913 Baubewilligungen und 210 genehmigte Projekte im Beirat/Planungsvisite
So wurden insgesamt 913 Baubewilligungen erteilt und 1.703 Bauanzeigen baubehördlich genehmigt. Im Beirat für Stadtgestaltung und in der Planungsvisite sind insgesamt 210 Projekte positiv begutachtet worden.
„Das Planungsressort der Stadt Linz mit den Dienststellen Anlagen- und Bauamt, Umwelt- und Technik-Center sowie der Stadtplanung Linz kann in den vergangenen zwei Jahren auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen. Sie zeigt, welche enormen Anstrengungen unternommen werden, die Stadtentwicklung voranzutreiben“, ist Bürgermeister Franz Dobusch überzeugt.
Das Anlagen- und Bauamt der Stadt Linz konnte im Zeitraum von Oktober 2009 bis September 2011 insgesamt 913 Baubewilligungen erteilen und nahm 1.703 Bauanzeigen im Linzer Stadtgebiet zur Kenntnis.
Außerdem wurden 78 Bebauungspläne geändert oder neu erstellt, 40 Flächenwidmungspläne geändert sowie neun Neuplanungsgebiete verordnet. 167 Beschlüsse wurden nach § 36 des OÖ. Raumordnungsgesetzes zur Einleitung oder Nichteinleitung von Änderungen des Flächenwidmungsplans oder des Bebauungsplans gefasst.
| Baubewilligungen | 913 |
| Bauanzeigen | 1.703 |
| neue Bebauungspläne | 78 |
| Flächenwidmungsplanänderungen | 40 |
| Neuplanungsgebiete | 9 |
| Änderungsbeschlüsse (§ 36 OÖ. Raumordnungsgesetz) | 167 |
Wenn der Beirat ein Projekt grundsätzlich akzeptiert, können die ProjektbetreiberInnen um eine Baugenehmigung ansuchen. Projekte mit Wiedervorlage müssen dem Beirat in überarbeiteter Form erneut präsentiert werden.
| Jahr | Erstpräsentation der Projekte | 1. WV | 2. WV | 3. WV | 4. WV | 7. WV* | Gesamtanzahl |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ab Okt. 2009 | 14 | 6 | 1 | 21 | |||
| 2010 | 24 | 3 | 3 | 1 | 31 | ||
| bis Sept. 2011 | 29 | 2 | 2 | 33 | |||
| Okt. 2009 bis Sept. 2011 | 67 | 9 | 5 | 3 | 0 | 1 | 85 |
* 7. Wiedervorlage (WV) deshalb: mehrere verschiedene Bauherren und Bebauungsstudie Bismarckstraße
Der Beirat für Stadtgestaltung hat in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 85 Bauprojekte positiv beurteilt. Davon wurden 21 in den letzten drei Monaten des Jahres 2009, 31 im Jahr 2010 und 33 bis September 2011 behandelt.
| Projekte | positiv | nach WV positiv | nicht beurteilt | zurückgezogen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| ab Okt. 2009 | 32 | 4 | 36 | ||
| 2010 | 36 | 9 | 1 | 1 | 45 |
| bis Sept. 2011 | 37 | 7 | 44 | ||
| Okt. 2009 bis Sept. 2011 | 1051) | 202) | 1 | 1 | 125* |
* Summe aus 1) und 2)
In der Planungsvisite der Stadt Linz konnten zwischen Oktober 2009 und September 2011 insgesamt 125 Projekte befürwortet werden. Im letzten Quartal des Jahres 2009 waren es 36 Bauvorhaben, 45 im Jahr 2010 und bis Ende September 2011 bereits 44 Projekte.
| Stand der Wohnprojekte | Anzahl Projekte | Anzahl Wohnungen |
|---|---|---|
| Projekte in Bau | 133 | 1.877 |
| bewilligte Projekte | 77 | 1.256 |
| eingereichte Projekte | 34 | 457 |
| einreichfähige Projekte | 10 | 1.107 |
| nicht einreichfähige Projekte | 15 | 361 |
| Gesamt | 269 | 5.058 |
Von den 5.058 geplanten Wohnungen sind 1.877 Wohnungen bei 133 Projekten in Bau. Weitere 77 Projekte mit 1.256 Wohnungen sind bereits bewilligt. Dazu kommen noch 34 Projekte mit 457 Wohnungen, bei denen schon um eine Bewilligung eingereicht wurde. 1.107 Wohnungen sind noch einreichfähig (10 Projekte). Die 15 nicht einreichfähigen Projekte umfassen 361 Wohnungen.
| Einreichfähige Wohnprojekte | Anzahl Wohnungen |
|---|---|
| 1. Bürgerstraße 22 / Humboldtstraße 14-16 | 27 |
| 2. Dürerstraße | 120 |
| 3. Lange Alle (Ellbognerstraße) |
172 (von 431, Rest genehmigt) |
| 4. "grüne Mitte Linz" (Frachtenbahnhof) |
582 (von 720, Rest genehmigt) |
| 5. Harbacher Straße 18 | 12 |
| 6. Oidener Straße | 18 |
| 7. Prinz-Eugen-Straße | 92 |
| 8. Reisingerweg | 18 |
| 9. Weingartshofstraße |
57 (von 167, Rest genehmigt) |
| 10. Zinöggerweg | 9 |
| Gesamt | 1.107 |
| Nicht einreichfähige Wohnprojekte | Wohnungen | Verfahrensstand |
|---|---|---|
| Donauerweg | 18 | Wiedervorlage (WV) Beirat für Stadtgestaltung (Beirat) |
| Fadingerstraße 28 | 13 | Beirat positiv, WV Planungsvisite (Visite) |
| Freistädter Straße 216 | 15 | WV Beirat |
| Glimpfingerstraße | 20 | Beirat positiv, Bebauungsplan (BPl)-Änderung |
| Hasnerstraße 38 | 14 | WV Beirat |
| Kudlichstraße | 21 | Beirat u. Visite positiv, BPl im Verfahren |
| Mayrhoferstraße / Neubauzeile | 71 | Vorprojekt, BPl im Verfahren |
| Neubauzeile | 12 | WV positiv |
| Promenade 17 | 19 | Beirat positiv, WV Visite |
| Scharitzerstraße / Südtirolerstraße | 29 | WV Beirat |
| Sophiengutstraße | 26 | Beirat positiv, BPl im Verfahren |
| Stockhofstraße 19-23 | 26 | Beirat positiv, Änderung BPl und Flächenwidmungsplan |
| Unionstraße 11 | 27 | WV Beirat |
| Wiener Straße 43 | 14 | Beirat |
| Wolf-Huber-Straße / Hohe Straße | 36 | Wettbewerb, BPl im Verfahren |
| Gesamt | 361 |
Heuer sind insgesamt 808 Wohnungen bei 18 Projekten gebaut worden (Stand: September 2011). In den vergangenen zwei Jahren entstanden 2.308 Wohneinheiten, die sich in 66 Einfamilienhäuser und 2.242 Wohnungen aufteilen.
„Linz hat derzeit tausende Wohnungen in Bau oder in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Durch die zahlreichen Projekte auf ehemaligen Firmenarealen ist es in Linz möglich, vielen Menschen leistbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität anzubieten“, meint Planungsreferent Bürgermeister Franz Dobusch.
Die bedeutendsten Linzer Wohnprojekte werden hier kurz dargestellt.
| Wohnprojekte | Wohnungen in Bau |
|---|---|
| 1. Wohnen im Donaupark |
42 (von 415) |
| 2. Donaupromenade (Winterhafen) |
108 (von 283) |
| 3. Wohnanlage Semmelweisstraße |
95 (von 244) |
| 4. Wohnpark Riesenhof |
55 (von 83) |
| 5. Wohnanlage Grillparzerstraße | 116 |
| 6. Wohnanlage Lange Allee (Ellbognerstraße) |
90 (von 431) |
| 7. Wohnpark Poschacher Schlössl |
54 (von 229) |
| 8. LILO-Areal |
110 (von 167) |
| 9. Wohnanlage Neubauzeile / Angererhofweg |
61 (von 127) |
| 10. Wohnanlage Kokoschkastraße | 111 |
| 11. Wohnen am See (Pichling) | 35 |
| 12. "grüne Mitte Linz" (Frachtenbahnhof) |
62 (von 720) |
| 13. Wohnanlage "Preining-Grundstück" |
26 (von 56) |
| 14. Wohnanlage "Färberböck-Grundstück" | 27 |
| 15. WSG-Wohnanlage Grillparzerstraße | 51 |
| 17. Wohnen im Kaiserhof | 37 |
| 18. Wohngebäude Kaisergasse 17 | 63 |
| Sonstige | 734 |
| Gesamt | 1.877 |
Wohnen beim Donaupark (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Auf dem ehemaligen Areal der Landesfrauenklinik entstehen insgesamt 415 Wohnungen und 440 Tiefgaragenplätze von GWG und LAWOG. Bauträgerin für 204 Wohnungen und einen bereits eröffneten Kindergarten an der Holzstraße ist die GWG, die LAWOG errichtet 211 Wohnungen. Die Pläne wurden vom Architekturteam Drexel & Zweier aus Hohenems erstellt.
Am 6. Juli 2011 hat die GWG die letzten 66 Wohnungen übergeben. 42 Eigentumswohnungen der LAWOG werden bis Dezember des heurigen Jahres fertig gestellt.
Donaupromenade am Winterhafen (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Insgesamt werden von der Petrusstiftung 283 Wohnungen und 300 Garagenplätze errichtet. 175 Wohnungen sind bereits fertig gestellt. Die letzte Bauetappe West mit 108 Wohnungen und 2.000 Quadratmetern Büroflächen hat Anfang Juli 2011 begonnen.
Der Bauplatz im Jahr 1993 und die Wohnanlage Semmelweisstraße (unten) im Jahr 2011 (Fotos: Stadtplanung / Pertlwieser)
Insgesamt werden 244 Wohnungen (125 Wohnungen der VLW und 119 der Baureform) nach Plänen des Büros Kneidinger gebaut.
Im Herbst 2009 wurden 55 Wohnungen der Baureform und 44 Wohnungen der VLW übergeben. 34 Wohnungen der VLW wurden Mitte 2010 und weitere 17 Wohnungen der Baureform im Herbst 2010 vollendet. Heuer im Herbst folgen 48 Wohnungen der VLW und Ende 2011 weitere 47 Wohnungen der Baureform.´
Für den Wohnpark Riesenhof am Auberg wurden von der EUROREAL Immobilien AG Gebäude der Sozialakademie adaptiert und sechs neue Stadtvillen mit insgesamt 83 Wohnungen nach einem Entwurf des Büros Klinglmüller errichtet. 28 Eigentumswohnungen wurden bereits im August übergeben, 55 Mietwohnungen werden bis Ende 2011 fertig sein.
Wohnanlage Grillparzerstraße (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
GWG und GWB errichten auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz des UKH an der Grillparzerstraße insgesamt 116 Wohnungen mit sechs Geschoßen nach einem Entwurf der Büros Kaufmann und x architekten. 84 Wohnungen in einem Riegelgebäude und zwei Punkthäusern werden von der GWG gebaut. Der Spatenstich erfolgte am 22. Dezember 2009, die Fertigstellung ist bis zum Frühjahr 2012 geplant. In der Tiefgarage werden 156 Parkplätze entstehen. Das GWB-Projekt mit 32 Wohnungen in zwei Punkthäusern wird ebenfalls im Frühjahr des nächsten Jahres vollendet.
Übersicht des Wohnparks Lange Allee
Wohnpark Lange Allee (Renderings: Kneidinger, Stögmüller)
Bauplatz für den Wohnpark Lange Allee (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Der Entwurf der Büros Kneidinger/Stögmüller wurde im Juni 2006 vom Gestaltungsbeirat genehmigt. Das 48.000 Quadratmeter große Areal an der Ellbognerstraße wurde von sieben Wohnbauträgern gekauft. Im Wohnpark sollen auch ein städtischer Kindergarten mit Krabbelstube sowie betreubare Wohnungen entstehen.
259 von insgesamt 431 Wohnungen oder 60 Prozent sind bereits baubewilligt.
Der Spatenstich für 41 Wohnungen der Wohnungsgesellschaft Neue Heimat war am 16. Juni 2011. 49 Wohnungen der WAG wurden heuer im Herbst zu bauen begonnen.
Wohnpark Poschacher Schlössl (Rendering: Kneidinger, Stögmüller)
Auf einem 21.800 Quadratmeter großen Grundstück an der Poschacherstraße sollen nach einem Entwurf der Büros Kneidinger/Stögmüller vier Baukörper und fünf Punkthäuser mit 229 Wohnungen entstehen.
Begonnen wurde mit dem Bauabschnitt der GWB, der 109 Mietkaufwohnungen umfasst, die bereits seit Dezember 2010 bewilligt sind. Der Baubeginn für die ersten 54 Wohnungen war im heurigen Herbst, weitere 55 Wohnungen sollen im Frühjahr 2012 folgen.
Der Bauabschnitt der VLW umfasst 120 Wohnungen, die am 16. März 2011 baubewilligt wurden. Der Baubeginn für die ersten 32 Mietwohnungen war im heurigen Herbst. 43 Mietwohnungen sollen ab 2012 errichtet werden und weitere 45 ab dem Jahr 2013.
Die Baustelle des LILO-Areals (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Wohnanlage mit Punkthäusern und Wohnhochhaus. (Rendering: Kaufmann)
Übersicht mit Bürohochhaus (gelb) und Wohnhochhaus (rot). (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Die Linzer Architekturbüros Kneidinger/Stögmüller und Kaufmann (REAL-Treuhand) haben die Bebauung für das Gelände des früheren LILO-Endbahnhofs und den Tennisplätzen des ULTV entworfen. Ein 73 Meter hoher Büroturm mit 20 Geschoßen soll an der Ecke Weingartshofstraße/Coulinstraße entstehen und ein 63 Meter hohes Wohngebäude auf einem Teil der ULTV-Plätze. An der Weingartshofstraße sollen Punkthäuser und an der Böhmerwaldstraße ein Bürogebäude mit fünf Geschoßen und 5.000 Quadratmetern Nettonutzfläche gebaut werden.
167 Wohnungen, Büroflächen sowie Gastronomie und Geschäfte sollen auf dem 13.400 Quadratmeter großen Areal Platz finden. Heuer im August konnte mit dem Bau von 110 Wohnungen begonnen werden, von denen 68 im Wohnhochhaus mit 19 Geschoßen und 42 in drei sechsgeschoßigen Punkthäusern an der Weingartshofstraße entstehen. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2013 vorgesehen.
Bauplatz der Wohnanlage Neubauzeile / Angererhofweg Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Ansicht des Innenhofes der Wohnanlage (Rendering: Schwarzenbacher)
Die GWG errichtet insgesamt 127 Mietwohnungen mit fünf bis sieben Geschoßen in Niedrigenergiebauweise bis zum Jahr 2013.
Der Baubeginn für die erste Etappe mit 28 Wohnungen in einem siebengeschoßigen Punkthaus, das als Passivhaus gebaut wird, erfolgte heuer im Frühjahr. Im Sommer 2011 begann der Bau von weiteren 33 Wohnungen. Die restlichen 66 Wohnungen werden ab 2012 entstehen. Die Wohnungsgrößen bewegen sich zwischen 70 und 89 Quadratmetern.
Im Erdgeschoß werden Geschäftszonen auf einer Fläche von 600 Quadratmetern entstehen. Als Sieger des Wettbewerbs ging das Büro Schwarzenbacher Architektur hervor.
Lageplan der Punkthäuser (Plan: Kroh & Partner)
Wohnanlage Kokoschkastraße (Rendering: Kroh & Partner)
Die WAG plant die Errichtung von 111 Wohnungen an der Kokoschkastraße. Die Anlage ist vom Gestaltungsbeirat am 26. April 2010 genehmigt worden. Die Bewilligung erfolgte Ende Mai 2011. Im Herbst 2011 wird mit dem Bau der ersten Etappe mit 34 Wohnungen begonnen.
Es sollen sieben Punkthäuser nach den Plänen der Architekten Kroh & Partner entstehen. Die vier Punkthäuser entlang der Kokoschkastraße sind mit fünf Geschoßen und die drei Gebäude nach Südwesten mit vier Geschoßen vorgesehen. Die Wohnungen sollen mit Eigengärten, Terrassen und Balkonen sowie mit großen Fensteröffnungen in der Lochputzfassade ausgestattet werden. Die Zufahrt für die Tiefgarage mit 111 Parkplätzen liegt an der Kokoschkastraße.
Wohnen am See in Pichling (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Das Projekt Wohnen am See der ALPINE meinHaus umfasst insgesamt 35 Doppel- und Einfamilienhäuser in Pichling. Die Größen der Häuser bewegen sich zwischen 110 und 125 Quadratmetern, die Gärten variieren zwischen 250 und 500 Quadratmetern. Die Fertigstellung soll bis zum Sommer 2012 erfolgen.
Übersicht der Wohnanlage "grüne Mitte Linz" (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Erste Etappe der GWG-Wohnanlage (Rendering: Karrer)
Zweite Etappe der GWG-Wohnanlage (Rendering: Ganahl-Ifsits)
720 Wohnungen sollen in Niedrigenergiehäusern von mehreren Wohnungsgesellschaften errichtet werden. Zur Sicherung der sozialen Grundversorgung ist die Errichtung einer achtgruppigen Kinderbetreuungseinrichtung (Kindergarten, Krabbelstube) vorgesehen.
50 betreubare Wohnungen sollen in einem gemeinsamen Komplex mit der Kinderbetreuung entstehen. Die hohe Lebensqualität soll auch durch einen mehr als 13.000 Quadratmeter großen öffentlichen Park im Zentrum des Geländes erreicht werden.
Als herausragende Innovation sind „Hängende Gärten“ geplant, die die Wohnqualität besonders heben werden. So sollen spezielle bauliche Maßnahmen gesetzt werden, um zahlreiche Grünflächen und Kleingärten auch in den Obergeschoßen und auf den Dächern zu verwirklichen.
Zur Umsetzung des Bauvorhabens beteiligen sich die Wohnungsgesellschaften: Baureform-Wohnstätte, Familie, GWG, GWB, LAWOG, Neue Heimat und WSG.
Den ersten geladenen Wettbewerb für die 122 Wohnungen von GWG und GWB konnte das Büro Karrer im November 2009 für sich entscheiden. Den zweiten Wettbewerb für die 58 Wohnungen im Nordosten des Areals (GWG 2), der heuer im März stattfand, gewannen die Ganahl-Ifsits-Architekten aus Wien.
Der Spatenstich für die erste Etappe der GWG mit 62 Wohnungen soll noch im Dezember 2011 erfolgen.
Bauplatz der Wohnanlage am „Preining-Grundstück“ (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Wohnanlage am „Preining-Grundstück“ (Rendering: Stögmüller)
Das „Preining-Grundstück“ an der Ecke Freistädter Straße / Johann-Wilhelm-Klein-Straße in Urfahr ist zirka 5.200 Quadratmeter groß. Die Baubewilligung erfolgte am 19. August 2011.
Auf dem Areal sollen 56 Wohnungen nach einem Entwurf des Büros Stögmüller gebaut werden. Das siebengeschoßige Gebäude an der Freistädter Straße mit 30 Wohnungen wird von den Wohnungsfreunden errichtet.
Die GWG wird an der Johann-Wilhelm-Klein-Straße ein fünfgeschoßiges Gebäude mit 26 Mietwohnungen bauen. Im Erdgeschoß der Wohnanlage sind 1.085 Quadratmeter Geschäftsflächen vorgesehen. Mit der Fertigstellung der Anlage ist im Jahr 2013 zu rechnen.
Bauplatz der Wohnanlage „Färberböck-Grundstück“ (Foto: Stadtplanung / Pertlwieser)
Wohnanlage am „Färberböck-Grundstück“ (Rendering: B3 Architektur)
Nach einem Entwurf des Büros B3 Architektur aus Perg und nach Genehmigung durch den Gestaltungsbeirat plant die Färberböck Errichtungs- und Vermarktungs GmbH insgesamt 27 Wohnungen an der Freistädter Straße auf dem ehemaligen Grundstück der Firma Färberböck. Die Fassaden werden mit dem Nachbarprojekt von GWG/Wohnungsfreunde am „Preining-Grundstück“ abgestimmt.
WSG-Wohnanlage Grillparzerstraße (Rendering: Karrer)
Die WSG plant an der Grillparzerstraße 17-19 eine Wohnanlage in Niedrigstenergiebauweise mit 51 Wohnungen nach einem Entwurf des Architekturbüros Karrer. Der Baubeginn soll noch Ende des heurigen Jahres erfolgen.
Neben dem Erdgeschoß und vier Obergeschoßen verfügen die Gebäude auch über ein zurückgesetztes Dachgeschoß. Auf einer Nutzfläche von 4.244 Quadratmetern entstehen 32 Wohnungen mit einer Größe von 70 Quadratmetern sowie neun Wohnungen mit 90 Quadratmetern, sechs Wohnungen mit 60 Quadratmetern und vier mit 80 Quadratmetern.
Auf den Dächern der Anlage soll eine thermische Solaranlage mit einer Fläche von 128 Quadratmetern Platz finden. Die Tiefgarage mit 76 Abstellplätzen verfügt über Stapelparker, die etwa die Hälfte der Parkplätze ausmachen. Im grünen Innenhof sollen ausreichend Spielplätze und Grünflächen angelegt werden. Sechs Eigengärten sind an der Grillparzerstraße für die Wohnungen im Erdgeschoß geplant.
Wohnprojekt Kaiserhof (Rendering: Riepl/Riepl)
Nach einem Entwurf des Architekturbüros Riepl/Riepl und nach Genehmigung durch den Gestaltungsbeirat wurde noch heuer im Herbst mit dem Bau von 37 Wohnungen an der Kaisergasse 8 begonnen. Bauherr ist die Bau & Boden Immobiliengesellschaft m.b.H. aus Linz.
Das Wohnprojekt Kaiserhof zeichnet sich durch eine Niedrigstenergiebauweise mit mechanischer Wohnraumlüftung und eine eigene Grünfläche aus.
Auf einer Gesamtfläche von 5.800 Quadratmetern werden etwa 1.300 Quadratmeter Geschäftsflächen und 1.000 Quadratmeter Büroflächen angeboten. Die Wohnungsgrößen bewegen sich zwischen 52 und 195 Quadratmetern. In der Tiefgarage werden 144 Parkplätze verfügbar sein.
Wohngebäude an der Kaisergasse 17 (Rendering: Joainig)
An der Kaisergasse 17 sollen insgesamt 63 Wohnungen mit einer Gesamtnutzfläche von 5.000 Quadratmetern nach einem Entwurf des Architekturbüros Joainig und nach Genehmigung durch den Gestaltungsbeirat entstehen. Bauherr ist die L – Bau – Engineering GmbH mit Sitz in St. Georgen an der Gusen. Nach der Projekteinreichung Ende September 2011 soll der Baubeginn im April 2012 erfolgen. Die Fertigstellung ist für Ende 2013 geplant.
Im Erdgeschoß des Gebäudes wird voraussichtlich ein Lebensmittelmarkt auf einer Fläche von 790 Quadratmetern einziehen. 59 Wohnungen mit Größen zwischen 47 und 92 Quadratmetern sind bis zum fünften Obergeschoß vorgesehen.
Im zurückgesetzten Dachgeschoß sollen vier Wohnungen mit Größen zwischen 82 und 100 Quadratmetern entstehen. In der Tiefgarage sind 57 PKW-Abstellplätze geplant, oberirdisch sollen es 15 Parkplätze werden.
Wohnanlage Dürerstraße (Rendering: Weismann)
Das Baugelände ist ein rund 13.500 Quadratmeter großes ehemaliges Straßenmeistereiareal, das von der GWG gekauft wurde. Das Wohnbauvorhaben Dürerstraße ist somit auch unter dem Gesichtspunkt einer Stadtumnutzung zu sehen, bei der stillgelegte Betriebs- oder Büroareale für Wohnbauzwecke herangezogen werden.
Die GWG lobte einen offenen Architektenwettbewerb für eine neue Wohnanlage an der Dürerstraße aus. Aus den 47 abgegebenen Projekten wurde der Entwurf von Architekt Erich Weismann aus Linz zum Siegerprojekt erkoren. Dort sollen nun 120 Mietwohnungen in maximal fünfgeschoßiger Bauweise errichtet werden.
Es werden außerdem 84 PKW-Stellplätze in Tiefgaragen sowie 36 BewohnerInnen-Stellplätze und 36 BesucherInnen-Stellplätze im Freien errichtet.
Weiterer Gesprächspartner:
Direktor DI Gunter Amesberger MAS MSc, Leiter der Stadtentwicklung
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Planungsreferent Bürgermeister Franz Dobusch zum Thema „Bilanz des Planungsressorts“)
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