Linz. Eine Stadt lebt auf.

Eröffnung Seniorenzentrum Neue Heimat

Freitag, 5. Mai 2000

Eröffnung Seniorenzentrum Neue Heimat
Am Freitag, 5. Mai, wird das fünfte Seniorenzentrum der Stadt Linz sowie 18 betreubare Wohnungen in der Neuen Heimat im Bereich Flötzerweg/Ecke Neubauzeile mit einem "Tag der offenen Tür" von 10 bis 16 Uhr eröffnet.
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4.5.2000  8.5.2000

Eröffnung Seniorenzentrum Neue Heimat

Am Freitag, 5. Mai, wird das fünfte Seniorenzentrum der Stadt Linz sowie 18 betreubare Wohnungen in der Neuen Heimat im Bereich Flötzerweg/Ecke Neubauzeile mit einem "Tag der offenen Tür" von 10 bis 16 Uhr eröffnet. Der offizielle Festakt im Beisein von Landesrat Josef Ackerl, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch, Vizebürgermeister Mag. Franz Obermayr und Sozialstadträtin Dr. Ingrid Holzhammer beginnt um 11 Uhr.

Das 267-Millionen-Schilling-Projekt bietet mit 112 Einzel- und acht Doppelzimmern Platz für 128 ältere Menschen. Am heutigen Eröffnungstag können sich die Besucher einen Überblick über die von Architekt Dipl.-Ing. Arch. Heinz Stögmüller geplante und unter der Leitung des städtischen Hochbauamtes errichtete Anlage verschaffen. Wie beim Seniorenzentrum Dornach/Auhof sind auch hier die Zimmer rund um eine zentrale Eingangshalle gruppiert, die als Kommunikationsbereich dient. Ein Veranstaltungs- und Speisesaal, Seniorenklub, eine Kapelle, Räumlichkeiten für die medizinische Versorgung und Ergotherapie, Friseur und Fußpflegebereich, eine Tiefgarage und ein attraktiv gestalteter Park komplettieren die Infrastruktur.

Mit der Errichtung der beiden Seniorenzentren Dornach/Auhof (Eröffnung: 12. November 1999) und Neue Heimat konnte die Stadt Linz innerhalb eines halben Jahres 257 neue Pflegeplätze zur Verfügung stellen.

Betreubares Wohnen nebenan

Ein verglaster Gang verbindet das Seniorenzentrum mit einem benachbarten Baukörper, in dem 18 betreubare Wohnungen untergebracht sind. Die BewohnerInnen können bei Bedarf das Programmangebot des Seniorenzentrums in Anspruch nehmen. Die Wohnungen sind behinderten- und seniorengerecht gestaltet und mit einem Notrufsystem ausgestattet. So vermitteln sie gleichzeitig große Sicherheit und doch ein hohes Maß an selbstständiger Lebensführung selbst wenn Bedarf an Pflegeleistungen besteht. Erhöhter Pflegebedarf ist auch eines der Vergabekriterien der Wohnungen, die bereits alle vergeben sind.

Besonderheiten

Auch beim Seniorenzentrum Neue Heimat kam Niedrigenergiebauweise zur Anwendung. So wurde etwa auf dem Dach des Gebäudes eine 156 Quadratmeter große Solaranlage angebracht. Sie dient zur Warmwasseraufbereitung und senkt den Energieverbrauch.

Architektonisch fällt der fünfgeschossige Haupttrakt bereits von außen durch seine sandbeigen Klinkerziegelfassaden auf. Rund zwei Millionen Schilling wurden im neuen Seniorenzentrum in "Kunst am Bau" investiert. Aus den Begriffen "Zeit, Bewegung, Licht" entstand nach einer Idee von Karin Hazelwander eine hängende Raumskulptur aus Stahl, die sich als angetriebenes Pendel durch alle Stockwerke des Hauses bewegt. Durch einen Lichtpunkt wird die Bewegung als Sinnbild der Zeit symbolisiert. Jedes Liftportal wurde von Gerhard Müllner mit einem Glaspaneel gestaltet, wobei jedes Geschoß mit einer Blüte in einer bestimmten Farbe gekennzeichnet ist. Diese Stockwerkfarbe wird bei den Tastenelementen im Lift und in der Türbeschilderung wiederholt und erleichtert so die Orientierung. Im großzügig angelegten Park in Innenhof findet man in der Mitte die Arbeit des Künstlers Norbert W. Hinterberger - einen gepflasterten Platz in Form eines Ammoniten, an dessen Rändern eingelassene Fossilien den zeitlichen Ablauf der Evolution vorführen.

Weiters sind eine Klangskulptur aus Bambus von Martin Brunnhuemer, Stuck-Rosetten als Licht- und Zierpunkte von Robert F. Hammerstiel, sowie Arbeiten von Horst M. Jaritz und Mag. Josef Schwaiger ins Zentrum integriert.

Brandschutzübung im Seniorenzentrum

Am Samstag, 6. Mai, wird im Seniorenzentrum als Übung für die Brandschutzbeauftragten und das Pflegepersonal ab 9 Uhr eine Brandschutzübung durchgeführt. Um 11 Uhr folgt eine praktische Übung der Berufsfeuerwehr mit Löschzug.

(Foto kann per ISDN angefordert werden.)

Dagmar Seel +43 (0)732/7070-1366

Betriebsausflug


Am Montag, 8. Mai 2000, haben das Nordico - Museum der Stadt Linz und Linz Genesis wegen Betriebsausflug geschlossen.

Rene Hagenauer +43 (0)732/7070-1352

Grün macht mobil

Am kommenden Wochenende hält das mobile Grün Einzug in Linz. 200 hauptsächlich mediterrane Pflanzen bringen dann wieder bis zum Herbst südlichen Flair in die Landeshauptstadt. Lorbeer-, Feigen- und Erdbeerbäume, verschiedene Palmen, immergrüne Magnolien, Oleander und ein 1000 Kilogramm schwerer Ölbaum verschönern die Linzer Einkaufsstraßen und markante Plätze in der Innenstadt. Sieben Mitarbeiter des Gartenamtes sind mit Unterstützung von Hebemaschinen zwei Tage lang beschäftigt, die oft sehr schweren Bäume aufzustellen. Die Pflanzen haben den Winter in den Glashäusern am Bancalariweg gut überstanden. Umgepflanzt wurden sie nun in edle Nirostaübertöpfe beziehungsweise in Holztröge. Bei den großen Exemplaren schmücken zusätzlich Einsätze mit verschiedenen Sommerblumen wie Fuchsien, Pelargonien und Surfinien die grünen Riesen.

1994 wurde mit dem mobilen Grün in Linz begonnen, heute sind die mediterranen Pflanzen im sommerlichen Stadtbild von Linz nicht mehr wegzudenken.

Silvia Kremsner +43 (0)732/7070-1372

Im Gedenken an das ehemalige KZ-Lager Linz I/III
Feierlichkeiten anlässlich 55 Jahre Befreiung


Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Linz I/III an der Lunzerstraße 60 fanden heute Gedenkfeierlichkeiten statt. Anlass ist der 55ste Jahrestag der Befreiung.
Organisiert wurde die Kundgebung, zu der sich 400 Mitglieder der Kameradschaft der politisch Verfolgten Frankreichs eingefunden haben, vom Zentralbetriebsrat der VOEST ALPINE STAHL LINZ. Neben der Ansprache des Vorsitzenden der "Amicale Mauthausen Paris", Gen. i.R. Saint Macary hat auch Bürgermeister Dr. Franz Dobusch in seiner Rede der Befreiung gedacht "Als den Tag der Rückkehr in ein Leben, das fundamentalen ethischen Werten, wie Toleranz und Achtung der Würde des Menschen und seiner unveräußerlichen Rechte verpflichtet war und ist."

An dem Ort der heutigen Feierlichkeit erinnert bereits seit 1965 ein von der französischen Kameradschaft errichteter Gedenkstein an das Zweiglager des KZ Mauthausen. 1999 kam eine Freiluftausstellung mit sechs Informationstafeln dazu, mit der den Opfern des NS-Regimes und hier besonders den in den früheren Reichswerken "Hermann Göring" zur Zwangsarbeit getriebenen KZ-Häftlingen Respekt gezollt wird. Diese Gedenkstätte an der Lunzerstraße 60 ist für Interessierte jederzeit frei zugänglich.

(Foto kann per ISDN angefordert werden.)

Jutta Steiner-Kronberger +43 (0)732/7070-1353

Veranstaltungen


Montag, 8. Mai 2000
VHS 14.30 Uhr Seniorenklub Landwiedstraße
Diavortrag "Indien"
Wolfgang Leichtenmüller
Musikschule 18.30 Uhr Festsaal
Vortragsabend der Blockflötenklasse Margarete Szova
Dienstag, 9. Mai 2000
VHS 19.00 Uhr Volkshochschulhaus
Berufsreifeprüfung - Infoabend
Mag. Leander Duschl
Musikschule 18.00 Uhr Festsaal
Vortragsabend der Klavier- und Violineklasse Johanna Kraml
18.30 Uhr Vortragsraum D4, Fabrikstraße 12
Vortragsabend der Klarinetten- und Saxophonklasse Kurt Edlmair
und der Klavierklasse Mag. Hans Peneder
Mittwoch, 10. Mai 2000
VHS 15.00 Uhr Seniorenklub Landwiedstraße
Lesung
Alfred Ringler
19.30 Uhr Volkshochschulhaus
Prostitution hoch im Kurs?
Geschützte Freier - Aidsprävention im Sexgewerbe
Brigitte Obrist
Donnerstag, 11. Mai 2000
VHS 15.00 Uhr Seniorenklub Biberweg 10
Lesung
Alfred Ringler
Musikschule 18.00 Uhr Vortragsraum D4, Fabrikstraße 12
Vortragsabend der Keyboard- und
Klavierklasse Mag. Oliver Prammer
Freitag, 12. Mai 2000
VHS 21 Uhr Programmkino Moviemento
Das Mädchen auf der Brücke
Mag. Dr. Markus Vorauer
Musikschule 19.00 Uhr Vortragsraum D4, Fabrikstraße 12
Vortragsabend der Klavierklasse Dr. Herta Thiele


Link Weitere Berichte 2000
Link Weitere Berichte 1999
Link Zur aktuellen Presseaussendung


KONTAKT

Amt für Presse und Information
Medienservice
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