Linz. Eine Stadt lebt auf.

Mit der Renovierung der Häuser Pfarrplatz 15 bis 17 des Rathausgevierts ist es der Stadt Linz erfolgreich gelungen, die Linzer Innenstadt attraktiver zu gestalten. Das Garstener Stiftshaus mit der Nummer Pfarrplatz 17 fällt besonders durch seine prächtige Barockfassade mit phantasievollen Stuckwerken aus der Zeit um 1680-1690 auf. Die vier Kapitelle zeigen sogenannte Puttenhermen, die eine Blütengirlande mit Muschel in ihre Mitte nehmen.

Dienstag, 28. März 2000

Neue Fassaden für Rathausgeviert
Die Bauarbeiten im Rathausgeviert gehen zügig voran: Erst kürzlich konnte die Fassadenrenovierung für die Häuser Pfarrplatz 15, 16 und 17, die unter der Bauleitung der Abteilung Altes Rathaus des Linzer Hochbauamtes durchgeführt worden ist, erfolgreich abgeschlossen werden.
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Link Achtung: Sperre der Rohrbacher Bundesstraße
27.3.2000  29.3.2000

Neue Fassaden für Rathausgeviert
Häuser Pfarrplatz 15 bis 17 renoviert


Die Bauarbeiten im Rathausgeviert gehen zügig voran: Erst kürzlich konnte die Fassadenrenovierung für die Häuser Pfarrplatz 15, 16 und 17, die unter der Bauleitung der Abteilung Altes Rathaus des Linzer Hochbauamtes durchgeführt worden ist, erfolgreich abgeschlossen werden. Im Anschluss daran haben die SBL-Stadtbetriebe Linz unverzüglich mit den Vorarbeiten am Pfarrplatz begonnen, der ab nächster Woche bis voraussichtlich Anfang Mai vom Tiefbauamt neu gepflastert wird.

Anfang Mai wird auch die Bäckerei Rath wieder in ihr angestammtes Traditionshaus Pfarrplatz 15, das einen Fassadenanstrich in hellem Ocker erhalten hat, übersiedeln. Bis dahin wird das restaurierte Holzportal aus dem späten 19. Jahrhundert im Erdgeschoß ebenfalls montiert sein. Das viergeschoßige Bäckerhaus, dessen Kern teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammt, besitzt eine Barockfassade aus der Zeit um 1740.

Derzeit wird der Estrich für die Bäckerei und die vier modernisierten Wohnungen aufgetragen. Die Wohnungen mit Größen zwischen 60 und 80 Quadratmetern können Ende Juni an die MieterInnen übergeben werden.

Die renovierte Biedermeierfassade von 1838 des Hauses Pfarrplatz 16 ist in einem eleganten Grauton gehalten.

Durch den Innenausbau der vier Geschoße konnten fünf neue Wohnungen geschaffen werden. Es werden zwei Garconnieren mit etwa 40 Quadratmeter, zwei Wohnungen in mittlerer Größe und eine Dachwohnung mit zirka 100 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. Auf einer Fläche von 90 Quadratmeter ist noch die Einrichtung eines Geschäftslokales vorgesehen. Derzeit werden die Parkettböden verlegt. Die Wohnungen können bereits Mitte Mai bezogen werden.

Das Garstener Stiftshaus mit der Hausnummer Pfarrplatz 17 fällt durch seine phantasievollen Stuckwerke aus der Zeit um 1680 - 1690 und das monumentale Portal besonders auf. Neben den sechs Fenstergesimsen und Fensterbankkonsolen, die mit Akanthus-Früchten und Figurendekorationen aufgewertet werden, sind vor allem die vier Kapitelle der prächtigen Barockfassade sehenswert. Zwei Engelskinder, so genannte Puttenhermen, nehmen eine Blütengirlande mit Muschel in ihre Mitte.

Das von der Stadt Linz angekaufte Haus Pfarrplatz 18, ein im Kern gotisches Bauwerk mit vier Geschoßen, erhält ebenfalls eine restaurierte Fassade. Das Haus soll auch im Inneren grundlegend renoviert werden.

Die Stadt Linz hat seit Beginn der Revitalisierung des Rathausgevierts im Jahr 1994 großen Wert darauf gelegt, dass eine vielseitige Nutzung aller Häuser möglich wird. So werden insgesamt 32 zentral gelegene Wohnungen der Kategorie A das vielfältige Angebot an Büros und großzügigen Geschäftspassagen ergänzen.

Nachdem der Pfarrplatz im Sommer neu gepflastert worden ist, können die Innenhof-Passagen des Rathausgevierts mit ihren Geschäften sowohl in Nordsüd- als auch in Ostwest-Richtung optimal durchquert werden.

Christian Reiter +43 (0)732/7070-1373

Frühlings-Ausgabe des Öko-L erschienen


Rechtzeitig zu Frühlingsbeginn ist das neue Öko-L, eine Publikation der Naturkundlichen Station der Stadt Linz, erschienen. Die Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz bringt unter anderem eine Reihe interessanter, der Jahreszeit entsprechende, Beiträge. So stehen in dieser Ausgabe die Wiesenvögel im Mittelpunkt. Der Schlierbacher Pädagoge Hans Uhl gibt in seinem Artikel "Wiesenvogelschutz in Oberösterreich" einen Überblick über "Projekte für ein klangvolles Frühjahr in unseren Landschaften". Berichte über die Pflege eines jungen Eisvogels, den "Störfaktor Landschaft" und ein Resümee über den Linz-Besuch der berühmten Schimpansenforscherin Jane Goodall ergänzen den Inhalt.

Das Öko-L erscheint viermal jährlich und kann zum Preis von 140 Schilling (inkl. Versandspesen) abonniert werden. Bestellungen nimmt das Amt für Natur- und Umweltschutz, Abteilung Naturkundliche Station der Stadt Linz, Neues Rathaus, Hauptstraße 1 - 5, Tel.: 7070/2691, e-mail info@anu.mag.linz.at, entgegen. Auch im Internet-Shop kann die Publikation unter www.linz.at bestellt werden.

René Hagenauer +43 (0)732/7070-1352

Neuer Zweirichtungsradweg an der Wiener Straße


Noch Ende März wird der Radweg an der Wiener Straße im Bereich zwischen Turmstraße und Oberfeldstraße in einen Zweirichtungsradweg verbreitert. Mit diesem Umbau entspricht die Stadt Linz einem Wunsch der Radfahrer.

Dazu wird der vorhandene ostseitige stadteinwärts führende Radweg auf etwa drei Meter erweitert. In Abschnitten, die unmittelbar entlang der Fahrbahn oder auch der Parkspur verlaufen, wird zudem ein 0,5 Meter breiter Sicherheitsstreifen markiert. Zwischen den Häusern Wiener Straße 177 und 181 ist zur Schonung des dortigen Baumbestandes die Radwegführung in einer Art Einbahnsystem vorgesehen. Der bestehende Radweg bildet dann die stadtauswärts führende Fahrtrichtung. Stadteinwärts wird ein Teil des 4,5 Meter breiten Gehsteiges in einen Radweg umgebaut. Dieser wird niveaugleich geführt, zur besseren optischen Trennung mit rotem Feinbelag überzogen und seitlich durch Granitleistensteine begrenzt.

Die Kosten für den Umbau sind mit 1,8 Millionen Schilling beziffert und werden von der Stadt Linz (800.000 Schilling) und der Bundesstraßenverwaltung (eine Million Schilling) getragen.

Susanne Feichtlbauer +43 (0)732/7070-1355

Achtung: Sperre der Rohrbacher Bundesstraße


Am Samstag, 1. April, wird in der Zeit von 8 bis 18 Uhr die B 127 - Rohrbacher Bundesstraße zwischen Linz und Puchenau für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund dafür sind Felsräumungsarbeiten. Ausgenommen von dieser Sperre, die auch den Fußgängerverkehr betrifft, sind lediglich Linienbusse der Post und Bahn sowie Schichtarbeiterbusse.

Helmut Pohlert +43 (0)732/7070-1375


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