Montag, 5. März 2001

Wechsel im Kunstbeirat
Im städtischen Kunstbeirat hat mit Jahresbeginn wieder ein Wechsel der Kuratoren stattgefunden. weitere Infos
Partnerstadt Kwangyang präsentiert "Bildhaftes Korea"
Nächste Gemeinderatssitzung am 8. März
Frauenaktionsplan der Stadt Linz
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Wechsel im Kunstbeirat Angelika Strohhammer und Sepp Auer als neue Kuratoren im Einsatz
Im städtischen Kunstbeirat hat mit Jahresbeginn wieder ein Wechsel der Kuratoren stattgefunden: Seit Jänner sind die "Neuen" gemeinsam für die Kunst unterwegs: die Mitarbeiterin der Neuen Galerie der Stadt Linz, Mag. Dr. Angelika Strohhammer und der pensionierte Hochschul-Professor Sepp Auer wurden für die Dauer von zwei Jahren als neue Kunst- und Ankaufskuratoren der Stadt Linz bestellt. Die beiden haben somit Andrea van der Straeten und Gottfried Hattinger abgelöst.
Angelika Strohhammer und Sepp Auer werden bis Ende 2002 ihre Vorschläge für einen Kunstankauf oder die Vergabe eines Auftragswerkes einbringen. Vorsitzender des Beirates ist nach wie vor Kulturreferent Stadtrat Dr. Reinhard Dyk. Kulturdirektor Mag. Siegbert Janko und Museumsdirektor Dr. Willibald Katzinger gehören dem Beirat ohne Stimmrecht an. Sitzungen werden nach Bedarf, auf alle Fälle einmal im Jahr durchgeführt. Federführende Dienststelle beim Ankauf ist das städtische Kulturamt, Herr Höllersberger, Telefon 7070/2950.
Kurzbiographie von Angelika Strohhammer: Geboren 1967 in Innsbruck. Diplomstudium und Doktorratsstudium Kunstgeschichte; Internationale Sommerakademie für Museologie in Fohnsdorf. 1991 bis 1992 freie Mitarbeiterin, seit November 1992 Vertragsangestellte des wissenschaftlichen Dienstes in der Neuen Galerie. 1998 Idee/Konzept/Organisation der Ausstellung "ArbeiterBilder" im Nordico – Museum der Stadt Linz. Zahlreiche Publikationen unter anderem zum Thema "Arbeiterdarstellungen".
Kurzbiographie von Sepp Auer: Geboren 1938 in Braunau. Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Seit heuer in Pension. Seit 1974 viele Einzelausstellungen im In- und Ausland, darunter OÖ Landesgalerie, Rupertinum Salzburg, Museum für Angewandte Kunst in Wien. Unorthodoxe, querdenkerische Künstlerpersönlichkeit mit gutem Umgang mit der Nachwuchsszene. Exzellente Präsentation nach außen bei Vernissagen.
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Partnerstadt Kwangyang präsentiert "Bildhaftes Korea" Ausstellung in Volkshochschule: 7. bis 23.März 2001
In Zusammenarbeit mit der Linzer Volkshochschule ist es dem städtischen Büro für Internationale Kontakte gelungen, die Ausstellung "Bildhaftes Korea" im VHS-Haus, Coulinstraße 18 von 7. bis 23. März 2001 vorzustellen. VHS-Direktor Mag. Hubert Hummer begrüßt die vier Ehrengäste der "Art Association" von Kwangyang am 7. März um 19 Uhr in Linz, Vizebürgermeister Hans Nöstlinger eröffnet die Ausstellung.
Die Linzer Partnerstadt Kwangyang, Südkorea, präsentiert bei dieser Ausstellung mit 20 Gemälden und 20 Fotografien einen repräsentativen Querschnitt ihrer "Art Association".
Der mittlerweile schon etablierte wechselseitige Kulturaustausch zwischen Linz und Kwangyang findet in diesem 5. interkulturellen Ereignis heuer seine Fortsetzung. Bisher konnten beispielsweise das Nordico – Museum der Stadt Linz seine wertvolle Grafiksammlung oder der Fotoklub VOEST seine besten Arbeiten in Korea zeigen.
Südkorea ist weltweit besonders für seine Keramikarbeiten bekannt. 1997 organisierte deshalb die Meisterklasse Keramik der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung im Rahmen der bewährten Städtepartnerschaft einen Studienbesuch in den "Tigerstaat" Korea.
Die Linzer Partnerschaft mit Kwangyang besteht seit nunmehr zehn Jahren und geht auf eine Initiative der VOEST zurück. Kwanyang ist eine der bedeutensten Stahlstädte von Korea mit der weltweit größten Stahlproduktion. Aufgrund der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung ist die Bevölkerung von Kwangyang von 14.000 im Jahr 1981 auf heute 100.000 EinwohnerInnen angewachsen.
Nächste Gemeinderatssitzung am 8. März
Am kommenden Donnerstag, 8. März findet um 14 Uhr im Alten Rathaus die nächste Sitzung des Linzer Gemeinderates statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderen der Grundsatzantrag zur Umsetzung des Maßnahmenplans für die Freiwilligen Feuerwehren in Linz, die Freigabe der Mittel für das Linzfest und das Pflasterspektakel 2001 sowie die Gewährung eines weiteren Investitionsbeitrages an die Tech Center Linz-Winterhafen Errichtungs- und Betriebsgesellschaft mbH.
zur Tagesordnung
Frauenaktionsplan der Stadt Linz Internationaler Frauentag 2001
(Informationsunterlage von der Vorsitzendenen des Frauenausschusses Gemeinderätin Erika Rockenschaub und der Linzer Frauenbeauftragten Mag.a Gabriele Wagner zum Thema "Frauenaktionsplan der Stadt Linz - ein Zwischenbericht anlässlich des Internationalen Frauentages 2001")
Weitere Gesprächspartnerinnen:
GR Bettina Stadlbauer (SPÖ)
GR Helga Reiter (FPÖ)
GR Waltraud Kaltenhuber (ÖVP)
GR Gürci Gigl (GRÜNE)
Christine Sutrich (LiF)
Weltweit wird am 8. März 2001 der Internationale Frauentag gefeiert. Dieser fällt heuer mit einer Sitzung des Linzer Gemeinderates zusammen. Aus diesem Anlass präsentiert der Frauenauschuss dem Gemeinderat einen Zwischenbericht zum Frauenaktionsplan der Stadt Linz.
Dieser Aktionsplan wurde auf Grund eines Gemeinderatantrages der GRÜNEN im November 2000 ins Leben gerufen und durch den Frauenausschuss und das Frauenbüro der Stadt Linz vorbereitet. Er umfasst Schwerpunktmaßnahmen für die nächsten Jahre.
Beispiele aus dem Frauenaktionsplan
"Resolution an das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Gender-adäquate Lehrbücher"
Der Linzer Frauenausschuss legt dem Gemeinderat am 8. März einen Antrag über Gender-adäquate Lehrbücher zum Beschließen vor. In diesem wird das Ministerium ersucht, bei der Einführung neuer Schulbücher beziehungsweise bei der Auftragsvergabe verstärktes Augenmerk auf die Form der Darstellung von Frauen und Männer zu legen. In Schulbüchern sollten direkte und indirekte geschlechtsspezifische Rollenklischees vermieden werden.
Projekt Schulen
In den Schulen soll im Wege von Seminaren des Pädagogischen Instituts eine weitere Bewusstseinsbildung des Lehrpersonals herbeigeführt werden. Beispiel: Das Lehrpersonal berät und unterstützt Mädchen, die sich für nicht-traditionelle Berufe entschließen.
Die Pädagogische Akademie erarbeitet Maßnahmen, wie die Geschlechterthematik anhand von Rollenspielen als Unterrichtsbestandteil in den Linzer Pflichtschulen zu integrieren ist.
Jugendbeirat der Stadt Linz
Im Rahmen des Jugendbeirates wird eine öffentliche Diskussion zum Thema "Sensibilisierung für nicht traditionelle Rollenbilder" stattfinden.
Projekt "M@usklick, Mikro & Co"
Mit "M@usklick, Mikro & Co" sollen Mädchen verstärkt für den technischen Bereich interessiert werden. Die Realisierung ist durch AEC und Kuddelmuddel geplant.
"Weibliche Lehrlinge in nicht-traditionellen Bereichen"
Ein Wettbewerb für Linzer Betriebe soll weibliche Lehrlinge in nicht-traditionellen Berufen unterstützen. Vorbereitet wird das Projekt durch einen Arbeitskreis des Frauenausschusses, in dem auch VertreterInnen der Arbeiterkammer, der Wirtschaftskammer, des Arbeitsmarktservice, des Wirtschaftsservice der Stadt Linz etc. mitarbeiten sollen.
Förderungen von Frauen in Kunst und Kultur
Kulturentwicklungsplan
Im Kulturentwicklungplan wurde ein Kapitel "Für eine Symmetrie der Geschlechter" implementiert. Dessen Realisierung wird durch einen eigenen Arbeitskreis des Frauenausschusses, in dem auch Künstlerinnen integriert sind, begleitet und evaluiert.
Marianne-von-Willemer-Preis
Bereits bei der Premiere 2000 war der Autorinnenpreis mit 169 Einreichungen eine der erfolgreichsten städtischen Auszeichnungen.
Die nächste Auslobung des Preises für Literatinnen findet im September 2001 statt - die Preisverleihung im Frühjahr 2002. Im Rahmen des Willemer-Preises gibt es außerdem eine "Facetten extra" - Veranstaltung im November 2001.
"Jacke wie Hose"...
... ist ein Theaterstück zum Themenbereich Beruf und weibliche Identität, das für Linz in Planung ist.
Publikation "FRAUEN LEBEN IN LINZ"
Anhand von Porträts von Linzerinnen werden frauenrelevante Themen aufgearbeitet. Die Publikation soll sowohl erwachsene Linzer Bürgerinnen als auch Schülerinnen ansprechen. Genaue Einsatzarten und Anwendungsformen von "FRAUEN LEBEN IN LINZ" in Schulen sollen in einer Projektgruppe der Pädagogischen Akademie ausgearbeitet werden. Zuständig für dieses Projekt ist das Linzer Frauenbüro.
Frauenförderung in Linzer Betrieben
Im Rahmen eines Projektes sollen bereits bestehende Frauenfördermaßnahmen in Linzer Betrieben erhoben werden und eine Sensibilisierung hinsichtlich Frauenförderung stattfinden.
Frauenpolitischer Schwerpunkt in der VHS
Die VHS verfügt über ein gutes zielgruppenspezifisches Angebot. Durch erweiterte Werbemaßnahmen wird der Bekanntheitsgrad der frauenspezifischen Themen gefördert. Spezielle Seminar- und Vortragsschwerpunkte sollen Mädchen motivieren, alternative Berufe zu ergreifen.
Aktivitäten des Linzer Frauenbüros
Das Linzer Frauenbüro bietet:
- Beratung von Vereinen, Projektgruppen und Frauen (z.B. Erstanlaufstelle für Rat suchende Frauen, Intensivierung der kostenlosen Rechtsberatung).
- Informationsvermittlung für Linzer Bürgerinnen (z.B. Ausbau der Frauenseiten auf der Linz-Homepage, Mitarbeit beim Familien- und Sozialbericht, aktuelle Infobroschüren).
- Mitwirkung und Unterstützung bei strukturpolitischen Entscheidungen (z. B. Vertretung der Stadt Linz im Frauenausschuss des österreichischen Städtebundes, Vertretung im Benützerbeirat der NAVEG, Stellungnahmen und Begutachtungen).
- Federführung des Linzer Frauenausschuss
- Informationsaufbereitung zur Lebensituationen der Linzer Bürgerinnen und Ableitung von Maßnahmen
- Expertinnentätigkeit (z.B. Vorträge, Podiumsdiskussionen)
- Frauenfördernde Projekte und Veranstaltungen:
6. März 2001: Fest Frauenzeitreise im AEC
14. März 2001: Podiumsdiskussion "Mein Weg zur Macht"
21. März 2001: Vortrag "Die Kehrseiten der Macht"
28. März 2001: Vortrag "Frauen greifen nach der Macht"
20. April 2001: Linz Stadt der Frauen - frauenhistorischer Spaziergang
Weitere Veranstaltungen erfolgen je nach aktuellem Anlass.
Neben den laufenden Tätigkeiten ist das Linzer Frauenbüro im heurigen Jahr maßgeblich in die Projekte des Frauenaktionsplan involviert.
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weitere Berichte 2001
weitere Berichte 2000
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