Dienstag, 24. Oktober 2000

Gefragte Fahrradcodierung
Ein voller Erfolg war auch heuer die seit 1997 laufende Fahrrad-Codieraktion der Bundespolizeidirektion Linz. Im Lauf dieses Jahres erhielten mehr als 1000 Fahrräder die begehrte Codezahl eingestanzt, die Aufschluss über Wohnort und Besitzer des Zweirads gibt. weitere Infos
Saugbaggerungen am Pleschinger See
Linzer Donau-Atlas übersiedelt in die Schweiz
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Gefragte Fahrradcodierung
Bereits 8000 Linzer Räder nummeriert
Ein voller Erfolg war auch heuer die seit 1997 laufende Fahrrad-Codieraktion der Bundespolizeidirektion Linz. Im Lauf dieses Jahres erhielten mehr als 1000 Fahrräder die begehrte Codezahl eingestanzt, die Aufschluss über Wohnort und Besitzer des Zweirads gibt. Insgesamt sind damit nun schon 8000 Räder mit "Nummerntaferl" auf den Linzer Straßen unterwegs. Mit der Fahrradcodierung wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Diebstahlssicherheit geleistet.
Fahrraddiebe können nämlich bei Kontrollen auf Grund der am Rahmen eingestanzten Nummern rasch als unrechtmäßige Besitzer identifiziert werden. Der Abschreckungseffekt der Codieraktion wirkt sich bereits auf die Diebstahlszahlen aus. Die Linzer Polizei wird daher auch in der nächsten Fahrradsaison ab Mitte Mai im 14-Tage-Rhytmus die Möglichkeit zur kostenlosen Fahrradnummerierung anbieten.
Die Aktion "Stopp dem Fahrraddiebstahl" wird von der Stadt Linz, beispielsweise durch die Präsenz der Codierteams bei Veranstaltungen wie dem "Linzer Radtag", unterstützt. Auch zum Ankauf der Codiermaschinen wurde seitens der Stadt ein Beitrag von 40.000 Schilling geleistet.
(Foto kann per ISDN angefordert werden)
Robert Hubmann +43 (0)732/7070-1367
Saugbaggerungen am Pleschinger See
Bereits 20.000 Kubikmeter Schotter gefördert
Rasche Fortschritte machen die seit Ende August laufenden Saugbaggerungen am Pleschinger See. Bisher wurden bereits 20.000 Kubikmeter Schotter vom Seegrund des beliebten Badeareals an der östlichen Linzer Stadtgrenze gefördert. Bis zum Abschluss der umfangreichen und auf maximal ein Jahr terminisierten Baggerungen werden rund 160.000 Kubikmeter Schotter ausgehoben beziehungsweise mittels eines Schwimmbaggers abgesaugt. Die damit erreichte Erweiterung des Seevolumens hat eine Verbesserung der Wasserqualität zum Ziel. Entsprechende Witterung vorausgesetzt werden die Arbeiten voraussichtlich bis zum Beginn der nächsten Badesaison beendet sein.
Durchgeführt wird die Seeeintiefung von den Linzer Stadtbetrieben auf Basis mehrerer limnologischer Gutachten. Die Erhöhung der Wassertiefe von derzeit zwei bis sieben Meter auf rund acht Meter wird eine Verminderung der Sonneneinstrahlung am Seegrund und damit eine Reduzierung des Wasserpflanzenwachstums bewirken. Durch eine vermehrte Durchmischung von Grund- und Oberflächenwasser soll auch die Wasserqualität optimiert werden. der eingesetzte große Schwimmbagger fördert mit einem langen Saugrüssel bis zu 800 Kubikmeter Schotter-Wassergemisch pro Stunde ans Tageslicht. Die Schotterausbeute kann verkauft werden, da sich das Aushubmaterial gut für die Verwendung in der Bauindustrie eignet. Die Uferzonen und die ufernahen Unterwasserbereiche bleiben durch den Saugbaggereinsatz unangetastet. Die Arbeiten werden gleichsam in konzentrischen Kreisen von der Seemitte aus durchgeführt.
Robert Hubmann +43 (0)732/7070-1367
Linzer Donau-Atlas übersiedelt in die Schweiz
Der Linzer Donau-Atlas, eine Leihgabe des Schweizer Künstlers Bernhard Luginbühl, wird demnächst auf dessen Wunsch in seine Heimatstadt Mötschwil übersiedelt. Die 23 Meter lange Metallplastik war 1977 als eines der ersten Kunstobjekte des forum metall im Donaupark nahe der Nibelungenbrücke errichtet worden. Luginbühl hatte die Plastik mit einer Weltkugel mit einem Durchmesser von rund zwei Metern damals in sechswöchiger Arbeit in der VOEST erstellt.
Der Künstler hatte sein Werk schon vor längerer Zeit angefordert. Anlässlich der Bauarbeiten zur Errichtung des Lentos Kunstmuseum Linz konnte der Donau-Atlas von Luginbühl und seinem Team nun abgebaut werden. Nahe seiner Heimatstadt wird der Schweizer Künstler ein eigenes Museum einrichten und den Donau-Atlas gemeinsam mit der zweiten Plastik, den so genannten Linzer Sängerknaben, diese zierte übrigens den Innenhof der Neuen Galerie aufstellen.
Eine weitere Skulptur von dem Düsseldorfer Bildhauer Erwin Heerich im Donaupark wird ebenfalls an einen neuen Standort übersiedeln und dort dann nach einer umfassenden Renovierung nahe dem Lentos in neuem Glanz erstrahlen.
Neue Galerie +43(0)732/7070/3601
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