Ziel der Linzer Sportpolitik ist es, bereits im frühen Kindesalter die Freude an Sport und Bewegung zu wecken. Rund 1,2 Millionen Euro hat die Stadt Linz daher in den Jahren 2006 – 2011 in die Errichtung und Sanierung von Kinder- und Jugendsportanlagen investiert:
| Anlage | Investition |
|---|---|
| Fun Courts und Mehrzweckspielanlagen | € 500.000 |
| Multisportfelder | € 160.000 |
| Seilnetz- und Kletteranlagen | € 125.000 |
| Schulsport-Außenanlagen | € 220.000 |
| Sonstiges (Ballfangzäune, Netze, Sonnenschutz etc.) | € 80.000 |
Im Jahr 2012 sind für Schulsport-Außenanlagen weitere 142.000 Euro vorgesehen: VS Auwiesen (Nike-Platz), Harbachschule (Außenanlage), Löwenfeldschule (Laufbahn mit Weitsprunggrube), VS Dornach (Outdoor-Balancieranlage), VS Dorfhalleschule (Outdoor-Mehrzweckspielfeld).
13 attraktiv gestaltete Fun Courts, die sich überwiegend in südlichen Stadtteilen befinden, bieten der jungen Linzerinnen und Linzern ein breites Sport– und Spielangebot. Alle Anlagen wurden in den vergangenen Jahren auf einen Topzustand gebracht. Die Fun Courts sind öffentlich zugänglich und zu wichtigen Begegnungs- und Kommunikationszentren für die Kids geworden.
| FUN COURTS | Adresse | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Schiffmannstraße | Schiffmannstraße | saniert 2010 |
| Rennerschule | Flötzerweg/Rennerschule | saniert 2009 |
| Sport- u. Freizeitanlage Ebelsberg | Hartheimerstraße | errichtet 2008 |
| Rädlerweg | Karl-Steigerstraße/ASKÖ Steigerstr. | saniert 2008 |
| Denkstraße | Franz-Kurzstr./Zeppelinstraße | saniert 2007 |
| Bachlberg | Bachlbergweg (gegenüber SK Admira Linz) | errichtet 2007 |
| Diesterweg | Krankenhausstraße | saniert 2006 |
| Nike Platz | Auwiesenstraße | Basketballplatz |
| Zöhrdorf | Angererhofweg/ASKÖ Zöhrdorf | Betreuung durch Verein |
| Keferfeld-Oed | Park Landwiedstraße | |
| Hauptschule Ebelsberg | Ebelsberger Schloßweg 26 | |
| Ennsfeld | Schiltenbergstraße | |
| Einfaltstraße | zwischen Einfalt- und Schwindstraße |
Durch diese Neugestaltung wurde der Zulauf zu den Anlagen deutlich gesteigert. Bauliche Veränderungen und teilweise Verlegungen haben gleichzeitig dazu geführt, dass es kaum mehr zu Beschwerden von AnrainerInnen kommt.
Durch diese Neugestaltung wurde der Zulauf zu den Anlagen deutlich gesteigert. Bauliche Veränderungen und teilweise Verlegungen haben gleichzeitig dazu geführt, dass es kaum mehr zu Beschwerden von AnrainerInnen kommt.
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Funcourt Schiffmannstraße (vorher)

Funcourt Schiffmannstraße (nacher)

Funcourt Steigerstraße (vorher)

Funcourt Steigerstraße (nacher)
18 Pflichtschulen wurden vom Sportreferat in den vergangenen sechs Jahren mit altersgerechten Freizeitsportgeräten ausgestattet. In Volksschulen wurden vor allem Seilspielgeräte, Seilnetztürme und Balancieranlagen errichtet. Die Hauptschulen kamen schwerpunktmäßig mit Kletteranlagen, Sportfreiflächen und Beach-Volleyballanlagen zum Zug.

VS 45 Hausleitnerweg, Seilnetzturm

VS 12 Otto-Glöckl-Schule, Balancier-Reckanlage

HS 17 Rennerschule, Kletteranlage

VS 50/HS 26 Ferdinand-Hüttner-Schule, Multisportfeld
Mit der multifunktionalen Trendsporthalle wurde österreichweit ein Standard gesetzt. Der für 16 Millionen Euro neu gestaltete, 2010 eröffnete Sportpark Lissfeld, findet besonders bei der Jugend großen Anklang. Die 1.000 Quadratmeter große Halle bietet beste Bedingungen für Skateboard, Inline-Skating, Miniscooter und BMX. Im Jahr 2011 nutzten 14.200 BesucherInnen die topmoderne Halle. Die direkt an die Trendsporthalle angeschlossene Indoor-Beachvolleyballanlage ermöglicht auch bei Schlechtwetter ein ungehindertes Training. Diese Anlage war im Jahr 2011 mit rund 5.000 NutzerInnen ebenfalls hervorragend ausgelastet. Zahlreiche Vereine, wie zum Beispiel der 1. LVA, ASKÖ Linz Steg oder der SK VOEST absolvieren hier ihr Training. Selbst Beachvolleyball-Profis wie Clemens Doppler und Matthias Mellitzer nutzen die Linzer Indoor-Anlage.
Der mit insgesamt 56.000 Quadratmetern größte Linzer Sportpark wird wie die Sportparks Pichling und Auwiesen von der LIVA betreut. Nach dem Motto „Sport für alle“ geht diese multifunktionale Anlage bewusst über die Zielgruppe Jugend hinaus und bietet für alle Generationen Sportmöglichkeiten. Die Nutzerzahlen – im Jahr 2011 waren es insgesamt 99.600 Personen - geben, dem Konzept recht. Neben In- und Outdoor-Tennisanlagen findet sich auch eine eigene Tischtennishalle und professionelle Trainingsmöglichkeiten für BahnengolferInnen wie die 16 jährige Juniorenweltmeisterin Martina Danner vom MSC Linz Lissfeld.
Neben der Trendsporthalle am Lissfeld zählt die 2008 eröffnete Trendsportanlage am Areal des Sportparks Pichling zu den ersten Adressen für alle SkaterInnen. Auf dem 1.000 Quadratmeter großen, überdachten Bereich kommen vor allem SkateboarderInnen, Inline-SkaterInnen sowie Miniscooter und BMX-Cracks auf ihre Rechnung.
Die Soccerhalle im Sportpark ist weitgehend ausgelastet, bietet sie doch bei Schlechtwetter und in der kalten Jahreszeit ideale Trainingsmöglichkeiten. Weiters stehen Tennisplätze (indoor und outdoor) sowie je ein Naturrasenfeld und ein Kunstrasenfeld für Fußball zur Verfügung. Rund 44.600 NutzerInnen wurden im Jahr 2011 verzeichnet.
Einen der stärksten Aufwärtstrends verzeichnete in den letzten Jahren Sportklettern. War dieser Sport lange Zeit dem Alpinbereich vorbehalten, stößt er heute besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf großes Interesse und zählt nunmehr zu den beliebtesten Trendsportarten.
Seit der Eröffnung des neu gestalteten Sportparks Auwiesen im Jahr 2007 steht auf der multifunktionalen Anlage die größte weltcuptaugliche Indoor-Kletterwand Österreichs zur Verfügung. Sie weist insgesamt 800 Quadratmeter mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Routenlängen bis zu 25 Me-ter auf.
2011 wurde der Sportpark Auwiesen von 75.600 SportlerInnen genutzt, alleine die Kletterhalle wurde von rund 42.000 SportlerInnen frequentiert. Ein Drittel davon waren Jugendliche unter 18 Jahren. Betrieben wird die Kletterwand von den Naturfreunden.
Freiluftklettern ist in Auhof im Kletterpark des Österreichischen Alpenvereins an der Julius-Raab-Straße möglich. Die Outdoor-Anlage bietet eine 850 Quadratmeter große Kletterfläche bis zu einer Höhe von 15 Metern samt Flutlichtanlage.
Der großen Beliebtheit des Klettersports tragen auch immer mehr Schulen Rechnung. So stehen den SchülerInnen in der Spallerhofschule VS 21, in der Froschbergschule VS 9, in der Theodor Grillschule VS 46 und der Stadlerschule VS 43 bereits Indoor-Kletterwände im Rahmen des Schulsports zur Verfügung.
Neben den Skater-Möglichkeiten in den Sportparks stehen den Jugendlichen, über das gesamte Stadtgebiet verteilt, acht weitere Skaterparks zur Verfügung. Eine der beliebtesten Anlagen ist der Skaterpark Am Damm in Urfahr bei der Eisenbahnbrücke. In den letzten Jahren ist hier auf 2.500 Quadratmetern eine eingeschworene Skaterszene entstanden. Bei der Gestaltung des Skaterparks wurden die Jugendlichen bereits in die Planungsphase mit einbezogen und zahlreiche Elemente nach ihren Vorschlägen gestaltet. Sofern es die Witterungs- und Schneelage zulassen, wird die Anlage selbst im Winter genutzt.

Der enorme Aufschwung in den vergangenen Jahren im Beachvolleyball ist auch an der Stadt Linz nicht vorüber gegangen. Diese Sportart ist seit 1994 im olympischen Bewerb und zählt bei den Jugendlichen heute nach Fußball zu den beliebtesten Ballsportarten.
Die Stadt Linz hat diesem Trend rechtzeitig Rechnung getragen und im gesamten Stadtgebiet öffentlich zugängliche Anlagen errichtet.
Insgesamt stehen im Linzer Stadtgebiet rund 30 - meist frei zugängliche - Beachvolleyballfelder zur Verfügung. Besonders stark frequentiert sind die Beachvolleyballplätze in den drei Linzer Sportparks. Auch hier sind die Outdoor-Plätze grundsätzlich kostenlos. Nur bei vorausgehender Reservierung werden moderate fünf Euro pro Stunde eingehoben.
Einen konstant guten Zulauf erfährt auch der BMX-Sport. Neben attraktiven Möglichkeiten in den Sportparks Lissfeld, Pichling und Urfahr erfreut sich der „Dirt Park“ Linz Plesching großer Beliebtheit. Betreut wird die Anlage von ASKÖ X-dream Trendsport. Unter fachkundiger Anleitung wird hier aus einem „Rookie“ in kurzer Zeit ein echter „Jumpion“. MountainbikerInnen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an den Linzer Stadträndern. Attraktive Strecken finden sich auf Pöstlingberg, GIS oder Pfenningberg und nach Oberbayring, Treffling oder durch das Zaubertal.
„Fun and Action“
Unter dem Motto „Fun and Action“ bietet LIVA Sport den 7 – 12 Jährigen vom 16. Juli – 10. August jeweils montags bis freitags 9 – 12 Uhr Schnuppermöglichkeiten in verschiedenen Sportarten.
| Sportanlage | Sportarten |
|---|---|
| Sportpark Pichling | Fußball, Tennis, Breakdance |
| Sportpark Auwiesen | Klettern, Tennis |
| Sportpark Lissfeld | Tischtennis, Volleyball, |
| TipsArena | Leichtathletik |
| Biesenfeldbad | Schwimmen |
| ASKÖ Bewegungscenter Urfahr | Bogenschießen, Hockey |
Ob Bogenschießen, Rudern, Klettern, Wandern oder Golf - zahlreiche Sport- und Freizeitaktivitäten werden auch von weiteren öffentlichen und privaten Einrichtungen angeboten. Neben den Sportvereinen von ASKÖ, Union und ASVÖ bietet auch das Kinder- und Jugend-Services der Stadt Linz in den Sommerferien Schnupperkurse in Tennis und Tischtennis. Die Kinderfreunde und die Sportunion laden zu spannenden Actioncamps außerhalb von Linz. Eine Übersicht über die Angebote findet sich im Folder der Kinder und Jugend-Services und unter:
www.linz.gv.at/ServiceResource/booklet/20100415-1414-6381720618.pdf
Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Sportreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal: „Jugendsportanlagen in Linz“
Für Medienanfragen:
Peter Prass Tel.: +43 732 7070 1368
| Dateiformat | Bezeichnung | Dateigröße |
|---|---|---|
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Die Trendsporthalle im Sportpark Lissfeld findet vor allem bei der Jugend großen Anklang. |
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Der Sportpark Auwiesen ist ein beliebtes Zentrum für SportkletterInnen. |
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Beachvolleyball liegt auch in der Landeshauptstadt Linz voll im Trend. |
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