Kreuzungsumbau Blumauerstraße/Goethestraße: Fertigstellung noch vor Weihnachten
Auf Hochtouren läuft der Kreuzungsumbau Blumauerstraße/Goethestraße. Der grundsätzliche Aus- und Umbau ist bereits abgeschlossen. Derzeit werden in verschiedenen Bereichen noch Finalisierungsarbeiten durchgeführt. So werden der neue Vorplatz und die Verkehrsinseln gepflastert sowie die Gehsteige fertig gestellt. In der Khevenhüllerstraße erhält der Radweg einen neuen Verlauf. Dann werden auch noch die Oberleitungen für den öffentlichen Verkehr und die Straßenbeleuchtung installiert. Voraussichtlich bis 22. Dezember ist der Kreuzungsumbau im Großen und Ganzen abgeschlossen. Nur mehr kleinere Arbeiten vor dem Möbelhaus Lutz werden erst Anfang nächsten Jahres in Angriff genommen, um das Weihnachtsgeschäft nicht zu stören.
Der Kreuzungsumbau bringt viele Vorteile mit sich: So kann damit vor allem ein Unfallhäufungspunkt entschärft und der starke Verkehr auf den einmündenden Straßenzügen sinnvoll gebündelt werden. Gleichzeitig ist ein attraktiver, begrünter Vorplatz im Bereich des neuen Dienstleistungszentrums der Raiffeisenlandesbank entstanden.
Im Detail wurde die Blumauerstraße zwischen dem Möbelhaus und der Kreuzung Khevenhüllerstraße/Franckstraße ausgebaut. Hier wurden pro Fahrtrichtung zwei Geradeaus-Spuren und jeweils ein Links-Abbiegestreifen zur Nebenfahrbahn des Möbelhauses und zur Goethestraße eingerichtet. Die Nebenfahrbahn ist jetzt in beiden Richtungen befahrbar und mit einem kombinierten Geh- und Radweg ausgestattet. Im Kreuzungsbereich Blumauer-/Khevenhüller-/Goethestraße wurden in Fahrtrichtung Ost zwei Links-Abbiegestreifen, eine Geradeaus-Spur und eine Misch-Spur für geradeaus Fahrende und Rechtsabbieger angelegt. Letztere steht auch als Busspur zur Verfügung. An der Kreuzungseinmündung wurde schließlich noch eine Mittelinsel für querende Fußgänger und Radfahrer geschaffen. In Fahrtrichtung West sind zwei Geradeaus-Spuren, eine Rechts-Abbiegespur in die Goethestraße und die neue Bushaltestelle angeordnet.
Die Goethestraße aus Richtung Westen schwenkt jetzt unmittelbar nach dem Möbelhaus nach rechts und mündet vor dem ORF-Landesstudio rechtwinkelig in die Blumauerstraße. An der auf vier Spuren erweiterten Einmündung wurde eine Busspur je Fahrtrichtung angelegt. Um die Leistungsfähigkeit des Straßenzuges von Osten kommend zur Kreuzung Khevenhüllerstraße/Franckstraße hin zu verbessern, wurden im Einmündungsbereich eine zusätzliche Links-Abbiegespur eingerichtet und der bestehende Fahrbahnteiler nach Süden verschoben.
Dort, wo die Khevenhüllerstraße in die Kreuzung einmündet, wurden die Radien der Fahrbahnränder abgeflacht. Das Ergebnis sind fünf Fahrbahnstreifen. Außerdem können so Busse und Lkw-Züge den Straßenzug sicher benutzen. Die Khevenhüllerstraße und Goethestraße verbindet jetzt ein Geh- und Radweg.
Der Kreuzungsumbau Khevenhüllerstraße/Goethestraße ist mit Kosten in Höhe von 2,31 Millionen Euro verbunden, die je zur Hälfte von der Stadt Linz und die Raiffeisenlandesbank übernommen werden.
Preisverleihung für integrative Jugendarbeit
Am 18. November überreichte Sozialstadträtin Dr. Ingrid Holzhammer die heurige Auszeichnung für integrative Jugendarbeit der Stadt Linz. Der Preis für vorbildliche integrative Jugendarbeit in der Höhe von 1500 Euro wird seit 1994 auf Vorschlag einer Jury verliehen, die sich mit den Problemen der Jugendlichen, des jugendlichen Extremismus und der Gewalt beschäftigen. Zwei Projekte wurden mit einem Preis ausgezeichnet: 1000 Euro gingen an den Verein MAIZ für das Projekt Hauptschulabschluss für jugendliche MigrantInnen; 500 Euro erhielt der Verein MEDEA mit dem Absurden Orchester.
Das Projekt des Vereins MAIZ ist für jugendliche MigrantInnen konzipiert, die für die Pflichtschule zu alt sind und deshalb den Abschluss auf externe Weise absolvieren müssen. Es ist das einzige Projekt dieser Art in Oberösterreich. Bemerkenswert ist, dass dabei das Lernen nicht nur im Sinne schulischer Aufgaben verstanden wird, sondern auch die Begleitung der Jugendlichen in Freizeit- und Bildungs- und außerschulischen Aktivitäten.
Das Absurde Orchester des Vereins MEDEA ist ein experimentelles Projekt, das versucht, verschiedene kulturelle Merkmale aus unterschiedlichen Ländern zu vermischen und weiterzuentwickeln. Das Orchester besteht aus zehn bis 15 KünstlerInnen. Die MusikerInnen kamen bisher aus Afghanistan, Ägypten, Ruanda, Iran, Bosnien, Albanien und Österreich. Für die Jury war dieses Projekt ein origineller Ansatz, um die direkte Kommunikation zwischen Jugendlichen verschiedenster Herkunft zu ermöglichen.
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Wiedergutmachungs-Operation" im Linzer AKh Zwei ehemalige Zwangsarbeiterinnen erhalten neues Hüftgelenk
Im Rahmen des humanitären Projektes Österreichische Orthopäden versöhnen ... wurden im Linzer AKh Operationen an zwei ehemaligen Zwangsarbeiterinnen durchgeführt. Den beiden Patientinnen eine 76-jährige Polin und eine 79-jährige Frau aus der Ukraine wurde am Dienstag, 12. November 2002, von Prim. Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Böhler, dem Leiter der Abteilung Orthopädie, jeweils ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Der Eingriff verlief komplikationslos. Beide Patientinnen waren bereits zwei Tage nach der Operation wieder gehfähig und erholen sich - in Anbetracht ihres hohen Alters und der schweren Erkrankung - sehr gut. Am Dienstag, 26. November, werden beide Frauen in ihre Heimat zurückgebracht.
Gestartet wurde das Projekt Österreichische Orthopäden versöhnen ... vom Österreichischen Versöhnungsfond und der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. An die 50 ehemalige ZwangsarbeiterInnen mit orthopädischen Schäden wurden ausfindig gemacht, bedingt durch ihre Zwangsarbeit in Österreich. Neben den beiden in Linz operierten, bekamen zwei weitere PatientInnen in Graz ebenfalls je eine künstliche Hüfte eingesetzt. Unter Einbindung von Landesregierungen, lokalen Krankenhäusern, der Industrie und anderen Förderern, wie etwa der AUA, erhielten diese Menschen - im Sinne einer humanitären Wiedergutmachung - die Möglichkeit, ihre orthopädischen Leiden kostenlos behandeln zu lassen.
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Weihnachtlicher Lichterglanz für 33 Straßenzüge Erweiterung auf Pfarrgasse, Graben und Bethlehemstraße
Auf Hochtouren laufen die Arbeiten für die Montage der Weihnachtsbeleuchtung in Linz. Ab Freitag, 29. November 2002 sorgen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt insgesamt 100 Lichtkugeln, 180 beleuchtete Sterne, 400 Lichtscheiben, 40 Weihnachtsengel und mehrere Kilometer an Lichtgirlanden in 33 Linzer Straßenzügen für abendlichen Lichterzauber in der Adventzeit.
Auch der Graben im Bereich Marienstraße bis Landstraße, die Pfarrgasse sowie ein Teil der Bethlehemstraße werden heuer erstmals mit einbezogen. Neben der Landstraße und einer Reihe von Nebenstraßen werden unter anderen die Hauptstraße in Urfahr, der Südbahnhofmarkt, die Altstadt im Bereich Hofberg und Hofgasse sowie das Ortszentrum von Ebelsberg stimmungsvoll beleuchtet. Der Lichterglanz erstrahlt täglich von 15.30 bis etwa 21.30 Uhr.
Bereits am Mittwoch, 27. November findet in der Zeit von 18.30 bis 24 Uhr eine Probebeleuchtung statt.
Die Linzer Weihnachtsbeleuchtung im Landstraßenbereich basiert auf einem Entwurf des Salzburger Mozarteums und wurde 1993 erstmals in Betrieb genommen. In den Nebenstraßen zur Landstraße, im Stadtteil Bindermichl, in Ebelsberg, in der Altstadt und am Südbahnhofmarkt werden auch Teile der früheren Weihnachtsbeleuchtung verwendet.
Die Kosten für Installierung und Montage in Höhe von 265.000 Euro trägt die Stadt Linz. Ein Betrag von rund 30.000 Euro pro Jahr für Lagerung und Stromkosten wird ebenfalls von der Stadt übernommen. Die Montagearbeiten erfolgen durch die VA TECH Elin EBG. Der Wirtschaftsreferent Stadtrat Dr. Peter Sonnberger sieht in der Weihnachtsbeleuchtung einen Beitrag zur Tourismusförderung und eine Unterstützung der heimischen Geschäftsleute bei ihren Bemühungen, ihre Auslagen möglichst attraktiv zu gestalten. Dieses Anliegen kommt auch bei der Initiierung der Krippenstadt Linz zum Ausdruck.
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