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Mittwoch, 27. Februar 2002

Krieg gegen Terror
Zirka 100 Anmeldungen für Symposion im Kulturamt eingelangt
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Neuer Linzer Stadtpark
Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Vizebürgermeister Dr. Reinhard Dyk zum Thema "Neuer Linzer Stadtpark"
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Freieissaison in Schörgenhub und Ebelsberg endet am 10. März
Eissporthalle noch bis 7. April offen
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Prim. Dr. Roman Stadler wird interimistischer medizinischer Direktor des Linzer AKh
Neuer interimistischer medizinischer Direktor des Linzer AKh wird Prim. Dr. Roman Stadler.
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Aktuelle Pollenbelastung

Krieg gegen Terror
Zirka 100 Anmeldungen für Symposion im Kulturamt eingelangt

Konfliktszenarien im 21. Jahrhundert und ihre Konsequenzen für die Friedens- und Sicherheitspolitik bilden den Inhalt eines Symposions der Friedensinitiative der Stadt Linz am Freitag, 15. März 2002, im Gemeinderatssaal des Alten Rathauses. Rund 100 Anmeldungen sind dazu bereits im Kulturamt der Stadt Linz eingegangen.

Die Veranstaltung mit dem Titel "Krieg gegen Terror" umfasst folgende drei Abschnitte:

Block I (15.45 Uhr bis 17 Uhr): Auftakt zum "Clash of Civilizations?" mit Mag. Katrin Simhandl (Politologin, Wien), Dr. Rüdiger Stix (Büro für Wehrpolitik, BMLV, Wien), A. Univ. - Prof. Dr. Birgit Sauer (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien), Diskussion;

Block II (17.15 Uhr bis 18.30 Uhr): Konfliktszenarien im 21. Jahrhundert und ihre Konsequenzen für die Friedens- und Sicherheitspolitik mit Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff (em. Prof. für Politikwissenschaft, Berlin), Dr. Georg Schöfbänker (Ö. Inf.-Büro f. Sicherheitspolitik u. Rüstungskontrolle, Linz), Diskussion;

Block III (19 Uhr bis 20.45 Uhr): Podiumsdiskussion "Die Welt nach dem 11. September 2001: Von kollektiver Betroffenheit zu sicherheitspolitischen Konsequenzen" mit Erwin Lanc (Bundesminister a. D., Int. Institut für Frieden, Wien), Dr. Raimund Löw (Journalist, ORF), Hon.- Prof. DDr. Erich Reiter (Beauftragter für Strategische Studien, BMLV, Wien), Univ.-Prof. Dr. Manfred Rotter (Institut für Völkerrecht, Universität Linz).

Die ersten beiden Blöcke werden von Dr. Reiner Steinweg von der Linzer Friedensforschung geleitet, den dritten Block moderiert die Ressortleiterin für Außenpolitik des Standards, Mag. Gudrun Harrer. Die Begrüßung der TeilnehmerInnen erfolgt um 15.30 Uhr. Die ReferentInnen des Friedenssymposions haben Thesenpapiere zu ihrer Einschätzung der Konfliktszenarien des 21. Jahrhunderts und der daraus resultierenden Konsequenzen formuliert. Diese sollen im Rahmen der Veranstaltung reflektiert werden und dienen zum Einstieg in die allgemeine Diskussion. Sie können im Internet unter www.friedensstadtlinz.at abgerufen werden.

Anmeldungen zum Symposion sind bei der Friedensinitiative der Stadt Linz, c/o Kulturamt, Magistrat der Landeshauptstadt Linz, Neues Rathaus, Hauptstraße 1 - 5, 4041 Linz, Telefon 0732-7070-2943 oder per e-mail: gerda.forstner@mag.linz.at möglich.

Linkwww.friedensstadtlinz.at

Sabine Hörschläger   +43 (0)732/7070-1354
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Neuer Linzer Stadtpark
Die Stadt Linz plant die Errichtung eines neuen Parks mit 10.807 Quadratmeter Grün- und Erholungsfläche mitten in der Linzer Innenstadt, im Geviert zwischen Huemerstraße, Museumstraße, Noßbergerstraße und Körnerstraße.

Durch ein Tauschgeschäft mit der österreichischen Post Aktiengesellschaft kann dieses Areal von der Stadt erworben werden. Die Post erhält an der Ecke Garnisonstraße/Semmelweisstraße 11.700 Quadratmeter gemischtes Baugebiet. Der Tauschwert beträgt 2,3 Millionen Euro (31,6 Millionen Schilling). Der Antrag zur Realisierung dieses Projektes wird dem Gemeinderat am 7. März 2002 zur Beschlussfassung vorgelegt.

Planung

Das Grundstück ist derzeit großteils noch verbaut und versiegelt. Bevor mit der Gestaltung der neuen Grünanlage begonnen werden kann, müssen daher noch bestehende Gebäude abgerissen werden. So soll im heurigen Juli mit dem Abbruch der zwei Häuser und vier Holzbaracken begonnen werden, eine rechtskräftige Abbruchbewilligung liegt bereits vor. Die Kosten für den Abbruch von rund 210.200 Euro (2,89 Millionen Schilling) trägt die Stadt Linz. In diesem Betrag sind bereits umfangreiche Maßnahmen zum Schutz des alten Baumbestandes während der Abbrucharbeiten inkludiert. Im Zuge dieser Vorbereitungen werden rund 4000 Quadratmeter an Asphaltfläche rekultiviert. Im Herbst beginnen die Vorarbeiten für die Parkgestaltung und Mitte 2003 kann der neue Stadtpark fertig gestellt werden.

Gartengestaltung

Das städtische Gartenamt hat bereits eine erste Planung vorgenommen. Der fast quadratische Grundriss des Stadtparks ist ideal für die gärtnerische Gestaltung der innerstädtischen Grünoase. Von den rund 70 Bäumen, darunter vier Naturdenkmäler, sind vor allem eine herrliche Platane, ein Ginkobaum, ein Trompetenbaum und heimische Ahorn, Buchen und Eichen hervorzuheben.

Durch zarte Geländemodellierung und gezielt angelegte Blickachsen soll für die Besucher eine gewisse Weite erzielt werden. Am Rand der Anlage führt ein Weg als Rundgang durch die Grünanlage. An einzelnen Plätzen gibt es immer wieder Sitzbänke zum Verweilen. Neu angelegt werden von den Linzer Stadtgärtnern verschiedene Gartenräume, die entsprechend ihrer Bepflanzung einer Farbe zugeordnet sind. So betritt man beim schattigen Eingang an der Huemerstraße den Weißen Garten, der mit weißblühenden Pflanzen wie Schneeglöckchen, Narzissen kombiniert mit ebenfalls weißblühenden Stauden (wie zum Beispiel Schaumkraut, Silberkerze oder Funkien), Sträuchern und Prunkspieren sowie Magnolien das umgebende Grün besonders frisch erscheinen lassen. Ebenfalls in diesem Bereich angesiedelt ist ein zentraler Platz, der sich ideal als Aufstellungsort für eine Skulptur eignet.

Im Süden der Anlage kommt der Besucher dann zum Roten Garten, der mit Astern, Taglilien, Roter Schafgarbe und japanischem Ahorn zusammen mit Gräsern (wie zum Beispiel Bambus oder Pampasgras) für die dem Namen entsprechende Farbgebung sorgt.

Die Farbe Rot in allen Schattierungen dominiert auch beim weiteren Spaziergang durch den Park. Im westlichen Bereich wird ein Zierkirschenhain mit zirka 10 bis 15 jungen Bäumen entstehen, der mit weiteren Ziergehölzen ergänzt wird. Auf Initiative des Gartenamtes soll auch der bestehende Parkplatz an der Noßbergerstraße in die Grüngestaltung miteinbezogen werden und durch die Pflanzung einiger Bäume ein neues Gesicht erhalten.

Den Rundgang durch den Park beendet im Süden der Gelbe Garten, der mit Krokussen, Winterlingen und gelbblühenden Stauden (zum Beispiel Frauenmantel, Mädchenauge) und Sträuchern (zum Beispiel Kornelkirsche, Geißklee) für sonnige Stimmung sorgt. Die Kosten für die gesamte gärtnerische Gestaltung des Stadtparks betragen zirka 250.000 Euro (3,44 Millionen Schilling).

Weitere Gesprächspartner:
DI Barbara Veitl (Leiterin Gartenamt)
Ing. Werner Münzker (Gartenamt)

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Silvia Kremsner   +43 (0)732/7070-1372
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Prim. Dr. Roman Stadler wird interimistischer medizinischer Direktor des Linzer AKh

Ende Februar 2002 legt Doz. Prim. Dr. Gerhard Syré aus persönlichen Gründen seine Funktion als medizinischer Leiter des Allgemeinen öffentlichen Krankenhauses der Stadt Linz nieder. Die Neubesetzung dieser Stelle wurde bereits ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 11. April 2002.

Interimistisch wird dieses Amt Prim. Dr. Roman Stadler - derzeitiger Leiter des Instituts für Radiologie - bekleiden. Dies wurde in der heutigen Besprechung von AKh-Referentin Gesundheitsstadträtin Dr. Christiana Dolezal, dem Finanzdirektor der Stadt Linz Mag. Dr. Hermann Kepplinger und den Primarärzten des AKh festgelegt. Als stellvertretende medizinische Leiter wurden Prof. Prim. Dr. Bernd Gattinger, Leiter der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, und Prim. Dr. Herbert Stekel, Vorstand des Instituts für medizinische und chemische Labordiagnostik, eingesetzt.

Prim. Dr. Roman Stadler hat 1965 promoviert. Ab 1966 nahm er seine Tätigkeit als Turnusarzt im AKh und verschiedenen Linzer Spitälern auf. 1974 wurde er Oberarzt am Institut für Radiologie des Linzer AKh. Zwischen 1978 und 1985 war er - parallel dazu - Leiter der Röntgenabteilung der Landes-Kinderklinik. Seit 1985 ist er Vorstand des zentralen Radiologieinstitutes am Allgemeinen öffentlichen Krankenhaus der Stadt Linz. Rund acht Jahre lang leitete er das Medizinische Ausbildungszentrum des AKh. Zwei Jahre lang war er auch als stellvertretender medizinischer Direktor des AKh tätig. Prim. Dr. Roman Stadler war sechs Jahre lang Mitglied im Sanitätsrat des Landes Oberösterreich. Soziales Engagement im Obdachlosenbereich bewies er als langjähriger Obmann des B37, das unter seiner Leitung grundlegend ausgebaut wurde.

Dr. Karin Frohner   +43 (0)732/7070-1340

René Hagenauer   +43 (0)732/7070-1352
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Freieissaison in Schörgenhub und Ebelsberg endet am 10. März
Eissporthalle noch bis 7. April offen

Die Freieisflächen in Ebelsberg und Schörgenhub sind, sofern kein Warmwettereinbruch erfolgt, noch bis 10. März geöffnet. Damit wurde die Saison um eine Woche verlängert. Auf der Freieisfläche im Parkbad können die Eisläufer noch bis 6. März beziehungsweise am Wochenende am 9. und 10. März ihre Runden drehen. Am 7. und 8. März ist die Eisfläche wegen einer Veranstaltung vorübergehend für HobbyeisläuferInnen geschlossen.

Die Eissporthalle steht für den Publikumslauf noch bis Sonntag, 7. April zur Verfügung. Die Eissporthalle ist, soweit keine Veranstaltungen stattfinden, Mittwoch von 9 bis 12, Samstag von 14 bis 17 und 18 bis 21 Uhr, Sonntag von 9 bis 12, 14 bis 17 und 18 bis 21 Uhr geöffnet.

Linkwww.linzag.at

Robert Hubmann   +43 (0)732/7070-1367
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Aktuelle Pollenbelastung

Die Pollenwarndienste im AKh Linz und in den Landeskrankenhäusern Gmundnerberg und Freistadt melden: Aufgrund der teilweise milden Witterung im Februar hat heuer die Blüte von Erle und Hasel schon früh eingesetzt. Mit neuerlichem Temperaturanstieg ist daher sofort mit einem starken Anstieg der Pollenbelastung durch Erle und Hasel zu rechnen. Hinzu treten untergeordnet Pappel, Weide und Eibe sowie in Spuren Esche und Hainbuche. Stärker belastete Bereiche sind Höhenlagen bis zirka 1000 Meter.

Der Tonband-Pollenwarndienst ist unter folgenden Telefonnummern erreichbar: AKh Linz 7806/3406, Landeskrankenhaus Gmundnerberg 07612/88811-303, Landeskrankenhaus Freistadt 07942/700 580.
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