30 Ferialjobs in der Kinderbetreuung
„Bei einem Berufseinstieg ist es von Vorteil, praktische Arbeitszeiten nachweisen zu können. Im Magistrat ist es nicht nur möglich, Pflichtpraktika zu absolvieren. Durch die Ferialjobs der Stadt Linz erhalten junge Menschen jedes Jahr im Sommer die Gelegenheit, wichtige Arbeitserfahrungen zu sammeln“, ist Personalreferent Stadtrat Johann Mayr überzeugt.
Freiwillige FerialpraktikantInnen arbeiten einen Monat im Sommer, entweder im Juli oder im August, müssen mindestens 15 Jahre alt sein und die Schulpflicht erfüllt haben. PflichtpraktikantInnen können frühestens mit 15 Jahren je nach Lehrplan einen Monat absolvieren. Arbeitsrechtlich besteht für die PflichtpraktikantInnen kein Dienstverhältnis, sondern ein Ausbildungsverhältnis.
Die Arbeitszeiten verteilen sich je nach Dienststelle zwischen 6 und 18 Uhr. Die FerialpraktikantInnen werden im Rahmen der gesetzlichen Arbeitszeit auch Schwerpunktaufgaben (Pflasterspektakel, Sommerevents) erfüllen.
Insgesamt gibt der Magistrat etwa 100.000 Euro für die Ferialaktion aus.
| Anmeldungen | 2012 |
|---|---|
| Pflichtpraxis | 99 |
| Ferialpraxis | 310 |
| Ferialpraxis Kindergarten | 76 |
| Anmeldungen gesamt | 485 |
| Ferialjobs | 2012 |
|---|---|
| Pflichtpraktika | 20 |
| Ferialpraktika "Aktion Sauberes Linz" | 70 |
| Ferialpraktika Kindergarten | 30 |
| Gesamt | 120 |
99 SchülerInnen von berufsbildenden höheren Schulen – meist höheren technischen Lehranstalten – bewarben sich für 20 Pflichtpraxisplätze. In der IKT werden vier PraktikantInnen von der HTL beschäftigt, in den Museen drei von der HBLA, der HTL und der Universität Wien.
Die Praktikantin für die Linz Kultur kommt von der Universität Wien/Theater-, Film- und Medienwissenschaften.
Die Praktikantin für die Volkshochschule und die Stadtbibliotheken kommt aus der HLW für Kultur- und Kongressmanagement, für die Stadtgärten von der Fachschule Ritzlhof. Die zwei PraktikantInnen für die Stadtplanung kommen von der HTL und von der Universität Wien/Raumplanung und –ordnung. Drei HTL-SchülerInnen absolvieren ihr Praktikum im Gebäudemanagement.
| Dienststelle | Anzahl | Schule |
|---|---|---|
| IKT | 4 | HTL/EDV und Organisation bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie |
| Museen | 3 | HBLA/Produktmanagement und Präsentation, HTL/Grafik und Kommunikations-design,Universität Wien/Kunstgeschichte und Ägyptologie |
| LinzKultur | 1 | Universität Wien/Theater-, Film- und Medienwissenschaften |
| VHS-Bib | 1 | HLW/Kultur- und Kongressmanagement |
| Stadtplanung | 2 | Universität Wien/Raumplanung und -ordnung, HTL/Bau und Design |
| Gebäudemanagement | 3 | HTL/Elektrotechnik bzw. Bau und Design (Hochbau) |
| Stadtgärten | 1 | FS Ritzlhof |
Heuer werden wieder FerialpraktikantInnen in Krabbelstuben und Kindergärten aufgenommen. 76 junge Menschen haben sich für die Kinder- und Jugend-Services beworben, von denen insgesamt 30 aufgenommen worden sind.
Der Einsatz ergibt sich daraus, dass die städtischen Kindergärten und Krabbelstuben im August durchgehend offen haben. Die meisten FerialpraktikantInnen werden in mehreren Kindergärten und Krippen arbeiten.
310 Jugendliche wollten heuer als FerialpraktikantInnen im Rahmen der Aktion „Sauberes Linz“ arbeiten. Von diesen BewerberInnen wurden 70 als temporäre MitarbeiterInnen aufgenommen, die vor allem in den Dienststellen Gebäudemanagement, Stadtgärten Linz und Tiefbau Linz an der groß angelegten Stadtreinigung mitarbeiten.
Im Gebäudemanagement werden FerialpraktikantInnen in den Linzer Schulen und in den Volkshäusern eingesetzt. In den Volkshäusern geht es um die Mithilfe bei der Grundreinigung und der Renovierung verschiedener Räume. Außerdem werden in den Linzer Pflichtschulen die Schulgärten, die Sportplätze und die angrenzenden Gehsteige gereinigt.
Die FerialarbeiterInnen der Stadtgärten Linz und des Tiefbau Linz bilden Arbeitstrupps mit eigenem Einsatzplan, die im ganzen Stadtgebiet eingesetzt werden. Ihre Aufgaben sind:
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Personalreferent Stadtrat Johann Mayr über die „120 Ferialjobs beim Magistrat“)
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