt. Insgesamt werden mehr als 21.000 Quadratmeter für den Park mit einem Biotop sowie für die Kinder- und Jugendspielplätze freigehalten.

An der Umsetzung des Bauvorhabens sind die Wohnungsgesellschaften Baureform-Wohnstätte, Familie, GWB, LAWOG, Neue Heimat, WSG und GWG beteiligt.

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