Ungewöhnliche Keramik-Installation im Atelierhaus Salzamt
Zu sehen ist eine gemeinsame Installation der Künstlerinnen Imke Freiberg (D), Saara Kaatra (Fin), Sibylle Meier (CH) und Alina Sauter (A). Entstanden ist die außergewöhnliche Arbeit während ihres Aufenthalts im Atelierhaus Salzamt im Juni 2012. Begleitend dazu werden Arbeiten des Keramiksymposiums Gmunden 2010, wo sich die Künstlerinnen erstmals trafen, präsentiert.
Die Installation ist zusammengesetzt aus hunderten Teilen, die aus Porzellan gegossen wurden und erinnert an eine überdimensionierte Traubenform. Sie strebt nach unten, da die meisten Einzelformen eine tropfenähnliche Gestalt haben. In der Untersicht jedoch erscheinen die hängenden Formen ganz leicht wie ein fliegender Schwarm, der sich in der Abwärtsbewegung befindet. Die Höhe der Installation erlaubt dem/der BetrachterIn das Spiel zwischen oben und unten – zwischen Leichtigkeit und niederschmetternder Gravitation.
Als ob dieses Spiel nicht schon ausreichend wäre, wird der ganze Porzellankörper von Zeit zu Zeit erschüttert. Ein Beben erfasst die Formen, sie vibrieren, klirren und klingen nach. Dabei wird der sonst so zarte Klang des Materials Porzellan schrill. Die obere Form strebt zusammen, während die Teile am Boden auseinander zu driften scheinen – dazwischen gehen die Erschütterung und das damit verbundene Geräusch wie ein Riss durch das Bild. Am Boden komplettiert ein in Inseln geteilter Teppich das surreale Bild.
Die Keramikausstellung im Salzamt ist vom 16. August bis zum 7. September von Montag bis Freitag 11.30 bis 14 Uhr und Montag, Donnerstag, Freitag von 16 bis 18 Uhr geöffnet.
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Eine außergewöhnliche Keramik-Installation ist vom 16. August bis zum 7. September im Atelierhaus Salzamt zu sehen. |
Druckdatei 15 x 11 cm mit 300 dpi (1,2 MB) |

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