Montag, 16. Oktober 2000

Schon 217 Lifteinbauten gefördert
Intensiver Nachfrage erfreut sich die Förderungsaktion der Stadt Linz für den nachträglichen Einbau von Liften in Häusern mit mehr als drei Vollgeschoßen. weitere Infos
Erfolgreiche Initiative gegen Stundenkürzung beim Wirtschafsinformatikstudium
Linzer Gewerbe im Aufschwung
Kommenden Donnerstag nächster Gemeinderat
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Schon 217 Lifteinbauten gefördert
Bisher 58 Millionen Schilling an städtischer Unterstützung gewährt
Intensiver Nachfrage erfreut sich die Förderungsaktion der Stadt Linz für den nachträglichen Einbau von Liften in Häusern mit mehr als drei Vollgeschoßen. Vor kurzem wurden vom Linzer Stadtsenat mehr als 3,6 Millionen Schilling für die Installierung von 13 Personenliften befürwortet und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. Die Zuschüsse betreffen Wohnhäuser an der Beethovenstraße, an der Kantstraße, an der Huemerstraße und an der Altenberger Straße. Insgesamt wurde heuer von der Stadt Linz bereits der Einbau von 58 Liften und eine Gesamtförderungssumme von fast 15 Millionen Schilling gewährt.
In Summe wurden seit Beginn der Förderungsaktion im Jahr 1996 schon 217 Liftanlagen mit Zuwendungen der Stadt in Höhe von rund 58 Millionen Schilling nachträglich eingebaut. Auf Grund des großen Interesses an der Aktion wurden die Förderungsmittel seit dem Vorjahr kräftig aufgestockt. Pro Jahr stehen nun rund 25 Millionen Schilling an Unterstützung zur Verfügung.
Der nachträgliche Lifteinbau schafft vor allem für ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern Erleichterungen und hebt die Wohn- und Lebensqualität. Gefördert werden bis zu 30 Prozent der als förderungswürdig anerkannten Kosten. Der Lifteinbau wird auch vom Land Oberösterreich finanziell unterstützt.
Die Förderungsanträge sollten mit vollständigen Kostenvoranschlägen und Einreichplänen bei der Stadt Linz eingebracht werden, um die effiziente Abwicklung der Förderungsfälle zu gewährleisten. Für nähere Auskünfte steht das Planungsamt (Herr Brettschuh, Telefon 7070-3137), zur Verfügung.
Robert Hubmann +43 (0)732/7070-1367
Erfolgreiche Initiative gegen Stundenkürzung beim Wirtschafsinformatikstudium Drohende Verschlechterung der Ausbildungsqualität mit Unterstützung von Bürgermeiser Dr. Franz Dobusch verhindert
Ein Wirtschaftsinformatikstudium auf hohem Nivau kann dank einer gemeinsamen Initative von Stadt, Land und Wirtschaft auch in Zukunft an der Linzer Johannes Kepler Universität geboten werden. Die seit 1997 im Universitätsstudiengesetz verlangte Verringerung der Fachstundenanzahl von 139 auf 117 Stunden pro Semester wird nicht umgesetzt. Entsprechende Änderungen des Gesetzes wurden im August in einem Bundesgesetzblatt verlautbart. Bürgermeister Dr. Franz Dobusch hat sich ebenso wie Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit großem Engagement für die Wahrung der Ausbildungsqualität im Fach Wirtschaftsinformatik eingesetzt. Erstklassig ausgebildete WirtschaftsinformatikerInnen sind für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich von großer Bedeutung. Entsprechend gut sind die beruflichen Perspektiven, die durch die geplanten Änderungen gravierend verschlechtert worden wären. So sind etwa in Deutschland und der Schweiz für die Studienrichtung Wirtschaftsinformatik nicht Stundenkürzungen, sondern vielmehr eine signifikante Erhöhung der Stundenanzahl geplant.
Die negativen Konsequenzen eines reduzierten Stundenumfanges wurden mit einer 1999 von der Prognos AG im Auftrag von Stadt und Land erstellten Studie untermauert. Sie basiert auf Befragungen von 48 oberösterreichischen Firmen, unter ihnen Softwarehäuser und größere Produktions- und Dienstleistungsbetriebe mit eigenen Informatik-Abteilungen. Vor allem für die Soft-warehäuser und auf IT-Dienstleistungen spezialisierte Beratungsfirmen ist die Kepler Universität die wichtigste Ausbildungsstätte für neue MitarbeiterInnen mit akademischer Qualifikation auf den Gebieten Informatik oder Wirtschaftsinformatik. 54 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, bei einer Einschränkung des Lehrumfanges in Zukunft weniger WirtschaftsinformatikerInnen einzustellen.
Christian Freimüller +43 (0)732/7070-1362
Linzer Gewerbe im Aufschwung Heuer schon fast 1000 Neueintragungen
Einen markanten Aufwärtstrend verzeichnet das Gewerbe in Linz: Seit Jahresbeginn sind heuer im Gewerberegister des Bezirksverwaltungsamts bereits 958 Neueintragungen vorgenommen worden. Denen stehen nur 637 Löschungen gegenüber. Weiters wurden im selben Zeitraum 160 Betriebsstätten neu eingetragen und 124 stillgelegt beziehungsweise gelöscht.
Am deutlichsten zeigt sich der Aufschwung beim freien Gewerbe mit 474 Neuaufnahmen, beim Handwerk 53 und beim bewilligungspflichtigen Gewerbe 43. Bewilligungspflichtig ist unter anderem das Banken- und Versicherungswesen, wogegen unter "freiem" Gewerbe Tätigkeiten zu verstehen sind, die keinen besonderen Befähigungsnachweis brauchen, zum Beispiel der Kleinverkauf von Naturblumen, wie Rosen, Nelken, oder Fahrradboten- und sonstige Zustelldienste.
Robert Hubmann +43 (0)732/7070-1367
Kommenden Donnerstag nächster Gemeinderat
Kommenden Donnerstag, 19. Oktober 2000, tagt der Gemeinderat wieder ab 14 Uhr im Gemeinderatssaal des Alten Rathauses. Ingesamt 42 Anträge stehen diesmal auf der Tagesordnung: So werden unter anderem 35,4 Millionen Schilling für eine Überplattung der Rilkestraße im Zusammenhang mit der Errichtung des Seniorenzentrums Lenaupark, mehr als 55 Millionen Schilling für Grunderwerbungen, Grundverkäufe sowie eine Subvention in Höhe von 5,269 Millionen Schilling an die LIVA für die Übernahme der Sportanlagen Lißfeld und Auwiesen zur Beschlussfassung vorgelegt. Anträge aus dem Verkehrs- und Bauausschuss betreffen die Realisierung eines zusätzlichen A7-Anschlusses-Nord in Dornach/Auhof, den Ausbau der Wankmüllerhofstraße und der Breitwiesergutstraße mit 1,75 Millionen Schilling sowie Sanierungsarbeiten an der Fußgängerunterführung Leonfeldner Straße Keplerstraße mit 1,15 Millionen Schilling.
Sabine Hörschläger +43 (0)732/7070-1354
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