Linz. Eine Stadt lebt auf.


In diesen Tagen werden vom Linzer Gartenamt tausende Chrysanthemen in den Parks und Grünanlagen der Landeshauptstadt eingesetzt.

Donnerstag, 12. Oktober 2000

Farbenprächtiger Herbstschmuck in Linz
Intensiv beschäftigt sind derzeit die MitarbeiterInnen des Linzer Gartenamts. In den kommenden Tagen und Wochen werden rund 10.000 Chrysanthemen in allen möglichen Farben in den Parkanlagen und –beeten der oberösterreichischen Landeshauptstadt gepflanzt.
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11.10.2000  13.10.2000

Farbenprächtiger Herbstschmuck in Linz
10.000 Chrysanthemen verschönern das Stadtbild

Intensiv beschäftigt sind derzeit die MitarbeiterInnen des Linzer Gartenamts. In den kommenden Tagen und Wochen werden rund 10.000 Chrysanthemen in allen möglichen Farben in den Parkanlagen und –beeten der oberösterreichischen Landeshauptstadt gepflanzt. Die Blumen wurden in Eigenregie in den Glashäusern der Gartenamtszentrale am Bancalariweg herangezogen. Mit dieser Herbst-Pflanzaktion wird der bestehende Blumenschmuck in den Linzer Grünanlagen ergänzt und der Jahreszeit angepasst. Neben den Chrysanthemen, die bis zum Ende der Blütezeit Mitte November das Stadtbild verschönern, sorgen auch grüner und roter Zierkohl und silberfarbenes Currykraut für bunte Farbtupfer.

Schwerpunktmäßig konzentriert sich die traditionelle Herbstarbeit des Gartenamtes auf die großen Blumenbeete im Stadtzentrum, vor allem am Hauptplatz, am Hessenplatz und beim Brucknerhaus. Auch die Parkanlagen und –beete in Urfahr, zum Beispiel beim Ars Electronica Center, an der Wildbergstraße und am Bernaschekplatz und der Linzer Süden mit den Parks in Kleinmünchen und in Ebelsberg werden mit bunten blühenden Pflanzen dekoriert.

Robert Hubmann   +43 (0)732/7070-1367

Medien-Frauen
Buchpräsentation am 16. Oktober im Alten Rathaus


"Medien-Frauen, Lebensituationen, Frauen sehen, hören und berichten anders, denn ..." heißt das Buch von Doris Schulz, welches am 16. Oktober um 19.30 Uhr im Pressezentrum, 4. Stock im Alten Rathaus präsentiert wird. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Autorin auch mit prominenten Frauen aus der oberösterreichischen Medienszene über dieses facettenreiche Thema sprechen. Zu Wort kommen Christine Haiden ("Welt der Frau"), Carola Mair (Welser Stadtfernsehen "WT1"), Heidemarie Penz (OÖ Online), Eveline Pupeter (OÖ Rundschau) und Gisela Schreiner (ORF Landesstudio OÖ). Natürlich ist auch das Publikum herzlich eingeladen mitzudiskutieren und Fragen zu stellen.

Die von Doris Schulz herausgegebene Publikation enthält unter anderen Beiträge von Uschi Fellner, Elfriede Hammerl, Eva Rossmann, Martina Rupp und Christine Schöpf. Das Buch ist im fram Verlag erschienen und um 234 Schilling in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag erhältlich (Kontakt: fram Verlag, Schmiedgasse 20/19, 4040 Linz, Telefon: (0)732/71 52 26, Fax: (0)732/71 52 26-4, www.fram-verlag.at).

Birgit Rösler-Nemeth   +43 (0)732/7070-1347

Kein Parteienverkehr


Das Kulturamt und die Kulturdirektion befinden sich am Montag, 16. Oktober 2000 auf Betriebsausflug.
Linzer Kinderherzzentrum
Erfolgreiche Kooperation zwischen AKh und Kinderklinik


Informationsunterlage zur Pressekonferenz "Linzer Kinderherzzentrum" von Landesrat Dr. Walter Aichinger und Gesundheitsreferentin Stadträtin Dr. Christiana Dolezal am Donnerstag, 12. Oktober 2000, 10 Uhr, OÖ. Presseclub, Landstraße 31, Konferenzsaal B

Seit 1995 werden im Linzer Kinderherzzentrum junge Patienten mit Herzfehlern nach dem modernsten Stand der medizinischen Wissenschaft betreut. Allein im heurigen Jahr sind bisher bereits 111 Operationen durchgeführt worden. Durch die trägerübergreifende Spitalskooperation zwischen dem Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Linz und der Landes-Kinderklinik nimmt die Einrichtung mittlerweile eine führende Stellung in ganz Österreich auf dem Gebiet der Kinderherzchirurgie ein.

Das Linzer Kinderherzzentrum besteht aus dem 1992 gegründeten Department für Kinder-Kardiologie an der Landes-Kinderklinik Linz und der Einheit für Kinder-Herzchirurgie am Linzer AKh. Ein im Dezember 1995 zwischen der Stadt Linz (Rechtsträger des AKh) und dem Land Oberösterreich (Rechtsträger der Landes-Kinderklinik) geschlossener Vertrag sichert die trägerübergreifende Versorgung der kleinen Herzpatienten. So werden die materiellen und personellen Ressourcen beider Häuser optimal eingesetzt.

Modernes Behandlungskonzept

Die Behandlung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern zählt zu den größten medizinischen Herausforderungen, da sie intensive Kooperation von hoch qualifizierten Spezialisten aus mehreren Fachgebieten und den Einsatz neuester, hochmoderner Medizintechnik erfordert. Eine erfolgreiche Behandlung kommt also nur durch ein bestausgerüstetes Spezialistenteam zustande.

Im Linzer Kinderherzzentrums wird qualitativ höchstwertige Betreuung für Kinder und Jugendliche mit Herzfehlern angeboten. Erreicht wurde dies durch ein seit 1987 konsequent laufendes Fortbildungsprogramm – welches überwiegend in den USA und in Deutschland stattfindet – an dem sich die Vertreter aller involvierter Fachrichtungen (Kinderkardiologie, Herzchirurgie, Herz-Intensivmedizin, Kardiotechnik, Pflegepersonal) beteiligt haben.

Führende Stellung

Heute nimmt das Linzer Kinderherzzentrum in der Neugeborenen- und Säuglings-Herzchirurgie eine führende Stellung in Österreich ein: 1999 wurden in Linz mehr Neugeborene und mehr Säuglinge (143) als in den anderen Herzzentren Österreichs, in Wien, Graz und Innsbruck, operiert: 43 Prozent aller offenen Herzoperationen in Österreich vor dem ersten Lebensjahr erfolgen in Linz.



Herausragende Ergebnisse

Die Gesamtsterberate liegt seit 1997 bei rund 500 operierten Kindern unter fünf Prozent, im heurigen Jahr sogar bei unter vier Prozent. Dies ist gerade deshalb so bemerkenswert, weil in Linz zahlreiche äußerst schwierige Frühkorrekturen österreichweit zum ersten Mal durchgeführt worden sind.

Heuer fand erstmals ein herzchirurgischer Eingriff in der Linzer Kinderklinik statt: Das herzchirurgische Team des AKh (Herzchirurg und Anästhesie) konnte in einem der Operationssäle der Kinderklinik einen schwierigen Eingriff vornehmen und so einem 900 Gramm schweren "Frühchen" mit einem komplexen Herzfehler helfen.

Internationale Aufmerksamkeit

Aufgrund des großen Erfolges und des sehr guten internationalen Rufs des Linzer Kinderherzzentrums sind die Zuweisungen – auch aus anderen Bundesländern und sogar aus dem benachbarten Ausland – stetig angestiegen.

Zuweisungen:



Kapazität ist erschöpft

Durch die damit auch gestiegenen Leistungszahlen stößt die bestehende Struktur des Kinderherzzentrums an ihre Grenzen. Eine Neustrukturierung unter der trägerübergreifenden Ausnützung der vorhandenen Ressourcen ist notwendig. Insbesondere die Schaffung einer verantwortlichen Intensiveinheit. An der notwendigen Verbesserung der Organisation und möglichen Strukturierung des Zentrums, die dem gestiegenen Bedarf entspricht, arbeitet zur Zeit eine von Stadt Linz und Land Oberösterreich eingesetzte Projektgruppe. Auch eine Neuorganisation der Kostenstrukturen ist erforderlich: Die Behandlungsfälle aus anderen Bundesländern belasten zur Zeit ausschließlich die Kostenträger Land Oberösterreich und Stadt Linz. Daher ist es notwendig, dass im Zuge der laufenden Reform der Krankenanstaltenfinanzierung (Artikel 15a-Verträge) eine Abgeltung dieser Kosten durch die jeweiligen Bundesländer erfolgt.

Zusammenfassung

  • Behandlung von angeborenen Herzfehlern (1 von 100 Kindern)
  • Kooperation zwischen Stadt Linz und Land OÖ seit 1995
  • Bisher über 10.000 Kinder betreut und über 500 Kinder operiert
  • Heuer bereits 111 Operationen durchgeführt


Einzigartige Kooperation

  • Trägerübergreifende Zusammenarbeit – Kooperationsvertrag
  • Ressourcen optimal einsetzen
  • Teamarbeit notwendig
  • Medizinische Herausforderung
  • Fortbildung ist ganz entscheidend


Zahlen und Fakten:

  • 43 % der Operationen vor dem 1. Lebensjahr in Linz
  • 143 Operationen im Jahr 1999
  • 507 Aufnahmen
  • 4.066 Herz-Ultraschall-Untersuchungen
  • 339 Zuweisungen aus Oberösterreich
  • 157 Zuweisungen aus anderen Bundesländern
  • 11 Zuweisungen aus dem Ausland


Künftige Weiterentwicklung:

  • Kapazität stößt an Grenzen
  • Projektgruppe soll neue Struktur erarbeiten
Weitere Gesprächspartner:
- OA Dr. Rudolf Mair, Herzchirurg am Linzer AKh
- Univ.-Doz. Dr. Gerald Tulzer, Kardiologe an der Landeskinderklinik


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