Durch die am 20. Mai 2011 in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung bietet sich die Chance, Halteverbotstafeln durch gelbe Linien zu ersetzen. Die Stadt Linz nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein und hat bereits an 33 Standorten beziehungsweise Straßenzügen Halteverbote auf insgesamt rund 3,2 Kilometer Länge durch gelbe Linien ersetzt. Nach Anfangsschwierigkeiten – vielen VerkehrsteilnehmerInnen, vor allem NichtlinzerInnen, war die neue Markierung in den ersten Monaten nach der Einführung noch zu wenig bekannt – haben sich die LenkerInnen an die gelben Linien gewöhnt. Die am Boden angebrachten Hinweise werden von den AutofahrerInnen weitgehend beachtet.
„Wo neue Halteverbote verordnet wurden beziehungsweise in Kraft treten, werden weiterhin in den ersten sechs Wochen nach der Markierungsanbringung Hinweistafeln und Plakatständer aufgestellt, damit niemand überrascht werden kann“, informiert Verkehrsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger.
Das Bezirksverwaltungsamt des Magistrats Linz hat bereits im Jahr 2011 in der Betlehemstraße sowie an der Müller-Gutenbrunn-Straße / Weinheberstraße die ersten gelben Markierungen verordnet.
Für heuer sind noch weitere Standorte für diese Aktion zur Reduzierung des Schilderwalds geplant, unter anderem an der Landstraße, im Vorfeld des neuen Musiktheaters und an der Bahnhofsstraße im Bereich der Blumauerstraße und Humboldtstraße. Gelbe nicht unterbrochene Längsmarkierungen bedeuten “Halten und Parken verboten”, gelbe unterbrochene Längsmarkierungen “Parken verboten”.
„Wie bei allen Neuregelungen bedurfte es bei den gelben Linien einer Einführungsphase, bis sich die AutofahrerInnen und vor allem EinpendlerInnen aus anderen Bezirken daran gewöhnt haben. Es handelt sich jedoch um eine Maßnahme, von der durch die Verbesserung des Stadtbildes alle profitieren“, unterstreicht der Linzer Verkehrsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger die Beweggründe für die Einführung dieser Bodenmarkierungen.
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