Seit Jahrhunderten herrscht auf dem Hauptplatz in Linz ein buntes Treiben, ist Ort von Veranstaltungen. Einst war er der Marktplatz, heute locken Kulturereignisse, der Kuriositäten-Flohmarkt, der Christkindlmarkt und viele Straßencafes im Sommer die Menschen an. Die Dreifaltigkeitssäule wurde 1723 aus Dankbarkeit für die Rettung aus Kriegsgefahr, Feuersbrunst und Pest errichtet.
(Foto: Stadt Linz)
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Die Martinskirche wurde 799 erstmals urkundlich erwähnt und gilt als die älteste ursprünglich erhaltene Kirche Österreichs. Im Inneren sind freigelegte römische Inschriftensteine und eine Ofenanlage aus der Römerzeit zu besichtigen.
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Die einschiffige Kirche in unmittelbarer Nähe des Linzer Schlosses hat ihre heutige gotische Form im 15. Jahrhundert erhalten. Zum Bau wurden römische Bruchstücke, die außen und innen sichtbar sind, verwendet. Im 11. Jahrhundert wurden die Pfeilerbögen aufgefüllt, die romanischen und gotischen Tür- und Fensteröffnungen stammen von späteren Umbauten. Durch eine Glastüre lässt sich ein Blick ins Kircheninnere werfen.
(Foto: Stadt Linz)
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Ein versteckter Torbogen an der stadtabgewandten Seite des Linzer Schlosses ist der ehemalige Hauptzugang. Dieses mittelalterliche Friedrichstor besitzt einen Wappenstein aus dem Jahr 1481 mit der Inschrift „AEIOU“ (Alles Erdreich ist Österreich untertan) und dem kaiserlichen Monogramm. Das Schloss selbst wurde 799 erstmals urkundlich erwähnt.
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Der neugotische Dom ist mit 20 000 BesucherInnenplätzen die größte Kirche Österreichs und nur einen Meter niedriger als der Wiener Stephansdom. Seine Domweihe erhielt er 1924.
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Bemerkenswert sind die Gemäldefenster, darunter das bekannte Linzer Fenster mit Darstellungen aus der Linzer Geschichte und die Krippenanlage in der Gruftkirche.
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Gleichzeitig mit dem Bau eines neuen Hotels in unmittelbarer Nähe des Neuen Doms erhielt der Vorplatz eine neue Gestaltung. Nun treffen sich hier Alt und Neu sichtbar in der Architektur.
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Die historische Linzer Altstadt ist ein Zusammentreffen von Jahrhunderten. Besondere Highlights sind die schönen Barockfassaden der Häuser.
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Das Linzer Landhauses ist ein weitläufige Renaissancebau mit drei Innenhöfen. Im Sommer finden im außergewöhnlichen Ambiente des Arkadenhofes Konzerte statt.
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Das barocke Baujuwel steht inmitten einer bezaubernden Parkanlage auf der Gugl. Das Bergschlössl bietet einen stilvollen Rahmen für Veranstaltungen und beherbergt die internationale Management-Akademie LIMAK.
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Das Francisco-Carolinum ist das Stammhaus des Oberösterreichischen Landesmuseums und bietet Sonderausstellungen aus dem Bereich der Kunst- und Naturwissenschaften. Im zweiten Stock befindet sich die von Adalbert Stifter begründete Landesgalerie.
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Anton Bruckner, der "Musikant Gottes", war von 1855 bis 1868 in Linz als Domorganist tätig. Eine Bronzebüste vor dem Brucknerhaus erinnert an den großen Musiker.
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Die Tuchfabrik Himmelreich & Zwicker in Auwiesen galt zum Zeitpunkt ihres Entstehens um die Jahrhundertwende als revolutionärer Bau und war eines der weltweit ersten Fertigteilbauwerke. Getragen wird das Gebäude lediglich von den Außenwänden und 70 gusseisernen Säulen im Inneren. Ende der 90er Jahre wurde dieses letzte komplett erhaltene historische Fabriksensemble von Linz revitalisiert und bereichert mit einem Lebensmittel-Nahversorger, Loft-Wohnungen, Büros und Räumlichkeiten für die Kirche der Pfarre Auwiesen den Stadtteil.
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Auf dem Europaplatz entstanden in den Jahren 1988-1993 das Linzer Design Center und das Kongresshotel Courtyard by Marriott. Der Stararchitekt Thomas Herzog entwarf die Pläne des Design Centers, ein Gebäudekomplex, der immerhin in der Größe mit dem Linzer Hauptplatz vergleichbar ist. Außergewöhnlich ist die Stahlkonstruktion der 304 Meter langen Halle des Design Centers mit 34 Stahlbogen.
Die Landeshauptstadt Linz hat mit der von international anerkannten Architekten geplanten solarCity ein viel beachtetes Stadtentwicklungsprojekt realisiert. Die drei Eckpfeiler der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Soziales wurden gleichrangig und gleichzeitig berücksichtigt.
Der zentrale Platz mit dem Infrastrukturzentrum, der Heimat für Zweigstellen von Volkshochschule, Musikschule und Stadtbibliothek und von vielen anderen sozialen und kulturellen Einrichtungen, stellt den Mittelpunkt des städtischen Lebens dar.
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Lohnend ist ein Spaziergang durch die engen Gassen rund um den Hauptplatz. In den großteils frei zugänglichen Innenhöfen der Altstadt gibt es vom römischen Brunnen bis zum mittelalterlichen Gewölbe vieles zu entdecken.
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