„Im Sinne der „sportlichen Fairness“ werden mit dem LASK Gespräche über Zeitraum und Kosten einer Übergangslösung und parallel dazu mit dem FC Blau Weiß über mögliche Verbesserungen im Trainingsbetrieb und der Nutzung des Stadions geführt.
Es wäre aber weder fair noch zielführend, in dieser Frage mit der „Brechstange“ vorzugehen. Nicht zuletzt wäre niemandem gedient, wenn dadurch Aggressionen bei den jeweiligen Fangruppen geschürt werden. Die Stadt Linz war in den vergangenen Jahren immer bemüht, die beiden Vereine – je nach Spielklasse – gleich fair zu behandeln.
So wurde im Jahr 1999 für rund 300.000 Euro der Schiffswerftplatz als Trainingsstätte für Blau Weiß angekauft. 2009 hat die Stadt um 840.000 Euro das Donauparkstadion erworben und dem Verein damit eine passende Heimstätte gesichert. Auch bei den Sportförderungen hat die Stadt immer auf die jeweiligen Umstände Rücksicht genommen und Blau Weiß sicher nicht benachteiligt“, so die Linzer Sportreferentin Dolezal.
Verwundert zeigt sich Vizebürgermeisterin Dolezal über die hitzige Diskussion der letzten Tage: „LASK und Blau Weiß haben nun eine gesamte Spielsaison problemlos nebeneinander in der Ersten Liga gespielt. Dass hier plötzlich einige offene Fragen zu großen Problemen hochgespielt werden, kann ich nicht nachvollziehen.“
Vizebürgermeisterin Dolezal plädiert daher an alle Beteiligten, auch bei heißen Temperaturen kühlen Kopf zu bewahren. „Wir werden nur gemeinsam und mit der gebotenen Sachlichkeit zu einer tragfähigen Lösung kommen“, so Dolezal.
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